120.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen akut infiziert oder in Quarantäne (Vorwoche: 60.000)

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Die Zahl der Schüler, die wegen der Pandemie nicht am Präsenzunterricht in den Schulen teilnehmen können, ist kräftig gestiegen. Zum Stichtag 19. Januar waren es nach der wöchentlichen Umfrage des Schulministeriums in Nordrhein-Westfalen knapp 121.000 Schüler gegenüber rund 58.500 eine Woche zuvor. Das sind nach der jüngsten Umfrage knapp 6 Prozent aller Schüler (Vorwoche: knapp 3 Prozent) gewesen. An der Umfrage haben sich landesweit gut 4.800 Schulen (knapp 92 Prozent) beteiligt.

Wer fehlt als nächster? Foto: Shutterstock

Im Detail meldeten die Schulen in der vergangenen Woche rund 43 000 bestätigte Corona-Fälle unter den Schülern (2,10 Prozent, Vorwoche: 0,99 Prozent). Diese Zahl umfasse sowohl durch schulische als auch durch außerschulische Testungen festgestellte Corona-Infektionen, hieß es im Schulministerium. In diese Meldung gingen nicht nur neu entdeckte, sondern auch schon zuvor bestehende Infektionen ein. Zudem befanden sich am Stichtag rund 65 400 Schüler (3,2 Prozent, Vorwoche: 1,4 Prozent) in einer behördlich angeordneten Quarantäne. Außerdem waren Schüler aus weiteren Gründen nicht in der Schule.

«Trotz der gestiegenen Zahlen bleibt das Infektionsgeschehen landesweit unter Kontrolle»

Rund 6350 Lehrer waren zum Stichtag aufgrund der Pandemie nicht im Präsenzunterricht einsetzbar (Vorwoche: knapp 5000). Das waren rund 4 Prozent aller Lehrer (Vorwoche: 3 Prozent). Im Detail meldeten die Schulen rund 2500 bestätigte Corona-Fälle unter den Lehrkräften (Vorwoche: 1700). In Quarantäne befanden sich am Stichtag 19. Januar laut den Daten zudem weitere 1600 Lehrkräfte (Vorwoche: gut 1000).

Keine Schule in Nordrhein-Westfalen sei am Stichtag pandemiebedingt geschlossen gewesen. «Trotz der gestiegenen Zahlen bleibt das Infektionsgeschehen landesweit unter Kontrolle», hieß es im Schulministerium zu den Zahlen am Dienstag. Durch engmaschige Testungen würden Infektionen frühzeitig erkannt und Infektionsketten unterbrochen. «Unsere Schulen gehören damit zu den am besten überwachten Einrichtungen».

Diese Behauptungen sind offenbar bewusste Irreführungen: Gestern waren allein in der Stadt Dortmund fünf Schulen geschlossen, wie Radio 91,2 meldete. News4teachers / mit Material der dpa

Streit um Präsenzpflicht: Darf der Staat Kinder in die Schulen zwingen, wenn er sie dort nicht schützt?

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Marie
5 Monate zuvor

Die Zahlen werden ganz schnell sinken. Die ersten Labore haben den Grundschulen schon mitgeteilt, dass nur noch der Pooltest ausgewertet wird und nicht mehr die Einzeltests. Wer sicher sein will, muss auf eigene Kosten (!) einen PCR für sein Kind machen. Da das viele nicht machen werden, gibt es eben entsprechend weniger positiv getestete Kinder.

Huppsa
5 Monate zuvor

An manchen Schulen in NRW sind es schon 10 Prozent der SuS und über 10 Prozent der LuL.

Klugscheisser
5 Monate zuvor

Gerade was von 15% in NRW infizierter oder in Quarantäne befindlicher Schüler im Radio gehört.

Also alles „landesweit unter Kontrolle“ durch die „am besten überwachten Einrichtungen“.

Man hat also die voranschreitende Durchseuchung durch Überwachung bestens im Blick.

Toll.

Klugscheisser
5 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Achso neuester Test 62% Wahrscheinlichkeit eine Infektion zu erkennen. Sooooo durchbricht man Infektionsketten. Bravo.

heitergehtsweiter!?
5 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Blablaismus und keine Strategie! Stichtag war der vergangene Mittwoch, bevor Ergebnisse der Polltestungen vom Morgen bekannt waren, danach waren in Dortmund 9 Schule tageweise vom Gesundheitsamt geschlossen. Inzwischen dürften die SuS, die zu Hause bleiben dürften sich wieder verdoppelt haben. Wir stehen vor halbleeren Klassen selbst bei einem negativen Poolergebnis. In 2-3 Wochen sind alle SuS durchgeseucht.

KaeptnF
5 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Die Zahlen im Bericht sind die vom 19.1.22, also knapp eine Woche alt.

D.K.
5 Monate zuvor

Bei uns an der Förderschule wird auch nur noch der Pool ausgewertet. Die Kinder die drei Tage vor dem Pooltest in der Schule waren müssen fünf Tage zu Hause bleiben und können sich dann mit einem Bürgertest frei testen.
Also munteres Weiterreichen durch alle Klassen für das gesamte Schulpersonal.
Jeden Tag hat man andere Konstellationen mit Lehrern, Integrationshilfen usw.
Es wird völlig vergessen dass es auch Menschen gibt die Familienmitglieder pflegen oder aufgrund des Alters noch ungeimpfte Kinder haben.
Ob in dieser Situation nicht doch besser Distanzunterricht sinnvoller wäre als die Kinder nun komplett ständig zu Hause zu lassen?

Mrs.Braitwhistle
5 Monate zuvor

Infektionsketten unterbrechen? Jeden Montag tummelt sich alles in der Grundschule und ab Dienstag laufen dann die positiven Pooltest-Ergebnisse ein. Nur der allererste Pool nach den Weihnachtsferien war negativ. Soviel zu den Bremsscheiben …

Mrs.Braitwhistle
5 Monate zuvor
Antwortet  Mrs.Braitwhistle

Nach positivem Pool heute morgen die Klasse mit Schnelltests durchgetestet – wer den Grundschülern beim Selbsttest zugeschaut hat, wundert sich danach nicht mehr, dass niemand positiv war trotz eines recht sensitiven Schnelltests. Nun sind alle wieder zusammen, denn man weiß ja nicht, wer sich infiziert hat.

Fafi
5 Monate zuvor

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren

Da die Zahlen so steigen und das jetzt in so kurzer Zeit so hoch gegangen sind , und das jetzt schon das 2 mal in so kurzer Zeit passiert ist das ein Kind positiv getestet wurde ! Wären manche Eltern dafür das jetzt mal was passiert es gibt einige Kinder die haben Angst in die Schule zu gehen weil sie Angst haben corona zubekommen oder es an die Geschwister oder an andere Familienmitglied weiter zu geben ! Ich weiss ja nicht ob sie die zahlen in lüdenscheid verfolgen die sind ziemlich hoch ligen fast bei 1300 ! Also einige Eltern wären solange dafür das die Schule zu macht und auf Distanz Unterricht zurückgreifen tut !
Weil hier geht es um die Gesundheit unserer Kinder mit der so gespielt wird und wir Eltern sollen dabei zusehen nein danke das Maß ist voll und ausgeschöpft ! Es sind keine luftfilter Anlagen da nichts das lüften im Unterricht ist auch nicht das Ware da werden die Kinder auch krank dann lieber Distanzunterricht !

Jan aus H
5 Monate zuvor

„Durch engmaschige Testungen würden Infektionen frühzeitig erkannt und Infektionsketten unterbrochen. “

Frau G scheint noch in der Vergangenheit zu leben. SuS werden bei den Tests nicht priorisiert, die Einzeltests werden gar nicht erst ausgewertet und die Gesundheitsämter kommen mit der Verfolgung gar nicht mehr hinterher. Was genau ist jetzt „engmaschig“ und wie genau sollen so Infektionsketten unterbrochen werden?

Die Parolenmacherei dieses Ministeriums ist einfach nur noch peinlich. Ganz offenbar haben sie die Kontrolle schon längst verloren… siehe geschlossene Schulen, von denen sie nichtmal etwas wissen.

Was aber noch viel schlimmer ist und seine Folgen erst viel später zeigen wird: Das Schulministerium demonstriert weiterhin Wissenschaftsfeindlichkeit vom Feinsten… wie wird das wohl bei den SuS ankommen? Müssen wir uns da wundern, wenn sie wissenschaftliche Erkenntnisse auch nicht mehr ernst nehmen?

Koko_Lored
5 Monate zuvor

Und es kommt noch besser: Bei einem positiven Pool kommen jetzt einfach alle am nächsten Tag in die Schule und werden mit Schnelltests getestet!!! Also munteres Maskerunter obwohl klar ist, dass irgendwer positiv ist!
Kann man sich da als Lehrkraft nicht irgendwie wehren??? Ich fühle mich so ausgeliefert…

Marie
5 Monate zuvor
Antwortet  Koko_Lored

Genau das trifft uns jetzt auch. Gestern war der Pool positiv, dann kam die Info, dass die abgegebenen Einzelproben nicht mehr analysiert werden. Nachher kommen also 27 Kinder, von denen mindestens 1 positiv ist, laufen durch die halbe Schule bis zum Klassenraum und testen dann mit Nasenbohrertest, also Maske runter. Dann warten wir 15 Minuten aufs Ergebnis, um dann doch anzurufen und Kinder wieder abholen zu lassen. ICH werde diesen Test definitiv nicht beaufsichtigen, da kann sich die SL quer stellen!

Andreas.Müller
5 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Daran gewöhnt man sich. Wir beaufsichtigen jetzt seit Monaten Selbsttests und einmal die Woche betreue ich die positiv getesteten SchülerInnen der ganzen Schule, bis Wege gefunden sind, wie sie nach Hause kommen.

Die Ängste kann ich verstehe – aber wirklich, man gewöhnt sich daran. Besorgen Sie sich eine wirklich gut sitzende FFP2-Maske.

Marie
5 Monate zuvor
Antwortet  Andreas.Müller

Jupp, Sie beaufsichtigen Selbsttests, ohne vorher definitiv zu wissen, dass mindestens 1 Kind positiv ist. Da sehe ich schon einen deutlichen Unterschied.

Klugscheisser
5 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Doch:
„einmal die Woche betreue ich die positiv getesteten SchülerInnen der ganzen Schule, bis Wege gefunden sind, wie sie nach Hause kommen.“

Aber ich würde da auch nicht mitmachen. Irgendwann ist gut.

Defence
5 Monate zuvor

Die sind doch alle bekloppt.

Alex
5 Monate zuvor

Ganz ehrlich ich hab echt kein Bock auf ne Durchseuchung. Man hat auch Familie die ein hohes Risiko haben durch Vorerkrankungen verschlimmert sich der Verlauf und,dass das nicht beachtet wird ist unter aller Sau. Es ist aller höchstens Zeit für Distanzunterricht. Die Politik hat selbst keine Ahnung und das geht alles auf Kosten der anderen

Brennpunktschule
5 Monate zuvor

Es ist wichtig, dass jetzt die anlasslosen Tests beendet werden

Es ist nicht notwendig gesunde Kinder zu testen. Die Kinder (und die Lehrkräfte) bekommen sowieso Omicron. Wenn man die gesunden Kinder in der Schule lässt, kann der Unterricht auch normal weiterführt werden.

Für einen Vergleich der aktuellen Zahlen wäre es hilfreich, die Fehlzeiten mit einer Grippewelle aus den Vorjahren zu vergleichen.

HerrWirfHirnVomHimmel
5 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Troll woanders.
Das ist ja unerträglich.

Brennpunktschule
5 Monate zuvor

Trollen ist gar nicht meine Absicht. Mir ist natürlich bewusst, dass viele Menschen die hier kommentieren, anderer Ansicht sind.

Wie komme ich zu meiner Meinung?

1) Das Argument „LongCovid“ ist nicht stichhaltig.
Da sich alle infizieren werden (nicht nach meiner Meinung sondern nach Aussagen von z.B. Wieler, Stöcker, Stöhr usw.), ist die Zahl der LongCovid Betroffenen – egal wie hoch der Anteil ist – immer der gleiche.
Das Gleiche gilt auch für die Schwerkranken und die Verstorbenen.

2) Auch die Grippe (und andere Infektionserkrankungen) führen in einem gewissen Prozentsatz zu Langzeitfolgen. Covid ist dort keine Ausnahme, aber eben (sehr wahrscheinlich) auch nicht die große Besonderheit.

3) Deutschland geht hier zunehmend einen Sonderweg. Andere Länder in Europa (und woanders) haben ihren Kurs bereits geändert. Z.B. Dänemark, Großbritannien, Spanien, Schweden sowieso. Es ist nicht ersichtlich (es gibt tatsächlich keine stichhaltige Begründung) warum die Verhältnisse in Deutschland fundamental verschieden sein sollten.

4) Schwierig ist eine vernünftige Beschulung aus organisatorischer Sicht. Zum einen fehlen in manchen Klassen viele Kinder, zum anderen fehlen zum Teil viele Lehrkräfte gleichzeitig. Das ließe sich durch eine gleichzeitige Infektion aller Kollegen lösen, aber das verbietet sich natürlich.

Wir müssen also die organisatorischen Probleme lösen. Diese werden aber durch eine Schulschließung nicht gelöst, sondern nur verschoben.

Klugscheisser
5 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

1. Nö. Wenn die Durchseuchung auf kleinerer Flamme köchelt, werden mehr medizinische Kapazitäten frei sein, sich um die Betroffenen gut zu kümmern und sie nicht auf dem krankenhaus-Parkplatz im Auto zu versorgen, wie damals in Italien. Spiel auf Zeit gilt auch für Medikamente und evtl. bessere Vorsorgemassnahmen (Impfen nachtunen).
2. Doch, Cov19 ist eine grosse Ausnahme, sonst spräche jedes Jahr zur Grippewelle im Herbst und Spätwinter die WHO von Pandemie und mehr Toden als im zweiten Weltkrieg.
3. Jedes Land ist anders, Massnahmen werden darauf angepasst. Dänemark hatte einen Lockdown wegen Omikron, so wie Niederlande auch, usw. usw. Auf Schweden will ich gar nicht mehr eingehen, habe dazu genug schon kommentiert.
4. Ihre Fürsorge macht mich sprachlos vor Dankbarkeit:
„ Das ließe sich durch eine gleichzeitige Infektion aller Kollegen lösen, aber das verbietet sich natürlich.“ Wirklich lieb von Ihnen, aber konstruktives ist nicht dabei.

Klugscheisser
5 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

—mach doch. Zahlen liegenbestimmt irgendwo vor.

Stichwort 2017/18 schlimmste Grippewelle seit dem 2.WK. Ca 35.000 Tote in D.

Einfach mit den Zahlen der Toten durch Corona vergleichen und sich dann Gedanken über Fehlzeiten machen. Vielleicht, aber nur vielleicht wird Ihnen dann klar, dass die WHO vielleicht Recht hat, von Pandemie zu reden und zur Vorsicht zu mahnen. Covid19 ist keine Grippe.

Defence
5 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Nicht kapiert. Wirklich gar nichts.

Elternteil
5 Monate zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Dann sollte man aber auch die Risiken einer Coronainfektion mit Grippe vergleichen. Ich habe wirklich noch nie von LongGrippe gehört.
Warum halten manche Menschen ein Virus für harmlos, nur weil es nicht sofort tötet?

Rabe aus NRW
5 Monate zuvor

Die Dunkelziffer muss höher sein – unsere Schulleitung z. B. weiss gar nicht genau, wieviele SuS Covid haben!

Ekne Schülerin diw dich hops nimmt
5 Monate zuvor

Tja ich bin eine davon. Das habt ihr jetzt davon mit euren nicht durchdachten Regeln

Klugscheisser
5 Monate zuvor

Oh, wir haben hier nachgedacht. Leider werden wir nicht gehört.

Kritischer Dad*NRW
5 Monate zuvor

„120.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen akut infiziert oder in Quarantäne (Vorwoche: 60.000)“
Die Zahlen werden ab der nächsten Woche deutlich fallen!
Nein, nicht wegen einem schlagartigen Rückgang der Neuinfektionen, sondern durch die „hohe“ Qualität (Sensitivität) der verwendeten Schnelltestungen die dazu nicht in amtlichen Statistiken gezählt werden und durch Wegfall der PCR-Testungen in vielen Bereichen. Gepaart mit den Dunkelziffern ist Omikron dann sehr bald überstanden!?

Warum kostet in Deuschland ein PCR-Test mit Auswertung teils über 70 € und in Österreich nur 6 Euro?
https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/coronatests-warum-hat-oesterreich-reichlich-guenstige-pcr-tests-deutschland-aber-nicht/28004238.html

Mir-Ist-Kalt
5 Monate zuvor

Hier glaubt doch nicht ernsthaft noch irgendwer, dass Schutz oder Infektionsketten durchbrechen in irgendeiner Form von irgendwelchen Poltikmarionetten auch nur im Ansatz gewollt wird. Durchseuchung ist gewollt und wird vollzogen – das is alles.

Pia
5 Monate zuvor
Antwortet  Mir-Ist-Kalt

Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben. Corona wird nicht einfach so verschwinden.
Aus diesem Grund ist die Durchseuchung der Bevölkerung seitenes der Politik gewollt. Ein Schritt in Richtung Herdenimmunität.

Leseratte
5 Monate zuvor

„Mediziner in Jena und Coburg beobachten eine Zunahme schwerer Ganzkörperentzündungen bei Kindern mehrere Wochen nach einer Corona-Infektion. Die Jenaer Uniklinik registrierte zuletzt acht Fälle in zwei Monaten. […]
Der Mediziner sprach von einem „ungewöhnlichen Anstieg“ der Fallzahlen in Thüringen. Das lasse sich damit erklären, dass das Land zuvor überdurchschnittlich hohe Corona-Infektionszahlen hatte. PIMS trete frühestens etwa vier bis sechs Wochen nach einer Infektion mit dem Coronavirus auf.
Zuvor hatte die Kinderklinik des Regiomed Klinikums Coburg gemeldet, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit schweren Ganzkörper-Entzündungsreaktionen nach einer Covid-Infektion behandelt werden müssten. Demnach traten die schweren Symptome mehrere Wochen oder Monate nach einer Corona-Infektion auf. Bekannt sei bisher, dass im Anschluss an eine Corona-Infektion das Immunsystem der betroffenen Kinder plötzlich „verrückt spiele“. Die Mediziner sprechen von einer „überschießenden Immunantwort“. Nach dem Abwehrkampf gegen das Coronavirus greife das körpereigene Immunsystem fast alle Organe des kindlichen Körpers an.“

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/corona-kinder-schwere-entzuendung-pims-100.html

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/corona-kinder-schwere-entzuendung-pims-100.html

Niemand kann sagen, was da aus den aktuell extrem hohen Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen noch als Folge wird. Aber die Durchseuchung geht lustig weiter.