Gericht: Land darf Lehrer mit rechtsextremen Tattoos kündigen – Bund regelt „Erscheinungsbild von Beamten“ schärfer

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BERLIN. Mehrfach hatten Arbeitsgerichte die Kündigung eines Lehrers mit rechtsextremen Tätowierungen aus Brandenburg kassiert. Nun gab es in Berlin erneut ein Urteil – diesmal rechtswirksam. Passend zum Richterspruch hat der Bundesrat in dieser Woche ein Gesetz passieren lassen, das das Erscheinungsbild von Beamten neu regelt.

Das Gericht hat geurteilt – im Sinne des Brandenburger Bildungsministeriums. Foto: Shutterstock

Der Bundesrat hat aktuell einem neuen „Gesetz zur Regelung des Erscheinungsbildes von Beamtinnen und Beamten sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften“ zugestimmt, wie der Informationsdienst Haufe berichtet. Nach den neuen Regelungen könne der Dienstherr das Tragen von sichtbaren Tätowierungen, Schmuck oder einer bestimmten Haar- und Barttracht untersagen, wenn die Funktionsfähigkeit der Verwaltung oder die Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten dies erfordert. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits im April verabschiedet, ohne dass dies öffentlich groß wahrgenommen worden wäre.

Die Tätowierungen ließen auf eine fehlende Eignung als Lehrer schließen, hieß es zur Begründung

Das neue Gesetz hat darin zwar (noch) keine Anwendung gefunden, ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) geht allerdings bereits in die Richtung: Wegen rechtsextremer Tätowierungen darf ein Lehrer nicht mehr unterrichten. Das LAG hat die außerordentliche Kündigung des 38-Jährigen durch das Land für wirksam erklärt und seine Klage abgewiesen, wie das Gericht mitteilte (8 Sa 1655/20). Die Tätowierungen ließen auf eine fehlende Eignung als Lehrer schließen, hieß es zur Begründung.

Der Mann hatte als Lehrer an einer Hennigsdorfer Oberschule (Oberhavel) in Brandenburg an einem Schulfest am Bernsteinsee (Barnim) im Sommer 2018 teilgenommen – und dabei seine Tätowierungen mit dem Wahlspruch der SS «Meine Ehre heißt Treue» und weiteren Symbolen auf seinem Oberkörper vor Schülern gezeigt. Daraufhin kündigte ihm das Land. Das Arbeitsgericht Neuruppin erklärte die Kündigung jedoch für unwirksam, da der Personalrat nicht beteiligt wurde. Im ersten Berufungsprozess bestätigte das LAG diese Entscheidung.

Daraufhin kündigte das Land dem Quereinsteiger erneut. Doch auch diese Kündigung kassierte das Neuruppiner Gericht mit der Begründung, dass das Strafverfahren gegen den 38-Jährigen noch nicht abgeschlossen sei und seine fehlende Eignung für den Beruf des Lehrers nicht mit Sicherheit habe festgestellt werden können. Das sahen die Richter in Berlin nun aber anders. «Zur Eignung als Lehrer gehöre auch die Gewähr der Verfassungstreue. Aus den hier zum Zeitpunkt der Kündigung vorliegenden Tätowierungen, unter anderem „Meine Ehre heißt Treue“ in Frakturschrift über dem Oberkörper könne auf eine fehlende Verfassungstreue geschlossen werden», hieß es in der Mitteilung.

Der Mann hatte seine Tätowierungen inzwischen geändert, allerdings half ihm das vor Gericht nicht. «Die ergänzenden Worte „Liebe Familie“ unterhalb des Hosenbundes änderten hieran nichts, da diese regelmäßig nicht zu sehen seien», hieß es. Und da für die Kündigung auf den Zeitpunkt abzustellen sei, in dem diese dem Mann gegenüber ausgesprochen worden sei, komme es auf die Änderung nicht maßgeblich an.

Vom Landgericht Neuruppin wurde der 38-Jährige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vergangene Woche zu einer Geldstrafe in Höhe von 4500 Euro verurteilt (Az.: 14 Ns 102/20). Er selbst hatte angegeben, keine rechte Gesinnung zu haben. Die Körperbemalung habe er ausgesucht, weil er sich für Wikinger und Germanen interessierte. Das LAG ließ die Revision gegen das Berufungsurteil nicht zu.

Warum enthält ein Gesetz, das Nazi-Tattoos verbieten soll, gleichzeitig die Möglichkeit, ein Kopftuchverbot für Beamtinnen durchzusetzen?

Zum neuen Gesetz allerdings regt sich Widerspruch. Denn darin heißt es, wie das ZDF berichtet, dass das Tragen religiöser Merkmale eingeschränkt oder untersagt werden kann, „wenn sie objektiv geeignet sind, das Vertrauen in die neutrale Amtsführung der Beamtin oder des Beamten zu beinträchtigen“. In der Begründung werde auf die Neutralitätspflicht des Staates verwiesen. Als Beispiele würden das muslimische Kopftuch, die jüdische Kippa und das christliche Kreuz genannt. Muslimverbände sehen darin dem Bericht zufolge den Versuch, ein Kopftuchverbot für Beamtinnen durch die Hintertür einzuführen. Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen, wie es in einigen Bundesländern bestand, war vom Bundesverfassungsgericht 2015 gekippt worden.

Die religionspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Christine Buchholz, sagte nun, Union und SPD könnten nicht erklären, „warum ein Gesetz, das Nazi-Tattoos und verfassungswidrige Symbole verbieten soll, gleichzeitig die Möglichkeit enthält, ein Verbot von Kopftuch, Kippa oder Kreuz für Beamtinnen und Beamte durchzusetzen“. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums betonte hingegen, „selbstverständlich“ könnten Beamte weiter religiöse Symbole und Kleidungsstücke tragen. Dies könne nur „in einigen Ausnahmefällen“ untersagt werden, „nämlich dann, wenn der Staat klassisch hoheitlich gegenüber Bürgerinnen und Bürgern auftritt“. Was das für Lehrkräfte bedeutet? Das ist offen. News4teachers / mit Material der dpa

Wenn der nette neue Lehrer den Schülern seine Nazi-Tattoos zeigt … Problem Seiteneinstieg: Wer checkt die Eignung der Kandidaten?

 

 

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95 KOMMENTARE

  1. Es grenzt aber auch schon an absoluter Blödheit „Nazitattoos“ als „Amtsträger“ zu zeigen. Oder grundsätzlich mal sich sowas tätowieren zu lassen und dies bei „Gesinnungsänderung“ dann nicht zu covern. Offene verfassungsfeindliche Symbolik ist klar zu sanktionieren. Aber grundsätzlich das Erscheinungsbild hinsichtlich der Eignung des Amtes (Lehrkraft) zu beurteilen fand ich schon immer schwierig. Hat auch in der Realität nie stattgefundenen?! Wie hat eine Lehrkraft den bitte auszusehen? Rollkoffer und Cordjacket? Und nü nen Bild mit Rose auf dem Arm versus Skull?

    • Hallo Elfe,
      ich hatte als Ref extrem langes Haar (gepflegtes!). Man hat mir zu verstehen gegeben, dass ich so nicht das Ref bestehen werden. Also hängen meine Haare jetzt als Andecken am Schrank.
      Mittlerweile sind Sie wieder länger, und ich erfahre nicht, dass meine Autorität bei Schülern deswegen geringer ist.

      Gruß

      • „ich hatte als Ref extrem langes Haar (gepflegtes!). Man hat mir zu verstehen gegeben, dass ich so nicht das Ref bestehen werden.“

        Halte ich für einen Skandal (vollkommen unironisch gemeint).

        „Also hängen meine Haare jetzt als Andecken am Schrank.“

        Sie hängen sich Ihre abgeschnittenen Haare in den Schrank? :O
        Ernsthaft?

    • Es ist ganz einfach: Es geht nicht um das Aussehen, was soll diese Frage? Es geht um die vom Gericht eingeforderte Verfassungstreue, die von Jedem im öffentlichen Dienst in gewissem und von Lehrern in besonderem Maße gefordert werden. Ein VW-Autoverkäufer kann auch nicht mit einem Shirt „VW ist ein Drecksladen“ rumlaufen, der fliegt auch raus.

  2. Ein Hinweis an dieser Stelle:
    Das Kopftuch hat nichts mit dem Islam zu tun. Das haben die Damen dort schon vor der Islamisierung getragen, um sich vor der Sonne oder auch dem Sand, wenn er davon geweht wird, zu schützen.
    Ich hätte gerne die Koranstelle, die EXPLIZIT das Kopftuch beim Namen nennt und NICHT impliziert.
    Beamten und Beamtinnen sollen sich angemessen kleiden. Das war auch schon vorher bekannt.
    Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Mitarbeiterin eines Studentenwerkes, die einen Leoprint-BH unter einer weißen Bluse getragen hat. Angemessene Bekleidung sieht da anders aus, insbesondere dann, wenn ich Kontakt mit Personen habe, die nicht mit mir zusammen arbeiten. Abgesehen davon, würde ich ein solches Outfit nicht mal tragen wollen.

    • Es ist aber nicht an Ihnen, Leuten zu erklären, was zu ihrer Religion gehört und was nicht. Wenn jemand meint, zu seinem Glauben gehört ein Blumenhut – dann ist das so. Das nennt man Religionsfreiheit, die in unserer Verfassung besonders geschützt ist.

      Es mutet in der Tat seltsam an, warum der Bundesgesetzgeber – trotz der eindeutigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts – mal wieder versucht, eine Lex Kopftuch durchzudrücken. Ich nehme an, dass dann auch dieses Gesetz von Karlsruhe kassiert wird.

      • Dann gehört das Kopftuch nicht nur zum Islam sondern auch zum Juden- und Christentum wie auch zum Hinduismus und Buddhismus. Man bedenke zu jeder einzelnen „Spielart“ der Religionen. (Entschuldigen Sie, dass eine Religionslehrkraft so etwas sagt.)

        Treiben wir das Spiel doch etwas weiter: Dann müsste theoretisch auch das Tragen von Röcken untersagt werden, da diese ja in einigen Religionen, auch dem Christentum, ein typisches Kleidungsstück der Frau sind.
        Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen.
        Solange es keine Ketten mit dem Kreuz, einer Koransure oder der Menora sind, soll es doch gleich sein. Außerdem kann eine Kette unter einem Kleidungsstück verschwinden. Ein Tattoo kann geschickt bekleidet werden, es braucht ja keiner sehen. Insbesondere wenn diese Tattoos einen verfassungsfeindlichen Hintergrund haben, sollte man sich bereits vor dem Stechen lassen genauestens überlegen, ob man sich damit nicht die Chancen verbaut.

      • Nach ihrer Logik müsste das Tattoo dann konsequenterweise aber auch erlaubt sein, zumal das im Normalfall nicht offen sichtbar ist. Andernfalls müssen Sie sich den Vorwurf des Doppelstandards gefallen lassen und ausräumen.

          • Man könnte in diesem Fall von einer Art „Volksreligion“ sprechen. Die Verehrung des Führers war bekannter Maßen Pflicht, in der Forschung spricht man nicht ohne Grund vom sogenannten „Führerkult“. Ähnliches ist auch aus anderen Regionen der Erde bekannt.
            Mit Tattoos kann man durch aus die „Verherrlichung“ des Regimes bzw. einer Religion zeigen.
            Wenn ein Tattoo mit einem Kruzifix sichtbar ist, entspräche es nicht der Neutralitätspflicht.
            Allerdings ist es schon ein Unterschied, ob ein religiöses Tattoo zu sehen ist oder eines das verfassungswidrig ist, weil eine gesetzlich untersagte Symbolik dargestellt wird. An dieser Stelle muss der Gesetzgeber noch feilen, denn es gibt eine Masse an Organisationen bzw. Gruppierungen, die eindeutig unserer Verfassung widersprechen.
            Klassiker aus der Grundschule: der „Schweigefuchs“! Was die GSler als diesen Schweigefuchs kennen, ist in der Türkei bzw. unter der türkisch-stämmigen Bevölkerung das Erkennungszeichen der Grauen Wölfe, einer islamistisch-nationalen Gruppe, die ein „Problem“ mit Minderheiten und Andersgläubigen hat.

      • @Bernd, 12.5., 9:37
        Sie sagen: „Wenn jemand meint, zu seinem Glauben gehört ein Blumenhut – dann ist das so. Das nennt man Religionsfreiheit, die in unserer Verfassung besonders geschützt ist.“
        Dann kann sich ja jeder für seine individuellen Wünsche, Forderungen und eventuell auch Schlimmeres auf die Religionsfreiheit berufen. Er kann sich für alles ausgegrenzt, beleidigt oder benachteiligt fühlen und übergriffige Sonderrechte für seinen „Glauben“ einfordern. Er kann übertriebene Ansprüche für rechtens erklären und alle Leute, die etwas dagegen haben, unter Berufung auf seine „Religionsfreiheit“ zu Demokratie- und Verfassungsfeinden stempeln.
        Man kann Religionsfreiheit auch missbrauchen.

        • Natürlich kann man Religionsfreiheit auch missbrauchen – auch Meinungsfreiheit kann man missbrauchen. Jedes individuelle Recht endet dort, wo das Recht eines anderen beginnt. Das gilt auch für die Grundrechte. Das festzustellen, ist aber weder Ihre noch meine Angelegenheit – das ist Sache von Gerichten. Weil wir in einem Rechtsstaat leben. Und nicht in einem AfD-Staat.

    • Biene- Wie würde denn „angemessene“ Bekleidung aussehen? Wäre eine Lehrkraft mit pinkem Haar, tätowierten Armen und Beinen, Ökolatschen, knielangen Shorts und Toten-Hosen-T-Shirt unangemessen gekleidet?

      • Bei uns bekäme sie Ärger wegen der kurzen Hose. Die sind von unserer Schulleitung nicht gern gesehen. Kommt etwas auf die Temperatur an, ob sich daran gehalten wird.

          • Unsere Schulleitung hätte wohl auch gerne, dass wir im Sommer alle lange Hosen tragen. Verbieten kann sie uns die kurzen Hosen wohl nicht, da wir ein massives Hitzeproblem in der Schule haben, und ansonsten zunächst Arbeitsschutzgesetze eingehalten werden müssten.
            Wenn wir Tage haben, wo es morgens um 8 Uhr schon 29 Grad im Raum sind, ist es ohne kurze Hose nicht aushaltbar, dann müsste man sich wegen Kreislaufproblemen wohl krank melden.

    • @Biene
      „Das Kopftuch hat nichts mit dem Islam zu tun. Das haben die Damen dort schon vor der Islamisierung getragen, um sich vor der Sonne oder auch dem Sand, wenn er davon geweht wird, zu schützen.
      Ich hätte gerne die Koranstelle, die EXPLIZIT das Kopftuch beim Namen nennt und NICHT impliziert.“

      Ich schätze mal, dass es dann reiner Zufall ist, dass in islamischen Ländern Frauen, die sich weigern das Kopftuch (und mehr) zu tragen, eingesperrt (oder Schlimmeres) werden.

      „Dann gehört das Kopftuch nicht nur zum Islam sondern auch zum Juden- und Christentum wie auch zum Hinduismus und Buddhismus.“

      Wer erinnert sich nicht an die ganzen jüdischen und christlichen Hatun Sürücüs? (1)

      @Bernd
      „Das nennt man Religionsfreiheit, die in unserer Verfassung besonders geschützt ist.“

      Das steht da auch zum Recht auf freie Meinungsäusserungen und, Achtung – zusätzliche Trumpfkarten, politischen Anschauungen und weltanschaulichen Bekenntnisses.
      Bitte setzen Sie sich jetzt also auch für diesen armen gefeuerten Lehrer ein!

      Ich komme auf diese ganze Verharmlosungssch***** einfach nicht mehr klar…

      „[Spricht englisch] So können sie verstehen was ich sage.

      [Zwischenruf] Ich habe eine Übersetzung

      Nein, ich weiß, dass Sie eine Übersetzung haben, aber ich möchte sicher gehen.

      Es wird der Tag kommen, an dem wir viel mehr radikale Extremisten und Terroristen sehen werden, die aus Europa kommen, weil sie keine Entscheidungen treffen, weil sie versuchen, politisch korrekt zu sein, oder weil sie annehmen, dass sie den Nahen Osten kennen, und sie kennen den Islam, und sie kennen die Anderen viel besser als wir. Es tut mir leid, aber das ist pure Ignoranz.“
      Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Abdullah bin Zayed Al Nahyan, auf dem Tweeps-Forum 2017

      1 https://de.wikipedia.org/wiki/Hatun_Sürücü

      • Wir dürfen nicht vergessen, es sind MÄNNER, die den Begriff der „Ehre“ definiert haben und auch weiterhin definieren.
        In diesem Zusammenhang empfehle ich folgenden Artikel zu lesen:
        https://taz.de/Bedrohte-Autorin-in-den-Niederlanden/!5765575/

        Streng konservative Christen, Juden, Hindus und Buddhisten sind nicht viel anders, nur nehmen wir sie nicht wahr. Berichte über diese würden ja das Bild von „DEM bösen“ Islam mit Rissen versehen. Extreme Ansichten gibt es überall!
        Die Änderung muss im Kopf beginnen, sonst wird das leider nichts.

        Vor weg: Die Lehrkräfte/Beamte sollen seriös wirken, das ist denke ich jedem ein anliegen. (Das ist, meiner Meinung nach, auch der Hauptgrund für dieses Gesetz. Jedem ist mit Sicherheit ein „typischer“ Fachlehrer bekannt, dessen Fach bereits an der Kleidung zu erkennen war/ist.)
        Angemessene Kleidung:
        * sauber, gepflegt
        * Für Herren: lange Hosen, Socken, die passen [Schwarze Hose und weiße Socken= No Go] und lang genug sind, dass die nackten Beine beim Sitzen nicht gesehen werden, wenn T-Shirt möglichst uni und in gedeckten Farben (KEINE Neontöne), ansonsten Hemd und evtl. ein Jackett zum überwerfen.
        Sportkollegen: Sportkleidung für ihren Sporttag, ansonsten bitte nicht in Konferenzen oder anderen Unterrichten tragen (muss einfach nicht sein und Wechselkleidung sollte doch immer vorhanden sein)
        Zur Vertiefung empfehle ich: https://www.gentlemansgazette.com/
        Der Shop der Seite kann gerne ignoriert werden. (Englisch sollte jedoch verstanden werden)
        *Bei den Damen: keine Miniröcke oder tiefe Ausschnitte (Schule/Job ist nicht zum Aufreißen von irgendwen gedacht! Discokleidung oder noch weniger muss nicht sein, wenn die Dame (oder auch der Herr) nicht in dem entsprechenden Feld berufstätig ist.), dezentes Make-Up (Clowns bitte nur zu Karneval/Halloween), wenig und dezenten Schmuck (der Weihnachtsbaumlook muss einfach nicht sein)
        *bequemes Schuhwerk (13 cm Stilettos müssen nicht sein, ebenso wenig die Addiletten) [Mir ist aber durch aus klar, dass es Leute gibt, die brauchen hin und wieder anderes Schuhwerk: Ersatzschuhe vorhalten)
        Ansonsten zur allgemeinen Vertiefung:
        a) https://karrierebibel.de/dresscode-fehler/
        b) https://berufebilder.de/aktuelles/
        Ich habe bewusst diese beiden Seiten ausgewählt, weil sie für das Bild eines Beamten/einer Beamtin doch passender sind.
        Ansonsten empfehle ich jedem Business Causal zu tragen, damit macht man/frau nichts falsch. 🙂
        (Welch herrliches Thema für den Unterricht! „Der Hauptmann von Köpenick“ würde sich dort anbieten.)
        !!Achtung an einigen Stellen befindet sich Ironie!!

        • Biene- Business causal- Gute Idee! Und Ironie auch….Manche Lehrkräfte kommen schon schnell an die „Geschmacksgrenze“. Mir ist halt grundsätzlich der Gedanke ziemlich fremd, dass man aufgrund des Erscheinungsbilds die Eignung fürs Amt- hier geht’s ja um Lehrkräfte und nicht um Polizist*innen, die man per se ja eh an der Kleidung erkennt, ableiten können sollte. Da ist halt für mich der Ansatzpunkt. Insofern ist das natürlich eine Steilvorlage „Rollkoffer, Cordjacket usw.“. Und bedient auch Erwartungshaltungen. Verfassungsfeindliche Symbolik ist raus. Und wie bereits erwähnt unglaublich dumm. Ob Tattoo oder T-Shirt. Religiöse Symbolik? Nun ja, wir haben ja auch Religionsunterricht an den Schulen und ich erinnere mich noch an diese Kruzifix-Disskusion im Klassenraum. Wenn ein Ärztin ein Kopftücher trägt, dann wird ja auch nicht ihre Kompetenz in Abrede gestellt. Oder? Wie sieht es mit nem Rasta-Look als Lehrkraft aus? Ich finde die Vielfalt in der Gesellschaft darf sich auch durchaus im/am Lehrkörper abbilden. Und nochmal, hier gibt’s ja auch durchaus mal „Missverständnisse“ – ausdrücklich OHNE verfassungsfeindliche Symbolik. Spannend wäre wiederum die Reaktion, wenn man ein „FCK NZS“-T-Shirt tragen würde. Natürlich zu knielangen Shorts im Sommer…..Knielange Shorts bei Herren sind tatsächlich mal bei uns „gerügt“ worden.

        • „Wir dürfen nicht vergessen, es sind MÄNNER, die den Begriff der „Ehre“ definiert haben und auch weiterhin definieren.“

          Genau das stimmt aber so nicht, denn wir reden von kulturellen Entwicklungen, die für die meisten Muslime schon „immer so waren“ und eben nicht nur von Männern definiert (oder besser gesagt ‚getragen‘) werden. Männer sind somit genauso davon betroffen (vielleicht werden wir das ja später etwas mehr ausführen) und es heißt nicht umsonst ‚Familienehre‘, weil es alle betrifft, sowohl Mann als auch Frau.

          In muslimischen Familien gilt zwar (nach außen) der Mann als Familienoberhaupt (das muss nicht unbedingt der Vater sein, sondern kann auch der älteste Sohn sein), allerdings führt nach innen, insbesondere wenn es um die Töchter geht, die Mutter ein strenges Regiment und das betrifft auch das Züchtigen widerwilliger Töchter.
          Ich verweise hier auch mal auf Sabatina James, diese Verhältnisse eindrucksvoll beschrieb.

          „Streng konservative Christen, Juden, Hindus und Buddhisten sind nicht viel anders, nur nehmen wir sie nicht wahr. Berichte über diese würden ja das Bild von „DEM bösen“ Islam mit Rissen versehen. Extreme Ansichten gibt es überall!“

          Verzeihen Sie, wenn ich genau das, quantitativ begründet, anzweifle. Ich hab mich wirklich bemüht Beispiele für christliche, jüdische, hinduistische und buddhistische Ehrenmorde in Deutschland zu finden.

          „Die Änderung muss im Kopf beginnen, sonst wird das leider nichts.“

          Und schon wieder muss ich um Verzeihung bitten, aber ich halte diese Aussage schlicht für naiv. Das ist keine individuelle Entscheidung, sondern erfordert gravierende kulturelle Änderungen wie sie Mustafa Kemal Atatürk in der Türkei durchführte (und selbst da ja versucht Erdogan ja das Rad wieder zurückzudrehen).

          [Teil zur Bekleidung]

          Auch über schlechten Geschmack lässt sich nicht streiten.

    • „Das Kopftuch hat nichts mit dem Islam zu tun. Das haben die Damen dort schon vor der Islamisierung getragen, um sich vor der Sonne oder auch dem Sand, wenn er davon geweht wird, zu schützen.“

      Unsere Omas auch und Uromas, hier, mittelpiunkt Europas. Heute immer noch kann man es sehen, also europäische Wurzeln.

      Jackie Kennedy hat es oft getragen, Audrey Hepburn..

      OMG, wann, aber wirkliich wann werden die Menschen anfangen über die Erde als Hemat zu denken?
      Mir das alles so kleingestickt, einfach übel.

      • Ich nehme an, dass das Ironie sein soll. Ehrlich gesagt, ich finde ich es ziemlich vermessen (um nicht zu sagen arrogant und dumm), wenn westliche Nichtmuslime den Muslimen erklären wollen, dass sie den Islam und den Koran besser kennen würden als die Muslime.

        • Welcher westliche Nichtmuslim will denn hier den Muslimen erklären, dass sie den Islam und den Koran besser kennen als die Muslime?
          Monikas Beitrag kann ich nur ganz herzlich zustimmen, denn er kommt so leicht daher und weist auf die vielen, häufig auch rein praktischen Gründe, hin, die Frauen, auch in Europa, zum Kopftuchtragen bewegen. Meine westfälisch katholische Oma hat bis ins hohe Alter, wenn sie das Haus verließ, ein Kopftuch getragen. Und schauen sie sich mal griechische oder italienische Filmklassiker an…
          Meines Wissens gibt es viele unterschiedliche Ströhmungen im Islam. Ich meine, eine Religionswissenschaftlerin hätte mal von um die 40 gesprochen. Glauben sie wirklich ein Nichtmuslim käme, vor diesem Hintergrund, auf die Idee, Muslimen DEN ISLAM zu erklären?

          • Um es kurz zu machen: zu behaupten, dass das Kopftuch nichts mit dem Islam zu tun hätte, ist schlicht eine Lüge.
            Zu behaupten, dass das von Musliminnen getragene Kopftuch vergleichbar sei wie Omis Wind- und Sonnenschutz, ist schlicht eine Lüge.

            Wenn ihre Religionswissenschaftlerin von Splittergruppen von Splittergruppen innerhalb von Splittergruppen spricht, dann steigert das bestimmt ihre Chancen bei Quizraten beim Spieleabend, aber hier geht es um die in Deutschland relevanten Gruppen, Sunniten und Schiiten.

            „Glauben sie wirklich ein Nichtmuslim käme, vor diesem Hintergrund, auf die Idee, Muslimen DEN ISLAM zu erklären?“

            Ja, beispielsweise wenn @Biene behauptet, dass die Verhüllung nicht im Koran stehen würde. Steht sie aber in Sure 24 Vers 31. Und das ist nur eines von vielen Beispielen. Selbst wenn es nicht im Koran stehen würde, heißt das noch lange nicht, dass es diese „Pflicht“ für Muslime nicht trotzdem geben würde, denn dafür gibt es auch noch die Hadithe. Und selbst dann gab/gibt es immer noch muslimische Rechtsgelehrte, deren Wort mehr zählt als die aller „Religionswissenschaftlerinnen“ der gesamten westlichen Welt zusammen.

            „Die Rechtsgelehrten sind die Erben der Propheten.“
            Der Prophet Mohammed

          • Max Kleine,
            wie kommen sie denn darauf, dass “ unsere Großmütter“, v. a. jene die in Christlich Orthodoxen Gemeinden gelebt haben, das Kopftuch nur als Wind u.Sonnenschutz getragen haben?

            Warum bezichtigen sie Menschen der Lüge, die auf unterschiedliche Gründe fürs Kopftuchtragen hinweisen?

            Ich glaube, das Kopftücher aus modischen, praktischen, traditionellen und auch religiösen Gründen getragen werden und das diese Gründe sich wechelseitig bedingen.

            Darf ich mal fragen, welcher Proffession sie angehören? Also was qualifiziert sie, eine Aussage einer Religionswissenschaftlerin lächerlich zu machen?

  3. Ich hoffe, das wird bei linksextremen, islamitischen usw. Symbolen genauso angewendet. Das Kopftuch würde ich bei Polizisten und Notärzten dazu zählen.

    • Das Thema Kopftuchverbot ist offenbar mal wieder ein Fest für alle Rechtsausleger (ebenso wie Gendern, Klimaschutz etc.) – in der Begeisterung bleibt die Logik schon mal auf der Strecke.

      Kopftuchtragende Polizisten und Notärzte – bislang sind mir zwar nur Frauen untergekommen, die Kopftuch tragen, aber die Welt ist ja bunt – sind also Islamisten, Lehrerinnen, die Kopftuch tragen, aber nicht? Dass ein Kopftuch ein verfassungsfeindliches Symbol wäre, ist auch neu: Das Bundesverfassungsgericht sieht das deutlich anders (es fasst das Kopftuch ausdrücklich als religiöses Symbol). Schließlich stellt sich mir die Frage, was linksextreme Symbole sein könnten, mit denen Beamtinnen und Beamte für Aufsehen sorgen könnten: Stalin-Schnäuzer? Honecker-Hornbrille?

      • @Bernd
        „Schließlich stellt sich mir die Frage, was linksextreme Symbole sein könnten, mit denen Beamtinnen und Beamte für Aufsehen sorgen könnten: Stalin-Schnäuzer? Honecker-Hornbrille?“

        Beispiele: Hammer & Sichel, Antifa-Embleme, PKK-Symbole, Fatah-Symbole (Grüße gehen raus an die SPD), Kleidermarken wie True Rebel oder Mob Action (quasi Thor Steinar von links), abgewandelte Symbolik und Sympathisieren mit der RAF (https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/ex-raf-terrorist-sprach-an-der-tu-warum)…

        Gern geschehen, Bernd.

        • Sie kennen sich ja gut aus. Und was davon ist verboten?

          Noch eine Frage: Ist es Zufall, dass so viele Informatiker offenkundig in der rechten Ecke zuhause sind? Und: Gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen Ihrer zur Schau getragenen Abscheu vor Muslimen und Ihrem fanatischen Einsatz für Open-Source-Produkte in Schulen, den Sie an anderer Stelle in diesem Forum zeigen? Ist das irgendein Nerd-Ding?

          Frage nur so aus Interesse.

          • Ach Bernd, ich helfe natürlich gerne wieder etwas auf die Sprünge: letztlich bedarf es gar nicht eines strafrechtlich relevanten Vergehens. Ergo die Dinge müssen nicht verboten sein, sondern es muss nur, auf der Ebene spielen wir, das Einstehen für die demokratischen Werte anzweifelbar sein (deshalb auch im Artikel der Ausdruck „Zur Eignung als Lehrer gehöre auch die Gewähr der Verfassungstreue. Aus den […] Tätowierungen […] könne auf eine fehlende Verfassungstreue geschlossen werden“. Bemühen Sie einfach das Internet und sie werden mehrere Beispiele aus der bundesrepublikanischen Geschichte finden, wo das Anwendung fand, ganz ohne strafrechtliche Vergehen (ach komm, ich helfe Ihnen doch gerne wieder einmal weiter) z.B. Radikalenerlasse, „Der Volkslehrer“(1). Bestimmt finden Sie noch mehr Beispiele.

            Aber Sie haben Recht, wo eine der Regierungsparteien ganz offen mit Terrororganisationen paktiert und deren Jugendvertreter vom „ershooten“ von „Vermieterschweinen“ reden und es dafür nicht einmal Konsequenzen gibt, ja, da werden Verbote wohl eher nur einseitig ausgelegt werden.

            Bernd, ich merke schon, dass Sie, anstatt Argumente auf Argumente zu erwidern, lieber auf eine persönlichere Ebene wechseln möchten, aber vorher wollte ich dann doch noch wissen, wie Sie sich jetzt, so als alter Grundgesetzfetischist, für das Recht auf freie politischen Anschauungen und weltanschauliches Bekenntnis des gefeuerten Lehrers einsetzen wollen.

            1 https://www.tagesspiegel.de/berlin/arbeitsgericht-berlin-selbsternannter-volkslehrer-scheitert-mit-klage-gegen-kuendigung/23872138.html

          • Ich gehe erst einmal davon aus, dass Informatiker wissen, wovon sie reden, ohne moralisierend und emotional zu reagieren. Nüchtern aufgezählte Fakten können dann bei entsprechend linksidentitär ideologisierten Menschen durchaus als rechtsextrem aufgefasst werden.

            Auch eine Frage: Ist es Zufall, dass so viele Linksextreme, Antifa-Sympathianten usw. bei den Grünen und der Linkspartei herumlaufen?

            Frage nur so aus Interesse.

          • Belegen Sie Ihre Aussagen mit verlässlichen Daten (bzgl. Korrelation Informatiker – rechte Ecke) oder sind Sie auch fanatisch, nur anders?
            Ich frag ja nur.
            Abscheu vor Muslimen ist auch überzogen – gewisse Vorbehalte dürfen geäußert werden, denn der Übergang von Musliminnen, die modische Kopftücher toll finden zu schwarz von oben bis unten verhüllten, die nur das Gesicht frei lassen, ist fließend, und zeigt auch eine Gesinnung. Das Bundesverfassungsgericht hat Kopftuchverbote nicht komplett untersagt, sondern räumt den Ländern ein, Regelungen für Fälle zu treffen, wo der Schulfriede evtl. gestört wird. Das kann natürlich nur eine gute begründete Einzelentscheidung sein, aber das Kopftuch kann auch Zeichen einer islamistischen Gesinnung sein, ebenso, wenn junge Männer mit weißer gehäkelter Kappe, weißem Gewand und Sandalen zur Schule kommen.

          • Bemerkenswert – und bezeichnend – ist es, dass eine Kameradschaft hier versucht, aus einem Artikel über einen Nazi sofort eine Diskussion über Muslime und Linksradikale zu drechseln. Offensichtlich soll das Problem verschleiert werden.

            Es gibt keine Fälle von islamistischen oder linksradikalen Lehrkräften in Deutschland – sehr wohl aber Rechtsradikale im Schuldienst, wie (nicht nur) der Bericht oben belegt.

          • @Bernd
            „Es gibt keine Fälle von islamistischen oder linksradikalen Lehrkräften in Deutschland – sehr wohl aber Rechtsradikale im Schuldienst, wie (nicht nur) der Bericht oben belegt.“

            Dann haben Sie wohl die 70er Jahre verpasst… würde ich Ihnen jetzt gar nicht so zutrauen.
            Mal abgesehen davon, dass Sie sich heute ganz offen als linksextrem outen könnten ohne auch nur ein müdes Gähnen hervorzurufen.

            „Und was davon ist verboten?“

            Heißt also, der Lehrer hätte sein Thor Steinar-Shirt an lassen müssen und alles wäre gut gewesen?

          • Auch in den 70-er Jahren (wie lange ist das jetzt nochmal her?) gab es in Deutschland keine islamistischen Lehrer, von denen Sie hier die ganze Zeit fabulieren.

      • Genau, gegen Extremismus jeglicher Art geht man anders vor.
        Bestimmt nicht mit dem Verbot des Kopftuches an den Schulen.
        Da ist primitiv.

        • Es geht nicht um ein Kopftuchverbot an Schulen, es geht um die äußerliche und weltanschauliche Neutralität der Beamten bzw. Angestellten insbesondere an Schulen während ihrer Dienstzeit.

        • Mit dem Verbot des Kopftuchtragens sind ja nicht die Schülerinnen gemeint, sondern die Lehrerinnen und das ist auch nachvollziehbar und zwar aus den gleichen Gründen, weshalb das Bundesverfassungsgericht Kreuze in bayrischen Klassenräumen verboten hat (1).

          Ehrlich gesagt, finde ich es sehr bemerkenswert, wie Linke (von denen ging und geht ja die Klage/Diskussion aus) sich von ‚Kreuze (Religionsbekundung) raus aus den Klassenzimmern‘ zu ‚Kopftuch (Religionsbekundung) rein in die Klassenzimmer‘ gewandelt haben und das innerhalb weniger Jahre. Das erscheint mir doch etwas schizophren.

          1 https://www.deutschlandfunk.de/das-kruzifix-urteil-wenn-der-staat-religion-und-freiheit.724.de.html?dram:article_id=476828

          • Sehr guter Kommentar. Ganz generell scheinen die Linken deutliche Sympathien zum Islam zu hegen.

          • Die überwiegende Mehrheit der Muslime wird nur über eklektisches Wissen über den Koran und die Sunna resp. Hadithen vefügen, wird weder den Koran einerseits und insb. die Hadithe andererseits (in Gänze) gelesen haben, noch über Kenntnisse bzgl. der Geschichte des Islams verfügen, die über revisionistisch-rudimentäre Verklärungen hinausgehen, sondern bspw. via familiärer Tradierung, Koranschulen und durch muslimische Geistliche selektiv, oftmals dekontextualisierend und euphemistisch/apologetisch etc. mit den fundamentalen Inhalten ihres Glaubens und den Taten, Charakteristika etc. der Akteure des Korans konfrontiert.

            Das ist kein exklusives Phänomen, das ausschl. Muslimen vorbehalten wäre, sondern trifft das Gros aller Gläubigen: Auch der normale Katholik weiß wohl ad hoc kaum, was Transsubstantiation sein soll und dass er zwingend daran glauben muss, um überhaupt Katholik zu sein. Die meisten Gläubigen leben eine ‚cherry picking‘-Variante ihres Glaubens, die regelmäßig im krassen Widerspruch zu den Mindestanforderungen, den Definientia ihrer Religion stehen; nicht umsonst besteht eine Mehrheit der Opfer des IS aus anderen Muslimen, die aber aus Perspektive des IS – vielleicht sogar mit einiger Berechtigung – keine wirklichen Muslime sind (so wie der Evangelikale den Katholiken bisweilen – mit gleicher Berechtigung – nicht als eigtl. Christ wahrnimmt). Dass aber das Gros der Gläubigen, ob Muslime oder Christen, die zentralen Inhalte ihrer Religionen nicht wirklich kennen und sich folglich nicht an einschlägige religiöse Gebote halten, ist wohl ein großer Segen für den Rest der Bevölkerung.

            Denn: Es ist unbestreitbar, dass die Glaubensinhalte des Islam mit einer aufgeklärerten, pluralen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind (für Laien als Zusammenfassung: ). Das Kopftuch ist ein klares Bekenntnis zum Islam, einer Religion, die in ihrem zentralen Glaubenswerk, dem Koran, ausdrücklich eine literale Auslegung (vgl. Sure 12:1; 15:1; 16:89; 16:103; 19:97; 27:1; 28:2; 43:2; 44:2) und die bedingungslose(!) Befolgung alle Ver- und Gebote im Koran selbst (vgl. Sure 4:14; 4:59, 4:115; 24:54; 33:36) verlangt, ebenso wie dass man als Moslem Mohammed nacheifern und ebenfalls bedingungslos gehorchen muss. Das ist integral für das Muslumsein. In Verbindung mit den in den Hadithen geschilderten Taten und Geboten Mohammeds und des Abrogationsprinzip ist das ein massives Problem… mit dem Kopftuch bekennt man sich dazu, ob gewollt oder nicht. Aber wie gesagt: Ein Segen, dass die Gläubigen all dem größtenteils nicht folgen (und – Sozialisation mit humanistisch-aufklärerischen Werten in einer demokratischen Gesellschaft sei Dank – auch nicht folgen würden).

            Zu Beobachten ist das immer infolge von spektakulären Gewalttaten, wenn Gläubige Taten infolge der Befolgung der zentralen Glaubensinhalte ihrer Religion begehen. Das Gros der Religionszugehörigen wird einen Zusammenhang der Taten mit den Glaubensinhalten abstreiten („Kein wahrer Schotte“-Argumente etc.), ja selbst von den Taten irritiert, abgestoßen etc. sein, weil sie es (im wohl verbreitetsten) Fall einfach nicht besser wissen und tatsächlich fälschlicherweise glauben, es hätte nichts mit ihrer Religion zu tun. Da stellt sich aber die Frage, ob man nicht verlangen kann, sich intensiver mit der eigenen Religion auseinanderzusetzen, statt die Schotten dicht zu machen… Aufklärung und so.

            … und auch deshalb verbietet sich das Tragen eines Kopftuches für eine Beamte.

        • Sehr richtig! In unserer Nachbarschaft lebt eine pakistanische Familie. Die Mutter trägt, genau wie ihre Töchter, manchmal Kopftuch. Die Töchter arbeiten im öffentlichem Gesundheitswesen, eine als Apothekerin in einer ortsnahen Apotheke. Ich kenne in unserer Nachbarschaft niemanden der das Kopftuchtragen der Frauen irgendwie besorgniserregend findet. Vielleicht ist das so, weil die Frauen selbstbewusst und auch überhaupt nicht unglücklich wirken.
          Besorgniserregend finde ich es aber schon, wenn jemand der Einfluss auf unsere Kinder hat, sich den SS Wahlspruch “ Meine Ehre heißt Treue“ tätowieren lässt. Nicht nur weil ein Lehrer damit kundtut, dass er entweder keinerlei Geschichtswissen über die SS und ihre Greultaten hat, oder, und das ist noch schlimmer, dass er sich mit ihnen identifiziert, sondern auch den Schülern gegenüber, die durch ihre Familien über die Verbrechen während der Nazi- Diktatur, schon aufgeklärt wurden. Und was kann mit Kindern oder Jugendlichen geschehen, die durch ihre Familien nicht aufgeklärt wurden und vielleicht anfällig für bündische Gruppen sind….
          Niemand der sowenig Wissen und Gewissen hemmungslos demonstriert, sollte mit Kindern u. Jugendlichen arbeiten dürfen.
          Über gebildeten und verantwortungsbewussten Nachwuchs in unseren Apotheken und Kliniken – mit oder ohne Kopftuch- können wir uns doch eigentlich nur freuen.

          • Georg,
            Als Mutter ich bin grundsätzlich auch für eine neutrale Bekleidung von Beamten an Schulen.
            Wenn das Neutralitätsgebot muslimische Frauen, die aus religiösen oder traditionellen Gründen ein Kopftuch tragen möchten, aber bei ihrer Berufswahl einschränkt, dann sollte dieses Gebot, auch zum Wohle der Gesamtgesellschaft ( an Schulen, in der Justiz ect. sind jetzt schon Stellen unbesetzt) noch einmal gründlich überdacht werden.
            Für mich ist ein Bekenntnis zu einer Religion, ob nun durch ein Kleidungsstück oder einen Schmuckanhänger ( Kreuz) symbolisiert, etwas anderes als ein Nazi- Tattoo.
            Wenn Sie sich mal etwas näher mit dem Widerstand gegen Hitler, insb. mit der Widerstandsgruppe “ Die weiße Rose“ beschäftigen, werden sie feststellen, dass beinahe jedes Mitglied tief im christlichen Glauben verwurzelt war. Und,aktuell, fallen die muslimischen Gemeinden mit dem Kochen für Bedürftige ( auch für nichtmuslimische Obdachlose) doch auch sehr positiv auf. Was ich mit diesen beiden Beispielen ausdrücken möchte ist, dass eine geistige Orientierung durch eine Religionszugehörigkeit auch sehr viel Positives bewirken kann. Allein deshalb ist ein religiöses Symbol anders zu bewerten als ein Symbol eines Unrechts und Räuberstaates (NS Tattoo).
            Und, ganz davon ab, tragen viele Frauen,sicher auch muslimische, einfach gerne mal Kopftuch oder eine andere Kopfbedeckung.

  4. Bernd- Neeee- Es geht MIR hier nicht um „Verschleierung“ der Ausgangssituation. Verfassungstreue als Beamter/-in ist nicht in Abrede zu stellen.
    Aber grundsätzlich über das Erscheinungsbild die Eignung fürs Amt abzuleiten???? Und das auch noch rechtlich verankert???? Mal davon ab, dass sich die „neuen Rechten“ oft garnicht mehr am äußerlichen Erscheinungsbild identifizieren lassen.

  5. Vorbestraften Lehrer(innen) werden völlig zu Recht die charakterlichen Eignungen für die Ausübung ihres Berufes abgesprochen! Verfassungswidrige Tattoos sind glücklicherweise in diesem Land strafbar und erfordern die umgesetzten Konsequenzen ohne Pardon.

    Der Staat muss dem Neutralitätsgebot Rechnung tragen. Gleichzeitig besteht Glaubens- und Bekenntnisfreiheit. Geschickt unterdrückt wird ein eventuell aufkeimender Konflikt durch „gezeigte“ Religion oder Weltanschauung durch eine neutrale Kleiderordnung an Schulen…keine Kopfbedeckung jeglicher Art, keine Haut zeigen (auch im Sommer nicht). Jedenfalls verhindert aber eine solche Persönlichkeitsbeschneidung aller (!) per Schulordnung so manche Grundsatzdiskussion. Kann man so machen, muss man aber nicht.

    Viel wichtiger als das Aussehen oder der persönlich zur Schau gestellte Entfaltungsgrad ist meiner Meinung nach aber das, was ein Mensch tut. Wenn nun eine muslimische Lehrerin mit Kopftuch vor die Schüler(innen) tritt, erzeugt sie in der Tat als Respektperson – gewollt oder ungewollt – eine Auseinandersetzung der Schüler(innen) mit ihrer Religion. Das ist bei religionsmündigen Kindern solange vertretbar, wie sie nicht missionarisch oder werbend wirkt. Konfliktträchtig ist es aber allemal. Je mehr „bunte Vögel“ unter den Lehrer(innen) vertreten sind, je höher die Toleranzgrenze und persönliche Vielfalt, umso friedlicher wird es an der Schule sein und bleiben. Aus meiner eigenen Schulzeit weiß ich, dass es der einen Schule besser gelingt, „weltoffen“ zu agieren als der anderen. Die ideologischen Marxisten, Ökos, Christen, Muslime, Nihilisten … friedlich miteinander bescherten mir bereits vor über dreißig Jahren eine bunte, geistig sehr anregende Schulzeit auf der einen Seite … ein paar Jahre auf einer doch sehr „biederen“ Schule ließen mich das Lernen ohne große Aufregung lernen und ermöglichten eine Konzentration auf den nach Plan vorgegebenen Schulstoff.

    Eine Grenze der Toleranz gab es und wird es zu Recht immer geben: Vorbestrafte Lehrer(innen) so zum Beispiel solche mit ihren strafbaren, verfassungswidrigen Tattoos im Schuldienst!

  6. Dieses SS-Motto ist in Deutschland verboten. Egal ob als Auto-Aufkleber, T-Shirt oder Tattoo: wer dieses Motto zur Schau stellt, wird bestraft. Was für ein Volltrottel, so vor jungen Menschen aufzutreten. Richtig, den rauszuschmeißen.

  7. Man sollte schon zwischen Hidschab und Niqab Unterschiede machen.

    Kopftuch zu verbieten finde ich einfach unangemessen, in jeglichen Sinn.

    • Komisch, dass Mustafa Kemal Atatürk in den 1920ern in der Türkei weiter war als Progressive in den 2020ern in Deutschland… traurig.

      „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
      Recep Tayyip Erdoğan

      • Ja, vielleicht, obwohl man das Ganze schwierig in einem Satz zusammenfassen könnte.

        Die ganze Welt entwickelt sich irgendwie zurück.
        Das könnte uns alle, als Menschheit sehr viel kosten.

        Wir reden alle zu viel, aber tuen wenig.

        Nehmen wir nur als Beispiel Afrika oder Amazonas oder..oder…

        Aber ja, es dreht sich alles immer in der Richtung, wir und ihr.., unsere Interesse, euer Interesse, unsere Glaube, euer Glaube, unser Territorium, euer Territorium usw..

        Von diesem Mantra kommen wir offensichtlich nie weg.

        Das ist nicht mehr traurig, sondern führt es irgendwann zur Selbstzerstörung.

        • Und Kopftuch an sich alleine empfinde ich seit immer nur als Schmuck, wie sonst viele muslimische Frauen, die ich kenne.

          Zugegeben, ihren Gedanken kann ich nicht lesen, aber dann ist ja jeder, der Kreuz um das Hals trägt, poteziell echtsextremistischer Christ.

          • „Kopftuch als Schmuck“
            Wie wäre es denn, wenn man — statt das Kopftuch zu verbieten — alle Versuche streng und radikal unter Strafe stellen würde, Druck auf Frauen auszuüben, damit sie ein Kopftuch tragen? Werden da nicht etlichen Töchtern Prügel angedroht? Wird nicht gelegentlch Geld geboten, damit die Familien ihre Töchter mit dem Kopftuch in die Schule schicken? Werden nicht Mädchen in der Schule gemobbt, wenn sie kein Kopftuch tragen? Werden nicht von etlichen Funktionären den Frauen ewige Höllenqualen angedroht? Werden nicht etliche Ehefrauen zum Kopftuch von ihren Männern gezwungen? Alle diese Aktionen stehen nicht unter dem Schutz unseres GG.

          • „Und Kopftuch an sich alleine empfinde ich seit immer nur als Schmuck, wie sonst viele muslimische Frauen, die ich kenne.“

            Und die Vorfälle heute in Berlin und die Sprechchöre vor 2 Tagen in Gelsenkirchen halten Sie sicher auch nur für Folklore…

  8. Da werden rechtsradikale Symbole bewusst zur Schau getragen und statt darüber zu schreiben, wie man damit umgeht, wie man SchülerInnen für derartige Konfrontationen stärkt oder wie man auch als Gesellschaft darauf reagiert, ergehen sich hier etliche darin, Religionen zu erklären und mit dem Finger auf die Extreme zu zeigen, die es dort auch gibt.

    Merkt ihr es noch?
    Da hat sich eine angehende Lehrkraft rechtsextreme Gedanken auf ihren Bauch tätowieren lassen und dieses mehrfach, u.a. an Schulfesten, zur Schau getragen.

    • @Palim
      Ja, und das Problem wurde durch das Gericht abschließend geklärt und es ist damit zu rechnen, dass das zukünftig auch weiter so beibehalten wird, oder etwa nicht? Fall abgeschlossen
      oder erwarten Sie, dass man sich mit großen Krokodilstränen künstlich in Betroffenheit suhlt, während andere Extremismen bei weitem nicht so klar und deutlich gleich behandelt und sogar rechtstaatliche Normen und demokratische Grundsätze weiter geschliffen werden?

      Auch Sie werden nicht abstreiten können, dass es kaum mit dem Beutelsbacher Konsens und dem Gleichbehandlungsgrundsatz des GG in Einklang zu bringen ist, wenn Ausnahmen für eine bestimmte Religion gemacht werden, die anderen Religionen sogar ausdrücklich verboten werden (siehe die Diskussion Kopftuch vs. Kreuz im Klassenzimmer).

      Und da geht es auch nicht generell um den Islam, sondern um seine Ausprägungen in der radikaleren Form. 2/3 der muslimischen Frauen, also eine Mehrheit, tragen in Deutschland übrigens kein Kopftuch und wer die Türkei, insbesondere Metropolen wie Izmir, kennt, der weiß auch, dass in Deutschland gefühlt sogar noch mehr Kopftuch getragen wird.
      Was also die ersten Handlungen sein werden, die radikale Islamausleger machen werden um ihre Auslegung des Islams zu pushen, konnte man sehr gut bei der Machtübernahme von Erdogan beobachten. Der hob nämlich als Erstes das von Atatürk verhängte Kopftuchverbot an Schulen und Hochschulen für Lehrerinnen UND Schülerinnen auf.
      Da könnten Sie doch nicht nur die „SchülerInnen für derartige Konfrontationen stärken“, sondern gleich die Demokratie – insbesondere wenn Sie sich einmal überlegen, wo im Zweifelsfall die Prioritäten einer Person liegen, der es unzumutbar erscheint zwischen religiösem Symbol oder säkularer Unabhängigkeit des Staates zu entscheiden (oder besser gesagt, diese Person hat diese Entscheidung bereits getroffen).

      „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“
      Recep Tayyip Erdoğan

      • Wenn man mal voraussetzt, dass das wirklich Lehrer (männlich) sind, die sich hier in Ressentiments gegenüber Muslimen ergehen – und das eigentliche Thema Rechtsextremismus geflissentlich ignorieren -, dann muss man wohl konstatieren, dass wir ein veritables Problem mit Rassismus und Rechtsradikalismus (auch) im Schuldienst haben. (Wohlgemerkt: auch. Die Schule ist eben Teil der Gesellschaft.)

        Höcke ist schließlich ebenfalls Lehrer.

        Da mag man sich gar nicht vorstellen, was muslimische Schülerinnen und Schüler erleben, die solchen sich in Vorurteilen und Hass suhlenden Lehrern in die Hände fallen.

        • Einiges, auch von diejenigen ohne Tattoos, dabei nicht nur muslimische Kinder, eben alle, die nicht in den Kontext passen.

          Menschliche Natur, Ansichten, Überzeugengen.. kann man schlecht auf äußerliche Symbole begrenzen.

      • Ich wusste noch gar nicht, dass Rechtsextremismus eine Religion ist.
        Siehste mal, wieder was gelernt.

        Es ist nicht erlaubt, rechtsextreme Tatoos als Lehrkraft öffentlich zur Schau zu tragen.
        Das wird auch von keiner Religionsfreiheit gedeckt.

      • Was verstehen Sie eigentlich nicht an „verfassungswidrig“?

        Und was haben Sie eigentlich immer mit der Türkei? Wir leben hier in Germany mit all seinen Vorteilen und Gesetzen. Wer sich hier radikalisiert und nicht gesetzeskonform verhält, wird bestraft. Egal, wer. Natürlich bedarf es dazu keinerlei Krokodilstränen. Und auch keiner Betroffenheit. Wie wäre es mal mit Besinnung statt Gesinnung? Und etwas Vertrauen in unsere Demokratie? Oder auswandern, wenn hier doch alles Sch…. ist?

      • Danke an Max Kleine, wenigstens eine Person, die das Problem erkannt hat. Allen anderen empfehle ich folgenden Artikel auf philoclepedia.de: . Bitte auch die (ergänzenden) Kommentare des Verfassers am Ende des Artikels mitlesen… dann sollte recht schnell klar sein, warum man ein Problem mit dem Kopftuch (als affirmatives Zeichen für den Islam) bei Lehrerinnen haben sollte und warum diese Kritik fernab von „Rassismus und Rechtsradikalismus“ ist, sondern im Gegenteil die freheitlich-demokratische Grundordnung usnerer pluralen Gesellschaft im Blick hat.

        • Ich habe gerade ganz großes Kopftuchkino: Ich sehe für die Zeiten des Präsenzunterrichtes Lehrerinnen (und vielleicht auch Lehrer?) mit Kopftuch in die Klassenräume kommen, eine Reaktion auslösen und anschließend dieses Thema hier demokratisch gesellschaftsrelevant aufklärend mit den Schüler(innen) verarbeiten. Toller Impuls, danke! Zum ersten Mal bereue ich an dieser Stelle, nicht auf Lehramt studiert zu haben. 😉

    • Sie haben absolut recht.

      Noch schlimmer finde ich, nichts auf dem Körper zu zeigen, aber Gedanke, die man nicht sieht, aber indirekt spürt. Dagegen kann man sich kaum währen oder sie nachweißen.

  9. Palim- Genau und der Sache kann man sicherlich juristisch anders nachgehen, als über das neutrale Erscheinungsbild von Beamt*innen. Bzw. die gesetzliche Grundlage hierfür „nachzuschärfen“. Siehe oben!
    „Nach den neuen Regelungen könne der Dienstherr das Tragen von sichtbaren Tätowierungen, Schmuck oder einer bestimmten Haar- und Barttracht untersagen, wenn die Funktionsfähigkeit der Verwaltung oder die Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten dies erfordert.“ Hier ist dann nämlich Interpretationsspielraum. Und darüber stolpere ich im Kopf. Wie sieht denn nun eine Lehrkraft aus, die achtungs- und vertrauenswürdig wirken soll?
    Und was wäre, wenn der Typ sein T-Shirt anbehalten hätte???? Die verfassungsfeindliche Tätowierung hätte Niemand zu Gesicht bekommen.

  10. Und ehrlich gesagt, verstehe ich diese Empörung über sichtbare, man nennt sie Symbole, von irgendwas nicht. Symbole sieht man ja.

    Wie kürze Rocke und Frauen damals. Jede war, die sich traute eine Nutte. Manchmal sogar noch heute.

    Es gibt so vielen, die öffentlich spielen eine Rolle, und hinter den Kulissen, eine ganze andere.

    Gedanken und daraus entstandene listige Manipulationen.

    Das ist die Gefahr.

    Der, mit dem Tattoo ist eine leichte Beute, aber was ist mit dem, an dem man nichts Sieht, oder redet sich ein, dass es da nichts gibt.

    • Unser Problem sind nicht Symbole, sondern unsere Gesellschaft.

      Wo kommt so viel Extremismus her?

      Betrachten wir etwas breiteres Zeitraum der menschlichen Geschichte.

      Gesetze, Gerichte, Richter ebenso.

      Gesellschaft eben.

      Man muss sich ändern, und kaum jemand will es mindestens versuchen toleranter zu sein.

      Corona Pandemie ist ein perfektes Beispiel.

  11. Wie viele Frauen haben ihr Leben für ein bisschen Toleranz und Freiheit gegeben.

    Vergeblich.

    Man denkt, es ist ein riesen Fortschritt, eine Kanzlerin oder eine Premierministerin heute zu haben.

    Es ist eben nicht.

    Für 21. Jahrhundert zu wenig.

    Und dann diskutieren wir über den Kopftücher muslimischen Frauen.

    Sklaverei gibt es nicht mehr?

    Wohl kaum.

    Man nennt es nur anderes.

    • Sie meinen es ist im Fortschritt der Emanzipation zu wenig passiert und beklagen dann dass man sich nur kritisch über das Kopftuch austauscht?? Echt jetzt?
      Das Kopftuch ist doch der Inbegriff der Unterdrückung und Symbol einer patriarchalen Kultur oder Religion.
      Ich begreife das nicht. Wie kann man sich gleichzeitig für Frauenrechte stark machen, aber dann so Fan vom Islam sein? Das passt Null zusammen.
      In jedem mehrheitlich muslimischen Land geht es Frauen schlecht. Wieso will das keiner sehen?

      Ich denke gegen einen Halbmond um den Hals als unisexuellen Schmuck für Weibchen und Männchen hätte niemand was einzuwenden. Aber das Kopftuch gehört klar nicht zu unserer Vorstellung einer freiheitlichen Gesellschaft

      • Was ist an Ihrer Vorstellung von Gesellschaft „freiheitlich“, wenn Sie Leuten sogar die Kleidung vorschreiben wollen?

        • Ich glaube, Sie sollten über das sog. Toleranz-Paradoxon ruminieren, wie es bspw. in Karl R. Poppers erstem Band von „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ bereits 1945 skizziert wurde (Stichwort: Intoleranz des zweiten Grades). Schaden kann auch eine Auseinandersetzung mit dem Toleranzbegriff seit der Aufklärung (John Locke, Voltaire etc.) nicht.

          Denn: Es ist unbestreitbar, dass die Glaubensinhalte des Islam mit einer aufgeklärten, pluralen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar sind (für Laien empfehle ich den Artikel „Der Islam“ auf Philoclepedia). Das Kopftuch ist ein klares Bekenntnis zum Islam, einer Religion, die in ihrem zentralen Glaubenswerk, dem Koran, ausdrücklich eine literale Auslegung (vgl. Sure 12:1; 15:1; 16:89; 16:103; 19:97; 27:1; 28:2; 43:2; 44:2) und die bedingungslose(!) Befolgung alle Ver- und Gebote im Koran selbst (vgl. Sure 4:14; 4:59, 4:115; 24:54; 33:36) verlangt, ebenso wie dass man als Moslem Mohammed nacheifern und ebenfalls bedingungslos gehorchen muss. Das ist integral für das Muslumsein. In Verbindung mit den in den Hadithen geschilderten Taten und Geboten Mohammeds und des Abrogationsprinzip ist das ein massives Problem… mit dem Kopftuch bekennt man sich dazu, ob gewollt oder nicht.

          Natürlich: Die überwiegende Mehrheit der Muslime wird nur über eklektisches Wissen über den Koran und die Sunna resp. Hadithen vefügen, wird weder den Koran einerseits und insb. die Hadithe andererseits (in Gänze) gelesen haben, noch über Kenntnisse bzgl. der Geschichte des Islams verfügen, die über revisionistisch-rudimentäre Verklärungen hinausgehen, sondern bspw. via familiärer Tradierung, Koranschulen und durch muslimische Geistliche selektiv, oftmals dekontextualisierend und euphemistisch/apologetisch etc. mit den fundamentalen Inhalten ihres Glaubens und den Taten, Charakteristika etc. der Akteure des Korans konfrontiert.

          Das ist kein exklusives Phänomen, das ausschl. Muslimen vorbehalten wäre, sondern trifft das Gros aller Gläubigen: Auch der normale Katholik weiß wohl ad hoc kaum, was Transsubstantiation sein soll und dass er zwingend daran glauben muss, um überhaupt Katholik zu sein. Die meisten Gläubigen leben eine ‚cherry picking‘-Variante ihres Glaubens, die regelmäßig im krassen Widerspruch zu den Mindestanforderungen, den Definientia ihrer Religion stehen; nicht umsonst besteht eine Mehrheit der Opfer des IS aus anderen Muslimen, die aber aus Perspektive des IS – vielleicht sogar mit einiger Berechtigung – keine wirklichen Muslime sind (so wie der Evangelikale den Katholiken bisweilen – mit gleicher Berechtigung – nicht als eigtl. Christ wahrnimmt). Dass aber das Gros der Gläubigen, ob Muslime oder Christen, die zentralen Inhalte ihrer Religionen nicht wirklich kennen und sich folglich nicht an einschlägige religiöse Gebote halten, ist wohl ein großer Segen für den Rest der Bevölkerung. Die überwiegende Mehrheit der Muslime ist offensichtlich besser als ihre Religion.

          Wenn aber dann, wie bei Viva, behauptet wird, „Islamische ‚Insiderinnen‘ sagen, nicht der Islam (die Schriften) sei frauenfeindlich, sondern die Männer, die ihn zum Teil zu ihren Gunsten auslegen“, dann sind diese „Insiderinnen“ genau diejenigen mit der „cherry picking“-Exegese (ein Euphemismus in diesem Zusammenhang), denn diese Behauptung steht im krassen Widerspruch zu Koran und Sunna (btw: Würden Sie noch jmd. Christ nennen, der für sich zwar beansprucht Christ zu sein, aber in seiner Bibel einfach mal alle Textstellen ignoriert, die Jesus beinhalten?!).

          Aber wird das Vorhandensein dieser „cherry picking“-Variante des Islam, die ja im klaren Widerspruch zum Fundament dieser Religion steht, zum Persilschein für das Kopftuch? Wohl kaum.

          Im Übrigen empfehle ich dringend die Lektüre der einschlägigen Studien des Pew Research Center (z.B. „The World’s Muslims: Religion, Politics and Society“), die deutlich aufzeigen, wie stark verbreitet antiaufklärerische, antiplurale, antifreiheitlich-demokratische Einstellungen selbst bei vmtl. liberaleren, zumindest moderateren Muslimen (auch in westlichen Ländern) verbreitet sind (alleine die Einstellung zu Homosexualität sollte da ein drastisches Alarmsignal sein).

          Wir sollten

          • Das Kopftuch braucht in Deutschland keinen Persilschein. Wer ein Kopftuch hat, darf es auch tragen. Wenn es als ein Religionssymbol verwendet wird, lautet der Persilschein dafür in Deutschland: Glaubens- und Bekenntnisfreiheit. Es verhüllt das Gesicht nicht, lässt offene Kommunikation zu. Wo ist das Problem? –

            Ob Männer und Frauen nach dem Koran gleichgestellt sein sollen oder nicht, ob der Koran den Frauen das Verhüllen von Körperteilen vorschreibt und wie genau und Männern damit abspricht, ihre Triebe oder ihr gutes Benehmen anderweitig beim Anblick einer jeden Frau im Griff zu haben oder nicht, das möchte und kann ich als Außenstehende nicht beurteilen.

            Das Einzige, was ich bei „Kopftuch als Religionssymbol“ so spontan denke, ist, dass manche Frauen offensichtlich ihre Haare als Schmuck verstehen, der eine Wirkung auf Männer ohne Benehmen hat. Vielleicht sexualisieren sie sich aus ihrer Sicht ungewollt gerade durch das Kopftuch und deshalb tragen es auch viele gar nicht? Stattdessen wählen sie lieber das Halstuch? Oder gar nichts? Wie dem auch sei …

            Eucharistie kennt wohl jeder Katholik. 70 % der amerikanischen Katholiken und vermutlich hier ebenso viele sehen die Transsubstantiation als geistiges Symbol – mehr nicht. Das reicht auch. Sie nennen sich Katholiken. Sie sind Katholiken.

            Ob man religiös ist oder nicht, wie und in welchem Umfang, ist und bleibt für uns in Deutschland Gott sei Dank eine rein persönliche Entscheidung, die niemanden etwas anzugehen hat, wenn man es nicht möchte. Anders sieht es dann schon eher aus, wenn gesellschaftliches Leben durch die Religion mitbestimmt wird. So finde ich es in Deutschland sehr befremdlich, dass bei den Katholiken Frauen immer noch nicht ins Priesteramt dürfen, wo doch jede(r) Getaufte „Christus in der Welt präsentiere“ (siehe Apostel Paulus in Gal 3,27). Wie soll man das in Deutschland nur erklären?

            Und auch an katholischen Schulen gibt es das Gebot, keine sexuellen Reize auf die „männliche Welt“ (Oha!) auszusenden und sich und sie dadurch vom Lernen abzulenken. Kurze Hosen, Röcke, Spaghetti-Tops … alles per Kleiderordnung verboten. Nur für die Jungs sind im Sommer kurze Hosen erlaubt … wenn das mal nicht old-school ist … vielleicht erfreut sich so mancher Junge ja auch an den Knien seiner Klassenkollegen? Wer weiß das schon? Das hält man wohl immer noch nicht wirklich für möglich. Leid tun mir die Mädels, die mit dem Überbewusstsein aufwachsen, irgendwie mit ihrer Haut die Hirntätigkeiten der Jungs außer Kraft setzen zu können … und im Sommer deshalb im Gegensatz zu den Jungs noch mehr schwitzen müssen. Das Gebot zu bedeckender Kleidung insbesondere bei Schülerinnen durch Kleiderordnung ist doch recht äquivalent zu etwaigen Verhüllungsambitionen im Islam. So weit scheint das nicht voneinander entfernt zu sein.

            In dem Moment aber, wo man etwas verbietet, erzeugt man Druck. So, denke ich, verhält es sich auch bei Religionen … verbietet man z.B. religiöse Symbole, führt das zu Radikalisierungen. Warum sollte man das tun? Wer um seine Grundrechte kämpfen muss, bekommt die damit verbunden negativen Emotionen nicht mehr aus seinem Kopf. Das Einzige, was das relativieren würde, wäre, wenn religiöse Symbole generell verboten würden. Das sieht unsere Verfassung aber nicht vor. Und das ist gut so.

            Fakt ist, dass bei allen religiösen Schriften keine Einigkeit in den Auslegungen besteht. Was für den einen Wahrheit ist, ist für den anderen nicht stimmig. Das betrifft auch z.B. die Bibel. Wenn Sie jetzt sagen, der Islam ist so und so und alle Muslime müssen so und so sein und leben und haben die und die Absicht … dann ist das nichts als Ihre Meinung, die andere nicht teilen müssen und auch nicht teilen wollen. In einem religionsneutralen Land mit gesetzlich verankerter Meinungsfreiheit dürfen Sie glauben und denken, was Sie wollen. Wenn Sie allerdings so missionarisch wie hier als Lehrer agierend Ihre offensichtlich warnende Botschaft über den Islam durchhauen würden, würden Sie vermutlich auch gekündigt werden. Das bedarf dann keiner rechtsextremer Tattoos. Ich jedenfalls habe vollstes Vertrauen in unsere Jugend, dass sie sofort merken, wenn da ein „faules Ei im Nest“ liegt. Und dann gibt es lautes Vogelgezwitscher…

      • Die muslimischen Frauen in Deutschland – insbesondere die, die mit beiden Füßen hier im Leben stehen, oftmals studiert haben und selbst entscheiden, ein Kopftuch zu tragen oder nicht, folgen meistens nicht den aus Tradition überlieferten Interpretationen. Islamische „Insiderinnen“ sagen, nicht der Islam (die Schriften) sei frauenfeindlich, sondern die Männer, die ihn zum Teil zu ihren Gunsten auslegen. In Deutschland findet man oftmals eine liberalere Form. Alles andere funktioniert hier auch nicht, da wir hier kein totalitäres System haben und keine Gewaltverbrechen und auch keine Unterdrückung dulden. Ein demokratischer Nährboden für widerstandsfähiges „Gras“ kann das Aufkeimen und die Verbreitung von „Unkraut“ (gewaltbereite islamische Extremisten – 3 % weltweit?) verhindern.

        In einem Land, in dem Politik und Religion ohne Gewalt auskommen müssen (!), ist vieles möglich. An der Verfassung, die diesen Frieden schützt, kommt niemand vorbei. Wer das meint, der irrt. Deswegen ist es hier meiner Meinung nach auch nicht nötig, sich die Seele aus Angst vor gewaltbereiten Minderheiten zerfressen zu lassen und sich ausschließlich – positive Entwicklungen ausblendend – an dem Negativen festzukrallen und nur Teilausschnitte der Wahrheit zu sehen.
        Aufgeklärte, friedfertige Gerne-Demokraten fallen auf sowas aber auch nicht rein. Da können Propagandisten „senden“ wie sie wollen. Ohne Empfänger wird das dann nichts.

        • „Alles andere funktioniert hier auch nicht, da wir hier kein totalitäres System haben und keine Gewaltverbrechen und auch keine Unterdrückung dulden.“

          Verfassungen und Systeme können gewandelt werden. Tun Sie doch bitte nicht so, als wäre Papier nicht geduldig und gäbe es nicht genügend Gegenbeispiele in der Geschichte. Vom Zerfall der Weimarer Republik muss ich doch wohl nicht erst anfangen zu erinnern, oder?

          – Afghanistan war einmal buddistisch

          „Das Gandhara genannte Gebiet, das Teile des heutigen Afghanistan und Pakistan umfasste, war fast 1000 Jahre lang ein Zentrum des Buddhismus: von der Mitte des 3. Jahrhunderts vor Christus bis etwa zur Zeit der Eroberung Afghanistans durch muslimische Soldaten.“
          https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus_in_Afghanistan

          – Afghanistan war mal bis zum Einmarsch der Sowjets und Reislamisierung ein relativ moderner Staat

          https://www.welt.de/vermischtes/article151209393/Im-Sommerkleid-durch-Afghanistans-goldene-Aera.html

          https://www.curioctopus.de/read/5946/ihr-kennt-das-heutige-afghanistan.-aber-wenn-ihr-seht-wie-es-noch-vor-50-jahren-war-werdet-ihr-es-kaum-glauben

          – Palästina war einmal jüdisch/christlich

          „Im Jahr 638 wurde Jerusalem von der Armee des zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab erobert. 691 errichteten die Muslime auf dem Tempelberg den Felsendom. Seit dieser Zeit gibt es neben einer jüdischen und einer christlichen auch eine muslimische Präsenz in Palästina.

          Die Islamisierung wurde durch die Behandlung der Nichtmuslime als Dhimma begünstigt. Es dauerte mehr als 100 Jahre, bis die Mehrheit der Bevölkerung zum Islam konvertiert war.“

          https://de.wikipedia.org/wiki/Palästina_(Region)#Islamisierung

          (So viel dann auch zu den „Angriffskriegen“ der bösen Kreuzzügler und Palästina wäre das Land der Araber – ganz so eindeutig ist Geschichte eben nie)

          – Der Iran wurde sogar mit Unterstützung linksradikaler Kräfte (um den Schah zu stürzen) islamisiert (Grüße gehen raus an Bundespräsident Steinmeier, der das scheinbar immer noch gut findet (1) )

          https://www.deutschlandfunk.de/iran-1979-und-heute-was-von-der-revolution-uebrig-blieb.724.de.html?dram:article_id=440665

          https://www.curioctopus.de/read/20541/so-lebten-iranische-frauen-in-den-70er-jahren-vor-der-islamischen-revolution

          https://www.blick.ch/ausland/40-jahre-islamische-revolution-im-iran-die-frauen-verloren-am-meisten-sie-wollten-die-freiheit-und-bekamen-das-kopftuch-id15169898.html

          Und nein, liebe Viva, so etwas kann uns natürlich alles nicht passieren, denn in Deutschland gibt man nicht Stück für Stück nach und erlaubt inzwischen sogar die Anwendung doppelter Rechtsstandards. Hier…

          …würde niemand das grundgesetzlich verbriefte Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 GG) beschneiden aus religiösen Gründen

          https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86976/Aerzte-kritisieren-Gesetzeslage-zur-Beschneidung-von-Jungen

          …würde auch niemand gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau (Art. 3 GG) handeln aus religiösen Gründen

          https://www.welt.de/politik/deutschland/article13845521/Scharia-haelt-Einzug-in-deutsche-Gerichtssaele.html

          …und für für Religionen würde auch nicht der Tierschutz geschliffen

          https://www.sueddeutsche.de/leben/tiere-hannover-niedersachsen-erlaubt-wieder-schaechten-zum-opferfest-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180820-99-622208

          Und natürlich würde auch niemand Kopftücher in Klassenräumen erlauben wollen, nachdem man alles dafür getan hat um Kreuze zu verbieten. Nein, nein, das sind alles nur Hirngespinste.

          1 https://www.stern.de/politik/ausland/steinmeier-gratuliert-iran-zum-nationalfeiertag—und-erntet-scharfe-kritik-8591900.html

          • „Verfassungen und Systeme können gewandelt werden“.Ja, insbesondere auch die Deutschen haben eine Geschichte, die sich nie, wirklich niemals wiederholen darf! Sie haben sich gewandelt, ihre Verfassung und das „System“ auch. Und sie haben aus ihrer Vergangenheit gelernt. Bis auf wenige Ausnahmen, nicht?

            Denen kann ich einfach nur empfehlen, mal zu realisieren, was wirklich in der Welt los ist. Die Coronakrise hat offensichtlich nicht bei allen dazu gereicht zu erkennen, wie kostbar und kurz das Leben auf der Welt sein kann. Manche bleiben auf ewig „Gefangene ihrer Selbst“, verschwenden ihr Leben und ihre Energien.

            Apropos… ihr eigenes Leben und ihre eigenen Energien zu verschwenden ist die eine Sache, anderen Energie zu rauben die andere. Ein lautes „Nein!“ ist Ihnen sicher bereits allgegenwärtig…

          • Max Kleine,
            kennen Sie das Wikinger Museum Haitabu in Schleswig Hollstein?
            Auf dem historischen Gelände, vermitteln das Museumshaus und auch rekonstruierte Häuser, wie die Menschen dort im Frühmittelalter gelebt haben und auch wie die heidnischen Wikinger von den Christen missioniert wurden. Und wussten Sie schon, dass im Auftrag Karls des Großen, der Säulensaal einer andalusischen Moschee zertrümmert wurde und in diese teilentkernte Moschee einfach eine Kirche gebaut wurde. Das sind nur 2 Beispiele die mir spontan bzgl. Zwangsmissionierung durch das Abendland einfallen.Und ihnen? Noch nie was davon gehört?
            Und wegen der doppelten Rechtsstandarts bzgl. der körperlichen Unversehrtheit und des Tierschutzes, haben sie sicher auch noch nie davon gehört, dass nicht nur muslimische, sondern auch jüdische Bürger diesen Doppelstandart in Anspruch nehmen. Wie simpel die Welt, für den der ein Feindbild ( oder vielleicht auch nur ein Angstobjekt) benötigt, doch sein kann.
            Falls sie vielleicht doch etwas differenzierter in den Israel-Palästina-Konflikt einsteigen möchten, kann ich ihnen den, auch von der israelischen Presse, sehr gelobten historischen Roman “ Während die Welt schlief “ empfehlen.

        • Ohne auf Ihre sonstigen Strohmänner eingehen zu wollen:

          Wäre es Ihnen ein Problem, trüge ein Beamter (offen) die Symbole einer säkularen Weltanschauungsgemeinschaft, die in ihrer kanonischen Obligatorik für ihre Mitglieder verbindliche, nicht verhandelbare Normen und Werte und eine diesbzgl. sozio-kulturelle/politische Programmatik bestimmt, die im krassen Widerspruch zu unserer aufgeklärten, pluralen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen, also bspw. Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus Gewalt gg. Andersdenkende, die Todesstrafe für ehem. Mitglieder und einen antiegalitären, -liberalen und -demokratischen Totalitarismus propagieren? Ja? Aber warum? Mithin: Auch ohne explizite Distanzierung von den problematischen Inhalten der Weltanschauungsgemeinschaft indiziert das Verwenden eindeutiger Symbole der Weltanschauungsgemeinschaft ja keine unkritische Zustimmung, oder (in dubio pro reo), der Beamte lebt ja u.U. nicht die reine Leere dieser Weltanschauungsgemeinschaft, bspw. weil er die Obligatorik (in Gänze) selbst nie rezipert hat u./o. ich aktiv entscheidet, einzelne Normen und Werte zu ignorieren oder (ggf. auch entgegen ihrer Eindeutigkeit) individuell zu interpretieren (Stichwort: cherry picking). Mglw. ist der Beamte ja ein netter Mensch! Ja, mglw. haben Sie auch (ggf. gar ausschl.) andere Mitglieder der Weltanschauungsgemeinschaft kennengelernt, die (Ihnen ggü.) alle nett waren. Ist das Verwenden der Symbole trotzdem problematisch? Ja?! Gut!
          … aber warum ist es für Sie unproblematisch, wenn ich in diesem Text das Adjektiv „säkularen“ durch „religiösen“ ersetze, warum stellen Sie in diesem Fall einen Persilschein aus (Stichwort: Doppelstandard)?

          Fakt ist übrigens, dass der Koran und die Hadithe das zentrale Glaubensfundament des Islam sind. Fakt ist, dass ungeachtet z.T. tatsächlich symbolischer Inhalte, Ambiguitäten u.ä. im Koran dieser für sich selbst reklamiert, die (unerschaffene) Rede Allahs (d.h. das Mohammed direkt offenbarte Wort Allahs) zu sein – der Glaube an die Warhaftigkeit dieser Behauptung ist unzweideutig notwendige Bedingung des Muslimsein (vgl. Sure 2:75; 9:6; 16:40; 48:15). Fakt ist auch, dass der Koran (d.h. Allah) eine literale Auslegung (vgl. Sure 12:1; 15:1; 16:89; 16:103; 19:97; 27:1; 28:2; 43:2; 44:2) und die bedingungslose(!) Befolgung alle Ver- und Gebote im Koran selbst (vgl. Sure 4:14; 4:59, 4:115; 24:54; 33:36) verlangt, ebenso wie dass man als Moslem Mohammed nacheifern und ebenfalls bedingungslos gehorchen muss. Das ist integral für das Muslimsein und hat – etngegen ihrer Unterstellung – nichts mit meiner Meinung zu tun. In Verbindung mit den in den Hadithen geschilderten Taten und Geboten Mohammeds (Uneinigkeit zwischen den einzelnen muslimischen Glaubenstraditionen existieren primär hinsichtlich der Frage der Authentizität einzelner Hadithe) und des Abrogationsprinzip ist das ein massives Problem. Das sind übrigens zentrale Unterschiede zu bspw. dem Gros der Denominationen des Christentums.

          Sie liegen übrigens falsch, wenn Sie glauben, meine Kritik beschränke sich auf den Islam, beim Christentum bspw. bin ich mit C. Hitchens, K. Deschner, R. Dawkins und Co. d’accord, bin bspw. ein Freund des Kruzifux-Beschlusses etc.

          Stichwort Christentum (auch wenn es nicht das Thema ist):
          „Eucharistie kennt wohl jeder Katholik. 70 % der amerikanischen Katholiken und vermutlich hier ebenso viele sehen die Transsubstantiation als geistiges Symbol – mehr nicht. Das reicht auch. Sie nennen sich Katholiken. Sie sind Katholiken.“
          Ich muss Sie enttäuschen, die Transsubstantiation ist der römisch-katholischen Kirche ein Dogma, das Tridentinum hat auch heute Gültigkeit: „Wer sagt, im hochheiligen Sakrament der Eucharistie verbliebe zusammen mit dem Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus die Substanz des Brotes und des Weines, und jene wunderbare und einzigartige Verwandlung der ganzen Substanz des Brotes in den Leib und der ganzen Substanz des Weines in das Blut, wobei lediglich die Gestalten von Brot und Wein bleiben, leugnet, der sei mit dem Anathema belegt.“ Wollen Sie Mitglied er römisch-katholischen Kirche sein, kann Ihnen die Transsubstantiation nicht lediglich „geistiges Symbol“ sein… und das ist nicht verhandelbar.

          Zurück zum Thema: Befremdlich ist auch, dass Sie eine säkular motivierte und über Konflikte mit einer aufgeklärten, pluralen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufklärerisch intendierte Information als „missionarisch“ verunglimpfen und sogar recht unverhohlen insinuieren, diese sei rechtsextrem motiviert (Zitat: „Das bedarf dann keiner rechtsextremer Tattoos.“); Kritik am Islam ist natürlich immer rassistisch (was für eine abstruse Definition von Rassismus) und ‚islamophob‘ (welch Unwort)… oder was wollen Sie zum Ausdruck bringen? Ihnen ist vielleicht nicht entgangen, dass Kritik am Islam u.a. auch (auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen) aus dem antirassistischen (Sie dürfen sich gerne über die Einstellung Mohammeds zur schwarzen Menschen informieren – eine traurige ironie der Geschichte, dass sich Cassius M. Clay, wohl aus Unwissenheit, ausgerechnet den Namen Muhammed Ali gegeben hat), aufgeklärten, die Pluralität und freiheitlich-demokratische Grundordnung wertschätzenden (links-)liberalen und auch dem dezidiert linken politischen Spektrum artikuliert wird. Sie sollten die Kritik an der Religion nicht mit einer generellen Muslimfeindlichkeit verwechseln (mit ähnlicher Auffassung hätte es sonst nie eine Aufklärung in Europa gegeben); ich schrieb es ja bereits: Die meisten Muslime, die ich kenne, sind nette Menschen, denn das Gros der Muslime ist besser als ihre Religion (gilt auch für Katholiken etc.).

          P.S.: Die Threadstruktur hier ist unfassbar unübersichtlich… :-/

          • Fast die Hälfte der Afrikaner gehören dem Islam an.

            Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihre Islamkritik mit Islamwissenschaftlern an diversen Universitäten zu erörtern… da gibt es speziell auch hochkarätige aus Afrika. Oder in Moscheen mit den Predigern? Oder mag man Ihnen dort kein Gehör schenken?

            Du meine Güte!

            Meine persönliche Hauptsorge nun beschränkt sich eher auf das Kopftuch und wo ich verdammt noch mal eins herbekomme, das mir steht. Bisher hatte ich so einen Fummel noch nicht …

            Jaja, ich weiß. Denn sie wissen nicht, was sie tun.

            Himmel, welch‘ ein Fettnäpfchen…

            Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

          • @ Viva:
            Kann ich Ihrem Kommentar entnehmen, dass Sie kein Problem damit hätten, trüge ein Beamter (offen) die Symbole einer religiösen Weltanschauungsgemeinschaft, die in ihrer kanonischen Obligatorik für ihre Mitglieder verbindliche, nicht verhandelbare Normen und Werte und eine diesbzgl. sozio-kulturelle/politische Programmatik bestimmt, die im krassen Widerspruch zu unserer aufgeklärten, pluralen, freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen, also bspw. Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus Gewalt gg. Andersdenkende, die Todesstrafe für ehem. Mitglieder und einen antiegalitären, -liberalen und -demokratischen Totalitarismus propagieren?
            Oder wie habe ich es zu werten, dass Sie inhaltlich nicht auf meine Argumente reagieren?

            Ach… auf einen Punkt reagieren Sie ja doch (vermuten Sie hier den geringsten Widerstand?) und schreiben: „Fast die Hälfte der Afrikaner gehören dem Islam an.“
            Und das ist jetzt ein Argument für was? Das Mohammeds in den Hadithen (die Sie nicht kennen) überlieferte Einstellung ggü. schwarzen Menschen nicht bestenfalls problematisch war, er sie bspw. per se als „Rosinenköpfe“ (s. Sahih Al Bukhary) und „stumpfnasige Sklaven“ (s. Sahih Moslem) devalviert und er schwarze Sklaven besessen und gehandelt haben soll (s. Ibn Qayyim al-Jawziyya etc.)? Ist Ihnen die Existenz homosexueller römisch-katholischer Christen auch hinreichend für die Negierung von Homophobie im Christentum?!

            Angesichts dessen, dass Sie ja freimütig zugeben, dass Sie keine Ahnung vom Koran und den Hadithen haben und Sie Authoritätsargumenten zugetan sind (klassischer logischer Fehlschluss), wie u.a. Ihr Reden von „[i]slamische[n] ‚Insiderinnen'“ und „Islamwissenschaftlern an diversen Universitäten“ (ja „hochkarätige“ gar) demonstriert, lehnen Sie sich ganz schön weit aus dem Fenster, wenn Sie unverhohlen implizieren, ich schriebe die Unwahrheit (und das, ohne auch nur einen einzigen strapazierbaren Versuch der Dekonstruktion meiner Argumente zu versuchen); wenn Sie schon weder Koran noch Hadithe kennen, die Werke welcher Islamwissenschaftler, islamischer Theologen und Co. haben Sie noch gleich rezipiert? Speist sich Ihr ‚Wissen‘ über den Islam aus im Wesentlichen mehr als Ihren sozialen Interaktionen mit muslimischen Mitbürgern, aus anekdotischer Evidenz? Erlauben Sie sich auch ein Urteil über römisch-katholische Dogmen, wenn Ihre einzige Quelle saloppe Gespräche mit der netten Rentnerin von nebenan sind, die immer ein Kruzifix an der Halskette trägt?!

            Und weil Sie dem Argument ad verecundiam so zugeneigt sind: Warum meinen Sie, habe ich das Pseudonym „Apostate“ in dieser Kommentarspalte gewählt? Wer hat Ihnen denn verraten, dass ich nicht bspw. eine einschlägig studierte Ex-Muslima bin und hier als „Insiderin“ kommentiere, nicht intensiven Dialog mit anderen Muslimen, Islamwissenschaftlern und/“[o]der in Moscheen mit den Predigern“ geführt habe? Du meine Güte! Lassen Sie mich raten: Können Sie sich nicht vorstellen, oder?! Auch ungeachtet der Tatsache, dass Ihnen der Wesensgehalt meiner Ausführungen zu Obligatorik, Koran und Hadithen und eine Differenzierung in Muslime und Religionsinhalten abgeht.

          • Apostate, Sie nerven! Und Sie stapeln mir zu hoch. Was Sie über den Islam denken, interessiert mich einfach nicht. Akzeptieren Sie es. Jemand, der seine Interpretation einer Religion stärker gewichtet als die Menschen, die die Religion leben, hat keine Aufmerksamkeit verdient. Meine jedenfalls nicht. Für Ihr hochgeschwollenes Geschreibsel fällt mir nur ein letztes Wort noch ein: Fanatismus!

          • @ Viva:

            Außer Infantilitäten („Sie nerven“; „Bisher hatte ich so einen Fummel noch nicht …“ etc.) haben Sie nichts zu bieten? Ja, Fakten „nerven“, nicht wahr? Mit den eigenen Doppelstandards und dem eigenen Nichtwissen über eine Thematik, zu der man trotzdem (fortissimo) seine uninformierte Meinung meint artikulieren zu müssen, konfrontiert zu werden, das kann „nerven“… verständlich. Es schmeichelt Ihnen nicht, wenn Sie bereits genervt sind, weil meine Kommentare Sie zum Selbstinformieren, Ruminieren und Reflektieren, zu kritischem, kohärenten und nüchternem Denken und entsprechender Argumentation animieren sollen.

            „Und Sie stapeln mir zu hoch“ ist auch nur ein Euphemismus für intellektuelle Überforderung. Es hat ja seinen Grund, dass Sie inhaltlich nicht auf meine Ausführungen eingehen (können) und auch Strohmänner nutzen. Sie wollen(!) sich nicht mit der Thematik auseinandersetzen und sind nicht in der Lage, (a) die Kritik an der Religion von der Kritik an den Gläubigen zu differenzieren und (b) Fakten von Meinungen zu unterscheiden (welche meiner Äußerungen ist nicht faktisch, sondern Meinung?), verwechseln eine Enumeration der Definientia einer Religion (abermals) mit einem subjektiven „denken“ über diese Religion, ja – man mag es nicht glauben, so lächerlich ist es – mit einer idiosynkratischen Interpretation der Religion (gem. dieser ‚Logik‘ ist es auch meine subjektive Meinung, dass die Transsubstantiation römisch-katholisches Dogma ist, natürlich… und die durch den Koran in jeder seiner Iterationen existenten Verbindlichkeiten für das Muslimsein habe ich mir wohl auch nur ausgedacht, obwohl ich Ihnen sogar die einschlägigen Suren etc. geliefert habe).

            Wenn Sie keine Ahnung von der Thematik haben, warum schweigen Sie nicht einfach? Um den großen Philosophen Harry Callahan zu zitieren: „[…] opinions are like assholes. Everybody has one.“

            Jemand, der (nachdem ihm der laue Wind aus den Segeln genommen wurde, das Gegenüber könnte ja rechtsextrem oder keine „Insiderin“ sein) fundierte Kritik mit Autoritätsargumenten, abstrusen Varianten einer Reductio ad absurdum und ad Hominem-Angriffen („hochgeschwollenes Geschreibsel“ – evoziert die Konfrontation mit Eloquenz Ihrerseits Neid? –; „Fanatismus!“ etc.) verächtlich machen will (offenbar nach wie vor ohne zu realisieren, was eigtl. Kern der Kritik ist), der hätte auch die Aufklärung zu vereiteln versucht. Oder, moderner, Sie hätten wohl auch von den „hasserfüllten Augen des Herrn Deschner“ fabuliert und seine Kritik am Christentum unbesehen negiert, weil der Klerus hierzulande eine Konfrontation mit ihm scheute und die meisten Christen hier (Ihrer Erfahrung nach) ohnehin nette Menschen sind. Ist klar… und wenn die völkische Nachbarin nun ein netter Mensch ist und ihre Weltanschauung anders als kanonisch lebt, dann haben Sie jetzt auch kein Problem mehr damit, wenn sie den Wahlspruch der SS tätowiert hat und unsere Kinder unterrichtet? Ach, nein… wir bemessen ja säkulare und religiöse Weltanschauungen mit zweierlei Maß.

            So! Und damit ist Ihr Unterhaltungswert für mich auch erschöpft, meine Langeweile ist kurzzeitig verflogen. Benutzen Sie den Denkapparat zwischen Ihren beiden Ohren oder lassen Sie es bleiben, mit ist es im Endeffekt gleich. Gute Nacht.

          • @ Viva: „‚völkisch‘ … soso.“

            Eine weitere Ihrer Bildungs- und Verständnislücken?!
            Tipp: Das Adjektiv „völkisch“ ist weder ein Euphemismus noch eine Bagatellisierung, sondern referiert auf die völkische Bewegung (https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkische_Bewegung), den vökischen Nationalismus (https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkischer_Nationalismus) u.ä.; gern geschehen!

            Wieviel Blöße wollen Sie sich eigtl. noch geben? Wie es zu werten ist, dass Sie inhaltlich auf meine Argumente gar nicht eingehen (können), sollte klar sein.

  12. Aus dem taz-Artikel: „So können Tätowierungen, Schmuck und Symbole „im sichtbaren Bereich“ verboten werden. Auch die „Art der Haar- und Barttracht“ darf eingeschränkt werden. Entscheidendes Kriterium ist, dass die Erscheinungsmerkmale „durch ihre über das übliche Maß hinausgehende besonders individualisierende Art geeignet sind, die amtliche Funktion der Beamtin oder des Beamten in den Hintergrund zu drängen“. Diese vage Vorgabe wird im Einzelfall wohl noch für viel Streit sorgen.“
    Mal weg von der religiösen Symbolik und allen hier gelaufenen Diskussionen komme ich auf meinen Ausgangspunkt zurück und stelle wieder die Frage: Gehen pinkes Haar und tätowierte (bunt, nichtreligiös und verfassungskonform!, aber individuell) Arme und Beine bei einer Lehrkraft über das „übliche Maß“ hinaus und „drängen die Funktion in den Hintergrund“?? Für SuS garantiert nicht, aber ne SL könnte sich doch beflügelt fühlen. Gerade wenn so eine Lehrkraft auch noch anstrengend sehr viel hinterfragt?! Aus Erfahrung sind die „grauen-Maus“ Ja-Sager ja sehr beliebt.

  13. @ Viva:
    Sie haben die Waffen zwar längst gestreckt, wollen sich aber trotzdem weiterhin selbst desavouieren? Ernsthaft? Meinetwegen: Wie Sie Ihr Unwissen süffisant zur Schau stellen, ist irgendwo zwischen amüsant und unerträglich… für Sie ist „völkisch“ wohl ein Euphemismus, oder (oder – um Ihren Suggestionsstil einmal zu imitieren – wollen Sie Dergleichen u.U. gar selbst bagatellisieren?! Soso… – da komme ich mir gleich schäbig vor, wie schaffen Sie das?)?

    Tipp: Bemühen Sie mal Google oder Wikipedia zu den Themen „völkische Bewegung“ und „völkischer Nationalismus“. Denn Sie verstehen doch offenbar keine Silbe von dem, was ich Ihnen schreibe, sind heillos überfordert, weil Sie von keinem der Themen hier einen blassen Schimmer haben, kichern lieber Ihre offensichtliche Inkohärenz, Doppelmoral und Unbildung infantil weg und halten sich am Ende noch für integer, moralisch erhaben, statt auch nur ein einziges Mal inhaltlich Paroli bieten zu können – wie ein Kind, dass sich die Finger in die Ohren steckt und immer und immer wieder schreit, dass es das Gegenüber nicht mehr hören.

    Man soll sie nach ihren Taten richten. Demnach ist es wohl legitim zu behaupten, dass Sie (zumindest konkludent) kein Problem mit Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus, Gewalt gg. Andersdenkende, die Todesstrafe für Ehemalige und einen antiegalitären, -liberalen und -demokratischen Totalitarismus haben, wenn es von der für Sie richtigen Seite kommt. Haben Sie ja nicht klarstellen können. Gut zu wissen, wer da vor Ihrem Endgerät sitzt.

    Nur zu, den Sie sich weiter bloß, dienen Sie halt als Exempel, mir ist ja gerade wieder langweilig. 🙂

  14. Himmel! Wieviel Mist wollen Sie eigentlich noch von sich geben? Nicht nur, dass Sie ca. 23 Millionen Katholiken in Deutschland absprechen, sich Katholiken nennen zu dürfen und ca. 5,5 Millionen Muslimen erklären, einer schlechten Religion zu folgen. Nein, Sie haben offenbar darüber hinaus überhaupt kein Recht-/Unrecht-Bewusstsein. Der Nationalsozialismus z.B. war großes Unrecht. Es ist darüber hinaus großes Unrecht, den Muslimen generell zu unterstellen, sie könnten Demokratie nicht. Muslime sind meistens so demokratisch wie die Demokratie, in der sie leben. Sie sind sogar dankbar dafür. Es gibt außerhalb Deutschlands auch andere Länder, in denen Islam und Demokratie sich gegenseitig respektieren. Das brauche ich Ihnen auch nicht weiter zu erläutern, denn das wissen Sie ganz genau. Radikale Muslime (Gottesstaat u.s.w.) haben es hier genauso schwer wie Rechtsextreme, die die Verfassung nicht achten. Verlassen Sie sich drauf.

    Was Sie hier versuchen, geht nicht auf. Sie üben Religionskritik am Islam, wobei Sie genau wissen, dass ca. 50 % der Deutschen Bedenken ihm gegenüber haben im Gegensatz zum Katholizismus (den Sie zur Tarnung mit aufgreifen in Ihrer Kritik). Sie wissen genau, dass Sie mit Ihrer Lüge, der Islam funktioniere nicht mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung weitere Ängste in den Köpfen schüren, da sich kaum niemand mit dem Islam vom Inhalt her wirklich auseinandersetzt. Und ich möchte es auch nicht tun – zumindest nicht mit Ihnen. Sie gehören zu den ca. 13 % der Menschen in Deutschland, die den Islam ablehnen. Gut. Darüber hinaus versuchen Sie über Ihre Religionskritikmasche in liberale Kreise anzuschließen, was Ihnen in Ihrer eigentlichen Gesinnung niemals gelingen würde. Die Rechten finden offensichtlich andere Wege.

    Die wahre Bedrohung unserer Demokratie sehe ich nicht in den gemäßigten Muslimen, die „JA“ zu unserer Verfassung sagen, sondern bei den Rechtsorientierten, die „NEIN“ zu ihr sagen und einfach nicht akzeptieren wollen, dass diese widerwärtigen Tattoos in Deutschland nicht erlaubt sind.

    • @Viva
      „Nicht nur, dass Sie ca. 23 Millionen Katholiken in Deutschland absprechen, sich Katholiken nennen zu dürfen und ca. 5,5 Millionen Muslimen erklären, einer schlechten Religion zu folgen.“

      Ich verfolge diese Diskussion sehr interessiert und muss Ihnen sagen, dass Sie argumentlos sind und nur zu emotionalisieren versuchen. Apostate versucht keineswegs Muslimen das Muslimsein abzusprechen, das machen andere Muslime schon ganz alleine. Apostate brachte bereits das Beispiel des IS (ein Anderes wären die Taliban) und jeder mit Muslimen in der eigenen Familie wird eigene Erfahrungen gemacht haben (z.B. wer nicht gefastet hat, darf kein Zuckerfest feiern; die Tochter benimmt sich nicht islamisch; es ist unislamisch Hunde (ja wirklich) zu haben). Da muss ich Apostate schon recht geben, viele von diesen, gerne auch mal abfällig als, bezeichneten Shishamuslimen haben nichts mit der wortwörtlichen Auslegung des Korans (und da es Gottes Worte sind, hat es daran keinen Zweifel zu geben) zu tun – zum Glück.

      Und der Katholizismus heute in Deutschland ist schlicht aus einem Grund so: der Reformation und der Säkularisierung. Das ist etwas, dass es in der islamischen Welt nie gegeben hat und ohne die es auch im christlichen Abendland noch ganz anders (nicht im positiven Sinne) aussehen würde.

      „Es ist darüber hinaus großes Unrecht, den Muslimen generell zu unterstellen, sie könnten Demokratie nicht. Muslime sind meistens so demokratisch wie die Demokratie, in der sie leben.“

      Und schon wird ihr Vortrag an einer einzigen Frage zerschellen und ihren Irrtum (wieder einmal) dokumentieren: Nennen Sie einen demokratischen Staat (nach westlichen Standards), wo der Islam Staatsreligion bzw. die Mehrheit der Bevölkerung muslimisch ist!

      „Es gibt außerhalb Deutschlands auch andere Länder, in denen Islam und Demokratie sich gegenseitig respektieren. Das brauche ich Ihnen auch nicht weiter zu erläutern, denn das wissen Sie ganz genau.“

      Sie meinen das nicht erläutern zu müssen, weil Sie diese eben nicht erläutern können.

      „Sie wissen genau, dass Sie mit Ihrer Lüge, der Islam funktioniere nicht mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung weitere Ängste in den Köpfen schüren, da sich kaum niemand mit dem Islam vom Inhalt her wirklich auseinandersetzt.“

      Na dann los: Zählen Sie die ganzen freiheitlich-demokratischen Länder unter den 57 muslimischen Ländern auf!

      Ja klar, die ganzen muslimischen Gelehrten, die wirklich ihr Leben in das Studium der islamischen Religion steckten und deren Wort in der islamischen Welt etwas zählt(e) haben natürlich überhaupt keine Ahnung vom Islam, aber eine @Viva, die schon die ganze Diskussion lang mit Ahnungslosigkeit glänzt (wie so viele im nichtislamischen Westen) wollen den Muslimen erzählen was und wie ihr Islam ist. Auch das ist eine Form von Imperialismus.

      „Radikale Muslime (Gottesstaat u.s.w.) haben es hier genauso schwer wie Rechtsextreme, die die Verfassung nicht achten. Verlassen Sie sich drauf.“

      Da habe ich wirklich gelacht…

      „Die wahre Bedrohung unserer Demokratie sehe ich nicht in den gemäßigten Muslimen, die „JA“ zu unserer Verfassung sagen, sondern bei den Rechtsorientierten, die „NEIN“ zu ihr sagen und einfach nicht akzeptieren wollen, dass diese widerwärtigen Tattoos in Deutschland nicht erlaubt sind.“

      Hat man ja gesehen als die übergroße Mehrheit der Deutschtürken half die Türkei umzugestalten und zwar in einem weitaus höheren Ausmaß als es die Türken in der Türkei taten. Man könnte sogar sagen, dass die Türken in Deutschen radikaler sind als die Türken in der Türkei.

      https://www.sueddeutsche.de/politik/wahlen-in-der-tuerkei-so-haben-die-deutschtuerken-gewaehlt-1.4028731

      https://www.tagesspiegel.de/politik/referendum-tuerken-in-deutschland-stimmen-klar-fuer-erdogans-plan/19676552.html

      Und so könnte man immer weiter machen z.B. detailliert die Studie des Pew Research Center ausschlachten.

      Sie zeigen einfach nur die pure Ahnungslosigkeit, tut mir leid, dass ich das so direkt sagen muss.

      https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/der-moscheereport-mit-constantin-schreiber-hoppla-was-wird-denn-hier-fuer-eine-meinung-verbreitet/19570320.html

      https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/constantin-schreiber-in-deutschen-moscheen–vieles–was-er-hoerte–entsetzte-ihn-7391238.html

      „Ich war enttäuscht, teilweise entsetzt. Ich habe keine einzige Predigt gehört, die ich wenigstens okay fand.“
      Constantin Schreiber

      • Kleiner Tipp: Wenn Sie in Diskussionen Textbausteine aus Ihrem Propagandamaterial einsetzen, überprüfen Sie es doch bitte vorher auf Sinnhaftigkeit und Bezug.

        Ansonsten habe ich fertig…

      • @ Redaktion: Hat es einen Grund, warum mein Kommentar nicht freigeschaltet wird?

        @ Max Kleine:
        Bemühen Sie sich nicht, Viva ist jede(!) Kritk am Islam nicht nur gleichzeitig illegitime Kritik an Muslimen (differenzieren kann sie beides nicht), sondern per se rechtsextrem! Das expl. Plädyoer für(!) eine aufgeklärte, plurale, freiheitlich-demokratische Grundordnung und gegen(!) Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus, Gewalt gg. Andersdenkende, die Todesstrafe für ehem. Mitglieder und einen antiegalitären, -liberalen und -demokratischen Totalitarismus als rechtsextrem zu diffamieren, ist auch eine besondere kognitive Minderleistung. Ihre Fehlschlüsse basieren auf ihrer ungeniert eingestandenen Uninformiertheit, ihrer (ihr immer wieder demonstrierten) fehlsamen Textrezeption (voller logischer Fehlschlüsse) und ihrem (ideologischen) Bias; sie ist selbst extrem, ergo eine ideale Steigbügelhalterin für Extremisten.

        @ Viva:
        (1) Beschweren Sie sich nicht bei mir, sondern bei der r.-k. Kirche für deren Dogmen und Katholikendefinition (nicht das Individuum definiert dort, wer Mitglied ist, sondern die Institution) – nur weil Ihnen die Fakten nicht passen (und die r.-k. Kirche aus offensichtlichem Eigeninteresse nicht so blöd ist, Millionen ihrer Mitglieder, denen man kirchlicherseits auch einfach diesbzgl. Konkludenz attestieren kann, mit dem Kirchenbann zu belegen), macht das diese nicht nichtig; seltsame Realitätsauffassung haben Sie.

        (2) Stichwort: Reitätsauffassung. M.M.n. ist jede Religion eine „schlechte Religion“. Was würde den Islam Ihrer Meinung nach ‚gut‘ machen? Wodurch rechtfertigt sich Ihrer Meinung nach eine Privilegierung von Religion bzw. warum tolerieren Sie Dinge bei einer religiösen Weltanschauungsgemeinschaft, die Sie bei anderen Weltanschauungsgemeinschaft (richtigerweise) nicht tolerieren?

        (3) Woran machen Sie fest, dass ich „überhaupt kein Recht-/Unrecht-Bewusstsein“ hätte? Wem tue ich „Unrecht“ an? Ich kritisiere eine Religion, nicht deren Mitglieder, auch wenn Sie das immer noch nicht verstehen.

        (4) „Der Nationalsozialismus z.B. war großes Unrecht.“ Richtig. Und wer hat das hier auch nur ansatzweise in Abrede gestellt?

        (5) „Es ist darüber hinaus großes Unrecht, den Muslimen generell zu unterstellen, sie könnten Demokratie nicht. Muslime sind meistens so demokratisch wie die Demokratie, in der sie leben. […] Radikale Muslime (Gottesstaat u.s.w.) haben es hier genauso schwer wie Rechtsextreme, die die Verfassung nicht achten. Verlassen Sie sich drauf.“
        Und diese Unterstellungen habe ich hier wo direkt oder indirekt artikuliert? Richtig! Nirgendwo! Im Gegenteil: Ich habe Sie mehrfach(!) darauf hingewiesen, dass Sie offenbar Schwierigkeiten damit haben, Kritik an einer Religion von (ad hominem-)Kritik an den Religionsmitgliedern zu differenzieren (selbst wenn man mehrfach verdeutlicht, dass das Groß dieser Mitglieder hierzulande nicht besser oder schlechter ist als der Rest der Bevölkerung) – Sie sollten weniger selektiv lesen, Bias und so. Mithin: Zu Ihrer zweiten Behauptung empfehle ich abermals die einschlägigen PEW-Studien. Und zur dritten Aussage: Wo habe ich denn behauptet, daß dies anders sei?!

        (6) Jetzt ist es also eine „Lüge“, dass der Islam via Koran und Hadithen Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, Rassismus, Gewalt gg. Andersdenkende, die Todesstrafe für ehem. Mitglieder und einen antiegalitären, -liberalen und -demokratischen Totalitarismus propagiert – da sind Sie sich sicher, ohne Koran und Hadithe, einschlägige theologische und wissenschaftliche Publikationen zu kennen. „[D]er Islam“ funktioniert mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung tatsächlich nicht, das tut keine der drei monotheistischen Religionen, cherry picking-Varianten derselben (die das absolute Gros der Mitglieder hierzulande leben) aber durchaus.

        Ist mit dem Katholizismus übrigens nicht anders, aber diesen als illustratives Beispiel zu erwähnen, damit die Argumentation für Nicht-„Insider“ verständlicher und deutlich wird, dass das alles kein exklusives Problem des Islam ist (sonst kommen ja wieder die unhaltbaren Vorwürfe von Rechtsextremismus, Islamophobie und Co., ach… zu spät), ist ja nur „Tarnung“ (welchen Zweck sollte meine Kritik am Katholizismus, der Versuch, auch diesem ggü. – u.a. mit Rückgriff auf dessen schärfste Kritiker – essentielle Bedenken zu evozieren, denn haben? Ihre Argumentationsfigur ergibt keinen Sinn).
        Mithin: Erkundigen Sie sich über die Anzahl an Atheisten in diesem Land, die zu einem Groß Religion per se ablehnen, egal welche… Da kommen Sie bestimmt auf über 13 %.

        Und da haben wir auch Ihren kaum verhohlenen Vorwurf wieder, Resultat eines sehr, sehr, sehr simplen, dichotomen Weltbild, das nur die Extreme kennt und auf einen politischen Kompass setzt, dem die Nadel abhanden gekommen ist, garniert mit Aluhutattitüden:
        Ich sei eine Rechte mit „Religionskritikmasche“, die an „liberale Kreise anzuschließen“ versuche (nicht, dass ich Ihnen nicht schon mitgeteilt hätte, dass ich Zweifellos dem linksliberalen bis liberal linken Spektrum angehöre, aber gut). Denn wir haben ja schon vorher festgestellt, dass aus Ihrer begrenzten Perspektive Islamkritik automatisch rechtsextreme ist; wer kennt Sie nicht, [Achtung: Ironie] die strammen Nazis Alice Schwarzer, Cem Özdemir und Co., denn niemals hat man Religionskritik andernorts gehört, als aus dem rechtsextremen Lager. Meine „[eigentliche] Gesinnung“… Ich würde lauthals lachen, wären Ihr Textverständnis, Ihre Uninformiertheit, Ihre Weltsicht und Ihr Argumentationsniveau nicht so unverschämt und traurig.

        (6) Stichwort: Textverständnis. Wer hat denn eine Bedrohung von Rechts u./o. die Richtigkeit des Verbots entsprechender Tattoos bei Beamten hier auch nur ansatzweise in Frage gestellt? Ich schrieb es ja, für Sie ist das Thema ‚Kopftuchverbot‘ in diesem Themenzusammenhang eine Nebelkerze, die von der „wahre[n] Bedrohung“ ablenken soll… obwohl bzgl. dieser Bedrohung längst alle (von Anfang an!) d’accord waren. Auch das kann an sich nicht ausdenken.

        Lernen Sie lesen.

        • „@ Redaktion: Hat es einen Grund, warum mein Kommentar nicht freigeschaltet wird?“

          Ja, hat es. Sie sind in dem nicht von uns freigegebenen Kommentar mit einer Beleidigung eingestiegen. Das ist nicht die Form, in der wir hier diskutieren. Es gibt Regeln für die Veröffentlichung von Leserbeiträgen auf News4teachers, die grundsätzlich den Umgangsformen entsprechen, die auch im persönlichen Gespräch gelten – hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/uber-uns/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

  15. Bin sprachlos. Eine Beleidigung ist in Deutschland doch sogar eine Straftat? Was lernt man daraus … man muss wirklich auch mit einer demokratischen Grundeinstellung nicht mit jedem sprechen. Im Privaten schon mal gar nicht. Danke an die Redaktion von news4teachers, es nicht noch weiter eskalieren zu lassen.

    Ein Schlusswort meinerseits: Gegen Hass jeglicher Art helfen keine Gesetze, da hilft nur eine Therapie!

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