Corona-Statistik: RKI meldet weiteren verstorbenen Lehrer/Erzieher – insgesamt 34

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BERLIN. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) ist in dieser Woche ein weiterer Lehrer oder Erzieher gemeldet worden, der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben ist. Das geht aus einem Vergleich der Lageberichte vom 17. Mai und vom 21. Mai hervor. Insgesamt mindestens 34 Lehrer/Erzieher sind damit seit Beginn der Pandemie in Deutschland verstorben.

Noch immer steigt die Zahl der verstorbenen Lehrer/Erzieher stetig. Foto: Shutterstock

Im vergangenen Monat sind drei Corona-bedingte Todesfälle in der Berufsgruppe der Pädagoginnen und Pädagogen gemeldet worden, wie aus einem Vergleich der Lageberichte vom 31. März und vom 30. April hervorgeht – im Mai sind es bislang ebenfalls drei. Laut aktuellem Lagebericht (vom Freitag, 21. Mai) gibt es bislang insgesamt 34 Beschäftigte aus Kitas, Kindertagespflege, Schulen und Heimen, die eine Infektion mit dem Coronavirus nicht überlebt haben – 889 kamen seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus. Die Zahl gilt als Mindestangabe, weil Berufe in der Corona-Statistik in der Regel nicht erfasst werden. News4teachers

RKI meldet weiteren verstorbenen Lehrer/Erzieher. Damit haben nun 30 Menschen aus der Berufsgruppe Corona-bedingt ihr Leben verloren

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2 KOMMENTARE

  1. Bei uns in Sachsen wird es ab 25.5. auch bei Werten über 165 keine „Notbetreuung“ mehr geben.

    Eltern, die beide berufstätig sind, dürfen sich den Bedarf aus dienstlichen/betrieblichen Gründen selbst bestätigen. Ich verstehe, das es das richtige für Kinder und Eltern ist.

    Was mich aber sehr ärgert, ist das die Kitas nun die Kinder an der Tür abnehmen. Sprich die Eltern brauchen sich nicht mehr zu testen. So werden Infektionen unbemerkt hinein getragen und gefährden alle. Die Eltern liefen dermaßen Sturm gegen das Testen, das die Städte nun nachgaben, das Personal fragte niemand.

    Ich bin der Meinung Notbetreuung für alle Kinder, aber nur, wenn sich die Eltern 2mal im Center testen lassen. Wer das nicht möchte, muss sein Kind eben zuhause betreuen. Ich finds auch für die Kinder total unmöglich…werden an der Tür einfach abgegeben. Viele brauchen das Ritual des Ausziehens von den Eltern. Nun wird noch mehr auf das Personal abgeschoben, den Eltern wird es da echt zu leicht gemacht. Die Zeit fehlt dann an den Kindern. Aber den Eltern ist es eben wichtiger, sich nicht testen zu müssen. Wo kämen wir denn auch hin, wenn man für die Öffnungen auch was tun müsste
    Unverständlich und grob fahrlässig von Sachsen das so überhaupt zu gestatten. Mögen viele Erzieher klagen oder sich deswegen krank schreiben. Unmöglich, wie man die Gesundheit der Kinder und des Personals so akut gefährdet.

    Mit den Tests der Eltern wären alle etwas sicherer und Infektionen würden schneller erkannt. Ich bin sooo sauer, das hier eine Lockerung nach der anderen kommt und das nur, nach dem die Werte nach nir wenigen Tagen gesunken sind. Die Leute denken nun ists vor bei und es wird wie letztes Jahr im Sommer.

    Irgendwie kann meine Sorge keiner nachvollziehen und ich komm mir mittlerweile verarscht vor. Dort, wo es wichtig wäre, wird nicht getestet…fast als ob man weiter daran festhalten wöllte, das Kinder nicht übertragen.

    Ich bin auch gegen die „Freiheiten“ für Geimpfte und Genesene…das weiss man doch alles noch gar nicht. Es wird dadurch nur schwieriger und unübersichtlicher.

    • @Sina:

      Bezüglich des Testens der Eltern bin ich auch Ihrer Meinung. Da sollten die Eltern eigentlich bereit sein, das zu tun.

      „Ich finds auch für die Kinder total unmöglich…werden an der Tür einfach abgegeben. Viele brauchen das Ritual des Ausziehens von den Eltern. Nun wird noch mehr auf das Personal abgeschoben, den Eltern wird es da echt zu leicht gemacht.“

      Bezüglich dieser Aussage kann ich aus Erfahrung sprechen. Bei uns gibt es das „Abgeben an der Tür“ schon seit Sommer letzten Jahres. Ich war zunächst auch skeptisch, gerade auch weil es bei uns eine Art Ritual war und ich Sorge hatte, dass die Verabschiedung von meinem Sohn problematisch werden würde. Was ich aber jetzt rückblickend sagen kann ist, dass durch diese Regelung mittlerweile sogar die Kleinsten deutlich selbstständiger geworden sind.
      Am Anfang gab es beim Abholen es oft ein Drama…. Dies vergessen, das vergessen, dreckige Socken liegen noch irgendwo in der Ecke, Trinkflasche war nicht im Rucksack… Nicht selten musste ich nochmal zurück zum Kindergarten fahren. All die Dinge, die ich vorher in den Räumlichkeiten beim Abholen immer selbst zusammen gesammelt habe. Es hat eine kleine Eingewöhnungszeit gegeben, aber jetzt klappt alles anstandslos – mein Sohn schaut selbst danach, ob alles beieinander ist. Er ist nun sogar sehr stolz darauf, dass er alleine den Kindergarten betreten kann – wie ein Großer eben. Und das klappt bei den Dreijährigen mittlerweile ganz genauso. Die Kinder kommen alleine in die Einrichtung und brauchen in der Regel keine Hilfe mehr beim Ausziehen. Die machen das komplett alleine. Eine mehrarbeit für die Erzieherinnen bei uns in der Einrichtung ist das mittlerweile überhaupt nicht mehr. Eine Erzieherin steht am Eingang und nimmt die Kinder in Empfang. Die rennen dann aber ganz unproblematisch zu den Garderoben und dann in ihre Gruppen.

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