Einsatz digitaler Medien in der (Montessori-)Grundschule: Unsere Erfahrungen in der Corona-Krise

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BERLIN. Digitalisierung in der Grundschule, gar in einer Montessori-Grundschule – geht das zusammen? Sehr gut sogar – meint jemand, der es wissen muss: Jana Reiche ist Leiterin der Landweg-(Grund-)Schule in der Prignitz, Brandenburg, und sie beschäftigt sich seit den Schulschließungen im vergangenen Jahr mit den Möglichkeiten, die digitale Medien den Schülerinnen und Schülern ihrer Montessori-Schule bieten – und zwar so intensiv, dass daraus unter anderem ein eigener Youtube-Kanal erwuchs. Im folgenden Beitrag (dem zweiten Teil des Textes) berichten sie und Dr. Silke Kipper aus ihrem Kollegium von ihren positiven Erfahrungen in der Corona-Krise.

Hier geht es zum ersten Teil des Beitrags.

Wer sagt denn, dass nicht auch mal im Liegen gelernt werden kann? Foto: Shutterstock

Materialarbeit 2.0 – Warum die Montessoripädagogik die digitale Welt nicht zu fürchten braucht (Teil 2)

Seit dem Frühjahr 2020 wissen wir, dass diese pädagogische Offenheit das Unterrichten mit digitalen Mitteln im Distanzunterricht ermöglichte, ohne, dass wir dieses Szenario geprobt hatten. Schauen wir für einen Moment auf das letzte Jahr zurück. Als die Schule im März 2020 schließen musste, kam das zwar überraschend, aber die Voraussetzungen für einen Perspektivwechsel waren gegeben. Wir bauten auf das auf, was wir hatten. Wir setzten das Unterrichten in offenen Aufgabenformaten fort, entwickelten vorrangig fächerübergreifende Aufgaben, die den Kindern das Lösen von realen Problemen ermöglichten. Statt einer Kontrollstruktur führten wir unsere Feedback-Kultur fort. Digitale Technik nutzten wir als sinnvolles Hilfsmittel, auch als neue Option für weitere und bisher unentdeckte Zugänge.

Nienhuis Montessori

Maria Montessori. Foto: Nienhuis Montessori

Kennen Sie Albert Nienhuis? Der niederländische Zimmermann stellte in enger Zusammenarbeit mit Maria Montessori Lernmittel her, die ihrer pädagogischen Vision entsprachen. 1929 gründete er Nienhuis Montessori, den weltweit führenden Anbieter von Montessori-Materialien.

Seit über 85 Jahren vereint das Unternehmen Handwerkskunst mit technischer Finesse. Die Produktwelt von Nienhuis Montessori ermöglicht es Kindern heute so gut wie zu Albert Nienhuis Zeiten, ihre Welt eigenständig zu erkunden. Wir nutzen nur beste Materialien, verarbeitet mit Sorgfalt, Hingabe, dem Blick fürs Detail – und einer tiefen Verbundenheit mit der Pädagogik Maria Montessoris. Seit Jahrzehnten bereits ist Nienhuis Montessori offiziell von der Association Montessori Internationale anerkannt.

Hier bekommen Sie weitere Informationen über Nienhuis Montessori.

Die Begleitung der Schüler*innen erfolgte zum Teil sehr individuell nach den Bedürfnissen der einzelnen Elternhäuser. Unsere Jüngsten übten anfangs nahezu technikfrei. Es entstand der YouTube-Kanal ReicheReformpädagogik, um das häusliche Üben über die filmische Darbietung unserer Materialarbeit zu erleichtern. Das eine oder andere zusätzlich verteilte Arbeitsheft war dem Eifer einzelner Kinder oder dem Bedürfnis der begleitenden Elternperson geschuldet, auch in diesem Punkt waren wir sehr kompromissbereit und im Gespräch. Begleitend zum Entwickeln und Einüben des Distanz-Lern-Szenarios für unsere eigene Schule erkannten wir den hohen Wert von Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Anregung.

Wir nahmen am Hackathon „Wir für Schule“ teil, trafen uns wöchentlich über den Montessori-Bundesverband mit Lehrer*innen anderer Schulformen, waren aktiv im Austausch über das Schulportal der Bosch-Stiftung und in anderen Fortbildungen. Diese raumgreifende Vernetzung und der Austausch innerhalb unseres Teams erweiterten unseren Wissensschatz enorm, unter anderem dadurch, dass wir einen Einblick in der Fülle der Angebote gewannen. Trotz der notwendigen schnellen Reaktion auf die Schulschließungen durfte in unserem pädagogischen Team jeder seine Lernprozesse im eigenen Tempo vollziehen. In der Umstellungsphase stellten wir zunächst Datenschutzfragen hintenan, da wir Prioritäten setzen mussten.

Lernprozesse sind erfolgversprechend, wenn sich jeder an seinem Platz sicher fühlt und mit Spaß und Motivation arbeitet

Nicht jede*r Pädagog*in unterrichtete in dieser Zeit eine Klasse, einige waren mit Materialzusammenstellung beschäftigt oder für die Notbetreuung zuständig. Die eine oder andere Team-Kolleg*innen stellte mit Verwunderung fest, dass die Nutzung digitaler Technik nicht notwendigerweise zur Vereinsamung führt und kreatives Potential verlangt. Unsere grundsätzliche Haltung zum Lernen änderte sich auch in dieser Zeit nicht: Lernprozesse sind erfolgversprechend, wenn sich jeder an seinem Platz sicher fühlt, angstfrei experimentieren darf und mit Spaß und Motivation arbeitet.

Obwohl wir nach den Ferien zunächst wieder im Präsenzunterricht öffnen durften, integrierten wir die Erfahrungen aus der ersten Schließung in unsere langfristigen Planungen und zeitnahen Vorhaben. Wir wollten so Möglichkeiten zum Gestalten von hybriden Unterrichtsformen sowohl individuell für einzelne Schüler*innen als auch gesamtschulisch für den Fall erneuter Schließungen parat haben. Wir begannen die Welterkundung mit der Epoche „Naturwissenschaft und Technik“, eine von vier Epochen, die unser Schuljahr strukturiert. Wir nutzten die ersten Wochen zur intensiveren Auseinandersetzung mit der digitalen Technik. Wir erzählten, angelehnt an den Aufbau einer Kosmischen Erzählung, von der Entwicklung des Computers. Die Kinder der Klassen 4-6 erwarben einen Medienführerschein. Dabei wurde zum Beispiel die Nutzung des Internets, die kritische Quellennutzung und Gefahren und Vorteile der verschiedenen Social-Media-Optionen diskutiert. Nachmittags gab es das Angebot einer Computer-AG, in der das Programmieren mit Scratch, Python und HTML kennengelernt und praktisch probiert wurde.

Ein Freitag im November in unserer Schule: Der Freitag ist in weiten Teilen der Freiarbeit gewidmet. „Digitalbüro“ steht auf dem improvisierten Schild an einer Tür. Zwei Kinder aus der fünften Klasse sitzen an einem Notebook und möchten noch einmal den Zugang in die Schulcloud ausprobieren. Das von den Eltern gewählte supersichere Passwort fordert höchste Konzentration bei der Eingabe. Schließlich schaffen es die beiden und laden Texte, die sie für die Schulzeitung geschrieben haben, in den entsprechenden Ordner hoch. Ein Mädchen findet außerdem Feedback zu einem kleinen englischen Text, den sie am Vortag hochgeladen hatte. So muss sie auf die Hinweise ihrer Englisch-Lehrerin nicht eine ganze Woche warten.

Die Kinder sammeln erst seit wenigen Tagen Erfahrungen mit der Cloud. Schnell haben sie die für sie relevanten Strukturen und Teile entdeckt und Sicherheit in der Nutzung gewonnen. Ein Junge, der sich mit dem freien Schreiben sonst recht schwertut, nutzt den digitalen Schreibanlass am Tablet in Knietzsches Geschichtenwerkstatt begeistert. Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, Satz für Satz entstehen. Ein Kind übt das Zehnfingertippen, zwei andere beenden das Buchprojekt „Auf dem Weg zur Schule“ ein interaktives Hörbuch, welches während der Woche in einer Gruppenarbeit mithilfe des Programms „Bookcreator“ entstanden war.

Durch gründliche Beobachtung, nach wie vor ja die Hauptaufgabe der Montessoripädagog*innen, fanden wir bestätigt, dass es sinnvolle Altersgrenzen für bestimmte Zugänge gibt. Je jünger die Kinder waren, um so kürzer waren die Zeitfenster, in denen sie tatsächlich kreativ und mit Kompetenzerwerb an den Geräten arbeiteten. Wir legten die Geräte wieder beiseite nach dem Ende der Technik-Epoche, denn im Alltag unserer Montessori-Grundschule spielt sie nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Sie sind ein Material von vielen.

Jedes Kind konnte eigenständig entscheiden, wann es Aufgaben bearbeitete und vor allem in welcher Form

Im Dezember 2020 kam die 2. Schulschließung. Die Qualitätssteigerung unseres Fernunterrichts war sofort spürbar. Täglich wurden die Kinder der verschiedenen Lerngruppen nun per Videokonferenz innerhalb der HPI-Schulcloud verbindlich begrüßt. Es erfolgte ein an der Wochenstruktur orientierter Input. Für die älteren Schüler*innen nutzen wir teilweise ihre Fähigkeit des konstruktivistischen Lernens, sie bereiteten sich auf eine bestimmte Fragestellung vor und trugen mittags die Arbeitsergebnisse zusammen. Es wurden Fragen mit Hilfe der Gruppe geklärt, die Lehrkraft gab weiteren Input. Dabei stellten wir fest, dass dieses „Vorbereitetsein“ gerade Schüler*innen, die in der Präsenszeit manchmal nicht so sichtbar waren, enorm entgegenkam und Lernprozesse positiv beeinflusste.

Die Videokonferenzen waren nie länger als 90 Minuten, die letzten Minuten waren häufig dem freien Austausch gewidmet. Für die Übertragung der Aufgaben nutzten wir ab Klasse 4 die Cloud. Für die jüngeren Gruppen hatten wir uns zur Aufgabenübertragung für ein Padlet entschieden, denn es ist barrierefrei nutzbar und selbsterklärender. Es gab dort je nach Thema kleine Lehrfilme, Hörstücke, Bastelideen, Fotostrecken und weiteres Zusatzmaterial, vorbereitend oder begleitend zu den Treffen. Jedes Kind konnte eigenständig entscheiden, wann es Aufgaben bearbeitete und vor allem in welcher Form. Der Unterschied zum Lernen in der Schule und dem Üben in der Freiarbeit war nicht sehr groß. Bedauerlich war natürlich der Mangel an Möglichkeiten zur Partnerarbeit, den wir durch verschiedene Kommunikationswege und Aufgabenstellungen sowie aufgeteilte „virtuelle Räume“ in den Konferenzen auszugleichen versuchten. Zu den Ergebnissen, die die Kinder auf das Padlet oder in der Cloud online stellten, gab es ein direktes Feedback von der Lehrkraft. Am Ende der Woche erhielten die Schüler*innen ein zusammengefasstes Wochen-Feedback.

Was bleibt: In diesem Prozess der sogenannten Digitalisierung kommt es mehr auf die Nutzung und Kenntnis der allgemeinen Lerntheorien als auf die Technik an. Vermehrter Einsatz von Technik verbessert nicht automatisch den Unterricht. Es ist sinnvoll zu nutzen, was hoffentlich an der Schule ohnehin vorhanden ist. Aufmerksam beobachtend stellt sich dann heraus, was noch gebraucht wird. Tools und Plattformen sollten gut ausgewählt und sparsam eingesetzt werden. Die Kriterien der Montessoripädagogik an ein gutes Material sind auch im digitalen Bereich unverändert einzufordern. Recherchen von Schüler*innen im Netz sind sinnvoll, wenn die anderen Arbeitsmittel oder die Schulbibliothek nicht erreichbar sind. Im Distanzlernen sollte dies aber nicht ohne Vorauswahl der Suchseiten geschehen. Die Aufgabenformate sollten für jedes Kind im häuslichen Üben funktionieren, auch ohne Erklärungshilfen von Erwachsenen.

Fassen wir zusammen: Digitale Möglichkeiten dienen uns, wenn sie die Arbeitsform verbessern oder eine mögliche Erkenntnis vertiefen kann. Es besteht kein Grund, moderne Technologie abzulehnen, nur weil sie gefahrenbehaftet ist. Potenzielle Gefahren kennen wir doch auch bei der Entdeckung am Teich, bei der Fahrradtour zu einem Kulturdenkmal oder beim Arbeiten am Feuertablett. Es geht beim Einsatz digitaler Technik darum, dass die Kinder die Technik in einem Zusammenspiel von „Kopf, Herz und Hand“ nutzen, also dem Ansatz des ganzheitlichen Lernens der Montessoripädagogik. Sie ist kein Selbstzweck, kein Kind braucht digitale Technik, um möglichst früh das Wischen und Tippen zu üben. Genau deswegen kann im Sinne der Nachhaltigkeit auch weiterhin ein altmodisches Telefon benutzt werden, auch wenn es effektivere Kommunikationsmöglichkeiten gibt.

Es ist uns ein Anliegen, die Schule der Zukunft gemeinsam mit allen Interessierten zu gestalten. Entsprechend sollte die Bereitschaft vorhanden sein, voneinander zu lernen und Wissen auszutauschen. Da wir die Herausforderungen der Zukunft nicht kennen, sind wir offen für die Entwicklungen der Digitalität und gleichen diese auf unser konzeptionelles Fundament aus der Montessoripädagogik und den BNE-Leitlinien ab. Es geht darum, die gesellschaftlichen Strukturen im Hinblick auf die Schulbildung so zu verändern, dass jedes Kind erreicht wird, nicht nur eine privilegierte Minderheit. Es wurde viel darüber berichtet, wie unterschiedlich die familiären Voraussetzungen für das Gelingen von Distanzunterricht waren. Gerade deswegen ist es essentiell, digitale Kommunikationswege mit verlässlichen und verbindlichen Absprachen und etablierter Feedback-Kultur schon im präsenten Schulalltag zu entwickeln. So können Kinder mit fortschreitendem Alter immer stärker elternunabhängig auch auf Distanz selbstorganisiert lernen.

Während wir diesen Artikel schreiben, sind die meisten Schulen gerade im Wechselmodell, es wird gerade von der  „3. Welle“ gesprochen. Erscheinen wird der Text im Sommer und es kann sein, dass dann alles fast wieder in Präsenzzeit läuft, oder wir im Distanzunterricht sind, oder das Internet zusammengebrochen ist und wir ganz neue Antworten finden müssen.

Was wir aktuell resümieren können: Die gut geplante, maßvolle Nutzung digitaler Technik sichert Teilhabe und sie kann den Präsenzunterricht sinnvoll ergänzen und zumindest zeitweilig ganz ersetzen. Deshalb sind die aktuell geführten Diskussionen um ein „verlorenes Jahr“ und Schuljahres-Wiederholung für jedes engagierte Schulteam, das im Fernunterricht die Lernumgebung mit mindestens gleichem Engagement wie vor Ort vorbereitet und täglich unterrichtet hat, ziemlich unverständlich. Kinder können im Digitalunterricht andere, neue Kompetenzen erwerben. Dies sicherzustellen liegt in der Verantwortung der Schulen, mehr noch als in den Behörden. Die Vorbereitung auf Ausnahmesituationen passiert im „normalen“ Alltag, nicht in der Krise.

Kinder lernen am Leben, das ist eine der Überzeugungen, die alle Montessoripädagog*innen eint

Wir sind überzeugt davon, dass digitale Lernformen in die Grundschule gehören, gerade auch in die reformpädagogisch arbeitende. Wenn ein Zug vorbeirast, können wir uns in die Böschung legen und so tun, als bemerkten wir ihn nicht. Montessoripädagog*innen springen auf und schauen sich neugierig um. Und nach gründlicher Beobachtung und Einordnung ziehen sie ihre Erkenntnisse daraus, bereiten die Umgebung entsprechend vor und nutzen den Zug angemessen für ihre eigenen Reisepläne. Hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien hat dieser Prozess nicht erst 2020 angefangen und er wird sich in den nächsten Jahren weiter entfalten.

Kinder lernen am Leben, das ist eine der Überzeugungen, die alle Montessoripädagog*innen eint. Nehmen wir die neuen Herausforderungen an und hören wir auf, uns selbst zu reproduzieren und in unseren Nischen zu bewegen! Sorgen wir dafür, dass Medienkonzepte für Montessorischulen entwickelt werden. Homeschooling sollte als partielle Alternative zur Präsenzpflicht in der Schule neu diskutiert wird. Unsere Montessori-Farben müssen in die digitale Welt Einzug halten. Werbung muss aus Lernprogrammen verschwinden. Die digitalen Lernzugänge sollten Unabhängigkeit statt Abhängigkeit erzeugen. Montessoripädagogik kann auf der Basis des Konstruktivismus ihre Pädagogik um eine moderne Medienerziehung erweitern und so das Kind in seiner kompletten Entwicklung fördern. Künftige Generationen werden die Gesellschaft nur unter der Voraussetzung mitgestalten, dass sie ihre Methoden und Kommunikationswege kennen und klug zu nutzen wissen.

In dieser Digitalisierungs-Debatte liegt eine große Chance für die künftige Generation, nicht nur für die Montessoripädagogik sondern wegen Maria Montessoris Pädagogik, die ja eine Pädagogik vom Kinde aus ist. Und deshalb sollten heutige Montessoripädagog*innen dieses Vermächtnis mit den Mitteln unserer Zeit antreten. „Ich halte es für möglich, eine neue Gesellschaft vorauszusehen, in der der Mensch fähiger sein wird, weil man Vertrauen in ihn setzte, als er ein Kind war.“ (Montessori, 1989, S.13)

Hier geht es zum ersten Teil des Beitrags.

Der Beitrag ist zunächst in „MONTESSORI. Zeitschrift für Montessori-Pädagogik“, Heft 1(2021), erschienen.

Literatur:

  • Bär, Christine: Mit einem Wisch ist alles weg- emotionale und kognitive Entwicklung im Kindesalter durch die neuen Medien – In: Montessori, Heft 2 (2020), S. 170-179
  • Montessori, Maria: Die Macht der Schwachen. Vertrauen statt Kampf: Abrüstung in der Erziehung. Frieden und Erziehung. Herder Freiburg, 1989
  • Montessori, Maria: Das kreative Kind. Freiburg: Herder Freiburg, 1972
  • Montessori, Maria: Über die Bildung des Menschen. Herder Freiburg, 1966
  • Montessori, Maria: Von der Kindheit zur Jugend. Herder Freiburg, 1966
  • Montessori, Maria: Die Entdeckung des Kindes. Herder Freiburg, 2010
  • Montessori-Gesellschaft Norwegen: ‚Teknologisk utvikling og Montessori: Et reflekssjonsgrunnlag för barnehager og skoler’, Thesenpapier der norwegischen Montessori-Gesellschaft. Ins Deutsche übertragen von Ela Eckert. https://www.deutsche-montessori-gesellschaft.de/files/technologische_entwicklung_und_montessori_final_deutsch_20191001.pdf, 2018
  • Oswald, Paul: Die Pädagogik Maria Montessoris und Rudolf Steiners. Zu dem Aufsatz von H.Kallert/E.-M.
  • Schleuning/Ch. Illert in Heft 5/1984 der „Zeitschrift für Pädagogik“ – In: Zeitschrift für Pädagogik 31 (1985) 3, S. 385-396
  • Valle, Mario: Montessori-Pädagogik und neue Technologien, Literatur Verlag Berlin, 2019
Die Autorinnen

Als Schulleiterin der Landweg-Schule in der Prignitz, Brandenburg, ist Jana Reiche seit 20 Jahren beteiligt an bildungspolitischen Diskussionen. Seit 2019 ist ihre Schule ein von der UNESCO ausgezeichneter BNE-Lernort.

Seit dem Frühjahr 2020 und den neuen Herausforderungen an der Schule hat sie sich intensiv mit Digitalisierungsprozessen an Grundschulen beschäftigt. Sie gehört zur Gruppe „Die Schulentwickler“, deren Projekt bereits in der KMK und dem BMFB vorgestellt wurde. In einem deutschlandweit einmaligen Vernetzungsprozess hat sie sich mit Schulleiterinnen anderer Montessorischulen über den Bundesverband Montessori vernetzt. Dort werden monatlich u.a. aktuelle Fragen an die Digitialisierung diskutiert.

Mit ihrem Kanal „ReicheReformpädagogik“ gehört sie zur Szene der YouTuberinnen, entstanden aus Notwendigkeit wegen der Schulschließung. Jana Reiche ist Mitglied im Landesverband Montessori Berlin- Brandenburg und in Trägerverantwortung im Landweg e. V..

Dr. Silke Kipper wechselte nach vielen Jahren in der Lehrerausbildung für das Fach Biologie in das Landweg-Team. Ihr Schwerpunkt liegt neben der Digitalisierung auf der BNE-Ausrichtung des Hauses. Sie Montessoripädagogin und Bildungsreferentin für nachhaltige Entwicklung.

Was Montessori-Pädagogik und digitales Lernen miteinander verbindet – und warum davon auch schon Grundschüler profitieren

 

 

 

 

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