Bundesschülerkonferenz wirft Kultusministern Planlosigkeit vor – sie fordert Luftfilter

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BERLIN. Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, hat der Politik angesichts steigender Corona-Zahlen eine mangelnde Vorbereitung auf den Schulstart vorgeworfen. «Wir starten jetzt wieder in den Unterricht in den Bundesländern mit dem Credo „Das wird schon gut gehen – toi, toi, toi“, aber ohne tatsächlich sich mal ausnahmsweise einen Plan gemacht zu haben», sagte er dem Fernsehsender Phoenix.

Die Bundesschülerkonferenz äußert sich deutlich. Illustration: Shutterstock

Die vierte Corona-Welle sei voll erkennbar. Viele Kinder und Jugendliche seien noch nicht geimpft und dadurch voll empfänglich für das Virus. Konkret verlangte Schramm die Ausstattung der Schulen mit mobilen Luftfiltern. Außerdem müssten Schülergruppen in Bussen und Bahnen besser auseinandergehalten werden. dpa

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5 KOMMENTARE

  1. Recht hat er… wir starten nun in das VIERTE Schulhalbjahr unter Corona. Man könnte meinen, dass man aus den letzten drei Runden irgendwas gelernt hat, aber: Fehlanzeige.

    Die gleichen Lügen werden von den gleichen Leuten wieder ausgegraben. Der „Augen zu und durch“-Ansatz hat noch nie funktioniert und er wird es auch dieses Mal nicht tun.

  2. Dario Schramm hat die Wahrheit mit aller Klarheit ausgesprochen und angemahnt. Die Schulen sind für einen sicheren Schulstart nicht gerüstet und Vorkehrungen sind nicht geschaffen worden. Man hat aus Fehlern der verschiedenen Corna Wellen nicht gelernt und nicht dazu gelernt. Luftfilteranlagen, Schulbeförderung, Aufholprogramm für das neue Schuljahr fehlt jegliche Klarheit und ein einheitliches Konzept für die Schulen. Masken und Testung wird zu Schulbeginn nicht ausreichen um Schulunterricht an Schulen zu ermöglichen. Die Kinder und Jugendliche werden nicht noch weitere Schulschließungen ertragen können und Familien sind schon lange an Ihrer Belastungsgrenze angekommen. Die Augenwischerei wird für die Schulen und die Schülergeneration schwerwiegende Folgen haben. Die Politik und KM haben die Konsequenzen der Pandemie für die Entwicklung von Schülern noch nicht mit aller Ehrlichkeit anerkannt und keinen Beitrag zur stabilen Verbesserung beigetragen. Die Tragweite wird für die Schüler auch erst richtig ersichtlich im neuem Schuljahr. Die Lernrückstände belastet alle an der Schule und ist ein Berg der sich angesammelt hat. Wir sprechen nicht von einem Haufen sondern von einem riesen Berg und einer großen Bildungslücke. Besonders sind in BW die G8 Schüler davon betroffen und Frau Theresa Schopper hat den Schülern und Lehrern keine faire Aufarbeitung angeboten und ausgearbeitet. Der Druck auf nicht erbrachte Leistungen lastet auf den Schülern sehr schwer und keine Perspektiven wie der fehlende Lernstoff im neuem Schuljahr bewältigt werden kann. Die Hilferufe und Appelle von Schülern und Lehrern wird von Theresa Schopper und Herrn Kretschmann als Lehrer nicht wahrgenommen.

  3. Luftfilter oder Klimaanlage in den Schulräumen sind auch ohne Corona indiziert. Soll sich mal ein Minister 6 Stunden lang jeden Tag in den Mief eines zu engen Klassenzimmers stellen und dann noch einen klaren Kopf behalten. Das würden die verwöhnten Damen und Herren sicher nicht hinbekommen. Geld ist in Hülle und Fülle für alles da, nur für die Bildung und eigenen Bürger nicht. So langsam platzt dem Steuerzahler der Kragen (auch wenn das jetzt populistisch klingt).

    • @Teacher Andi

      Wenn man die Kommentare außerhalb von N4T liest wenn es um Luftfilter in Schulen geht, platzt den Steuerzahlern nur deshalb der Kragen, weil sie nicht einsehen, dass „die Lehrer“ jetzt auch noch Geld für diese Geräte haben wollen!
      „Die Schulen sind sicher, Kinder erkranken nicht an Corona und die faulen Säcke sollen endlich anfangen, für ihr fürstliches Gehalt zu arbeiten, schließlich waren die Schulen 1 1/2 Jahre geschlossen und die Lehrer im bezahlten Urlaub“ ist der Tenor in ca 90% der Kommentare.
      Das Brainwashing hat super geklappt und Wahlen stehen an!

      • Dennoch möchte ich, dass sich die Kultusminister mal 3 Monate in die Klassen stellen und Unterricht halten, mit allen gegebenen Voraussetzungen. Da wäre schnell ein Umdenken vorhanden. Wenn die ihre Luxusblase nicht verlassen müssen, dann tut sich da auch nichts.

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