VBE fordert «Sicherheitsphase» nach Sommerferien

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BERLIN. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) dringt auf eine «Sicherheitsphase» nach den Sommerferien mit verstärkten Tests und Maskenpflicht in den Schulen, unabhängig von der Inzidenzrate. «Gerade zu Beginn des Schulbetriebs müssen wir erhöhte Vorsicht walten lassen. Wir fordern daher eine mindestens 14-tägige Sicherheitsphase nach den Sommerferien», sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag). In dieser Zeit müsse verstärkt getestet werden.

Vorsicht ist besser als das Nachsehen zu haben, befindet der VBE. Foto: Shutterstock

Vorbild könne dabei Berlin sein. Die Hauptstadt will den Angaben zufolge Schülerinnen und Schüler in der ersten Woche dreimal testen, in der zweiten Woche zweimal. Zudem solle in diesen beiden Wochen die Maskenpflicht im Gebäude und auch im Unterricht wieder eingesetzt werden, forderte Beckmann. «Natürlich ist das nicht der Start, den wir uns wünschen würden. Aber Vorsicht ist besser, als das Nachsehen zu haben – und das hatten wir in den letzten Monaten genug.» (dpa)

Der Luftfilter-Skandal weitet sich aus – auch im nächsten Schuljahr bleiben Kita-Kinder und Schüler ohne vernünftigen Infektionsschutz

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10 KOMMENTARE

  1. Ich leg eins drauf: Den Tests traue ich nicht recht, drum Wechselbetrieb in den ersten zwei Wochen. Schadet wenig, nützt viel.
    Zustimmung kann gerne geschrieben werden. Empörung, Hassgrüße und Wutanfälle bitte in die Browsersuchleiste eingeben.
    Danke!

    • Da bin ich genau Ihrer Meinung. Dadurch, dass der Unterrichtsbeginn in den verschiedenen Bundesländern gestaffelt ist, merkt man auch recht schnell wenn die Zahlen wieder zu steigen anfangen.
      Nur sollten Sie doch auch Kritik verkraften können und diese nicht im Niemandsland verschwinden lassen. Leider ist diese Rechthaberei bei Lehrern zu weit verbreitet und schadet dem Ruf gewaltig und verstärkt auch weiterhin das lädierte Image.

      • @Andreas:
        „Nur sollten Sie doch auch Kritik verkraften können und diese nicht im Niemandsland verschwinden lassen.“ – Mit der Kritik haben Sie recht.
        „Leider ist diese Rechthaberei bei Lehrern zu weit verbreitet“ – Dies muss ich kritisieren, da ich es anders wahrnehme.

        VG!

  2. Ja, das ist wahrscheinlich alles nötig. Trotzdem fühle ich mich leicht deprimiert, wenn ich an das Maskentragen denken. Ich finde die Kommunikation im Klassenzimmer Viel schwieriger (ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache aber ich denke, es geht uns allen so…) und natürlich bei den hohen Temperaturen ist es auch nicht leicht.

  3. Absolut unnötig!
    Kinder sind nicht und waren nie Pandemietreiber. Gerade Lehrer sollten doch eine gewisse Immunität gegen Propaganda aufweisen, schließlich ist es eine der Kernaufgaben, Schülern zu kritischem Denken zu verhelfen.

    • Wenn Sie das Wort schon verwenden: Welche Bevölkerungsgruppe war denn der böse „Pandemietreiber“? Oder war es nicht eher so, dass wir zu Beginn der Pandemie beschlossen haben: Jede Infektion ist eine zuviel, deshalb gelten Beschränkungen für möglichst viele Menschen! Im Privaten, beim Einkaufen, auf der Arbeit… Überall fanden Einschränkungen statt. Weil überall, wo viele Menschen zusammenkommen, das Virus übertragen werden kann. So. Und damit schließt sich der Kreis zur Schule. Dort kommen viele ungeimpfte Menschen (=Kinder) zusammen, dort kann das Virus also gut übertragen werden. Wenn wir also an der Prämisse „Jede Ansteckung ist eine zuviel“ festhalten, muss sich in Schulen etwas an den Umgebungsbedingungen ändern. Tut es aber nicht, weil das Geld kosten würde… Also ist die einzige Möglichkeit, diese ungeimpfte Gruppe zu schützen, etwas an den Bedingungen zu ändern, das kein Geld kostet: Masken tragen und evtl. Wechselunterricht, damit der Abstand zumindest am Platz gewahrt werden kann.

      Das hier war gerade ein Beispiel für kritisches Denken. Ich warte gerne auf Ihre Begriffsdefinition von „Pandemietreiber“ (ein Wort, das gerne zur Propaganda für offene Schulen verwendet wird – Sie Schlafschaf!) und eine ebenso kritische Widerlegung meiner Ausführungen. Bitte unterlassen Sie dabei aber den Hinweis darauf, dass Kinder weniger ansteckend sind. Diese Studien waren nicht nur methodisch mangelhaft (ebenfalls ein Hinweis, dass damit Propaganda betrieben wurde), sondern sind jetzt seit langem widerlegt und bezogen sich auch nie auf die Mutationen, die die Wildvariante des Virus inzwischen fast vollständig verdrängt haben.

    • @der Joe
      Das sehe ich genauso.
      Mittlerweile sind Studien da, die belegen das Masken krank machen!!
      Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen.
      Warum der Lehrerverband sich dagegen so streubt… Ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
      Die Lehrer sollten sich erstmal alle impfen lassen!!!
      Und das ganze nicht auf den Rücken der Kinder auszutragen.

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