Stichverletzungen: Zwei Schüler außer Lebensgefahr. Schulleitung: „Nicht vorhersehbare Tat“

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FINNENTROP. Zwei Schüler einer Gesamtschule im Sauerland, die durch Stiche schwer verletzt worden waren, sind offenbar auf dem Weg der Besserung. Beide seien operiert worden, sagte ein Sprecher der Polizei im Kreis Olpe am Dienstag. Am Montagmittag waren an einer Gesamtschule in Finnentrop drei Schüler mit einem Messer verletzt worden, zwei davon so schwer, dass zunächst Lebensgefahr vermutet wurde. Tatverdächtig sind nach ersten Erkenntnissen zwei weitere Schüler. Die Hintergründe sind unklar.

Die Polizei untersucht den Tatort (Symbolbild). Foto: Shutterstock

Alle fünf Personen seien männlich und zwischen 16 und 17 Jahre alt, sagte der Polizeisprecher. Die beiden Tatverdächtigen waren vorläufig festgenommen worden. Ob sie sich zu dem Vorfall geäußert haben, war zunächst unbekannt. Vermutlich war ein Messer die Tatwaffe. Eine Mordkommission ermittelt.

Die genauen Hintergründe sind auch am Tag nach der Tat noch unklar. In der Unterrichtspause am Montagmittag war eine Auseinandersetzung mit fünf Beteiligten eskaliert, die schon am Morgen mit zunächst zwei Schülern begonnen hatte. Aus körperlichem Gerangel ist eine Schlägerei geworden, ein Schüler ging zu Boden, dessen Bruder zog ein Messer, wie die Staatsanwaltschaft Siegen, die Mordkommission Hagen und die Polizei im Kreis Olpe am Dienstag nach ersten Ermittlungen mitteilten.

Ein Schüler, der schlichten wollte, wurde leicht verletzt – Lebensgefahr bestand auch bei den Schwerverletzten offenbar nie

Zwei unmittelbar Beteiligte und ein vermutlicher «Schlichter» seien durch den Messereinsatz verletzt worden. Der Zustand von zwei 16-Jährigen war am Montag zunächst als lebensbedrohlich eingeschätzt worden. Beide wurden operiert. Am Dienstag hieß es dann in der gemeinsamen Mitteilung der Ermittler, nach eingehender ärztlicher Bewertung habe zu keiner Zeit Lebensgefahr bestanden. Bei dem Leichtverletzten handele es sich um einen 15-Jährigen.

Polizeibeamte hatten die beiden 17-jährigen Brüder als Tatverdächtige am Tatort vorläufig festgenommen. Sie seien noch am Abend wieder freigelassen worden. «Über die Hintergründe der Streits unter den Schülern der Gesamtschule liegen keine abschließenden Erkenntnisse vor.» Weitere Vernehmungen auch von Zeugen standen noch an. In der Gesamtschule standen viele auch am Tag danach unter Schock.

„Wir hatten uns so sehr auf diesen ersten Schultag nach der langen Zeit des Distanz- und Wechselunterrichts gefreut“

Die Schulleitung zeigte sich in einer Mitteilung auf der Internetseite der Schule bestürzt. «Dieser Vorfall hat uns alle tief erschüttert und für Verunsicherung gesorgt», schrieb der Schulleiter. Im Schulbetrieb am Dienstag werde man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Schülern, Schülerinnen und Lehrkräften werde Unterstützung angeboten, um das Erlebte aufzuarbeiten. Schulsozialarbeiter und ein Beratungslehrer stehen laut Schulleitung für Gespräche bereit. Im Laufe des Vormittags sollten drei Mitarbeiter des schulpsychologischen Dienstes des Kreises Olpe hinzukommen.

Ein weiterer Vorfall mit einem Messer beschäftigte die Polizei im Sauerland vor wenigen Tagen, wie der „Sauerland Kurier“ berichtet: In Hüsten bedrohten zwei Jugendliche zwei Kinder, die spätnachmittags auf einem Schulhof spielten. Demnach seien die Mädchen von den Jugendlichen angesprochen worden. Die Fremden „12- bis 18-Jährigen“ hätten daraufhin ein Messer gezückt und gefordert, ihnen Wertgegenstände zu geben. Die Kinder seien daraufhin vom Schulhof zu ihren nachkommenden Müttern gerannt. Die Frauen hätten dann direkt die Polizei alarmiert. News4teachers / mit Material der dpa

Im Wortlaut

Mit diesem Schreiben hat sich die Schulleitung noch gestern an die Eltern, Schüler und Lehrkräfte gewandt:

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wahrscheinlich haben Sie es bereits aus den Medien vernommen: Am heutigen Montag gab es in der Mittagspause auf dem Schulhof eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Schülern, in deren Verlauf drei Schüler verletzt wurden. Die verletzten Schüler wurden vor Ort von Rettungskräften erstversorgt und zur Weiterbehandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut Mitteilung der Polizei befinden sich die Schüler nicht in Lebensgefahr. Unsere Gedanken sind bei ihnen und ihren Familien. Die Staatsanwaltschaft Siegen hat die Ermittlungen aufgenommen; wir als Schule werden dies nach Kräften unterstützen, um die Hintergründe, die zur Auseinandersetzung führten, aufzuklären.

„Es ist dem besonnenen Einsatz der aufsichtführenden Lehrkräfte zu verdanken, dass die Situation beherrschbar blieb“

Wir alle, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Integrationskräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Reinigungskräfte und alle übrigen, die in unserer Schule Dienst tun, hatten uns so sehr auf diesen ersten Schultag nach der langen Zeit des Distanz- und Wechselunterrichts gefreut. Dieser Vorfall hat uns alle tief erschüttert und für Verunsicherung gesorgt. Aber, und das ist mir besonders wichtig: Es handelt sich bei der heutigen Tat um eine Einzeltat, die nicht vorhersehbar war und die in der noch jungen Geschichte unserer Schule beispiellos ist.

Es ist dem besonnenen Einsatz der aufsichtführenden Lehrkräfte zu verdanken, dass die Situation beherrschbar blieb. Dazu hat auch das disziplinierte Verhalten der übrigen Schülerinnen und Schüler beigetragen, die den Schulhof zügig für den Einsatz der Rettungskräfte geräumt haben. Dafür danke ich allen herzlich. Wir werden morgen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften und sonstigen Beschäftigten Unterstützung anbieten, das Erlebte aufzuarbeiten.

Zwei Schüler durch Stiche an Schule lebensgefährlich verletzt – Mordkommission ermittelt

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103 KOMMENTARE

  1. Leider wurde weder über Täter noch Opfer auch nur irgendwas außer Alter und Geschlecht veröffentlicht.

    Die Schwere der Tat war natürlich unvorhersehbar. Wenn die Beteiligten aber schon einmal wie auch immer auffällig geworden sind, z.b. in Form einer teilkonferenz oder generell aggressives Verhalten, jedoch nicht überraschend.

    • Im Tagesverlauf soll es weitere Informationen durch die Polizei geben. Wir werden diesen Beitrag laufend aktualisieren. Herzliche Grüße Die Redaktion

    • Welche Informationen möchten Sie denn? Körpergröße, Gewicht, Kleidung, letzte Mahlzeit…? Ihr Kommentar/Ihre Frage lässt mich Böses ahnen. Welche Schlüsse und Konsequenzen würden sie den aus den von Ihnen gewünschten Informationen ziehen?
      Messerattacken sind im Übrigen an Schulen doch sehr selten, weshalb ich schon von überraschend sprechen würde.

      • Gerade aufgrund Ihres Kommentares hoffe ich, dass Stefan und Daniel mit Alexander, Leon und Ben aneinander geraten sind, um die gängigen Vorurteile zumindest bei dieser Tat mal nicht erfüllt zu sehen. Dafür muss das aber veröffentlicht werden. Ansonsten lesen Sie sich bitte den Kommentar von Carsten60 durch.

        • Das hatte ich ja so erwartet. Sie würden eigentlich gerne wissen, ob das „Bio-Deutsche“ waren, trauen sich aber nicht, und vermuten, dass es nicht so war.
          Das mag auch so sein, aber welche Konsequenz soll sich daraus für Sie ergeben? Während ich mit den Kommentar von Carsten60 durchgelesen und diesen wiederum kommentiert haben, sind Sie mir diese Antwort noch schuldig.

          • Es sind immer wieder diesselben Nasen von Rechtsaußen, die sich hier geifernd zu Wort melden, wenn’s irgendwie gegen Migranten/Muslime zu gehen scheint. Diese Versuche, solche Taten politisch zu instrumentalisieren, sind einfach nur schäbig.

            Dass Gewaltdelikte überwiegend unter sozial Schwächeren vorkommen – begünstigt durch prekäre Lebensverhältnisse -, ist doch eine Binse, und dass Migranten überproportional zu den sozial Schwächeren gehören, ist auch keine Überraschung. Sie müssen ja meist bei Null anfangen.

            Überraschend ist höchstens noch, wie dreist Menschen, die sich so viel auf ihre eigene Bildung einbilden, diese naheliegenden Zusammenhänge negieren – und stattdessen plumpen Rassismus bedienen (und damit zu dem gesellschaftlichen Aggressionsklima beitragen, das sie so scheinheilig beklagen).

            Anders ausgedrückt: Diese Posts sind so durchsichtig und blöd, dass es fast wehtut. Traurig, dass die offenbar wirklich von Lehrern stammen.

          • „Es sind immer wieder diesselben Nasen von Rechtsaußen, die sich hier geifernd zu Wort melden, wenn’s irgendwie gegen Migranten/Muslime zu gehen scheint. Diese Versuche, solche Taten politisch zu instrumentalisieren, sind einfach nur schäbig.“

            Ach, wenn ich mir so überlege, was die Nasen der anderen Seite so instrumentalisieren, braucht diese Gruppe sich nun wahrlich nicht peinlich berührt fühlen…

            „Dass Gewaltdelikte überwiegend unter sozial Schwächeren vorkommen – begünstigt durch prekäre Lebensverhältnisse -, ist doch eine Binse, und dass Migranten überproportional zu den sozial Schwächeren gehören, ist auch keine Überraschung. Sie müssen ja meist bei Null anfangen.“

            Zahlenmäßig sind die „Bio-Deutschen“ dann dennoch in dieser Gruppe überrepräsentiert, weil „Bio-Deutsche“ (noch) die Mehrheit an der Gesamtbevölkerung darstellen und dennoch sind sie in den genannten Straftaten unterrepräsentiert.. Also an der sozialen Schicht kann es demzufolge nicht liegen (1).

            Bedenkt man zusätzlich, dass sich unter den Zahlen für die deutschen Täter auch „Nicht-Bio-Deutsche“ befinden, kann man annehmen, dass die Verhältnisse noch krasser ausfallen würden.

            „Überraschend ist höchstens noch, wie dreist Menschen, die sich so viel auf ihre eigene Bildung einbilden, diese naheliegenden Zusammenhänge negieren – und stattdessen plumpen Rassismus bedienen (und damit zu dem gesellschaftlichen Aggressionsklima beitragen, das sie so scheinheilig beklagen).“

            Eine Affinität für mathematische Verhältnisse ist kein Rassismus, allerdings die Bevorzugung aufgrund einer (linken) Ideologie schon (nennt sich ‚positiver Rassismus‘).

            Aber ich kann Sie beglückwünschen: wenn ich Sie von Bildung reden lese, dann versüßt mir das den Tag wirklich ungemein, weil ich dann wenigstens einmal richtig lachen konnte. Danke dafür!

            1 https://www.tagesspiegel.de/politik/kriminalstatistik-nichtdeutsche-bei-straftaten-ueberdurchschnittlich-vertreten/24854104.html

            „In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat!“
            George Orwell

          • Ah, jetzt kommt zu dumpf-dumm auch noch verschwörungsmythischer Zynismus hinzu – klar, Orwell. Mindestens. Die Bibel haben Sie ja schon an anderer Stelle bemüht.

            Was wollen Sie uns denn mitteilen? Dass reinrassige Deutsche weniger kriminell als Ausländer sind?

            Dooferweise scheinen sich gerade auf Rechtsaußen die zu tummeln, die es mit Recht und Gesetz nicht ganz so genau nehmen – das sind dann sicher die volksdeutschen Ausnahmen in der Kriminalstatistik: https://www.welt.de/politik/deutschland/article176088649/AfD-und-Justiz-Fast-jeder-zehnte-AfD-Abgeordnete-hat-Aerger-mit-dem-Gesetz.html

          • @Max:
            „Ach, wenn ich mir so überlege, was die Nasen der anderen Seite so instrumentalisieren, braucht diese Gruppe sich nun wahrlich nicht peinlich berührt fühlen…“

            Als Geschichtslehrer bin ich der Meinung, dass die Rechtsaußen sich, egal was andere Gruppen tun, sich durchaus peinlich berührt fühlen dürfen und sollten.

            „Also an der sozialen Schicht kann es demzufolge nicht liegen“

            Ihre Argumentation dazu verstehe ich ehrlich nicht und die Quelle hilft mir dabei auch nicht.
            Dass aber Menschen mit Migrationshintergrund ein geringeres Einkommen und ein größeres Armutsrisiko haben, also deutlich häufiger zur sozial schwächeren Schicht zählen können sie beispielsweise hier ablesen:

            https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61788/armut-von-migranten
            https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/arbeitsmarkt-darum-waechst-die-lohnluecke-zwischen-deutschen-und-einwanderern/25459788.html?ticket=ST-7073584-PDrVo0GdKKN97cxsbXiY-ap4

          • @Max Kleine
            Die Kriminalstatistik gibt immer nur die Zahl der TatVERDÄCHTIGEN (!) wieder, eben der Menschen die VERDÄCHTIGT werden. Es ist keine (!) Statistik verurteilter Straftäter.
            Auch Vorurteile können sich in dieser Statistik widerspiegeln.

          • „Die Kriminalstatistik gibt immer nur die Zahl der TatVERDÄCHTIGEN (!) wieder, eben der Menschen die VERDÄCHTIGT werden. Es ist keine (!) Statistik verurteilter Straftäter.“

            Und das Verhältnis wird sich bei den Verurteilungen natürlich vollkommen drehen und überhaupt, 99% aller Verdächtigen werden freigesprochen…

            „Merkste selber, ne?“
            Henriette Reker

          • @ Max Kleine
            Du disqualifizierst Dich selber für jede sachliche Diskussion.
            Aber für Polemik und Unterstellungen reicht’s gerade noch, wie’s aussieht.

  2. „nicht vorhersehbar“
    Aber andernorts hatte es vorher schon solche Vorfälle gegeben, sogar einen Mord auf einem Schulgelände. In Deutschland heuchelt man Betroffenheit, anstatt alle Arten von Messern in Schulen konsequent zu verbieten und dieses auch zu kontrollieren (zumindest durch Stichproben). Und wer dennoch ein Messer dabei hat, fliegt ohne weiteres Verfahren von der Schule. Sowas könnte jede Schulordnung vorsehen (unabhängig von allen Strafgesetzen). Schulfremde Leute bekämen natürlich eine Strafanzeige (z.B. auch wegen Hausfriedensbruchs).
    Aber in Deutschland lässt man vor lauter Sozialromantik alle Unsitten erst einmal einreißen, statt von vornherein „klare Kante“ zu zeigen. Die „klare Kante“ wird nur wie der „soziale Zusammenhalt“ in Sonntagsreden gepredigt. Natürlich wüsste man auch gern, wieviele der Messer-Täter denn nun welche ethnische Herkunft haben. Eine traditionelle Sitte ist das an deutschen Schulen jedenfalls nicht, es sieht eher so aus, als sei diese Sitte zugewandert wie der berüchtigte „Ehrenmord“. Wenn das so weiter geht, dann haben wir irgendwann amerikanische Verhältnisse mit scharfen Waffen, mit denen herumgeballert wird.

    • Sie übertreiben maßlos und zeichnen ein Bild, dass es so in der Realität nicht gibt. Messerstechereien sind NICHT an der Tagesordnung! Zudem sind Messer natürlich verboten und die Schüler, die diese mitbringen, müssen sich dafür auch verantworten. Ein Automatismus „fliegt ohne weiteres Verfahren von der Schule“ kann sich auch nur jemand ausdenken, der nicht an einer Schüle tätig ist oder es nicht sein sollte.

      Einer meiner Fünftklässler hatte mal ein Jagdmesser mit, dass er seinem Vater entwendet hatte und es seinen Mitschülern zeigte, um sich eben wichtig zu machen. Da gab es natürlich verschiedene Gespräche und pädagogische Maßnahmen. Der Schüler entwickelte sich übrigens ganz normal und steht kurz vor seinem Abschluss und ist ein ganz lieber Mensch, der mich nach seinem Abschluss und wenn die Coronazeit vorbei ist gerne zum Essen als Dank für die Jahre der Betreuung einladen möchte.

      Bitte arbeiten Sie nicht mit Automatismen und Kindern!

      • Überlegen wir mal ganz nüchtern:

        Sind bei Carsten60 oder bei Ihnen die negativen Konsequenzen schwerwiegender, wenn Carsten60 oder Sie falsch liegen?

        Das Gebot der Vorsicht und Transparenz sollte nicht nur bei Corona, auch bei Messerangriffen gelten.

        • Ich kann ihrer Art zu Argumentieren nichts abgewinnen, denn folgte man diesem Ansatz, wäre es am Sichersten gar keine Zusammenkünfte von Personen zu erlauben. Verstehen Sie was ich meine?
          Ich habe mich auch nicht für das Mitbringen von Waffen in irgendeiner Art ausgesprochen und stelle das auch nicht als Lappalie hin. Es gilt aber immer das Gebot der Verhältnismäßigkeit und gerade bei Kindern ist der Einzelfall zu betrachten.
          Warum Sie hier „Corona“ einfließen lassen verstehe ich nicht, denn es hat mit der Situation gar nichts tu tun. „Messerangriffe“, so selten sie auch vorkommen, sind übrigens auch nicht mehr Sache der Schule, sondern der Polizei bzw. der Gerichte.

      • Aha, wieder einmal ein „Einzelfall“? Natürlich kommt dergleichen in diesem Schweregrad nicht täglich und an jeder Schule vor, aber mit Sicherheit weitaus häufiger als vor – sagen wir – 30 Jahren, wo Messerattacken noch ein absolute Seltenheit waren. Aber das können oder wollen Sie nicht zugeben. Schließlich sind Sie ja Lehrer und möchten Ihren Job behalten. Aber machen Sie sich bitte nicht mit Äußerungen wie „müssen sich verantworten“ unglaubwürdig. Erstens wird es nicht kontrolliert und zweitens kommt außer einem erhobenen Zeigefinger nichts heraus, falls es durch Zufall offenbar wird.

      • Ich habe mal gelesen, das Messer juristisch erst dann als „Waffen“ gelten, wenn die Klinge 12 cm (oder so ähnlich) lang ist. Da gab’s tatsächlich Gerichtsentscheidungen, dass Messer mit einer kürzeren Klinge in Schulen mitgebracht werden dürfen, weil sie eben keine Waffen sind. Außerdem dürfen angeblich die Taschen der SuS nicht kontrolliert werden. Man schützt die Täter, und wer schützt die Opfer? Wer redet über die Angst der potentiellen Opfer?
        Ich habe nicht behauptet, Messerstechereien seien an der Tagesordnung, aber man hört jetzt doch immer öfter davon, auch hier bei news4teachers. Es gab auch etliche Brandbriefe wegen Gewalt an Schulen allgemein. Ist doch merkwürdig. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr geförderte Maßnahmen, um Konflikte zu schlichten. Ich frage mich, wer diesen Schülern jemals klar gesagt hat, dass in Deutschland Streitigkeiten nicht mit Messern ausgetragen werden dürfen. Die Bereitschaft, sich in einer „Multi-Gesellschaft“ an Regeln zu halten, scheint generell zurückzugehen. Jeder erfindet seine eigenen Regeln. Und welche Konsequenzen hat das denn für die Täter? Gerichtsverfahren werden oft eingestellt wegen Überlastung der Gerichte, da gibt’s „Intensivtäter“ mit einer langen Akte bei der Polizei, aber keiner ernsthaften Bestrafung.

        • „Die Bereitschaft, sich in einer ‚Multi-Gesellschaft‘ an Regeln zu halten, scheint generell zurückzugehen. Jeder erfindet seine eigenen Regeln.“

          Wie kommen Sie darauf? Die Regeln, die in Deutschland – wie überall sonst auf der Welt – gelten, sind die Gesetze. Jemanden mit einem Messer zu erstechen, ist nirgends erlaubt. Rechtsbrüche gab es immer schon. Dafür haben wir Gerichte. Was hat das mit „Multi-Gesellschaft“ zu tun?

          Genauso gut könnte ich behaupten: Seit Auftreten der AfD hat sich die Gewaltkriminalität in Deutschland verschlimmert – ständig Berichte über Rechtsradikale, die mit Waffen herumfuchteln. Und soll ich Ihnen was sagen? Ich hätte wahrscheinlich recht, einen Zusammenhang zu vermuten.

          • Googeln Sie mal „Araber-Clans“, dann werden Sie sehen, dass es ganze Communities mit Zigtausenden von Leuten gibt, die nicht gewillt sind, sich an die staatlichen Gesetze zu halten (ihre Kinder folglich auch nicht). Sie wollen eigene Gesetze definieren. Und da kann man sich von einem Mord vor einem sog. „Friedensrichter“ freikaufen. Steht in dem Buch von Joachim Wagner, „Richter ohne Gesetz“. Wagner war ein ARD-Journalist. Und diese Clans waren hier lange vor Gründung der AfD.
            Es genügt einfach nicht, dass gewisse Dinge auf dem Papier verboten sind. Man müsste das Verbot auch durchsetzen.

          • Googeln Sie mal AfD und Vorstrafe.

            „Die AfD-Abgeordneten unseres Landes betonen es immer wieder: Eine Gruppe, die krimineller ist als die anderen, soll nicht mehr in unserem Land willkommen sein dürfen. Das sind schlechte Nachrichten für eben jene AfD-Abgeordneten: Fast jeder Zehnte hat nach einem Bericht der Welt am Sonntag ein Verfahren bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und staatlichen Dienstherren anhängig oder eines, welches kürzlich mit einer Sanktion beendet worden ist.

            Die 24 Verfahren treffen 22 der 252 Abgeordneten der AfD in allen Parlamenten in Deutschland, also fast jeden zehnten. In allen anderen Parteien ist die Quote nicht mal halb so hoch. Die Vorwürfe beinhalten Betrug, Untreue, Meineid, Beleidigung, Steuerhinterziehung, sexuelle Nötigung und Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung. Nach ihrer Logik darf man jetzt sicherlich fordern: AfD-Abgeordnete abschieben!“

            Quelle: https://www.volksverpetzer.de/kommentar/afd-abschiebung/

          • @Bernd
            Gähn, der Volksverpetzers… (unvergessen der epische Screenshotvergleich von Argonaut, wo Volksverpetzer über Fake News schwadronierte und von einem Gericht zu einer offiziellen Richtigstellung auf ihrer Homepage verurteilt wurde – die sind tatsächlich noch lustiger als @Bernd)
            Diese Lektüre passt aber wie.., der Kölner würde sagen, dat es en widerlich Kotzkümpche.

            Und was das ohnehin wert ist bei einer weisungsgebundenen Staatsanwaltschaft, die deswegen nach einem Urteil des EuGH nicht einmal europäische Haftbefehle ausstellen darf – weil ihr die politische Unabhängigkeit fehlt, zeigte ja nicht nur die letzte Hausdurchsuchung in Thüringen… (sehr empfehlenswert die Zusammenarbeit zwischen SPD, Grüne und SED zu nachzulesen – so funktioniert sozialistische Einheitspartei im Wahlkampf 😉 ) (1)(2)(3).

            Aber ich kann ihnen ja gerne einmal erklären wie politische Verfahren, wenn so ein Staatsanwalt von der Landesregierung durch die Weisungsbefugnis missbraucht wird, in der Regel enden… Ich fasse zusammen: Verfahren eingestellt (4)(5)(6)(7)(8)(9)(10). Ich würde eher sagen, dass das die Justizminister schlecht aussehen lässt, wenn sie es nötig haben dem politischen Gegner auf diese Art und Weise zu begegnen… ist das die türkische Methode oder doch eher die Russische?

            Wie sieht es denn dagegen bei den Verstößen der anderen Parteien aus?
            Oh, ein Ramelow wurde wegen Beleidigung tatsächlich zu 5000€ Strafe verurteilt und von den Straftaten (also den wirklich nachgewiesenen) eines Herrn Edathy (SPD), Volker Beck (B90), Georg Nüßlein (CDU), Andreas Zwickl (CDU), Hans-Christian Ströbele (B90), Joschka Fischer (B90), Clemens Nieting (CDU), Dieter Süssner (CSU), Michael Engelmann (SPD), Thomas von Oepen (SPD), Gert Bastian (B90), Jochen Wolf (SPD), … ich kann gar nicht bei der Masse alles aufführen… das geht hin bis zum Mord. Selbst der Kinderserienmörder Martin Ney engagierte sich aktiv in der SPD.

            „Wer im Glashaus sitzt, fällt selbst hinein.“
            The Boondock Saints

            1 https://www.dw.com/de/eugh-deutsche-staatsanwälte-dürfen-keinen-europäischen-haftbefehl-ausstellen/a-48897628

            2 https://www.merkur.de/politik/aerger-um-hausdurchsuchung-bei-afd-chef-bystron-8577485.html

            3 https://www.shz.de/regionales/kiel/durchsuchung-bei-afd-abgeordnetem-volker-schnurrbusch-war-rechtswidrig-id20063117.html

            4 https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/gunnar-beck-verfahren-gegen-afd-politiker-eingestellt-a-1282802.html

            5 https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/afd-geschaeftsfuehrer-verfahren-eingestellt-75771108.bild.html

            6 https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ex-buergermeisterkandidat-erstattet-anzeige-wegen-beleidigung_aid-57429231

            7 https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Verfahren-gegen-AfD-Politiker-Jurca-eingestellt-id57222051.html

            8 https://www.gifhorner-rundschau.de/gifhorn/article232004147/Ermittlungsverfahren-gegen-Gifhorner-AfD-Politiker-eingestellt.html

            9 https://www.freiepresse.de/vogtland/plauen/ermittlungen-eingestellt-vogtland-afd-kommt-mit-blauem-auge-davon-artikel11411990

            10 https://www.freiepresse.de/vogtland/plauen/festnahme-durch-afd-politiker-strafermittlungen-eingestellt-artikel11521236

          • Ich habe nicht annähernd so polemisch was gegen andere gesagt wie Bernd gegen AfD-Abgeordnete. Es scheint hier eine krankhafte Neigung zu geben, bei jedem Thema auf die AfD zu schimpfen, auch wenn die Täter ganz andere sind. In Chemnitz wurde jemand mit einem Messer umgebracht, dann gab’s viel Aufregung, am Ende wurde nur noch auf Herrn Maaßen geschimpft, so als sei der schuld daran. So kann man gut ablenken. Wenn man ehrlich wäre, müsste man zugeben: Gegen Messerstecher kann unsere Gesellschaft nichts machen, nicht mal in Schulen, das Risiko müssen wir halt hinnehmen.
            Man schaue sich mal das Schreiben der Schulleitung kritisch an. Auf mich wirkt es hilflos. Es soll wohl nur mit Floskeln beschwichtigen (alles nicht so schlimm, es gab ja keine Toten …).

          • Klar, jetzt kommt wieder die Opfernummer. Rechtsradikale sind eine unterdrückte Minderheit und so, dürfen niemanden öffentlich beschimpfen, dürfen öffentlich nicht lügen und hetzen – klar, dass da Vergleiche zu Diktaturen wie Russland und der Türkei sofort gezogen werden. Sie sollten sich noch einen gönnen: Nordkorea.

            Schön, dass Sie es geschafft haben, Ihren Post aus dem Gulag herauszuschmuggen. Ach, ihr armen Nazis.

          • @Bernd und @Redaktion

            Nur zur Klarstellung: Die Äußerung gegen Kommentarverfasser „Ach, ihr armen Nazis“ von @Bernd stellt eine Beleidigung nach § 185 StGB dar.

            Es ist ja mittlerweile offensichtlich, dass @Bernd hier Narrenfreiheit genießt, aber auch das findet seine Grenzen innerhalb der Gesetze.

          • Sehr geehrter Herr Kleine,

            wir können hier keine Beleidigung erkennen – wie Sie sicher wissen, stuft der Verfassungsschutz Teile der AfD, als deren Fürsprecher Sie sich hier präsentieren, als rechtsextrem ein. Darüber hinaus hat das Verwaltungsgericht Meiningen festgestellt, dass es durchaus von der Meinungsfreiheit gedeckt sein kann, Herrn Höcke als Faschisten zu bezeichnen. Wir sehen auch nicht, dass Bernd Sie persönlich angesprochen hätte. „Ach, ihr armen Nazis“ („ihr“ klein geschrieben – zuvor groß geschrieben) ist erkennbar ironisch gemeint.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • PS: (beachte gerade die genaue Satzkonstruktion) und ja klar, so kann man das natürlich auch formulieren… es ist, wie ich meine, wie eine halbe Lüge: man will etwas suggerieren, was gar nicht ist.

            Na klar, „hat das Verwaltungsgericht Meiningen festgestellt, dass es durchaus von der Meinungsfreiheit gedeckt sein kann, Herrn Höcke als Faschisten zu bezeichnen“ kann – aber diese Wortwahl suggeriert etwas, das nicht ist, nämlich dass Höcke ein Faschist sei.
            Aber genau das ist eben nicht der Fall und auch dazu gibt es ja zumindest ein höherinstanzliches Urteil.

            Genauso gibt es auch Gerichte, die geurteilt haben, dass SPD-Politiker als „islamische Sprechpuppe“ bezeichnet werden dürfen oder als „rote Null“ (und das sind eher noch harmlosere Begriffe, die ich hier zitiere). So, und nun beantworten Sie mir die Frage: wenn die Gerichte geurteilt haben, dass die Personen so bezeichnet werden dürfen, sind Sie der Meinung, dass diese Bezeichnungen den Tatsachen entsprechen?

          • Wir zitieren mal den Mitteldeutschen Rundfunk: „Der Thüringer AfD-Landesverband wird seit Mitte März vom Thüringer Verfassungsschutz beobachtet. Das geht aus einem vertraulichen Kabinettspapier hervor, das MDR THÜRINGEN vorliegt. Demnach kann der Geheimdienst die AfD auch mit nachrichtendienstlichen Methoden überwachen. Dazu gehören der Einsatz von V-Leuten oder das Abhören von Telefonen. (…) Diesen Entwicklungen liegt eine neue und aktuelle Bewertung der Thüringer AfD durch das Amt für Verfassungsschutz vor. In dem MDR THÜRINGEN vorliegenden internen Kabinettspapier heißt es, dass „Anhaltspunkte für eine Bestrebung gegen die freiheitlich demokratischen Grundordnung“ vorliegen. Das wiederum fordere eine Beobachtung der AfD als „erwiesen extremistisches Beobachtungsobjekt“, schreibt der Geheimdienst. Unter anderem begründet der Verfassungsschutz das damit, dass „zentrale Funktionsträger des Landesverbandes“ Kontakte in die rechtsextremistische Szene hätten.

            Und wer ist Fraktions- und Parteivorsitzender der AfD-Thüringen? Eben.

            Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/verfassungsschutz-afd-beobachtung-100.html

        • „Da gab’s tatsächlich Gerichtsentscheidungen, dass Messer mit einer kürzeren Klinge in Schulen mitgebracht werden dürfen, weil sie eben keine Waffen sind.“
          Und sehen Sie, bei uns darf gar kein Messer mitgenommen werden.

          „man hört jetzt doch immer öfter davon“
          Dann geben Sie doch mal ein paar Links zu Messerstechereien in Schulen an. Ich bin gespannt auf wie viele sie in den letzten 5 Jahren kommen. Vergessen Sie dabei nicht, dass es knapp 11 Millionen Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen gibt, nur um das einmal ins Verhältnis zu setzen.
          „Es gab auch etliche Brandbriefe wegen Gewalt an Schulen allgemein. “ Jetzt erweitern Sie einfach mal so das Feld vom Messerstechereien zu Gewalt insgesamt. Darum geht es hier aber nicht. Bleiben Sie beim Thema!

    • Bei uns hatte letztens auch eine kleine Erstklässlerin ein Taschenmesser auf dem Schulhof dabei. Und hat stolz damit herumgefuchtelt.
      Hintergrund war, dass sie mit Papa im Wald war und mit ihm zusammen einen Wanderstock geschnitzt hat. Dann wurde leider vergessen, das Taschenmesser wieder aus der Tasche der Kleinen zu entfernen.
      Diese wäre nun von der Schule geflogen laut Carsten60.
      Da sollte man schon differenzieren. 🙂
      Und ja, es ist in den Köpfen vielen Menschen schon fest verankert, dass es sich bei derartigen Aktionen um Ausländer handeln muss.
      Oft ist es auch der Fall, aber immer nicht.
      Es wäre einfach zu überlegen, was treibt die Kinder zu solchen Taten? Frust, soziale Ungerechtigkeit, Medien-Konsum, Neid…
      Wir als Gesellschaft müssen uns Gedanken machen.

      • Es ist doch wohl ein Unterschied, ob man mit einem Taschenmesser herumfuchtelt oder ob man Mitschüler damit lebensgefährlich verletzt. Einige scheinen das hier herunter zu spielen. Es gehört schon viel kriminelle Energie dazu, einen Menschen derart anzugreifen, das kann man nicht mehr mit Gemütszustand und unguten Momenteinflüssen erklären. Es ist unumgänglich, dass da die sozialen Hintergründe beleuchtet werden müssen, und das hat nichts mit Rassismus zu tun. Von der Schule werfen wird nicht viel nützen, im Gegenteil, die schiefe Bahn ist damit geebnet. Aber Verharmlosung und Wegschauen sind auch keine Lösung.

        • Zitieren Sie doch bitte eine einzige Aussage, in der die Messerangriffe heruntergespielt wurden, oder ziehen Sie diese Aussage zurück. Niemand hat hier weder die Messerstecherei, noch das Mitbringen von Waffen verharmlost oder will dabei wegsehen. Woher nehmen Sie diese Vorstellung?

          Und sie haben recht, es ist ein Unterschied deshalb ist die Aussage „Und wer dennoch ein Messer dabei hat, fliegt ohne weiteres Verfahren von der Schule.“ auch nicht zielführend gewesen. Das wurde durch zwei Beispiele unterstrichen.

          Und für mich hat es doch etwas mit Rassismus zu tun, wenn alleine die Herkunft beleuchtet werden soll, wie ganz oben angedeutet wurde. Nach Berufen oder Einkünften der Eltern oder familiären Gegebenheiten wurde nicht gefragt.

          • Ich sagte nichts von „Herkunft beleuchten“, sondern den sozialen Hintergrund, was ich nach wie vor wichtig finde. Fahren Sie langsam mal runter und hören Sie auf, alle Kommentatoren, die nicht Ihrer Meinung sind, als Rassisten zu bezeichnen. Sie schlagen hier im Forum ganz schön um sich, woran mag das liegen?

          • @Andi
            Sie sind noch das Zitat schuldig bzw. der berechtigten Forderung nicht nachgekommen, ihre Aussage „Einige scheinen das hier herunter zu spielen.“ zurückzunehmen.

            Sie bedienen sich einem schlechten Stil, wenn sie behaupten, ich würde abweichende Meinungen als Rassisten deklarieren. Belegen Sie diese Aussage doch bitte. Natürlich sind die genauen Hintergründe solcher Taten aufzulösen, aber ich schrieb: „Und für mich hat es doch etwas mit Rassismus zu tun, wenn alleine die Herkunft beleuchtet werden soll, wie ganz oben angedeutet wurde.“ und benenne damit genau die Stelle und den eingeengten Blickwinkel, auf die ich reagiere.

            Sie nennen es „umherschlagen“ und versuchen meine sachlichen Einhegungen zu diskreditieren, scheitern jedoch daran, da es das natürlich nachweißlich nicht ist.

            Und ich sage Ihnen gerne, weshalb ich gegen den einen oder anderen Kommentar schreibe. Es nennt sich Zivilcourage! Wehret den Anfängen!

          • @TheTeacher. Wenn ich eine lebensgefährliche Messerattacke mit „Einer meiner Fünftklässler hatte mal ein Jagdmesser mit …“ vergleiche, dann finde ich das einfach daneben. Hier wird nicht auf die kriminelle Energie von Messerangriffen Bezug genommen, und da sage ich auch: „Wehret den Anfängen“. Auch wenn die Taten selten vorkommen, so muss man doch bedenken, dass erschreckenderweise die Täter immer jünger werden, und somit die Fälle auch in die Schule geholt werden. Und jede Tat ist eine zuviel, alles andere ist nicht fair den Opfern gegenüber.
            Und niemand hat behauptet, dass ALLEINE die Herkunft beleuchtet werden soll, bitte nichts unterstellen durch Weglassen des Kontextes.
            Ihre sachlichen Einhegungen in allen Ehren, die ich nicht diskreditiert habe, sondern ich habe lediglich angeprangert, dass Sie unberechtigterweise Kommentatoren hier des Rassismus bezichtigen. Auch diese könnten doch „sachliche Einhegungen“ und/oder Erfahrungen mitbringen, oder?
            Ihr Satz „scheitern jedoch daran, da es das natürlich nachweißlich (nachweislich?) nicht ist“, äh, da schlagen Sie sich mit Ihren eigenen Waffen. Bezug und Beleg nicht ganz klar.
            Sie nennen es Zivilcourage, hier zu schreiben, nun, ich nenne es Meinungsaustausch, ohne Beschimpfungen wohlgemerkt. Normalerweise bin ich auch nicht so schulmeisterlich veranlagt, aber Ihre Kommentare verleiten dazu, auch so zu reagieren. Sorry.
            Eigentlich habe ich doch nur gesagt, dass Gewaltbereitschaft eine Sache der Bildung und Erziehung ist, und keine der Herkunft. Die Mehrheit der Jugendlichen aus prekären Verhältnissen ist sicher nicht automatisch gewaltbereit. Da spielen doch vermittelte Werte eine Rolle. UND DAS HAT NICHTS MIT RASSISMUS ZU TUN. Also erklären Sie mir bitte mal Ihre Anschuldigungen.

          • @TeacherAndi
            Sie haben den Zusammenhang mit meinem Beispiel leider nicht verstanden, aber ich erkläre ihnen diese gerne. Es ging offensichtlich nicht um einen Vergleich mit der Messerattacke, die eine Strafrechtliche Dimension hat. Aber, der Nutzer sprach sich für einen generellen Verweis von der Schule für das Mitbringen eines Messers aus, unabhängig davon, was die Umstände waren. Ich gab‘ den ein Beispiel aus der Praxis, die diesen Vorschlag als das was er ist entlarvte, nämlich Unsinn.
            Zitat von Carsten60: „Natürlich wüsste man auch gern, wieviele der Messer-Täter denn nun welche ethnische Herkunft haben. Eine traditionelle Sitte ist das an deutschen Schulen jedenfalls nicht, es sieht eher so aus, als sei diese Sitte zugewandert wie der berüchtigte „Ehrenmord“. Da mag die Herkunft nicht das einzige, jedoch erkennbar das wichtigste Merkmal sein für den Nutzer Carsten60.
            An dem eben genannten Beispiel können sie einen unterschwelligen Rassismus erkennen. Es sei ja keine traditionell deutsche Sitte, also muss man daraus schließen, dass es eine Sitte in Schule aus anderen Ländern sei. Sie mögen das nicht als Rassismus sehen, ich tue das.
            Sie haben nicht nur gesagt, dass Gewaltbereitschaft eine Sache der Bildung und Erziehung ist, und keine der Herkunft. Sie begannen mit der Behauptung, dass Messerangriffe in den Kommentaren des Forums heruntergespielt würden. Das habe ich angemerkt und den Beweis oder die Rücknahme sind Sie bis jetzt schuldig geblieben. Im Weitern habe ich Ihnen zugestimmt, dass ein Automatismus, Schüler von der Schule zu schmeißen nicht zielführend ist. Den letzten Teil meines Posts, auf den Sie sich beziehen (16:47 Uhr) bezug ich mich nicht auf Sie, sondern auf die Kommentare der Nutzer Georg und Carsten60. Alles andere habe ich bereits mit Verweisen und Zitaten benannt.
            Liefern Sie doch bitte einen Beweis, dass ich haltlos Personen angreife bzw. beschimpfe, was dieses „herumschlagen“ ja implizieren soll. (P.S.: In einem Internetforum, in dem man recht schnell einen Kommentar schreibt, auf etwaige Rechtschreib- oder Tippfehler zu verweisen, zeichnet eine bestimmte Art von Menschen aus. Sie gehören offensichtlich dazu.)
            Die Erklärung für ihre schulmeisterliche Art ist ja hanebüchen. Ich verleite Sie also. Das erinnert doch ein wenig an: „Der hat mich so provozierend angeguckt.

          • @TheTeacher, vergessen Sie es, ich bin es leid, darauf zu antworten. Auch wenn Sie jetzt meinen, dass ich keine Argumente mehr habe und Sie Recht behalten, dann ist es halt so. Und immer dran denken: wie man in den Wald hineinschreit …. (deshalb auch der Verweis an den Tippfehler, war wohl blöd von mir, aber ehrlich gesagt kam mir auch der Gedanke der neuen Rechtschreibung). Schönen Abend noch, und tschüß.

          • @Teacher Andi
            Traurig bin ich, wie Sie ja auch, über den Abschluss nicht, denn es hat ja leider inhaltlich zu nichts geführt.

            Mir hat vor allem die Art der Diskussion missfallen, die meiner Meinung nach wegen formaler „Fehler“ oder Ungenauigkeiten (z.B.: falsche und unbelegbar Anschuldigungen) gar nicht auf die argumentative Ebene kommen konnte. Sie haben beispielsweise bis zum Schluss ihre harte und vor allem falsche Aussage, dass Messerangriffe in den Kommentaren des Forums heruntergespielt würden, nicht belegt oder zurückgenommen. Solche Dinge sind für mich nicht einer offenen und ehrlichen Diskussionskultur abträglich.

            Aber auch das führt jetzt zu nichts mehr, deshalb nichts für ungut. Vielleicht läuft ein Austausch zu einem anderen Thema zukünftig erträglicher und harmonischer. Am Ende des Tages gibt es deutlich wichtigere Dinge im Leben, als ein Internetforum. Ich denke, dabei können wir beide schlussendlich auch einmal übereinstimmen.

            Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und eine schöne Restwoche.

        • Das war nicht meine Absicht, das so zu vermitteln. Natürlich ist es ein Unterschied. Daten gibt es keinen Zweifel.

          An die Liebe Redaktion…. Mische mich ungern ein, aber vielleicht sollte hier einmal die Tatsache überdenken, dass tatsächlich sehr viel an Beleidigung hier zugelassen wird und vorallem von Bernd.
          Ein Bildungsmagazin sollte doch Wert darauf legen, dass so etwas nicht passiert.

          • Nicht nur Bernd, auch HerrWirfHirnVomHimmel überschreitet hier eindeutig Grenzen und lässt eine gute Kinderstube vermissen. Ist schade für dieses Forum. Man kann seine gegensätzliche Meinung durchaus anders preisgeben.

      • Wenn etwas verboten ist, muss das natürlich vorher bekanntgemacht werden. Die lieben, netten Leute, die versehentlich Messer mitbringen, kann man ja immer noch gnädig behandeln. Es geht um die Leute, die absichtlich Messer mitbringen (obwohl sie wissen, dass das verboten ist), um „sich zu verteidigen“. Gegen wen? Natürlich gegen die anderen, die auch Messer haben. So wird halt aufgerüstet wie in der großen Politik. Wenn die Ehre beleidigt wird, wird halt zugestochen.
        In einem Buch schildert eine Lehrerin, dass ein Junge eine (geliehene) Pistole mitgebracht hat. Als ihm die weggenommen wurde, ist er nachts in die Schule eingebrochen und hat sie sich wiedergeholt. Und er blieb, wurde nicht gefeuert. Man konnte ihm den Einbruch nicht nachweisen. Was solche Dinge mit „‚politisch links oder rechts“ zu tun haben sollen, möchte ich mal wissen. Man nimmt einfach immer mehr Unverschämtheiten hin. Wenn da jetzt in Finnentrop einer zu Tode gekommen wäre, hätte man gejammert, Betroffenheit gezeigt, Kerzen aufgestellt, einen Gottesdienst veranstaltet, vor Antisemitismus gewarnt usw. Aber Maßnahmen diskutiert hätte man nicht. Alles soll so bleiben.

        • Und wer entscheidet, wer die lieben Leute sind oder wann es versehentlich war? Allein daran sieht man, dass Sie mit dem Schuldienst nichts zu tun haben.

          Wenn jede Beleidigung der Ehre in der Schule mit einer Messerstecherei enden würde, dann hätten wir tatsächlich ein Problem. Haben wir aber nicht!

          „Man konnte ihm den Einbruch nicht nachweisen.“. Es tut mir leid, dass Sie unserem deutschen Rechtssystem nichts anfangen können.
          Zu ihrer Erleuchtung, es hat dann mit rechts zu tun, wenn es sie vor allem interessiert, ob und wenn das Verbrechen von ausländischen Menschen oder Menschen mit Migrationshintergründen interessiert und dann alle in einen Topf gesteckt werden. Gerne!

          “ Aber Maßnahmen diskutiert hätte man nicht. Alles soll so bleiben.“
          Caro hatte doch schon gute Vorschläge gemacht: „Es wäre einfach zu überlegen, was treibt die Kinder zu solchen Taten? Frust, soziale Ungerechtigkeit, Medien-Konsum, Neid…
          Wir als Gesellschaft müssen uns Gedanken machen.“

          • „deutsches Rechtssystem“
            Dass der Schüler eine Pistole in die Schule mitgebracht hatte, das war klar und nicht zu leugnen. Aber in diesem Rechtssystem reicht das wohl nicht. In früheren Jahrzehnten sind Schüler schon wegen geringerer Missetaten von der Schule geflogen. Man sollte auch an den Schutz der anderen denken, nicht nur immer an das Wohl der Täter und daran, dass WIR als Gesellschaft die Verantwortung für alle Taten übernehmen sollen. Es ist fast schon Mode geworden, die Täter von jeder Verantwortung freizusprechen (immer mit dem Wort „sozial“). Mancher fasst das dann als „Freibrief“ auf, so weiterzumachen.

          • „In früheren Jahrzehnten sind Schüler schon wegen geringerer Missetaten von der Schule geflogen.“ In früheren Jahrzehnten wurden Schüler wegen Lappalien unmenschliche körperlicher „Züchtigungen“ unterzogen. Aber klar, früher war ja alles besser und die Welt noch in Ordnung…

            Sie haben meiner Meinung nach ein schräges Bild, denn es geht keineswegs darum, Täter von Verantwortung freizusprechen. Vielmehr geilt es aber doch den Einzelfall genau zu betrachten und zu sehen, welche Umstände welche Taten begünstigen, um solche Umstände zu verändern zu versuchen und den Täter nicht nur eine Strafe aufzubrummen, sondern ihn in die Lage zu versetzen sich Verhaltensautomatismen entgegenstehen zu können, um die Gesellschaft vor erneuten Ausbrüchen zu schützen.

            Wiederholungstäter oder besondere „Gefährder“ brauchen solche Unterstützungen ebenfalls, aber bei solchen Personen bin ich der Meinung, dass sie die Befähigung zu einer Rückkehr in die „normale“ Geselschaft beweisen müssen.

        • Dass ich mir hier so einen Schwachsinn durchlesen muss, ist wirklich unerträglich Carsten60 und Co. Bitte geh wieder in deine Facebook Gruppe oder zu Telegram. Danke.

  3. Ich verstehe diese Diskussion nicht. Die Menschen sind Tiere, bzw. Spitzenprädatoren, und sie werden unter bestimmten Bedingungen natürlich aggressiv. Im Gegensatz zu Tieren, sie besitzen auch Vernunft, Tiere dagegen nicht, nur Verstand.

    Ein Funkel genügt um einen neuen Krieg anzustecken. Auch in Europa. Deshalb haben wir Gesätze und Strafen. Gut für Europaraum, dass Waffen man nicht überall kaufen und frei einsetzen kann.

    • Ziemlich naiv. Die kulturell von Mitteleuropa abweichende Klientel hat keine oder zumindest eine andere Art von Vernunft und keinerlei Angst vor den hierzulande ausgesprochenen Strafen. Zudem kann man, wenn man möchte, sehr schnell an Waffen kommen.

        • Weder noch. Ich beziehe mich auf die in den 1960er Jahren in die DDR eingewanderten Vietnamesen, deren Nachkommen heute zu einem höheren Anteil Abitur machen als die ethnischen Mitteleuropäer, obwohl die Ersteinwanderer anfangs überhaupt nicht integriert oder gar sozialisiert waren.

          • … und die dann im Gegenzug tagtäglich mit deutschem Rassismus konfrontiert waren:

            „Jedoch nahm die rassistische Gewalt nicht erst mit der Wiedervereinigung zu, sondern war bereits vorher sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland eine Gefahr gewesen. Allein mit Blick auf vietnamesische Opfer sind seit 1980 fünf Fälle bekannt, bei denen Menschen ermordet wurden oder an den Folgen eines rassistisch motivierten Angriffs starben.“

            Quelle: https://www.bpb.de/apuz/312269/vietdeutschland-und-die-realitaet-der-migration-im-vereinten-deutschland

          • Interessant, dass Sie die Ironie nicht bemerkt haben, weil sich diese Vietnamesen trotz kulturell hochgradiger Unterschiedlichkeit besser an die Leistungsgesellschaft angepasst haben als die Türken in Westdeutschland. Ursache könnte der Buddhismus sein, der das Einbringen in die Gesellschaft, Disziplin und Bildung als höchstes Gut predigt.

            Außerdem ist es sehr bemerkenswert, dass Sie 40 Jahre zurückgehen müssen, um fünf Fälle rassistisch motivierter Morde bei Vietnamesen zu finden. Alleine beim islamistischen Anschlag am Breitscheidtplatz kamen mehr als doppelt so viele Menschen ums Leben.

          • Mich interessiert Ihre rassistisch konnotierte „Ironie“ nicht.

            Deutlich wird an Ihrem Post zweierlei: Es gibt Verbrechen, die nicht so schlimm sind (weil sie von deutschstämmigen Nazis verübt werden). Man muss übrigens gar nicht 40 Jahre zurückgehen, um Terror an Vietnamesen in der deutschen Geschichte zu finden – 29 Jahre reichen: Rostock-Lichtenhagen 1992.

            Und: In Ihrer vermeintlichen Anerkennung einer Migrantengruppe äußert sich unverholener Rassismus – Menschen vietnamesischer Herkunft sind blablabla, Muslime sind dagegen blablabla.

            Die Wahrheit ist:

            Vietnamesische Einwanderer in Deutschland sind eine höchst heterogene Gruppe. Diejenigen, die als Vertragsarbeiter nach Ostdeutschland kamen, waren in der Regel keineswegs Buddhisten, sondern sind von einem kommunistischen Regime entsandt worden – ein Teil dieser Menschen war später in organisierte Kriminalität verwickelt (gut integriert?). Demgegenüber stehen ehemalige Bootsflüchtlinge, die eine völlig andere Vita haben.

            Ein differenzierter Blick auf Menschen, gar auf den einzelnen, ist Ihnen aber offenbar fremd. Sie beurteilen Menschen nach ihrer Herkunft, genauer: nach dem, was Sie als Herkunft sich zusammenfantasieren. Und das ist Rassismus.

      • “ Die kulturell von Mitteleuropa abweichende Klientel hat keine oder zumindest eine andere Art von Vernunft und keinerlei Angst vor den hierzulande ausgesprochenen Strafen“
        Darf ich mal fragen, in welche Klinik Sie sich, falls Klinikeinweisung nötig, begeben würden? Und vertrauen Sie dem Impfstoff von Biontec? In dem Unternehmen sollen ja Mitarbeiter aus ca. 60 unterschiedlichen Nationen arbeiten.
        Auch mein Arbeitgeber vertraut auf einen kulturellen Mix in den Mitarbeiterteams. Eine abweichende Art von Vernunft oder eine Respektlosigkeit gegenüber unserer Justiz, unter den nicht kulturell in Mitteleuropa verwurzelten Arbeitnehmern, ist mir noch nicht aufgefallen….
        Und wußten Sie, dass es Argenturen gibt, die ganz gezielt Facharbeiter aus den asiatischen, arabischen und afrikanischen Kulturkreisen, zwecks Besetzung qualifizierter Arbeitsplätze in Deutschland, anwerben? Warum machen die das wohl? Was denken Sie?

    • Bei Menschen und Tieren gleichermaßen spielt aber eine gewisse Erziehung (bei domestizierten Tieren) eine große Rolle. Der Vergleich ist schon etwas seltsam. In freier Wildbahn leben wir ja nun mal nicht.

      • Falscher Vergleich. Um in Ihrem Bild zu bleiben:

        Domestizierte Tiere hat der Eigentümer selbst nach den eigenen Maßstäben erzogen und nicht ungefragt auf dem Hof angeliefert bekommen, wo auf dem Lieferschein von Behörden ungeprüft „wohlerzogen“ stand.

          • Einige Carstens und Georgs scheinen sich nach der Montagszusammenkunft in Dresden hier her verlaufen zu haben. Ekelhafd und widerlich.

          • Beschweren Sie sich bitte bei Teacher Andi. Sein Vergleich war halt komplett ungeeignet, worauf ich ihn mal hinweisen musste.

          • Die übliche AfD-Masche – Menschen herabwürdigen, Hass schüren, Gewalttaten provozieren. Und sich hinterher scheinheilig hinstellen und behaupten, das man ja nie so gemeint.

            Jeder kann hier lesen, Georg, was Sie für ein Mensch sind.

          • Wieso schüre ich Gewalt? Ich habe nur eine berechtigte Frage gestellt in der Hoffnung, dass die Antwort die von Ihnen durchgehend propagierte Haltung mal bestätigt wird.

          • @Georg, @Bernd, ich habe lediglich gesagt, dass gewisse Verhaltensweisen von der Erziehung abhängen und nicht an der Ethnie festzumachen sind. Was bitte ist jetzt daran falsch und warum ist man damit schon wieder nach rechts verortet? Unerträglich langsam !!!

          • @Teacher Andi Genau das ist meine Meinung und genau das schreibe ich andauernd. Verhaltensweisen hängen von der Erziehung ab und diese von der Sozialisation der Eltern und Großeltern. Ich kann nichts dafür, dass von der Norm abweichende Erziehung im Durchschnitt häufiger bei Ethnien auftreten, die ursprünglich im afrikanisch-arabischen Raum verortet sind.

            Die Menschen, die sich diesen Vorurteilen ausgesetzt fühlen, müssen schleunigst alles ablegen, was diese Vorurteile verstärkt. Dazu gehören beispielsweise Kleidung, Sprachstil (Wortwahl, Satzbau, Grammatik) und Auftreten.

            Einem Araber in gepflegter Kleidung, der in einem Café sitzend am Laptop arbeitet oder Zeitung liest, würde sicherlich niemand etwas kriminelles zutrauen. In schlabbrigen Joggingklamotten und aggressivem Gesichtsausdruck gröhlend auf einer Parkbank sieht das anders aus. Der Mensch hat halt einen feinen Sensor vor potenzieller Gefahr.

      • Georg,
        „Verhaltensweisen hängen von der Erziehung ab und diese von der Sozialisation der Eltern und Großeltern“

        Im Frühsommer 2020 erarbeitete die spanische Regierung ein Hygienekonzept für Ballermann, mit oder ohne Eimersaufen war noch unklar. Welcher Nation gehörten die 11000 freiwilligen Testurlauber für den Probedurchlauf an?
        Und hatten deren Eltern und Großeltern diese nun von der Norm abweichend erzogen?

        • Hey Leute, ehrlich, was hat jetzt Ballermann und das wie ich meine, tatsächliche Fremdschämen für etliche deutsche Urlauber mit dem Thema zu tun?? Die Ballermann Vollpfosten tun keinem was zu Leide außer sich selbst. Bitte münzt jetzt nicht alles auf andere Problemfälle, die ja auch da sind, aber am Thema vorbei zielen.

          • Der Verweis auf Ballermann bezog sich auf die Aussage “ Verhaltensweisen hängen von Eltern und Großeltern ab und diese von der Sozialisation der Eltern und Großeltern“
            Das Verhalten vieler deutscher Urlauber deutet doch eher darauf hin,dass Verhaltensweisen nicht nur von Familie, sondern auch von der jeweiligen aktuellen Umgebung geprägt werden. Ich glaube nicht, dass die Großeltern der Eimersäufer, die der Nachkriegsgeneration angehören, sich auch schon literweise zugedröhnt haben und ob ihre Eltern auf Malle sozialisiert wurden, weiß ich auch nicht

            „Die Ballermann Vollpfosten tun keinen was zu Leide außer sich selbst“
            Beschäftigen sie sich mal mit den Verkehrsunfallstatistiken, genauer mit den Hauptursachen tödlicher Verkehrsunfälle. Auch bei den, durch Alkohol begünstigten körperlichen Auseinandersetzungen, sind nicht nur die Verursacher betroffen.
            Alkohol ist ein Zellgift, welches insb.die Gehirnzellen zerstört. Die finanziellen Belastungen die für die Solidargemeinschaft, nicht nur durch ständig steigende Krankenkassenbeiträge, sondern auch durch eingeschränkte Berufsfähigkeit der Trinker, entsteht, ist nicht unerheblich.
            Informieren sie sich einmal was allein ein Notarzteinsatz für einen Komasäufer kostet. In HH sind an den Wochenenden zahlreiche Rettungskräfte unterwegs, um sich um die alkoholisierten, oft jungen Menschen, zu kümmern.
            Muslimische Jugendliche dürfen, wegen des Gebotes seinem Körper nichts Schädliches zuzufügen, gegen Alkoholmißbrauch besser gewappnet sein. Wie lange sie der Einfluss ihrer Herkunfskultur aber noch schützen kann, bleibt fraglich.

  4. Die Debatte hier im Forum war vorhersehbar und kann je nach eigener Weltsicht amüsiert, entsetzt oder verständnislos betrachtet werden. Es ist ein deutliches Beispiel dafür, dass wenn man bestimmte Wörter nicht sagen darf, dennoch alle sehr schnell wissen, was gemeint ist. (Im Englischunterricht früher lernte ich, dass es zu einer bestimmten Zeit in England die „unmentionables“ gegeben habe, dass man z.B. niemals „leg“ sagen durfte.) Ich finde es gut, wenn Fakten immer genannt und auch immer erfragt werden dürfen. Aus den Fakten kann man sich dann eine besser begründete Meinung bilden als wenn man nur mutmaßt. Oder ist das 20. Jahrhundert?

  5. Das Volk hat ein Recht auf vollstaendige Information, also auch auf einen eventuellen Migrationshintergrund. Niemand hat das Recht, Informationen zu verweigern.
    Und warum ist das wichtig? Eben weil man weiss, dass Verbrechen dieser Art wesentlich haeufiger sind und deswegen eine andere Migrationspolitik gefordert wird, bei der der Zuzug qualifizierter und integrationswilliger Einwanderer noch staerker gefoerdert wird, aber die Einwanderung von Personen, die diese Voraussetzungen nicht erfuellen, unterbunden wird.

  6. Also ich wundere mich, daß sich heute noch Schulleiter hinstellen und sagen, daß sowas nicht vorhersehbar bzw. vorstellbar ist. Vielleicht ist die einzelne Tat nicht vorhersehbar. Aber in den Schulferien haben wir als Kollegium (ohne Schüler) schon mehrmals die Polizei vor Ort gehabt, um den Amokfall zu trainieren. Also wie hört sich ein Schuß (Übmunition) im Gebäude an? Wohin sollte man evakuieren? Wie werden Türen gesichert? Welche Wände halten einer AK47/G3 stand und welche nicht? Wie weist sich bei der Evakuierung die Polizei aus, die dann vor der Tür steht? Was machen wir, wenn gleichzeitig Feuer- und Amokalarm laufen? Was mache ich, wenn in der Situation einer meiner Schüler durchdreht? Was mache ich mit einem Verletzten, wenn ich den Flur nicht mehr benutzen kann, weil da ein Attentäter rumrennt? …

    Da wird das Ganze dann schon erschreckend real.

    • Sowas nennt sich Üben für den Notfall.
      Feueralarm gibt’s ja auch schon immer, deswegen brennt ja nun auch nicht täglich ne Schule oder?

    • Hochaktuelle Infos von 2018 aus der braunen Ecke. Da sind wir ja baff Carsten. Subjektive Empfindungen als reisserischer Artikel im Qualitätsmedium Welt. Haste nicht noch einen Artikel aus der Blöd oder der Jungen Freiheit?
      Bitte geh wieder zu Facebook oder an deinen Stammtisch. Hier werden wir dich nicht vermissen.

        • Hast du dein gemacht Georg. Oder Carsten. Oder wie du auch immer heißt… Was willst du mit dem Beispiel denn jetzt sagen? Ressentiments schüren wie immer? Erbärmlich.
          Sind sie hier der Forumsblockwart oder wieso interessiert sie was und wie lange ich hier lese und schreibe? Kümmern Sie sich doch lieber um ihren eigenen Mist. Am besten woanders

          • Nach Ihrem Schreibstil und Auftreten zu urteilen, wirken eher Sie wie ein Blockwart. Sie müssen allerdings aufpassen, dass sich Ihr Leitsatz „Alles, was rechts von mir ist, ist Nazi und gehört“ nicht irgendwann gegen Sie wendet. In dem Tempo, mit dem das Overtonfenster nach links wandert, könnte es auch Sie irgendwann einmal treffen.

          • Zum Fremdschämen sind eher die Äußerungen von HerrWirf…..
            Unsachlich, beleidigend, rufschädigend, Tatsachen verdrehend ….
            Hat hier eigentlich nichts verloren.

          • Achso, wer euch den Spiegel vorhält ist also der, der hier nix zu suchen hat!?
            Und wir haben uns immer gewundert, wie es in der 1930ern so weit kommen konnte.

          • @Manmanman, diese Aussagen sind ungeheuerlich und zeugen nicht gerade von Diskussionskultur. Aber das ist man ja gewohnt.

          • Spiegel vorhalten darf man gerne. Aber bitte sachlich, gerne sehr direkt und idealerweise auch durch Belegung mit Quellen. Die N-Keule ist leider kein brauchbares Argument, weil viel zu weit überdehnt.

  7. Als Zivilisation könnten wir mehr erreichen, das Potenzial ist unbestritten, aber Herdenmentalität und Besitzansprüche von räumlichen Begebenheiten dominieren und steuern überwiegend unser Verhalten und gleichzeitig hält sich jeder Einzelne für etwas Besseres.

    Unsere Nachkommen werden ebenso unterrichtet. Ab einem gewissen Alter sind sie schon fest daran gebunden und wiederholen das Gleiche, wie ihre Vorfahren.

    Technologisch bewegen wir uns fort, gesellschaftlich aber im Kreis.

    • Liebe Monika,
      nie müde werden, den Kreis zu durchbrechen. Jeder Einzelne ist auch „Wir“ … und viele Menschen sind toleranter und stehen für mehr „Miteinander“ ein denn je und sie passen aufeinander auf. Die haben schon lange verstanden, andere leider immer noch nicht. Ich würde es nicht so negativ sehen, denn das stimmt, das Potenzial ist unbestritten, dass wir als Zivilisation viel mehr erreichen können, könnten und auch müssten. Und nun sind wir mittendrin … in einer Pandemie … die weltweit in den Griff kommen muss, was nur gemeinsam gelingen wird. Vielleicht liegt darin ja ein ernstzunehmender Anfang, diesen „Kreis“ mal echt aufzureißen. Wir sind als Menschen noch nie so dermaßen vom Leben gefordert worden, unsere „Ärsche“ gegenseitig zu retten wie jetzt … und zwar weltweit gemeinsam. –

      Ich hoffe sehr, dass es den Jungs alsbald gut gehen wird und dass sie ihre (Gewalt-)Probleme in den Griff bekommen werden. Es ist sooo traurig, wenn bereits junge Menschen sich ihr Leben so versauen – aus welchen Gründen auch immer.

      „Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.“ (Albert Einstein)

  8. Merkwürdigerweise nehmen viele hier die Perspektive der Täter ein. Was ist denn mit den Opfern? Da sind also zwei Jungs mit erheblichen Stichverletzungen ins Krankenhaus gekommen, die Ärzte haben es geschafft sie zu retten. Aber natürlich wird eine deutliche Narbe bleiben, die sie zeitlebens an das Ereignis erinnert. Und dann mutet man es den Opfern zu, weiter mit dem Täter in eine Schule oder gar in eine Klasse zu gehen. Angst der Opfer, zählt die gar nicht?
    Vermutlich werden die Opfer dann die Schule wechseln, der Täter aber wird belohnt, er darf bleiben und erfreut sich im Kreise seiner Kumpel vielleicht sogar gewisser Hochachtung. Andere werden ihm mit sehr gemischten Gefühlen begegnen. Und ob er nochmal zuschlägt, wer weiß das schon? Wie will man das verhindern? Gibt es da geeignete Maßnahmen? Wird man wenigstens kontrollieren, ob er weiter Messer in die Schule bringt? Es soll ja Schüler geben, die systematisch jede Form von Nachgiebigkeit (selbst Kompromissbereitschaft) einfach als Schwäche auslegen und mit Verachtung quittieren. Wollen wir das unterstützen?
    Wenn der Täter nach den jetzigen Regeln nicht von der Schule fliegen darf, könnte man doch mal diese Regeln „weiterentwickeln“. Die Opfer werden es danken.

    • „Und dann mutet man es den Opfern zu, weiter mit dem Täter in eine Schule oder gar in eine Klasse zu gehen.“ Zeigen Sie bitte, wo dies beschlossen wurde.

      „Wenn der Täter nach den jetzigen Regeln nicht von der Schule fliegen darf, könnte man doch mal diese Regeln „weiterentwickeln“.“
      Natürlich „darf“ er deshalb von der Schule fliegen. Wo steht denn bitte, dass er das nicht dürfte?

    • Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Täter weiter die Schule besuchen dürfen. Meine Kinder haben mal von zwei Ereignissen an ihrer Schule berichtet, die allerdings nicht so schwerwiegend waren wie im Artikel oben berichtet, aber die Täter hatten die körperliche Schädigung der Opfer damals bewusst geplant und kalt vollzogen und deshalb mussten sie die Schule verlassen.

    • Oben wurde ich gescholten, als ich meinte, die Täter müssten von der Schule fliegen (m.E. schon, wenn sie mit Messern drohen; klare Kante). Tatsächlich habe ich irgendwo gelesen, das Täter und Opfer weiter zusammen zur Schule gehen sollten. Oben hat TheTeacher davon gesprochen, die Täter „brauchen Unterstützung“. Was soll das konkret heißen? Und was ist mit den Opfern? Was brauchen die?
      Hier
      https://www.ergo.de/de/rechtsportal/schule-und-unterricht/schulstrafen/ordnungsmassnahmen
      heißt es: „Der Ausschluss ist nur zulässig, wenn anders der geordnete Schulbetrieb nicht gewährleistet werden kann.“
      Da haben wir’s: Gummiparagraphen statt klare Kante, und die höheren Schulbürokraten können immer dazwischengehen, je nach Parteipolitik im betreffenden Bundesland. Nochmal: Nachgiebigkeit wird auch als Schwäche ausgelegt. Die lieben Jungs probieren, wie weit sie gehen können. Jetzt heißt es plötzlich, dem ging ein langer Streit voraus. Eingreifen? Fehlanzeige.

      • Da der Streit wohl schon länger loderte und jetzt „nur“ aufflammte, ist die Tat alles mögliche, aber nicht nicht vorhersehbar gewesen. Das Ausmaß vielleicht doch, jedoch setzt das Mitbringen eines Messers eine gewisse Berechnung und eine gehörige Portion an krimineller Energie und Aggression voraus. Ich hoffe inständig, dass irgendeine Art von verletzter Ehre nicht das Motiv für den Messerangriff war.

  9. @Carsten
    Sie diskutieren hier unredlich. Sie wurden nicht gescholten, dass die Täter von der Schule fliegen sollen, sondern, dass Schüler, die ein Messer in die Schule mitbringen direkt von der Schule fliegen sollen. Der Unsinn dieser Forderung wurde Ihnen in mindestens zwei Beispielen deutlich gemacht.

    „Tatsächlich habe ich irgendwo gelesen, das Täter und Opfer weiter zusammen zur Schule gehen sollten.“ Der Fall ist noch nicht einmal abgeschlossen und Sie wollen das irgendwo gelesen haben. Ja wo denn?

    Sie spielen auf diese Aussage von mir an: „…und den Täter nicht nur eine Strafe aufzubrummen, sondern ihn in die Lage zu versetzen sich Verhaltensautomatismen entgegenstehen zu können, um die Gesellschaft vor erneuten Ausbrüchen zu schützen…. Wiederholungstäter oder besondere „Gefährder“ brauchen solche Unterstützungen ebenfalls, aber bei solchen Personen bin ich der Meinung, dass sie die Befähigung zu einer Rückkehr in die „normale“ Geselschaft beweisen müssen.“ Es ist wiederum unredlich nur den Unterstützungsaspekt zu nennen, denn ich habe auch klar von Strafe gesprochen! Unterstützung kann vielerlei Bedeuten, zum Beispiel verpflichtendene Anti-Aggressioniskurse, daneben strenge Auflagen (kein Alkohol…) usw.. Sie haben eine falschen Blickwinkel! Es geht zwar darum, dass der Täter „Hilfe“ bekommen soll, dies ist aber keine Belohnung sein soll. Es geht darum, die Gesellschaft in Zukunft zu schützen. Wer eine Messerattacke begeht hat einen „Schaden“ und dieser muss versucht werden zu beheben.

    Dass die Opfer jegliche erdenkliche Unterstützung brauchen ist wohl selbstverständlich.

    Solche Gummiparagraphen sind nicht unbedingt schädlich. Wenn Sie nur bestimmte Fälle beispielsweise nicht ins Gesetz packen würden, dann könnten beispielsweise unbestimmte Fälle eben nicht bestraft werden. Außerdem brauchen Pädagogik und Erziehung einen gewissen Handlungsspielraum. Sie glauben doch nicht, dass irgendeine Person, die an der Entscheidungsfindung beteiligt ist, der Meinung sei, dass ein geordneter Schulbetrieb gewährleistet sein könnte, wenn der Täter die Schule weiter besuchen sollte. Mal ernsthaft…

    „Jetzt heißt es plötzlich, dem ging ein langer Streit voraus. Eingreifen? Fehlanzeige.“ Ein Streit und eine Messerstecherei sind doch zwei paar Schuhe. Was hätte man denn ihrer Meinung nach tun sollen?

    Ich bin heilfroh, dass Sie in keiner Weise am Schulbetrieb teilnehmen!

  10. TheTeatcher, warum treten Sie eigentlich vollverschleiert auf?

    REDAKTION, wo bleiben die zugesagten Aktualisierungen zu der gewaltsamen Auseinandersetzung der Schüler?

  11. TheTheatcher, Ihr Niveau bestimmen Sie mit Ihrem Geschreibsel und der Vorverurteilung Andersdenkender selber. „Livestyle Linke“ (Zitat Frau Dr. Wagenknecht) halt.
    Inzwischen ist klar ermittelt, dass das Geschehen nicht unvorhersehhbar war. Die veröffentlichte Erklärung der Schulleitung ist somit wenig glaubhaft.

    Die besten Genesungswünsche an die Verletzten und deren Angehörige.
    Grüße aus Siegen
    Kuwe Weber

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