Uni in Deutschland: Ein Professor kommt im Schnitt auf 65 Studierende

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Deutschlandweit kommen an den Unis auf einen Professor im Schnitt 65 Studierende. Das Betreuungsverhältnis hat sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert, wie der Deutsche Hochschulverband am Montag mitteilte. Der Verband, der die Hochschullehrer vertritt, bezog sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. 

Hochschullehrer haben viele Studierende zu betreuen – allerdings: Je nach Bundesland sieht die Lage sehr unterschiedlich aus. Foto: Shutterstock

Demnach lehrten an den Unis und ihnen gleichgestellten Hochschulen, etwa medizinischen Hochschulen, bundesweit 28 124 Professorinnen und Professoren – Fachhochschulen zählen nicht dazu. Das waren 372 mehr als im Jahr 2019. Gleichzeitig stieg die Zahl der Studierenden geringfügig um 3730 auf 1,818 Millionen an. Einschließlich der Fachhochschulen gibt es in Deutschland knapp 3 Millionen Studierende.

Das beste Betreuungsverhältnis hatten die Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit 44 Studierenden pro Hochschullehrerin und Hochschullehrer. An nordrhein-westfälischen Universitäten kommen auf einen Professor hingegen im Schnitt 89 Studierende. Damit ist das Betreuungsverhältnis so schlecht wie in keinem anderen Bundesland. News4teachers / mit Material der dpa

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