Bundesschülersprecher: Keine «Pauk- und Prüfungscamps» in letzten Schulwochen

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BERLIN.  Die Bundesschülerkonferenz warnt davor, die letzten Schulwochen vor der Sommerpause mit Tests und Prüfungen zu überfrachten. «Ich sehe eine große Gefahr, dass die oberste Priorität in den Schulen jetzt ist, Leistung abzuprüfen», sagte der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Kaum zurück in der Schule, werden wieder Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben – richtig so? (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

Klassenarbeiten, Tests, Klausuren und Prüfungen seien lange Zeit nicht möglich gewesen. Die Lehrer stünden unter Druck, Zensuren zu vergeben. Dennoch müssten sich Kultusministerien, Schulen und Lehrer fragen, welche Prüfungen wirklich nötig seien. «Ich appelliere an alle Beteiligten, aus den verbleibenden Schulwochen keine Pauk- und Prüfungscamps zu machen», mahnte Schramm.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sagte dem RND, die meisten Bundesländer machten bei den schriftlichen Leistungserhebungen und Prüfungen in diesem Jahr deutliche Abstriche. Das sei auch richtig so. Weder beim Unterrichtsstoff noch bei Klassenarbeiten und Klausuren könne in kürzester Zeit nachgeholt werden, was sich durch die Pandemie an Aufholbedarf aufgestaut habe. Klar müsse aber auch sein, dass man nicht auf jegliche «Lernstandserhebungen» verzichtet werden könne, machte Meidinger deutlich. dpa

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