Stark-Watzinger meint: „Maskenpflicht in Schulen ist kein Allheilmittel“ – sie will (warum erst jetzt?) die Wirkung prüfen lassen

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Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat davor gewarnt, die Maskenpflicht in Schulen als «Allheilmittel» im Kampf gegen die Corona-Pandemie anzusehen. «Man muss prüfen, wie verhältnismäßig etwas in einer bestimmten Lage ist», sagt die FDP-Politikerin in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Das sogenannte «Infektionsschutzgesetz» der Ampel-Koalition verbietet den Ländern, offenbar auf Betreiben der Liberalen, die Maskenpflicht in Schulen einzuführen.

„Was passiert morgen und übermorgen?“ Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Foto: BMBF / Hans-Joachim Rickel

Studien belegten, so Watzinger, dass Kinder, gerade im Grundschulalter, Schwierigkeiten beim Spracherwerb hätten, wenn sie und die Lehrer Maske trügen, was «ohnehin schon anstrengend» sei. Man müsse das eine gegen das andere abwägen. Die Politikerin betonte aber auch, dass es nicht darum gehe, die Maske zu verdammen. Wann Masken verhältnismäßig sind, will sie prüfen lassen, sagte sie im Interview.

Studien dazu liegen längst vor. Dass in Schulen grundsätzlich ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht und dass Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko dort auch in der in Omikron-Welle signifikant senken können, macht zum Beispiel eine Studie von Wissenschaftlern des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin vom Februar deutlich. Selbst wenn die Abstandsregel (die im Unterricht nicht gilt) eingehalten würde, wenn (wie vorgeschrieben) regelmäßig gelüftet wird und wenn (wie seinerzeit noch üblich) Maskenpflicht gilt, dann besteht den Forschern zufolge in einem Setting mit einem Infizierten im Raum in einem Muster-Klassenraum ein R(eproduktions)-Wert von 9,7, heißt: Innerhalb eines sechsstündigen Schultags werden sich im Schnitt 9,7 Kinder anstecken.

„Es halten sich verhältnismäßig viele Menschen über einen langen Zeitraum in einem Klassenzimmer auf“

Warum ist die Infektionsgefahr so hoch? «Es halten sich verhältnismäßig viele Menschen über einen langen Zeitraum in einem Klassenzimmer auf. Außerdem ist das Übertragungsrisiko bei Omikron gegenüber vorhergehenden Varianten deutlich erhöht», so heißt es. Ohne Maskenpflicht würde sich das Infektionsrisiko im Klassenraum verdoppeln. Bedeutet: Eine infizierte Person würde im Schnitt 19,4 Menschen bzw. Schüler innerhalb des sechsstündigen Schultags anstecken.

Andersherum könnten Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko deutlich senken – vor allem: Luftfilter und Wechselunterricht. «Umluftreinigungsgeräte (gemeint sind mobile Luftreiniger, d. Red.) können Luft virenfrei filtern. Sie reinigen die Luft und pumpen sie zurück in den Raum, können jedoch das Lüften nicht vollständig ersetzen. Erst im Zusammenspiel von Masken und Luftreinigern stellt sich das niedrigere Risiko ein“, so heißt es in der Studie. Das aber ist deutlich kleiner: nämlich nur die Hälfte des Ursprungswertes. Konkret: Der situative R-Wert sinkt von 9,7 auf 4,9. «Grundsätzlich kann häufigeres Lüften durch Fensteröffnen die Ansteckungsgefahr noch weiter senken.»

Weitere wirkungsvolle Maßnahmen: Die Halbierung der Aufenthaltszeit – senkt das Infektionsrisiko um 50 Prozent. Halbe Personenzahl – ebenfalls. Alles zusammengenommen – «gute Luftqualität und Begrenzung der Aufenthaltszeit auf 1 Stunde und halbe Personenzahl und FFP2-Maske» – würde das Infektionsrisiko sogar auf ein Fünftel des Ursprungswertes zusammenschmelzen lassen. Fazit der Forscher: «Regelmäßiges Lüften, reduzierte Aufenthaltszeit sowie große Räume mit wenigen Personen und auch das Tragen von FFP2-Masken können das Infektionsrisiko stark begrenzen.» Die Impfung wurde in das Szenario nicht einbezogen.

„Ich glaube, viel von dem Stress der vergangenen Jahre rührt daher, dass Eltern oft nicht wussten: Wie geht es weiter?“

Verständnis zeigte Stark-Watzinger für die Sorge von Lehrkräften, die ihre Schulen nicht ausreichend auf eine Corona-Welle im Herbst vorbereitet sehen. Die Pädagogen beklagten etwa zu Recht, dass das Geld aus dem Digitalpakt nicht schnell genug in den Schulen ankomme. Das müsse sich ändern, auch um Distanzunterricht leichter zu machen und die Kommunikationswege zwischen Eltern und Schulen kurz zu halten. «Ich glaube, viel von dem Stress der vergangenen Jahre rührt daher, dass Eltern oft nicht wussten: Wie geht es weiter? Was passiert morgen und übermorgen? Das muss besser werden.»

Ein Mund-Nasen-Schutz muss derzeit im Alltag vor allem noch in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Beim Einkaufen sowie in Restaurants und Kneipen gilt die Pflicht dagegen nicht mehr. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält bei der Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes eine Maskenpflicht in Innenräumen ab Herbst für geboten. Die FDP blockiert das – und will erst die Evaluation eines Sachverständigenrats einholen, dessen wissenschaftliche Expertise allerdings umstritten ist.

Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Prof. Christian Drosten (der sich aus dem Sachverständigenrat wegen dessen Besetzung zurückgezogen hat, wie er in einem aktuellen «Spiegel“-Interview erklärt), warnt in dem Gespräch davor, die Pandemie jetzt laufen zu lassen. «Wir sehen tatsächlich schon wieder einen exponentiellen Anstieg der Fallzahlen, die BA.5-Variante ist einfach sehr übertragbar, und die Menschen verlieren gleichzeitig ihren Übertragungsschutz aus der letzten Impfung. Ich hoffe, dass die Schulferien den Anstieg der Erkrankungsfälle etwas dämpfen werden, aber ab September, fürchte ich, werden wir sehr hohe Fallzahlen haben.»

„Wenn die Entscheidungsträger nichts tun, wird es sehr viele krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz geben“

Weiter sagt er: «Man sieht in anderen Ländern, dass dann auch die Hospitalisierungs- und Todeszahlen wieder ansteigen; das wird auch bei uns leider so sein. Insgesamt werden aber viel weniger Menschen schwer erkranken und sterben als noch 2021. Trotzdem herrscht keine Normalität, wenn so viele Menschen krank sind. Wenn die Entscheidungsträger nichts tun, wird es sehr viele krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz geben. Das wird ein echtes Problem werden, das neben den Betroffenen auch die ohnehin schon gebeutelte Wirtschaft belasten wird. Von Long Covid, das man sehr ernst nehmen sollte, mal ganz abgesehen.»

Viele krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz dürften dann auch Lehrkräfte betreffen. Die mögliche Folge: Schulschließungen – die Stark-Watzinger nach eigenen Worten unbedingt vermeiden will. «Eine flächendeckende Schulschließung darf es nicht mehr geben», betont sie. Dieses Signal müsse klar gesendet werden. News4teachers / mit Material der dpa

Hier geht es zur ZDF-Grafik mit den Informationen der Studie des Herrmann-Rietschel-Instituts.

Hintertreibt Buschmann den Corona-Schutz der Schulen, bis es (mal wieder) zu spät ist? Meidinger warnt

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Schattenläufer
1 Monat zuvor

Warum darüber diskutieren.

Wo der Weg der FDP hin führen soll ist doch jedem klar.

Durchinfizieren. Keine Lock-Downs der Wirtschaft, keine lästigen Masken.
Alles zum Wohle der Lobby, die keine Maßnahmen will, der Rest ist egal.
Die dummen und faulen Lehrer sollen gefälligst die SuS verwahren und dafür sorgen, dass die Eltern uneingeschränkt arbeiten können.
Ansonsten Fresse halten, zackig Grüßen, rechts um und ab zum Dienst.

Immer dieses Genörgel um das eigene bisschen Gesundheit und die paar Überstunden wenn 50% der Kollegen krank sind.

Denkt lieber an die armen Familien Krupp, Albrecht, Quand und co.

Normalerweise verdienen die pro Jahr mehr als das was der Durchschnittsbürger in 1000 Jahren verdient. Und jetzt, die Armut droht, der jährliche Profit fällt durch Schutzmaßnahen auf ein Niveau, dass der Durchschnittsbürger echt eine Chance hätte das in einem Leben zu verdienen. Na ja, wenn er von seinem 12. bis zu seinem 85. Lebensjahr arbeiten würde. Das kann aber jederzeit kommen 🙂

Vor so viel menschlichem Elend muss doch jeder bereit sein ein paar Opfer zu bringen.

Sogar die stink faulen Lehrer.

Leseratte
1 Monat zuvor

Die FDP hat sich offenbar nun endgültig ganz sicher vom gesunden Menschenverstand verabschiedet. Wie Montgomery vom Weltärzteverband unlängst bestätigte und viele Wissenschaftler ebenso, ist die Wirksamkeit von Masken zur Infektionsvermeidung bzw. Reduktion der Virenlast in den Aerosolen unstrittig. Natürlich müssen sie ordentlich getragen werden. Dass die Sache bei Grundschülern schwierig ist, leuchtet ein. Aber ab Klasse 8, wenn die Virenlast der SuS der von Erwachsenen entspricht, sollte das doch als Schutzmaßnahme unbedingt möglich sein, um den Unterrichtsausfall für LuL und SuS durch Erkrankung in Grenzen zu halten. Geld für Luftfilter will man nicht ausgeben – wir haben jedenfalls keine- und in Anbetracht des dringenden Zwangs zum Energiesparen sind sie wohl auch nicht gewünscht. Fehlt nur noch, dass man auch die Wirksamkeit der Fensterlüftung anzweifelt und die Fenster wieder unwiderruflich abschließt, damit keiner rausfällt.

Lisa
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Sogar Grundschülerinnen und -schüler sind schon absolut in der Lage, Masken vernünftig zu tragen, wenn sie eine passende Maske nutzen dürfen. Daran scheitert es in den meisten Fällen, da viele Kinder ihre viel zu große OP-Maske die ganze Woche tragen… Und die meisten hatten sich auch wunderbar daran gewöhnt. Es ist doch auch ökonomisch wesentlich besser, während der Unterrichtszeit (natürlich nicht auf dem Schulhof) eine gut sitzende Maske zu tragen, als wieder dauernd Ausfälle von Kindern und Lehrern zu haben!

undheitergehtsweiter
1 Monat zuvor
Antwortet  Lisa

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/unternehmen-krankenstand-trotz-niedriger-corona-zahlen-hoch/ar-AAYSvxa
Hohe Ausfallzahlen, weil Kinder sich mit Corona infiziert haben und Eltern zu Hause bleiben müssen und sich dann vermutlich auch infizieren. Es ist abzusehen was im Herbst in den Schulen passiert. Mit meiner FFB2 Maske in Nanotechnik habe ich bisher jede Covid19-Infektion verhindert, obwohl ich mehrfach neben Infizierten gesessen habe und ich werde mir für den Herbst auch täglich eine gönnen. Da brauche ich keine Studie, um an die Wirksamkeit zu glauben. Die Kids im 1. Schuljahr werden mich nicht ohne sehen. Lautieren und Lesen können sie auch zu Hause mit den Eltern üben und ihnen dabei auf den Mund schauen.

simmiansen
1 Monat zuvor

Nein, viele Eltern können den Kindern eben nicht deutlich deutsche Wörter lautieren.
Ihr Beitrag hätte von mir fast einen Daumen nach oben bekommen, wenn nicht dieses ignorante Ende des Beitrages gewesen wäre.

undheitergehtsweiter
1 Monat zuvor
Antwortet  simmiansen

Wenn einige Eltern die deutsche Schriftsprache nicht können, liegt da natürlich ein Versäumnis vor. Wie aber können Eltern bzw Erwachsene am Alltag teilnehmen, ohne diese zu beherrschen? Mit digitaler Technik, z.B. der Anton App -funktioniert auch auf jedem Smartphone- können sie mitlernen. Wo ein Wille ist….

simmiansen
1 Monat zuvor

Hach, ihr scheint es gut zu haben und nur der deutschen Sprache mächtige Eltern zu haben.
Also ich kenne nur noch Schulen, an denen ein gewisser Teil der Eltern erst vor wenigen Jahren/vor kurzem nach Deutschland kamen und natürlich NICHT beim Erlernen der deutschen Schriftsprache und ihrer Lautierung helfen können! Da hilft auch kein guter Wille!
Bei einer App jedenfalls fehlt der vorgeschlagene, zu beobachtende Mund.

Julia
1 Monat zuvor
Antwortet  simmiansen

Das ist dann aber nicht das originäre Problem von mir bzw. anderen Lehrkräften. Wenn ich in einem anderen Land lebe(n möchte), kann ich nicht voraussetzen, dass das (Schul-) System dort vollkasko alles regelt.

Grundschullehrer
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Grundschüler kommen prima mit den Masken klar! Selbst Kita-Kinder kriegen das schon ziemlich gut hin.

Andre Hog
1 Monat zuvor

„Studien dazu liegen längst vor.“

Ja, das mag ja sein….aber diese entsprechen in ihren Ergebnissen nicht den Wünschen der FDP und ihrer Stark-Watzinger…und wie das in der Politik so gerne gemacht wird, wird solange abgestimmt – resp. werden solange Studien erstellt, bis das gewünschte Ergebnis dabei herauskommt.

Dann kann man sich beinhart auf diese Ergebnisse beziehen, seine politischen Entscheidungen damit begründen und alle anderen Einschätzungen zum Teufel jagen.

Also wird gerade aktiv und händeringend nach einer Studiengruppe gesucht, die in ihrem Komissionsergebnis das bestätigt, was die FDP ihr vorher bereits als Wunschergebnis mitgeteilt hat.

Wollen wir wetten, dass es genau so kommt!??

Last edited 1 Monat zuvor by Andre Hog
Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog

„und wie das in der Politik so gerne gemacht wird, wird solange abgestimmt – resp. werden solange Studien erstellt, bis das gewünschte Ergebnis dabei herauskommt.“

Prinzip: Spiel ohne Grenzen.
(Die Älteren kennen noch die beliebte TV-Sendung im Original aus den 60er und 70er Jahren.)
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_ohne_Grenzen

Das Hin-und-Her kann länger dauern als die Pandemie selbst …

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Würde dagegen halten.

Ja, es wird Studien dazu geben. Argumente könnten von den Kinder- und Jugendärzten kommen. Die werben für einen „angstfreien Umgang“ mit der Pandemie. Zweite Schiene könnte die Evaluation sein: Home-Office-Pflicht ggf. wirksamer als Maskenpflicht.

Wenn sich die FDP sich entscheiden müsste, gibt es eher die HO- als die Maskenpflicht. Sonst legt man sich mit den Abeitgebern an.

Zudem wird die Stellungnahme des Expertenrates über rot-grün (in den kostenlosen Punkten) umgesetzt. Da kommt man nicht dran vorbei.

Maskenpflicht und Lüften (keine Luftfilter)…würde ich wetten…

…und mehr Tests, als aktuell vorgesehen.

Trollbuster
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Gäääääähn

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Trollbuster

Die Tage sind aktuell lang…und die Nächte warm…

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Homeofficepflicht? Nehm ich. Heißt in Schulen dann nämlich wieder DU…

Lessi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

HO wird es für LuL wieder nicht geben! LuL sind ja keine Menschen, so mein Gefühl seit Ausbruch der Pandemie.

Marius
1 Monat zuvor
Antwortet  Lessi

Weil LuL nicht in der Lage sind, online zu unterrichten und weil Schule hierzulande einfach vor Ort passiert. So einfach ist das. Das Vor-Ort-Sein war allen bei Antritt des Studiums bekannt. So mein Gefühl.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Sie haben es sicherlich gemerkt. Die roten Daumen haben mich stutzig gemacht 🙂

Ich habe HO- und Maskenpflicht im mittleren Abschnitt vertauscht.

Selbstverständlich setzt die FDP eher auf eine Masken- statt HO-Pflicht. Um es sich nicht mit den Arbeitgebern zu versauen…

Grundschullehrer
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Lüften… das kann in diesem Winter leicht zu Erfrierungen führen.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Rot-Grün wird Garnichts umsetzen.

Die haben Angst, dass Lindner wieder lieber gar nicht regieren will, wenn man ihn nicht „richtig“ regieren lässt.
Mit dem Abbruch der Koalitionsverhandlungen hat die FDP der SPD und den Grünen vor 5 Jahren das Kreuz gebrochen.

Ich kann aber kein Mitleid mit diesen Parteien haben. Die werden uns nämlich, gegen besseres Wissen, bedenkenlos dem Erhalt der Koalition opfern.

Nicht von mir! Aus den Mitternachtsspitzen.
Wenn man mit der FDP ins Bett steigt, und ihr bei den Koalitionsverhandlungen dann auch noch Handschellen und Gleitcreme in die Hand drückt, dann darf man sich nicht wundern, wenn man später gefickt wird.

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

In der Sache mag ich Ihnen zustimmen, im Sprachduktus nicht. Auch, wenn’s witzig, kabaretesk und zitiert ist, ist der Vergleich am Schluss Ihres Posts einer Lehrkraft in einem Forum, in dem der Bildung so oft das Wort geredet wird, unangemessen und unwürdig.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Aber wahr. Wahrheit muss weh tun damit es auch die Dickfelligen verstehen

Sorry falls ich Ihre Gefühle verletzt haben sollte.

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Wieso sollte man es persönlich nehmen, wenn man feststellt, dass Sprache und Niveau unterschiedlich sind? Sind Sie etwa in Ihren Gefühlen verletzt, wenn sich Ihre Schüler unangemessen ausdrücken? Eine Entschuldigung ist nett gemeint, aber völlig überflüssig.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Mag sein…

Aber…

Bei der Evaluation kommt nichts Verwertbares heraus.

Die Wahlniederlagen tun weh.

Und die potentiellen Wähler sitzen nicht in der Schule…

Pitti
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Und wie kann man die FDP stoppen in ihrem Tun?………

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Tja, wenn ich da eine noch verfassungsgemäße Idee hätte, dann würde ich diese versuchen umzusetzen. 😉

So müssen wir auf die verfassungsgemäße Möglichkeiten seitens der Wähler* setzen und hoffen, dass die das Tun der FDP als Blendwerk zugunsten der Wirtschaftslobby erkennen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Pitti

Bisher hat sich jede Partei irgendwann selbst gestoppt.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog: Ich bin eher davon überzeugt, dass die meisten Massnahmenbeführworter vielen Laborstudien aufgesessen sind. Das Masken in bestimmten Situationen durchaus eine Ansteckung verhindern oder hinauszögern können bestreite ich nicht. Nur die Gesamteffektivität muss gegeben sein. Und da hat auch wenn Sie das garnicht gerne hören wollen Frau Stark-Watzinger schon Recht, dass eine Wirksamkeit in der Praxis gerpüft werden muss. Der Artikel beschreibt (wahrscheinlich basierend auf Laborstudien), dass bei einem sechsstündigen Schultag im Schnitt Schnitt 9,7 Personen mit Masken infizieren, ohne Maske im Schnitt 19,4. Natürlich ist das auf dem ersten Blick eine Reduktion, aber die in der Praxis erreichbaren Werte liegen wahrscheinlich eher bei 19. Warum: Weil Masken in der Praxis unterschiedlich getragen werden, weil es Kontakte ausserhalb der Schule stattfinden und man sich dann da infiziert usw. Uns würde weiterhelfen, wenn eine Messung basierend basierend auf die Praxis durchgeführt wird. Und wegen der Variante, die sowieso ansteckender ist ist die Frage, in wie weit das Verhindern einer Infektion sinnvoll ist.

N4T hat leider die Quelle der Studie nicht genannt oder ich habe es nicht gesehen. Ich habe folgendes gefunden:

https://idw-online.de/de/news790227

Sebst eine Reduktion von 19,4 auf 9,7 ist ein sehr unsicherer Wert der in der Praxis lediglich die Auswirkung haben dürfte, dass erst am nächsten Tag eine Ansteckung erfolgt. Damit ist einem nicht viel geholfen. Es müsste schon eine deutliche praktische Reduktion von mind. 80% herauskommen. Und deswegen ist es erforderlich, die weiteren Schutzmassnahmen zu evaluieren. Warum sich viele dagegen stellen ist mir unbegreiflich.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Für Dummys und Masken-Hysteriker hier die Erklärung in einfachen Worten.

Masken schützen.

Wie viel sie wirklich schützen ist eigentlich egal.

Jeder der sich durch die Maske nicht infiziert (und das sind auf jeden Fall mehr als ohne Maske) nimmt nicht an der exponentiellen Verbreitung des Virus teil.

Es werden also weniger Menschen infiziert.

Dies flacht die Kurve der Infektionen gegenüber dem ungebremsten Verlauf ab.

Es fallen also nicht ganz so viele Personen durch Corona-Erkrankungen aus.

Mit jedem der nicht ausfällt, steigt die Chance der Gesunden die kritische Infrastruktur wie Polizei, Krankenhäuser, Feuerwehr, Transport, Energie, Wasser und eben auch Schule aufrecht zu erhalten.

Mit Masken werden wir die Pandemie nicht besiegen..
Da die Politik aber nicht willens oder in der Lage ist andere Mittel zu ergreifen (z.B. Impfpflicht) sind sie zumindest ein Mittel das Ganze ohne kritische Ausfälle oder Triagen zu überstehen.

Verhältnismäßigkeit und Freiheitsrechte sind in diesem Fall übrigens als Argumente lächerlich.
Masken sind im schlimmsten Fall einfach lästig.
Das gegen ernsthaft Schäden an kritischer Versorgung und Menschenleben ab zu wägen ist Egoismus und Hysterie in seiner reinsten Form.

Wie sagte man gestern bei den Mitternachtsspitzen.
Wer mit der FDP ins Bett steigt und ihr bei den Koalitionsverhandlungen dann noch Handschellen und Gleitcreme in die Hand drückt, der darf sich nicht wundern wenn er später gefickt wird.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer: Masken schützen- ja dem widerspreche ich nicht. Aber der vermehrte Maskeneinsatz verlängert das Ganze um Monate ggf. auch Jahre und über die Zeit werden da viel mehr Opfer zu beklagen sein. Und Masken haben das Immunsystem geschwächt- kein Wunder auch in unserem Umfeld haben jetzt ein paar Personen sich eine heftige Sommergrippe eingefangen und die haben auch oft freiwillig Masken getragen. Und meiner Meinung nach unterstützen Sie diese massive Verlängerung voll und ganz- das ist bestimmt auch nicht in Ihrem Sinne.
Sie können gerne begeistert Masken weiterhin tragen und müssen aber auch bereit sein, dafür auch einen sehr hohen Preis zu zahlen (nicht nur die Kosten der Masken, sondern die negativen Auswirkungen des Tragend). Das Verpflichtende sehe ich eben kritisch denn Perosnen, die zu etwas verpflichtet werden, werden zum Schutz nicht wesentlich beitragen können es sei denn man errichtet eine strenge Dikatatur mit horrenten Strafen. Auch das wird nicht lange gutgehen können. Und Ihre politischen Spritzen sollten sie mal bleiben lassen. Ihre Ansichten sind auch bei weitem nicht besser.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Wäre voll bei ihnen, wenn ein Infektion wirklich zu einer Immunität führen würde.
Tut sie aber nicht.
Also werden wir ohne Maske nur öfter krank.
Durch wird die Sache aber auch nicht sein, wenn alle infiziert waren.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@Schattenläufer: Ich denke da sind wir in einem Teufelskreis. Ich gehe ernsthaft davon aus, dass wir mit Masken lediglich Infektionen hinauszögern, die dann später sowieso kommt. Nur für das Immunsystem ist das überhaupt nicht gut, wenn wir uns ständig weiterhin mit Masken schützen wollen und somit auch an sich für uns harmlose Infektionen fernhalten. Wir werden immer empfindlicher gegen gewöhnliche Infektionskrankheiten und werden immer schneller flach liegen.
Die Option, uns mit Masken gegen Coronainfektionen zu schützen, halte ich nur für kurzfristige Kontakte allenfalls für sinnvoll. Für Bereiche mit längeren Kontakten (Büros, Schule usw.) benötigen wir eine andere Strategie.
Und im übrigen bin ich überzeugt, dass jede Coronainfektion auch sich positiv an der Immunität auswirken wird, auch wenn wir dadurch keinen vollkommenden Schutz erwerben. Ich gehe davon aus, dass wir noch einige Jahre diese Wellen haben werden und wir müssen lernen, damit möglichst normal zu leben. Die einzigste Massnahme die ich am ehesten für die nächsten Jahre noch für sinnvoll ansehe sind im Bereich Impfungen mit angepassten Impfstoffen. Nur wir müssen für die Allgemeinheit von den ganzen übrigen Schutzmassnahmen mal wegkommen- so trivial ist das ständige Anwenden über die Zeit leider nicht und wir wissen nicht, welchen Schaden das über die Zeit nehmen wird.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Um auf mind. 80% zu kommen brauchten wir eine Abschaffung der Massenkindhaltung. Zu dieser Erkenntnis kommt man auch ohne Evaluation.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Auch Prof. Drosten hat sich aktuell nochmal zum Thema Maske geäußert – und zwar (wie ich finde) sehr viel differenzierter und wohlabgewogener als etliche Foristen es hier tun.

„Drosten: Ich begebe mich zwar nur selten in riskante Situationen, bin aber auch nicht übermäßig vorsichtig. Ich gehe wieder auf Dienstreisen und ins Restaurant, und wenn ich in einer größeren Gruppe stehe, in der keiner eine Maske trägt, dann ziehe ich auch keine an. Ich will ja nicht Dr. Strange sein.

Aber ich versuche immer, Rücksicht zu nehmen: Wenn in einer Bäckerei zum Beispiel eine Kundin eine Maske trägt, dann setze ich auch eine auf, sie könnte ja Risikopatientin sein.“

(Der Spiegel Nr. 26 vom 25.6.2022, S. 106)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/christian-drosten-im-interview-ich-wuerde-mich-tatsaechlich-gerne-korrigieren-a-dbff23b0-c8a2-4a5e-bfb2-802472bcba13

Jan
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Finde ich eine gute Einstellung von ihm. Vergleichbar handhabe ich das auch. Verstehe die Downvotes nicht, weiß aber, dass das hier so Usus ist.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Kompletter Blödsinn, s.o.
Instrumentalisieren ist schon schlimm,
Sich instrumentalisieren lassen ist….

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

„…man solle sich jetzt im Sommer absichtlich infizieren, um im Winter immun zu sein. Was halten Sie davon?“

Drosten: „Das ist totaler Nonsens.“

Danke für diese klaren Worte!
[* sagt Prof Dr Isa Eckerle auf twitter]
#SARSCoV2 #COVID19 https://spiegel.de/wissenschaft/christian-drosten-im-interview-ich-wuerde-mich-tatsaechlich-gerne-
korrigieren-a-dbff23b0-c8a2-4a5e-bfb2-802472bcba13 via
@derspiegel

Nächster Versuch zu instrumentalisieren ?
Kommt sicher in genauso schlechter Qualität

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Letzter Beitrag zur Aufklärung
-> Für die, die die wirklichen Beweggründe von Dr Vilser interessieren, hier auch noch die Korrektur.
! Es ist einfach unterirdisch, diese Instrumentalisiererei und Verleumderei !

“ Vilser: Wir beschäftigen uns in Jena seit Anfang letzten Jahres mit dem Thema. Und zu dem Zeitpunkt waren dieselben Ärzte der Meinung, das Thema gibt es bei Kindern generell nicht. Mittlerweile gibt es Evidenz, und die Zahlen sind auch so hoch, dass man das nicht mehr negieren kann, dass das auch bei Kindern eine Rolle spielt. Und jetzt werden dieselben Diskussionen eben nach unten geschoben und es wird gesagt: Okay, dann gibt es das bei großen Kindern, aber bei kleinen eben nicht.

Dieses Schwarz-Weiß-Denken funktioniert in der Medizin nicht. Was man ganz klar sagen kann, es wird seltener, je jünger die Kinder sind. Das sehen wir bei uns. Und so liest sich auch die Literatur. Dass es das bei kleinen Kindern unter zwölf nicht gibt, das ist Quatsch. Selten ja, aber das gibt es dort genauso und muss dort auch genauso ernst genommen werden.

Hennig: Und zwar in allen Altersgruppen, bis runter zu den Säuglingen? Wie alt war Ihr jüngster Patient?

Vilser: Das kleinste Kind war neun Monate, dem wir hier letzten Endes diese Diagnose gestellt hatten. Der hatte unter der Infektion Schlafstörungen entwickelt im Sinne von, dass er Atemaussetzer hat und auch eine obstruktive Atemstörung. Das heißt, er hat nicht mehr so gut Luft bekommen.“ aus
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Sonderfolge-Achtet-auf-die-Kinder,podcastcoronavirus384.html

Frau A.
1 Monat zuvor
Antwortet  Dirk Z

Schade, dass Sie sich so eine Mühe gegeben haben und dennoch 40 Daumen nach unten als Quittung erhielten. Ich denke hier ist Hopfen und Malz verloren. Am liebsten würde ich meine Kinder nicht mehr zu Schule schicken, wenn ich lesen muss, was hier die meisten Kollegen und Kolleginnen von sich geben. Zum gruseln.

EsIstNichtZuFassen
30 Tage zuvor
Antwortet  Frau A.

40 sind noch viel zu wenig.
Sich selbst hier jetzt beweihräuchern ist einfach peinlich Dirk.

Emil
30 Tage zuvor
Antwortet  Frau A.

D. Z. bemühte sich redlich, Fakten aufzunehmen und zu verarbeiten. Dies gelang ihm noch nicht immer. Er sollte weiterhin daran arbeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verstehen und in die Praxis umzusetzen.
Frau A. ist sehr bemüht, Anstrengungen jeglicher Art wertzuschätzen. Sie sollte jedoch den Wahrheitsgehalt von Texten stärker berücksichtigen.
… Aus dem Leben eines Grundschullehrer….

Anne
1 Monat zuvor

Ich mag mich ja irren, aber sollte der Spracherwerb nicht schon vor Beginn der Grundschulzeit abgeschlossen sein?

TaMu
1 Monat zuvor

Die FDP möchte in der nächsten Corona-Welle so schnell wie möglich durchinfizieren. Wenn ohne Schutzmaßnahmen eine einzige infizierte Person im Klassenzimmer knapp 20 Prozent der weiteren Insassen ansteckt, ist die Pandemie in diesem Klassenzimmer innerhalb eines Monats beendet. Die davon ausgehende Durchinfizierung der Gesamtbevölkerung steht auf einem anderen, nicht besprochenen Blatt. Für einen oder zwei Monate fällt so gut wie alles aus und wer einen Arzt braucht, hat Pech gehabt- wegen Überfüllung oder weil auch der Arzt krank ist. Schöne neue Pandemie frei nach FDP- Maßstäben.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Die Pandemie ist dann leider auch in besagtem Klassenzimmer nicht beendet, denn nach ca. 6 Wochen beginnt alles von vorn…

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Stimmt, aber das wissen nur wir. Die FDP tut so, als gäbe es dieses Phänomen nicht.

Brennpunktschule
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte:
„Denn nach 6 Wochen beginnt alles von vorn… “

Ich vermute, Sie beziehen sich auf eine mögliche Reinfektion mit BA.4/5 nach einer Infektion mit BA.2.

Es gibt dazu noch keine wissenschaftliche Studie, die das zahlenmäßig belegt. Es gibt eine Untersuchung der Neutralisierung durch Antikörper bei einem sehr kleinen Sample von Personen, die nachweist, dass die Antikörper von geimpften Personen effektiver sind, als die von nur genesenen Personen.

Man weiß:
1) Die Impfung + Booster schützt etwa drei Monate vor einer Infektion mit Omikron.
2) Impfung + Infektion schützen zumindest für einen Zeitraum von 3 Monaten recht zuverlässig vor einer Reinfektion.

Mehr weiß man noch nicht. Der Zeitraum ist zu kurz. Typischerweise haben sich schon alle z.B. mit BA.2 infiziert, alle, die das noch nicht getan haben, infizieren sich jetzt mit BA.5.

Ob sich auch die BA.2 Infizierten mit BA.5 infizieren werden, ist einfach noch nicht klar.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Brennpunktschule

Ich beziehe mich da auf Aussagen einer Virologin, die unlängst bei Lanz zu Gast war. Sie sagte, dass es an ihrer Klinik nicht wenige Fälle gibt von jüngeren, geboosterten KollegInnen, die sich innerhalb von 6 Wochen zum zweiten Mal mit Omikron infiziert haben. Welcher Untertyp da zugange war, weiß ich allerdings nicht.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte
Hornisse
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Keine Wespen, die Dame und der Herr, kombinieren logisch, überzeugend.
Erfreulich

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor

Ich betrete kein Schulgelände mehr ohne Maske zu tragen. Seit inzwischen 14 Monaten. Und das werde ich auch weiter so halten. Bin inzwischen die einzige Lehrkraft, die noch konsequent Maske trägt.
Meine Entscheidung. Keine Diskussion.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Geht mir ganz genau so.

Maike
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Ich betrete die Schule und alles drum herum ohne Maske. Meine Entscheidung. Keine Diskussion. Das Problem: Ihre Entscheidung wird hier bei n4t akzeptiert, meine nicht.

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor
Antwortet  Maike

Also ich akzeptiere Ihre Entscheidung. Sie treffen sie für sich. Alles gut.
Das ist bei politischen bzw. dienstlichen Vorgaben leider anders.

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor
Antwortet  Maike

Davon abgesehen, braucht hier keine:r die Erlaubnis bei einer Entscheidung durch irgend:einen Foristen. Oder die Akzeptanz. DAS ist nun wirklich kein Problem.
Übrigens sind es 24 Monate, keine 14.

Michael
1 Monat zuvor
Antwortet  Maike

Sie gefährden andere, er/sie schützt andere. Manche treffen eben dumme Entscheidungen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Michael

Ich verstehe Ihren Kommentar, tue mich aber schwer damit, (pauschal) von „Gefährdung anderer“ zu sprechen.

Für mich gibt es da eine Vielzahl von Abstufungen und Differenzierungen.

Erst die Kombination von vielen einzelnen Verhaltensweisen beschreibt einen Menschen als solidarisch und nicht solidarisch – zumindest für mich.

Mir persönlich wäre es beispielsweise lieber, mein Gegenüber wäre tagesaktuell getestet und isoliert sich im Falle einer Infektion. Da würde ich jetzt keine Maske „verlangen“.

Mit einer Maske als Eigenschutz wäre für mich dann das Restrisiko abgedeckt und ich würde mich „sicher“ fühlen.

Das andere Extrem wäre, mein Gegenüber hat deutliche Krankheitsymptome, auf einen Tests verzichtet, geht normal seinem Job nach, weil es übermorgen in den Urlaub gehen soll.

Fände ich jetzt nicht so überragend…auch wenn „solidarisch“ eine Maske von ihm getragen wird.

Meine Beobachtung ist in diesem Zusammenhang oft, dass viele mittlerweile bei leichten Symptomen auf einen Test verzichten, um sich nicht „selbstbestimmt“ in die Isolation zu katapultieren.

„Maske tragen“ oder „Maske nicht tragen“ ist für also für mich nicht unbedingt ein „Erkennungsmerkmal“ besonders solidarischem Verhaltens.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

„Das andere Extrem wäre, mein Gegenüber hat deutliche Krankheitsymptome, auf einen Tests verzichtet, geht normal seinem Job nach, weil es übermorgen in den Urlaub gehen soll.“

Genau so geht es aber seit geraumer Weile in den Schulen zu! Wir haben in Thüringen nicht mal mehr freiwillige Testmöglichkeiten, viele SuS kommen mit Schnupfen und Husten in die Schule, wie vor Corona. Zum Testen geht kaum jemand. Ist ja mit Aufwand verbunden. Stattdessen Klassenfahrten mit Coronafällen unterwegs, die Hälfte der Klasse infiziert. Lange Busfahrt, Mehrbettschlafräume… Schüler aus Familien, in denen alle anderen Familienmitglieder erkrankt sind, sitzen ohne Maske in der Klasse. Das ist aktuell bei uns die Lage.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Maike

Doch … selbstverständlich….denn das hat auf mich keinen Einfluss.

Akris
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Genauso mache ich es auch!

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Mache ich ebenfalls! Und, oh Wunder, es stört weder mich noch die SuS!

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor

„…die Kommunikationswege zwischen Eltern und Schulen kurz zu halten. «Ich glaube, viel von dem Stress der vergangenen Jahre rührt daher, dass Eltern oft nicht wussten: Wie geht es weiter? Was passiert morgen und übermorgen? Das muss besser werden.»“ Heißt also, die Schulen müssen besser (?) kommunizieren? WIe denn noch? Was wurde nicht alles von einem auf den anderen Tag des Wochenendes möglich gemacht und kommuniziert? Nicht zuletzt, weil es aufgrund der zeitnahen Anweisungen nötig war?

Meine Konsequenz: Von Freitag 17 Uhr bis Montag 07.30 Uhr bin ich dienstlich nicht mehr erreichbar. Und abends nach 17 Uhr auch nur noch, wenn zuvor ein entsprechender Termin abgesprochen wurde. Eltern etc., die was wollen, können mailen oder zu den Bürozeiten in der Schule anrufen. Sie bekommen dann- in o.g. Zeitfenstern- Antwort. An den Tagen, an denen ich an eine andere Dienststelle abgeordnet bin, gar nicht- dann „gehört“ die Arbeitszeit eben dieser. Private Kontaktdaten gebe ich seit Jahren nicht mehr heraus. Schließlich rufe ich die Verkäuferin, die Ärztin oder meinen Steuerberater auch nicht am Samstagabend an.
Funktioniert bestens und beschert zumindest ansatzweise eine 50- Stunden- Woche. (Letzteres ist ok, denn in den Ferien machen ich die dienstlichen Kontaktwege komplett zu.)

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Jepp, auch meine Kontaktzeiten habe ich konsequent auf ein „normales Arbeitnehmerverhältnis“ eingeschränkt…nach 17 Uhr geht nix mehr…dafür bin ich ja von morgens halb 8 erreichbar.

Selbstausbeutungstendenzen liegen seit geraumer Zeit auf Eis…und ich spüre die positive Wirkung hinsichtlich meines Kraftniveaus und meiner guten Laune, die ich den SuS im unmittelbaren Unterricht nicht vorenthalten möchte.

undheitergehtsweiter
1 Monat zuvor
Antwortet  Noch 5 Jahre

Durch Teilzeit vekürzt sich das Zeitfenster sogar noch weiter.
Ach, bei uns gibt es noch das Schulbüro mit einer Sekretärin, die Elternanrufe annimmt und mir dann einen Zettel ins Fach legt. Diese werden sofort nach Unterrichtsschluss kontaktiert. DU wird es nicht geben, deshalb brauchen mich Eltern also nicht weiter kontaktieren, und bei Krankheit dürfen sie sich an die Vertretung wenden. Geht alles, wenn man sich seine Arbeitszeit nicht aufgrund irgendwelcher emotionaler Erpressungen oder einem Ichbinsowichtig- Glaubenssatz entgrenzen lässt.

Rabe aus NRW
1 Monat zuvor

Neue Besen kehren gut (was die vorher schon geforscht haben, ist doch jetzt irrelevant, jetzt wird alles neue gedacht, und wir wissen es dann besser!!)

Was die FDP in der Bildung bedeutet, haben wir in NRW in den letzten Jahren erlebt – nun also auch im Bund. Wunderbar! 🙂

Faktensammler
1 Monat zuvor

Der Deutschlandfunk bewirbt das von mir unten verlinkte Interview zum Thema „Corona und Schule im kommenden Herbst“ auf Instagram mit folgendem Zitat:

„Ich halte es nicht für zielführend, wenn Schulen geschlossen werden. Die Isolation, das Fernhalten von Bildung hat massive Probleme bereitet in vorherigen Wellen. Das darf nicht noch mal passieren. Wir haben Bewegungsstörungen, wir haben eine Zunahme von Adipositas. Und das wiegt gesamtgesundheitlich gesehen schwerer als Long Covid.“

(Daniel Vilser, Leiter der ersten deutschen Long-Covid-Ambulanz für Kinder an der Uni-Klinik Jena, im Dlf, 22.6.22)

https://www.deutschlandfunk.de/welche-rolle-spielt-long-covid-bei-kindern-interview-mit-daniel-vilser-dlf-0f0806f6-100.html

Wenn selbst der Leiter einer Long-Covid-Ambulanz sich in dieser Weise abwägend äußert, wäre ich mit eindimensionalem Bashing von jedweden Vorschlägen zum Thema „Corona und Schule“ sehr vorsichtig.

Noch 5 Jahre
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Niemand hält das „Schließen von Schulen für zielführend“. Dann wäre Schule ja redundant.
Aber immer wieder diese billige Polemik- Schließen und ein Narrativ von chillenden Lehrern im Homeoffice, während in Familien das Chaos tobt, Kinder verwahrlosten, fett, asozial, bewegungslos und depressiv werden. Und die Lernrückstände und und und.

Überall werden per Statement die Weichen gestellt. Fürs Nichtstun, Aussitzen, sich medial in Szene zu setzen.
Also Kollegen, Ohren auf Durchzug, Masken auf, Grenzen setzen und möglichst gut seinen Dienst machen.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Wir hatten das gesamte Schuljahr keine Schulschließungen. Egal, wie hoch die Inzidenz und Krankenhausbelegung (Thüringen wochenlang Spitzenreiter im negativen Sinne) waren. Wer möchte denn Schulschließungen?? Alle an Schule Beteiligten möchten ja gerade, dass selbige verhindert werden, indem man sinnvolle und wirksame Schutzmaßnahmen ergreift. Und an Schulen gibt es eben nicht nur Kinder, die laut Ihrem Artikel etwas seltener von Longcovid betroffen sind und bessere Heilungschancen haben als Erwachsene. Ohne gesunde LuL wird das nichts mit dem so wichtigen Präsenzunterricht. Der läuft unter den Umständen (noch infektiösere Virusvarianten…) eben nicht von selbst einfach so problemlos. Siehe aktuelles Schuljahr. Viel Unterrichtsausfall durch kranke LuL, Klassen teilweise im Distanzunterricht, weil nur noch ein Viertel oder weniger gesund war.

Ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Also wenn ich das recht verstehe, müsste Herr Vilser aber doch erst wissenschaftliche Studien mit fundierten, detaillierten Daten, am besten noch mit Vergleichs-Kontrollgruppen, präsentieren, die eindeutig die Schulschließungen als Ursache ermitteln und andere Einflussfaktoren ausschließen können. Das ist doch mit „evidenzbasiert“ gemeint, oder etwas nicht?

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Ed840

Ed 840 schrieb: „Also wenn ich das recht verstehe, müsste Herr Vilser aber doch erst wissenschaftliche Studien mit fundierten, detaillierten Daten, am besten noch mit Vergleichs-Kontrollgruppen, präsentieren, die eindeutig die Schulschließungen als Ursache ermitteln und andere Einflussfaktoren ausschließen können. Das ist doch mit ‚evidenzbasiert‘ gemeint, oder etwas nicht?“

Prof. Drosten formuliert es im Spiegel-Gespräch bezogen auf den Beginn der Pandemie so:

„Spiegel: Viel Kritik an den Maßnahmen kam auch aus Teilen der evidenzbasierten Medizin, die sich beschwerten, dass sie blind verhängt worden seien, ohne Belege für deren Wirksamkeit.

Drosten: Hier möchte ich nur in Erinnerung rufen: Eine Pandemie ist ein Notfall! Wer Studien nur akzeptiert, wenn es eine richtige Kontrollgruppe gibt, wird anerkennen müssen, dass er sich da in einer Pandemie zu viel wünscht. […]

Spiegel: Es ist doch nicht verkehrt, auf möglichst gute Studien zu pochen.

Drosten: Das stellt ja niemand infrage. Es ist aber einfach an der Realität vorbei und auch mit Blick auf die von einer Pandemie ausgehenden gesundheitlichen Gefahren unethisch, in so einer Notsituation eine Kontrollstudie zu verlangen.“

(Der Spiegel Nr. 26 vom 25.6.2022, S. 106)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/christian-drosten-im-interview-ich-wuerde-mich-tatsaechlich-gerne-korrigieren-a-dbff23b0-c8a2-4a5e-bfb2-802472bcba13

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Man fragt sich aber halt doch, warum jetzt für manche Maßnahmen Evidenzen verlangt werden, für andere aber wieder nicht.

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Nun ja, sagen wir mal so:

Man weiß doch, wie Politiker und Staatssekretäre über ihre Standardrhetorik Einfluss nehmen auf politisch „unerfahrene Debütanten“….das ist das, was man als erstes lernt, wenn man sich in diesen Sumpf begibt.

Man vergrößert seine Credibility, indem man passende Unterstützer sucht und findet.

Man spielt halt nur dann im Team mit, wenn man den Anweisungen des Trainers folgt.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Immer wieder und immer wieder einen vor und einen zurück,
Das bringt kein krankes Kind weiter !

Die einen v.a. Kinderärzte sehen es so, die anderen so. In der Schweiz ähnlich

“ Long Covid wird in Ihrer Mitteilung ausser Acht gelassen. Gemäss der Schweizer Ciao-Corona-Studie wird die Häufigkeit mit 2 % angegeben. Studien aus anderen Ländern gehen von deutlich höheren Zahlen aus (Stephenson 2021, Thomson 2021, Drosten 2021). Long Covid bei Kindern ist somit keine seltene Erscheinung. Wie begründen Sie Ihre Entscheidung, keine Stellung zu Long Covid zu nehmen?
aus
https://sichereschule.ch/aktionen/offener-brief/

Es ist bestimmt nicht zielführend, wenn jeder meint, er habe den Stein der Weisen gefunden, hier Dr Vilser und versucht seine Ansicht zu vermarkten.

Sie persönlich würde ich nur ernst nehmen, wenn Sie nachweisen, dass die Vilser- Äußerungen die Erkenntnisse von Frau Dr Frommhold/Median außer Kraft setzen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sissi

Außerdem, Adipositas, KreislaufE, gefördert durch Bewegungsmangel sind einfach diagnostiziert.
Die Post-covid- Diagnose ist deutlich aufwendiger ( trotz mittlerweile vorhandener Indikatoren ), Konsilien mit Fachärzten aller Richtungen sind unumgänglich, Einbezug der Neurologie/ Psychiatrie…..alles teuer und anstrengend – welche Eltern wollen das?
So wird eben häufig dem geglaubt, der verharmlost, bis der Bummerang nicht oder mit enormer Gewalt zurückkommt….zunächst im Sinne der Lindnerei, nur
“ War einmal ein Bummerang….“ hätte mehr Ringelnatz lesen sollen, die Lindnerei.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Man findet in diesem Artikel einschließlich der Kommentaren zweimal das Thema Schulschließung: Einmal als drohende Folge von hohem Krankenstand, einmal in einem Mantra. (Stand: kurz nach der Tagesschau).
Ach ja, und im kommentierten Post.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

@ Canishine: Mit exakt der von mir zitierten Formulierung hat der Dlf das Interview geteasert, wie ich bereits schrieb.
Warum wohl?

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Weil keiner Schulschließungen will?

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Nein, weil der Dlf Clickbait generieren möchte – genau wie N4t und viele andere Plattformen auch.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Und der Dlf kann damit Clicks generieren, weil, obwohl eigentlich alle Schulschließungen vermeiden wollen, einige sie als Schreckgespenst an die Wand malen, um sich dann als entschiedene Gegner dieser Maßnahme zu profilieren, aber ansonsten kaum Ideen umsetzen, um Unterrichtsversäumnisse durch Erkrankungen (Lehrer, Schüler) zu verhindern, geschweige denn die Gesundheit an Schulen zu schützen.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Nein, er generiert Clickbait dadurch, dass er aus einem längeren Interview exakt jenes Zitat fischt, das den durchschnittlichen Dlf-Hörer am meisten aufregt.
Dasselbe Phänomen zeigt sich jetzt auch hier im Forum – nach dem Motto: „Wie kann der Leiter einer Long-Covid-Ambulanz so eine Position vertreten?“
Wir sehen: Er kann – vielleicht sogar aus guten Gründen.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Weil die meisten Dlf-Hörer vermutlich nicht wissen, dass das Thema Schulschließungen eigentlich keines ist, erst recht nicht, wenn der Infektionsschutz an Schulen seriös betrieben würde?

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

@ Canishine: Es geht nicht in erster Linie um Schulschließungen, sondern um die Tatsache, dass ausgerechnet ein Long-Covid-Experte die Gefahr durch die Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen bei Kindern für größer hält als jene durch Long Covid selbst.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Definiere „Schulschließungen“.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

(So, jetzt habe ich wieder Zeit …)
Wenn es nicht in erster Linie um Schulschließungen geht, um welche Maßnahmen geht es dann?

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Nochmal: Der „Aufreger“, mit dem der Dlf triggert, ist doch nicht das Buzzword „Schulschließungen“, sondern die Tatsache, dass man aus einem langen Interview mit Herrn Vilser exakt jene kurze Aussage destilliert, mit der die meisten einigermaßen Informierten gerade von diesem Mann nun so überhaupt nicht rechnen würde.
Spätestens an dieser Stelle sollte man auch hier im Forum erkennen, dass dies ein auch bei seriösen Medien (mindestens in deren Social Media Bereich) übliches Vorgehen ist.
Aber wahrscheinlich kommen jetzt die ersten, die dem Deutschlandfunk grundsätzlich die Seriosität absprechen…

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Dann füttert auch der Dlf eine Diskussion, die nicht wesentlich ist. Es geht nicht darum, die Folgen von Long Covid gegen die Folgen von Schulschließungen abzuwägen, sondern um bestmöglichen Gesundheitsschutz an geöffneten Schulen (auch, um Unterrichtsausfall zu verhindern).

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Canishine

Das kann man so sehen, muss man aber nicht.
Herr Vilser jedenfalls wägt ganz offensichtlich (und nachlesbar) beides gegeneinander ab. Deshalb zitiert ihn der Dlf ja auf die von mir angeführte Art und Weise auf Instagram.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Obwohl: In diesem Falle fordere ich an dieser Stelle mal eine Schulschließung für die nächsten sechs Wochen, verbunden mit einem Maskenverbot in Klassenräumen.
(Man errate das Bundesland …)

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Sie haben aber schon das gesamte Interview angehört, oder?

Mal paar Notizen aus dem Kopf:
– Kinder erkranken (momentan nicht so schwer)
– es gibt (selten) LongCovid aber es gibt es definitiv (und dauert länger als 3 Monate an)
– Die Schulen sind für den Herbst momentan nicht vorbereitet
– Impfungen werden (stark) empfohlen – auch bei Kindern
– Luftfilter/Raumlüftung muss verbessert werden
– Die Klassenräume/Schulen müssten erweitert werden bspw.
– Die Schulen zu schließen (Isolation in dem Fall) führt zu Unwohlsein/Erkrankung
– Daher sind andere Maßnahmen (siehe oben und Masken) sinnvoller
– Es geht v. A. um LongCovid! (siehe dazu auch explizit Ihr Zitat) – der Aspekt „normales Covid“ wurde nicht (hinreichend) eingebracht
– Alles ist recht schwammig und muss weiter geforscht/beobachtet werden
– Bei neuen Varianten hat man noch kein Plan … Kann mal laufen oder eben nicht
(- Das Problem bei Unterrichtsausfällen wegen Erkrankungen wurde nicht deutlich dargestellt -> Was es logischerweise bei neuen Varianten ohne besser Maßnahmen geben kann)
(- Bestimmt noch einige andere Punkte)

Generell ist das Zitat ja richtig, aber eben unter den anderen Bedingungen, welche momentan eben nicht gegeben sind. Auch Masken würden unter „Maßnahmen“ zählen, um Schulen weiter offen zu halten (und man die Kinder nicht „Isoliert“)

Es wird kaum jemand hier bei N4T bestreiten, dass geschlossene Schulen generell besser sind als offene Schulen.

Auch bei anderen Berichten spricht er (Daniel Vilser) mitunter die Unterversorgung im Gesundheitswesen, die zu geringen Maßnahmen in Schulen usw. an. Und warnt vor dem Herbst.

Hier könnte man bspw. rausgreifen/es so auslagen, als ob alle Masken lieben in der Schule (v. A. Wenn man nur einen Satz rausgreift):

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Podcast-Kraft-der-Familie-ist-fuer-Kinder-bester-Krisenschutz,coronavirusupdate248.html

Das ist aber halt auch nicht so…
Also bitte nicht einfach nur einen kleinen „Absatz“ ohne Zusammenhang rausgreifen und falsch interpretieren.

Last edited 1 Monat zuvor by Bla
Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

@Bla: Ich schreibe es nun zum dritten Mal: Das Zitat ist 1:1 von der Instagram-Seite des DLF übernommen. Die dortigen Journalisten haben es ausgewählt!
Und ich frage erneut: Warum wohl?

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

@Faktensammler

Ja mal sehen … Warum wohl?

Weil man beim DLF erfahren hat, dass es in unserem schönen Land einen Faktensammler gibt, der sehr gerne Fakten sammelt.
Diese Fakten teilt er dann pflichtbewusst mit den anderen Menschen in unserem schönen Land, am liebsten hier auf n4t. Er macht es seinen Mitmenschen sogar ein wenig leichter die Welt zu verstehen und darum bereitet er die Fakten ein wenig auf. Er generiert Clickbait dadurch, dass er aus jedem längeren Interview exakt jenes Zitat fischt, das den seiner Meinung nach durchschnittlichen n4t-Leser am meisten aufregen soll.
Und ich frage jetzt auch mal den Faktensammler: Warum wohl?

Ich hatte auch mal richtig Bock auf eine Verschwörungstheorie und hoffe, dass die Frage am Ende ein Verschwörungstherie-Klassiker ist – ich bin in der Branche aber wirklich nicht vom Fach. Sorry, falls diese Verschwörungstheorie jetzt irgendwie „dünn“ geraten ist, es war meine erste … und letzte. Sogar so’n simulierter Geisteskrampf ist total anstrengend!
„Kickt“ überhaupt nicht.
Warum sind Verschwörungstheorien eigentlich so beliebt? 😉

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Danke @ Pit2020,
Dr Vilser wurde so richtig von hinten instrumentalisiert, nicht das erste Mal, so doch.

Felix Diesmann
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Nicht jeder SuS ist gleich. Im Arbeitsleben ist die Situation deutlich anders, dort stehen oftmals Optionen wie Homeoffice zur Verfügung. Entweder man ist in der Lage SuS/ LuL in der Schule wirksam zu schützen, oder man muss jedem die Entscheidung offenlassen, Distanzunterricht wahrzunehmen.
Und ja, es gibt je nach Jgst., bezogen auf die Situationen der letzten zwei Jahre, deutliche Unterschiede. Trotzdem ändert sich nichts an der Anwesenheitspflicht. Ich sehe wenig unterschied zwischen 18 Jährigen Q1 SuS oder 19 Jährigen Arbeitnehmer*innen im Homeoffice. Probleme wie Adipositas sind real, und da besteht viel Aufholbedarf. Trotzdem sind es nicht „Die SuS“ oder „Die LuL“. Es sind unfassbar viele Individuen die total unterschiedlich auf solche Situationen reagieren.

NRW-Lehrerin
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Es hat doch hier niemand Schulschließungen gefordert, Herr Faktensammler!
in allen Kommentaren ging es um Infektionsschutz und/oder bessere Kommunikation.
Diese Art der „Diskussion“, in der anderen Wünsche ungerechtfertigt zugeschrieben und diese dann aufgrund ebendieser angeblichen Wünsche diskreditiert werden ist weder zielführend noch sinnvoll.
Sie sammeln ja vielleicht etwas – aber ob das Fakten sind? Hier eher Unterstellungen.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  NRW-Lehrerin

@ NRW-Lehrerin: Fakt ist, dass der DLF (nicht ich!) exakt dieses Zitat ausgewählt hat, um die Aufmerksamkeit auf das Interview zu lenken.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

@Faktensammler

Ach!
Sorry.
Jetzt verstehe ich: Sie sind also selbst ein Geschädigter …

Und völlig ahnungslos haben Sie dann wiederum auch die Aufmerksamkeit auf das Interview gelenkt.

Herrjeh!
Was machen wir denn da bloß?!

Ach, genau … Da hab‘ ich was für Sie:
„Nachrichten nicht einfach weiterschickenDurch die sozialen Netzwerke verbreiten sich Nachrichten heute superschnell. Und je mehr Leute sie weiterverbreiten, umso schneller glaubt man vielleicht, dass da was dran sein muss. Deshalb solltet ihr Nachrichten auch nicht einfach so weiterschicken.“
https://www.zdf.de/kinder/logo/tipps-falschnachrichten-erkennen-100.html
Zur Vertiefung, Binnendifferenzierung und Lernerfolgskontrolle bzw. Kompetenzeinordnung bitte hier entlang:
https://www.br.de/sogehtmedien/stimmt-das/luegen-erkennen/unterrichtsmaterial-un-wahrheiten-luegen-erkennen-100.html
Es gibt dort auch ein Quiz! 😉

Hornisse
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Streitbar, nein, keine Wespe,
Geht typorientiert pädagogisch angemessen auf den einzelnen ein.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Pit2020 schrieb: „Und völlig ahnungslos haben Sie dann wiederum auch die Aufmerksamkeit auf das Interview gelenkt.“

Nein, natürlich nicht. Ich tat es aus denselben Gründen wie der Dlf.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

@Faktensammler

Huuuuuiiiibuuuuuh ….
Seeeehr mysteriös. 😉 🙂

Die Gründe bleiben im Nebel, natürlich!

Ob das lange interessant bleibt? Leute, ich bin schon total aufgeregt!!!

„… Den Spannungsbogen aufbauen heißt Fragen beim Leser weckenEin Spannungsbogen kann sich auf das gesamte Werk beziehen und sich gleichzeitig in jeder einzelnen Szene oder sogar einzelnen Sätzen wiederfinden. Sobald sich der Leser Fragen stellt, wie zum Beispiel „Wer ist diese Figur?“, „Wer ruft das?“, „Wer hat das getan?“ etc. und zunächst im Unklaren bleibt, wird Spannung erzeugt …“.
https://autor-werden.de/richtig-schreiben/drama-schreiben/spannungsbogen/

Hach!
Hoffentlich bleibt es lange soooooo spannend!

Das alljährliche „Sommerloch“ beginnt ja gerade erst.
Also bitte keine der üblichen Wiederholungsschleifen (bekannt aus Film, Funk und Fernsehen) starten, notfalls noch mal bei den Kollegen vom DLF weitere tolle Tipps einholen.
Sonst muss ich doch im Keller nachschauen, ob da noch bessere Unterhaltung im VHS-Videoformat liegt.
Ich glaube, da ist noch einer meiner Lieblingsfilme aus frühen Kindertagen dabei und der hat auch einen prima Spannungsbogen – nicht so maßlos überstrapaziert wie man es heute leider oft erlebt.
Für Anregungen zur Kurzinfo:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heintje_%E2%80%93_Mein_bester_Freund
😉

Also: Bitte überraschen Sie uns weiterhin. 🙂

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Lieber @ Pit2020
Ich habe gerade den coronavirus- Podcast ( ndr ) mit Dr Vilser nachgeschoben, sollte den Nebel vertreiben und Wiederholung ersparen,
nicht zwecks Spannung sondern weil ich es beschämend finde,
was Faktensammler und Jan veranstalten. – musst nicht in den Keller 😉

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Auf der Mauer, auf der Lauer, liegt 1 roter Daaaauuumen. 😉

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Ich kann den Blub nicht mehr hören.

Besser Long-Covid als durch Schutzmaßnahmen Adipositas.

Wenn Eltern zulassen, dass ihre Kinder nur vor dem PC sitzen und Hamburger essen dann liegt da das Problem, im Elternhaus.
Mit 2 Stunden Sport werden wir die Adipositas nicht bekämpfen. Das ist nur ein vorgeschobener Grund um Schutzmaßnahmen zu diskreditieren.

Wir müssen uns mal von dem Gedanken verabschieden, dass Schule ALLE Versäumnisse des Elternhauses zu100% auffangen kann.

Bei Ihnen möchte ich wirklich mal wissen, wo Sie ihre Fakten sammeln.
Wahrscheinlich ist die Brille auf einem Auge kaputt.

Faktensammler ist bei ihnen echt ein Witz.
Als Vergleich, ich hatten mal einen Jagd-Hund. Der hat aber immer nur den eigenen Schwanz gejagt.

Nomen est Omen ist halt auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schattenläufer schrieb: „Ich kann den Blub nicht mehr hören.“

Das glaube ich Ihnen sofort. Zumal sich halt so schlecht dagegen argumentieren lässt, wenn der „Blub“ aus dem Munde des Leiters einer Long-Covid-Ambulanz kommt, der jeden Tag mit diesem Phänomen konfrontiert ist – und trotzdem (oder gerade deswegen) anders abwägt als viele hier.

Hornisse
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Der hat null Schimmer von der Medizinsavanne, fressen oder gefressen werden, mittelmäßig verdienen oder horrend;
Ich muss mir den Doktor erst mal genauer anschauen, hört sich für postcovid alles zu einfach an

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Als Mediziner müsste ihnen doch klar sein warum SuS adipös sind!
Auch wenn es schwer zu glauben ist, SuS sind Menschen, nur kleiner.

Gesunde Menschen werden adipös, weil sie zu viel Essen und sich nicht bewegen. Dies hat seine Ursachen nicht in zwei fehlenden Sportstunden im DU.

Zu wenig Bewegung bei Kindern entsteht, wenn die Eltern es bequemer finden die Kinder vor TV und PC ruhig zu stellen anstatt sie zu Bewegung zu motivieren. Das würde eventuell Mühe machen. Zum Sportplatz, wieder abholen.

Falsche Ernährung bei Kindern entsteht, wenn die Eltern keinen Wert auf richtige selbst gekochte Nahrung legen. Bäh, Brokkoli. Macht Arbeit und dann noch das gemaulte.
Dann lieber Fertig-Pizza und Hot Dogs.

PS
Sorry im voraus, ist echt nicht böse gemeint.
Sollten Sie wirklich Leiter einer Long-Covid-Ambulanz sein, dann motiviert mich das doppelt und dreifach mich zu schützen.

Wenn ich ihre Ansichten und Thesen so lese, wäre es mir unheimlich von Ihnen Therapiert zu werden.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@ Schattenläufer: Wie kommen Sie darauf, dass ich Mediziner bin? Ich bin Lehrer und arbeite (wie so viele hier) seit langer Zeit weit über jede Belastungsgrenze hinaus. Präsenzunterricht, Distanzunterricht, Notbetreuung etc. – hab ich alles mitgemacht. Parallel lief und läuft auch noch die völlig vermurkste Ausstattung mit (defekten bzw. mit Beta-Software ausgestatteten) LED-Boards.
Sie können mir glauben, dass ich die Situation der LUL seit 20 Jahren sehr genau überblicke. Und dank Maske habe ich mich bis heute noch nicht infiziert.
Im Gegensatz zu vielen hier im Forum informiere ich mich aber nicht einseitig und ideologisch, sondern vergleiche Nachrichten aus unterschiedlichsten Quellen miteinander – so, wie ich es von meinen SuS auch erwarte. Wenn jemand eine These aufstellt, wird als erstes die Gegenthese gesucht. Dann wird argumentiert.
Hier im Forum kommt aus meiner Sicht eine wirkliche Diskussion deshalb oft nicht zustande, weil von zu vielen nur eine einzige, aus meiner Sicht viel zu einseitige Position zum Thema „Corona und Schule“ vertreten wird. Auf Gegenargumente wird dann viel zu häufig beleidigend und nicht inhaltlich reagiert. Stromdoktor beschrieb dieses Phänomen an anderer Stelle bereits sehr eindrücklich.
Das „Gute“ ist ja, dass jede(r) durchs Forum klicken kann und sofort sieht, wer (vielleicht unbequeme, aber inhaltliche) Positionen vertritt – und wer auf Kindergarten-Niveau stehen bleibt.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Meinen Sie mit Kindergarten-Niveau die Leute die der, von der Wirtschaft gesponserten, Minderheiten-Meinung der Wissenschaft um Tauben-Stöhr folgen und die große Mehrheit der Virologen, mit ihren Forderungen nach Schutzmaßnahmen, ignorieren?

Dann sind wir ja mal einer Meinung.

Danke.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@ Schattenläufer: Ich meine z.B. Menschen, die immer wieder auf enervierendste Art und Weise gegen den „Tauben-Stöhr“ polemisieren, dies aber bei RKI-Chef Lothar Wieler, der sich 1996 für das Fach Infektionskrankheiten und Hygiene der Tiere habilitierte, inkonsequenterweise tunlichst vermeiden.

Schattenläufer
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Stopp, hab es gelesen.
Sie haben nur den Leiter der Ambulanz zitiert.

Also doch nichtso:

Visite.
Stehen Sie mal auf
1-2-3
Noch nicht umgefallen!
Prima
geheilt!!!
Ab in die Schule. Die adipösen SuS warten auf sie.
Abmarsch ohne Tritt.

Man bin ich erleichtert.

Was der Leiter einer Long-Covid-Ambulanz jedoch mit Schule und DU zu tun hat ist mir nicht klar.
Der Mann ist bei der Behandlung von Long-Covid sicher sehr kompetent.

Trotzdem frage ich ja auch nicht den besten Bäcker im Ort warum meine Erdbeeren im Garten kümmern.

Faktensammler
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schattenläufer schrieb: „Stopp, hab es gelesen.
Sie haben nur den Leiter der Ambulanz zitiert.“

So ist es.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Faktensammler

Was @ Faktensammler nicht schreibt ist, dass Dr Vilser zuvor und danach über fehlende Maßnahmen, (die z.B. gegen Schulschließungen Prophylaxe wären), Impfproblematik und dgl. spricht.
Den Falschen ausgesucht und instrumentalisiert @ Faktensammler ! Schon schlimm, was sich viele bieten lassen ? müssen ? Zusätzlich zu ihrem Einsatz.

Realist
1 Monat zuvor

Macht euch nichts vor:

Die Schulen sind zum Durchinfizieren freigegeben seit dem Aufheben aller Schutzmaßnahmen in diesem Früjahr. Das wird sich im kommenden Herbst und Winter und den Folgejahren auch nicht mehr ändern, dank Gelb-Grün, der Vereinigung der neoliberalen Kapitalisten mit den Öko-Kapitalisten.

Infizierte Lehrkräfte sind dann „Kollateralschaden“. Die Mehrarbeit durch die Ausfälle dürfen die restlichen Lehrkräfte übernehmen inkl. Einzelbeschulung an Long Covid erkrankter Kinder. Sollen die faulen S… halt mal richtig arbeiten…

Und wenn der eine oder die andere Lehrkraft dank Long Covid oder andere Gründen aus dem Dienst oder dem Leben ausscheidet: Spart (Pensions-)Gelder. Der quereinsteigende Nachwuchs mit dreimonatigem Pädagogik-Crashkurs und abgeschlossener Berufsausbildung als Event-Manager oder Lieferdienst-Fahrerin steht schon bereit und freut sich darüber, dass er in Zukunft „nur“ über die Sommerferien arbeitslos ist…

Alle nicht vollkommen Verrückten werden in Zukunft das Berufsbild „Lehrkraft“ meiden und sich vor Studienbeginn sagen:

„Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“

Grundschullehrer
1 Monat zuvor

OH GOTT – „Maskenpflicht ist kein Allheilmittel“ ?! Wie wissenschaftsfern ist man eigentlich in der FDP???

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  Grundschullehrer

Na ja, gegen Mückenstiche wirkt sie wohl tatsächlich nicht 🙂

Hornisse
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Liebe Anne, Traumgedanke,
nur gerade wäre ich vor Lachen fast abgestürzt; denn ( zufällig gefunden):
“ Menschliche Gerüche locken Mücken an
Auf der Suche nach Blut orientieren sich die Mückenweibchen neben Parfüm und anderen Duftstoffen vor allem am Geruch von Schweiß. Auch Kohlendioxid lockt sie an: Dieses ist in verbrauchter Atemluft enthalten und macht den Schutz vor den Tieren besonders schwierig.04.08.2021″
-> immerhin etwas Schutz !
Aber , trotzdem verloren, Maske hilft scheinbar nicht gegen Mückenmännchen.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Wenn sich dann auch noch möglichst viele impfen lassen, …
Derzeit sehen es viele ja einfach nicht ein. Und eine Impfpflicht gibt es nicht.

Realität
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Und wenn man dann ohne Probleme geimpft werden kann, wäre das super. Ich habe als Risikoperson wirklich in einem Impfzentrum die Antwort bekommen, dass sie mich nicht impfen wollen. Die dort tätige Ärztin war gegen Impfungen jeglicher Art. Außerdem hätten sie dann ja eine Dose Impfstoff anbrechen müssen. Einen Tag später habe mich dann in einem anderen Impfzentrum impfen lassen. Dort klappte es auch ohne Probleme. Mir wurden sogar noch einige Tipps bezüglich der chronischen Erkrankungen mitgegeben. Die kannte ich zwar schon, aber die Art und Weise war sehr nett.

@derechteNorden: leider höre ich auch mittlerweile von vielen, dass sie es nicht einsehen sich alle sechs Monate mit einem Impfstoff impfen zu lassen. Da müsste mal ein vernünftiger Impfstoff her… So nehmen die Zahlen derjenigen, die sich impfen lassen, auch nicht weiter zu.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ja, leider.

Der Hinweis war an alle gerichtet, die nach einer Maßnahmen-Kombination für den Winter suchen.

Es wird eine schwierige Frage werden, ggf. die 4. Impfung mit aktuellen Impfstoffen zu nehmen, oder auf den angepassten Impfstoff zu warten.

Zur Impfquote:

Tragisch ist die Quote bei den Kindern. Ich hoffe, dass es der eine oder andere später nicht bereuen wird, seine Kinder nicht geimpft zu haben. Stichwort: Long Covid.

An die 20 % Impfgegner hat man sich ja schon fast gewöhnt und „offiziell“ anerkannt (keine Impfpflicht).

In diesem Zusammenhang denke ich eigentlich nur an das KH-Personal. „Der Terror der Ungeimpften“.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wir im Querdenker- und Impfgegner-Thüringen haben da bisher schon schlechte Karten gehabt, und das wird sich nicht ändern.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Hier in diesem Forum sind alle „Querdenker“ geimpft…soweit ich weiß.

Irgendwas stimmt mit der Kommunikation in Thüringen nicht…

😉

Die Impfquoten sind tragisch. In vielen Bundesländern. Für mich der größte Akt der Unsolidarität gegenüber den Beschäftigten im Gesundheitssystems und der Gesellschaft allgemein.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

So sehe ich das auch. Und Thüringen hat nach Sachsen die zweitmeisten Todesfälle zu beklagen.
Der Anteil der LuL über 50 an der Lehrerschaft ist mit 59,1% im vorigen Schuljahr ebenfalls der zweithöchste, in dem Fall nach Sachsen-Anhalt. Die östlichen Bundesländer belegen da alle vorderen Plätze, im Saarland hingegen z.B. beträgt der Anteil der LuL über 50 nur schlappe 27,4%.
Ich denke schon, dass der Anteil der älteren LuL auch Auswirkungen auf den Unterrichtsausfall hat, da die älteren oft doch größere Probleme mit einer Infektion haben und länger ausfallen. Man kann das sicher nicht pauschal sagen, aber bei uns zumindest hat das in den meisten Fällen zugetroffen.

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  Stromdoktor

Die Impfung hat mich wohl zwar vor einem schweren Verlauf, aber eben nicht vor der Infektion an sich geschützt. Fazit: Mehrere Wochen nicht arbeitsfähig. In der „Hochphase“ ohne Masken- und Testpflicht waren dann bei uns viele Kollegen gleichzeitig erkrankt. Das ist für den ach so heiligen Präsenzunterricht jetzt auch nicht so optimal – Impfung hin oder her.

Stromdoktor
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Mir ging es erst einmal um die hoffentlich verbesserte Schutzwirkung gegen schwere Verläufe und langfristigen Folgen.

Im zweiten Schritt zahlt das wohl auch auf die Entlastung des Gesundheitssystems ein.

Im letzten Schritt können wir meinetwegen darüber freuen, dass der Laden ohne zu ruckeln läuft.

Da bin ich jetzt aber nicht allzu euphorisch…

Sandrina
1 Monat zuvor

„Reduzierte Aufenthaltszeit“ hilft? Wundervoll! Als Mutter eines im homeschooling weitaus effektiver lernenden und psychisch ausgeglicheneren und fröhlicheren Kindes frage ich mich nun: „Wann ist es endlich so weit? Wann dürfen Eltern endlich ihre Kinder zu Hause unterrichten wenn sie und das Kind es so wünschen und nicht nur dann, wenn es dem Staat passt? Wann darf ich endlich mit diesem maroden System, das an Lehrermangel und Lehrern die Angst vor ihren Schülern haben, in dem in letzter Zeit immer häufiger schlimme Gewalttaten vorkommen und dass die Kinder schon lange nicht mehr auf die moderne Welt vorbereiten kann, abschließen?

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Bitte an Sie: Machen Sie gemeinsam mit den anderen Eltern Druck auf die Politik! Auf uns Lehrkräfte hört man nämlich nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by DerechteNorden
Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Auf uns Eltern ebenfalls nicht. Höchstens werden wir kriminalisiert. Es wäre eine win- win Situation sowohl für die Lehrkräfte, als auch für Schüler, vorerkrankte Angehörige und die Belatung der Intensivstationen!

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Sandrina

Verstehe ich nicht. Wieso werden Eltern kriminalisiert, wenn sie demonstrieren oder offene Leserbriefe schreiben oder Petitionen einreichen oder …, um mehr Schutzmaßnahmen in den Schulen einzufordern?

Anne
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Sandrina will keine Schutzmaßnahmen an Schulen, sie will Heimunterricht im ursprünglichen Wortsinn, quasi ohne Schule.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  Anne

Das muss gar nicht komplett „ohne Schule“ oder deren Einfluss sein. Es könnte auch gern das Unterrichtsmaterial regelmäßig nach Hause geben und es wird dann wöchentlich eingereicht. Aber die Kapazitäten sind offensichtlich nicht vorhanden.

Sandrina
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Da haben Sie mich völlig falsch verstanden. Ich bin ein Befürworter des Hände waschens und in die Armbeuge niesens, so wie mit Krankheitssymptomen zuhause bleibens. Alle anderen Maßnahmen halte ich gegenüber unseren Kindern für unverantwortlich und sie müssen endlich komplett abgeschafft werden. Will man diese Maßnahmen in den Schulen fortführen, sollte man Eltern die Möglichkeit geben ihre Kinder eigentändig zu unterrichten. Das darf man selbst dann nicht, wenn ein Elternteil ein Lehramtsstudium abgeschlossen hat oder Sozialpädagogik studiert hat, obwohl Letztere ja mittlerweile häufig als Lehrkräfte eingesetzt werden.

Mom73
1 Monat zuvor

So viel Lärm um Nichts???
Die Masken werden kommen.

Leseratte
1 Monat zuvor

Wie die FDP tickt, wenn es um soziale Belange geht, sieht man an den neuesten Äußerungen bezüglich Einsparungen:

POLITIK
18.06.22
„Politik auf Pump beenden“
Lindner: Zinskosten des Bundes vervielfachen sich
Die FDP pocht mit Blick auf den Haushalt auf die strikte Einhaltung der Schuldenbremse und schließt zugleich Steuererhöhungen aus. Als Ausweg empfahl die FDP-Haushaltspolitikerin Claudia Raffelhüschen Einschnitte im Sozialbereich. „Den Rotstift müssen wir beim ausufernden Sozialstaat ansetzen und ihn wieder auf ein gesundes Niveau zurückführen“, sagte sie ebenfalls t-online. So seien bei der Gesundheit und für die Pflege „die Ausgaben enorm hoch“. 
Zudem warb Raffelhüschen für Beiträge der Bürgerinnen und Bürger zur Senkung der Gesundheitsausgaben. „Um nicht zu stark bei staatlichen Leistungen kürzen zu müssen, könnten wir in Zukunft auch einmal mehr Eigenverantwortung belohnen und Anreize setzen, um gesünder zu leben“, sagte sie. Man müsse wegkommen von einer „Vollkasko-Mentalität“.

https://www.n-tv.de/politik/FDP-will-fuer-schwarze-Null-in-der-Pflege-sparen-article23428594.html

Asozialer geht es kaum.
Das ist in Anbetracht des Pflegenotstandes, der zusätzlichen Herausforderungen an alle in dem Bereich Tätigen durch die Pandemie, der teilweise katastrophalen Zustände in Pflegeheimen ein Schlag in die Magengrube.

https://www.rtl.de/cms/team-wallraff-undercover-in-deutschen-pflegeheimen-das-sagt-karl-lauterbach-zu-den-missstaenden-4990600.html

Und für alle in Schulen und Kitas Tätigen wird es auch wieder „Eigenverantwortung“ heißen, wenn wir irgendwie gesund durch den Herbst und Winter kommen und den Schulbetrieb nicht gefährden wollen…

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Liebe Reseratte,
Ja, die > Eigenverantwortung, die viele wegen der >>Freiheit überhörten und übersehen, wird jetzt wieder alle, v.a. Die, für die Eigenverantwortung kein Fremdwort ist, die mit ihren Freiheiten sozial orientiert umgingen, eiskalt erwischen, z.B in höheren KVbeiträgen, eingeschränkter KHversorgung, noch weniger Rücksicht auf Pflegebedürftige und gesamt Vulnerable, Alleinerziehende….. wohl auch erschwertem Schulbetrieb,…….
Die in Politik Handelnden zeigen deutlich:
Sie haben recht, wir sollten in Eigenverantwortung auch auf uns schauen.

Sissi
1 Monat zuvor
Antwortet  Leseratte

Sry, Wut im Bauch
-> * Liebe L!eseratte

Kynnefjäll
1 Monat zuvor

Wir werden die Ansteckungen nicht verhindern können, das Virus ist jetzt einfach zu ansteckend. Uns hat es jetzt auch erwischt, hat unser Kind aus der Schule mitgebracht, aber so schlimm wie befürchtet ist es nicht, da hatte ich schon viel ekligere Erkältungen. Alle Schutzmaßnahmen verschieben das Problem nur nach hinten, es bringt nichts. Hoffentlich infizieren sich jetzt so viele, dass wir gestärkt in den Herbst gehen können. Dass man in Krankenhäusern und Pflegeheimen weiter Schutzmaßnahmen hat, ist völlig richtig.

Leseratte
1 Monat zuvor
Antwortet  Kynnefjäll

„Hoffentlich infizieren sich jetzt so viele, dass wir gestärkt in den Herbst gehen können“

Das ist noch fraglich. Die aktuellen Varianten sind so ansteckend, dass man nach 6 Wochen schon wieder gefährdet ist. Und was das mit dem Körper macht, wenn man sich, gerade als älterer Mensch, alle 6 Wochen infiziert…

„[…] Immer mehr Menschen infizieren sich ein zweites Mal mit dem Coronavirus. Dafür sorgen neu auftretende Virus-Varianten, die einerseits als ansteckender gelten, andererseits eher der Immunantwort früherer durchgemachter Infektionen und Impfungen entkommen.
Immunologe erklärt Reinfektionen mit Auto-VergleichDass eine solche Reinfektion immer harmlos verläuft, ist laut Experten allerdings ein Trugschluss. Warum – das erklärt Immunologe Carsten Watzl auf „Twitter“ anhand eines Auto-Vergleichs […]
Immunologe: Absichtliche Infektion ist „fahrlässig“Laut Watzl werden wir „es wohl nie schaffen“, zu 100 Prozent sicher zu schnell durch die Kurve zu kommen. Vorzuschlagen, man solle sich jetzt absichtlich infizieren, hält er demnach für „fahrlässig“. […] Watzl bezieht sich bei seinen Äußerungen auf eine Studie, die auch US-Mediziner Eric Topol auf Twitterteilte. Diese verdeutlicht ebenfalls, das auch bei Reinfektionen noch erhebliche Gesundheitsrisiken bestehen.