Personalmangel an Schulen: Junglehrer, die Mangelfächer unterrichten, bekommen einen Zuschlag

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ETTERSBRUG. Auch Thüringens Schulen leiden unter Lehrermangel – nun soll es dort Anreize für junge Leute geben, die Mangelfächer studieren und in eher ländliche Regionen gehen.

Thüringen lockt Nachwuchslehrer mit Extra-Geld. Foto: Shutterstock

unge Lehrer, die einen bestimmten Mangel im Schulsystem beheben helfen, sollen in Thüringen einen Gehaltszuschuss von zehn Prozent erhalten. Das gelte für neu verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer, die in Regionen gehen, in denen Lehrerbedarf bestehe, Mangelfächer unterrichten oder bestimmte Schularten wählen, sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Dienstag nach einer Regierungsklausur auf Schloss Ettersburg bei Weimar.

Der Zuschlag solle für fünf Jahre gewährt werden, wenn mindestens zwei der drei Kriterien erfüllt seien. Allein im Jahr 2023 seien dafür 1,6 Millionen Euro aus der Landeskasse vorgesehen. Beginnen sollen die Zahlungen voraussichtlich in diesem Oktober. Holter rechnet mit jährlich etwa 400 Pädagogen, die davon profitieren würden. Damit stiegen die Landesausgaben dafür bis 2027 auf rund elf Millionen Euro.

Zudem sollen in den Kreisen Schmalkalden-Meiningen und Kyffhäuser zwei Pilotprojekte gestartet werden, bei denen Verwaltungsassistenzen einzelnen Schulleitungen zur Seite gestellt werden, um sie von bürokratischen Aufgaben zu entlasten. Für einen Zeitraum von drei Jahren sollen dafür in den beiden Kreisen jeweils fünf Assistenzstellen vom Land finanziert werden. «Wir wollen Erfahrungen sammeln», sagte Holter.

Thüringen fehlen Lehrer, weil es in der Vergangenheit einen Einstellungsstopp im Land gab. Holter sprach von einer Lehrergeneration, die an den Schulen fehle. Seit einigen Jahren würden jährlich im Schnitt 1.000 junge Pädagogen eingestellt und damit die Lehrer ersetzt, die in den Ruhestand ausscheiden, sagte Holter. Für dieses Schuljahr sei ein Drittel der Stellen bisher besetzt.

Veränderungen kündigte der Minister bei der Lehrerausbildung sowie Kursen für Seiteneinsteiger an. Schrittweise würden die gegenwärtig zwei Studienseminare mit bis zu 17 unterschiedlichen Einheiten zu einem Studienseminar mit fünf Standorten – einen in jedem Schulamtsbereich – umgebildet. News4teachers / mit Material der dpa

Lehrermangel! Bis zu 40.000 freie Stellen können nicht mehr besetzt werden

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Realist
3 Monate zuvor

Ich sage es hier immer wieder:

Ein Mangelfach studieren, das auch in der „harten, freien“ Wirtschaft gefragt ist, also Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik oder eine Ingenieurwissenschaft. Dann, wenn man so verrückt ist, trotz der händeringend nach Personal suchenden Wirtschaft mit ihren „Verlockungen“, also Homeoffice, 4-Tage-Woche, vom Arbeitgeber bezahlte Dienstgeräte wie Smartphone, Handy, Dienstwagen oder zumindest Zuschuss zum ÖPVN, in die Schule zu wollen (wo es alle diese „Verlockungen“ nicht gibt, man alle Arbeitsgeräte und sogar die Weihnachstfeier selbst bezahlen muss, und selbst als Teilzeitkraft mit halber Stelle oft an vier Tagen pro Woche in der Schule erscheinen muss, inkl. Nullrunden im öffentlichen Dienst bei jetzt 9 Prozent Inflation), ja wenn man trotzdem in die Schule will (wahrscheinlich wegen der „strahlenden Kinderaugen“, andere Gründe fallen einem momentan kaum ein), dann den Quereinstieg suchen: Erspart einem nicht nur das mittlerweile praktisch unter Mindestlohn liegende Referendariat sondern garantiert oft auch die Übernahme ohne die Gefahr, dann noch auf dem letzten Meter im Referendariat durchzufallen.

Und jetzt gibt es noch den finanziellen Bonus bei Mangelfächern.

Nur noch vollkommen Verrückte und hoffnungslose Fälle gehen den klassischen Weg des Lehramtsstudiums und verbauen sich damit berufliche Alternativen.

Studienanfänger: „Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“

Logi
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Nichts hinzuzufügen!
Fachinformatiker (Ausbildung) verdienen mit sehr schlechten Abschlüssen mehr als angehende Lehrer. Das ist alles nur noch ein Witz.

Kartoffel
3 Monate zuvor
Antwortet  Logi

Als ANGEHENDE Lehrer. Merkst du’s?

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Kartoffel

Bis der Lehrer mit seinem Referendariat unterhalb des Mindestlohns nach fünf Jahren unbezahltem Studium fertig ist, hat der Fachinformatiker schon mind. 70.000 Euro Einkommensvorsprung. Warum das so ist, können Sie selber nachrechnen. Quellen sind alle öffentlich im Netz.

Sabrina
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Der Vergleich hinkt, sind doch sehr viele (wenn nicht alle, abgesehen von Dualen Studiengängen) unbezahlt. Vielleicht ist das die Lösung? Lehramt als Duales Studium? Mit vielen Praxisphasen, und wer merkt, dass er keinen Bock auf Kinder oder junge Menschen hat, kann seine Schwerpunkte nochmal umverteilen und einen anderen Weg einschlagen. Aber auch vice versa: andere Studis könnten die pädagogischen und didaktischen Vorlesungen/Seminare belegen und dann als qualifizierte Seiten-/Quereinsteiger unterrichten. Muss ja nicht ein Leben lang sein.

Kartoffel
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Hört doch mit der Mär vom Dienstwagen auf und schaut mal, wer einen Dienstwagen hat. Das sind entweder Außendienstler (früher „Vertreter“, die sich den Rücken kaputtmachen und ständig unterwegs sind) oder Leute im höheren Management (das ist ein Bruchteil und die arbeiten weit mehr als die vertraglich festgelegten 40 Stunden. Ich wage auch zu behaupten, mehr als Lehrer. Und da ist nichts mit Überstunden abfeiern, auch der Jahresurlaub wird oftmals nicht genommen. In den großen Anwaltssozietäten, bei denen die Anwälte wirklich wirklich viel Gels verdienen gibt es oft nur den gesetzlichen Urlaubsanspruch von 24 Tagen. Und keinen Dienstwagen). Wenn man die als Vergleichsgruppe nimmt, dann sollte bei den Lehrern auch nur von A14 oder A15 gesprochen werden. Macht Euch schlau, wer was für sein Geld machen muss und unter welchen Rahmenbedingungen. Und dann bitte auch die Pension und äquivalente KV Beiträge beachten (der AG Beitrag ist für PKV beim AG in Höhe des AG Beitrags zur GKV gedeckelt. Nichts mit 50/70% Beihilfe). Und die Vorteile bei Versicherungen, Krediten etc.
Wenn ihr nur alle wüßtet, dass es euch echt gut geht! Blöde Pseudoneiddebatte auf Leute, die (warum auch immer) ihr Leben wegen der Arbeit vernachlässigen (müssen).

Bla
3 Monate zuvor
Antwortet  Kartoffel

Mindesturlaubsanspruch sind bei 5-Tage-Wochen -> 20 Tage.

Vergleich Anwalt?
Quelle vorab: https://www.rosepartner.de/arbeitszeit-rechtsanwalt-kanzlei.html
34/36 Stunden Vollzeit
4-Tage-Woche als mögliches Modell (bei vollem Gehalt)
Gleitzeit mit Zeiterfassung
120.000 €/Jahr (Stand 2018!)
(Homeoffice-Möglichkeit – wohl begrenzt?)
6 Wochen Urlaub (~30 Tage)

Pensionen bekommen nur Beamte – nicht alle LuL sind Beamte. Angestellte zahlen ebenso in die Rentenversicherung ein und bekommen später (vielleicht) eine Rente.
Die PKV Vorteile bekommen daher auch nur beamte LuL (50%) – dafür müssten sie 100% GKV zahlen.
Bei angestellten LuL sind es die 50% GKV und keine PKV Zuzahlungen.
Die Versicherungsvorteile sind ebenfalls nur bei den Beamten. Als angestellter LuL hat man die für gewöhnlich auch nicht.

A14/15?? Wer hat das als LuL bitte? Schauen Sie sich mal GS/SekI an.
Über den Vergleich des angestellten LuL-Lohns und des Lohns eines Anwaltes brauchen wir denke ich nicht lange sprechen (siehe oben) …

Dienstwagen als LuL sehe ich jetzt persönlich nicht als notwendig. Wir fahren für gewöhnlich nicht zum „Kunden“. Allerdings sollte man über die Schulmaterialien, welche meistens privat bezahlt werden ernsthaft nachdenken, ob das „so okay“ ist. Vor ca. 10 Jahren wurde (mit GEW Unterstützung) ein Mathebuch eingeklagt. Juristisch gibt es hier immer wieder Streit.
Da braucht man sich halt nicht wundern, wenn an manchen Schulen grundlegende Arbeitsmaterialien fehlen, dass weniger Leute zum Lehrerberuf greifen.

Kartoffel
3 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Asche auf mein Haupt. Da war ich wohl zu schnell, bzw. der mir bekannte Anwalt hat einen großzügigen Arbeitgeber.
Natürlich gibt es die Kanzleien, die anders einstellen. Aber es gibt auch LuL, deren Stunden nicht abgerufen werden. Ja, gaaaanz wenige, aber es gibt sie. Bringt uns das weiter? Nein. Dass Sie keinen Dienstwagen wollen oder brauchen ist auch schön, die Frage ist nur: warum kommt er beim Vergleich LuL/Wirtschaft immer wieder aufs Tableau? Ja, nicht alle LuL sind A14/15. Aber es gibt sie. Aber es gibt auch viele Anwälte/Berater/Ingenieure/… die bei KUMs arbeiten und keine 6stelligen Summen verdienen (brutto).
Mit wem vergleichen sich den LuL immer? VPs, Vorstände, Aufsichtsräte…!? Die, die das könnten würden nicht maulen, sondern sich auf genau diese Posten bewerben und der Entbeamtungsnachteil (ja, ich rede ausschließen von Beamten) würde dann durch die üppige Bezahlung ausgeglichen werden. Und den Dienstwagen gäb es dann auch noch dazu.
Ich bin dieses Gejammer einfach nur leid.

Bla
3 Monate zuvor
Antwortet  Kartoffel

5 Jahre Studium + 2 Jahre Referendariat („Ausbildung“)
Dazu die Aufgaben, Verantwortungen und rechtlichen Rahmenbedingungen
Mit wem sollte man sich Ihrer Meinung nach am besten vergleichen?

Aber im Prinzip gilt wie in der Wirtschaft: Angebot und Nachfrage … Es herrscht Lehrermangel -> Nachfrage ist da.
Was bietet jetzt der Staat/Bund/Privatschule die angehenden Lehrkräfte?
Was wird gemacht, damit man Personal hält?
Forderungen sind in einer Mangelsituation normal, das macht doch jede Berufsgruppe (bzw. die Verbände und Gewerkschaften) so?
Dementsprechend wird es vielleicht bald mit dem Lehrkräftemangel etwas besser oder schlechter. Anscheinend überzeugen die momentanen Rahmenbedingungen nicht sonderlich, sonst gäbe es nicht einen so dermaßen großen Lehrkräftemangel. Voraussichtlich wird er auch noch zunehmen. Boomer – Pension/Rente, weniger Studienanfänger, höhere Geburtenrate, Migration, hoffentlich kleinere Klassenstärken/bessere Rahmenbedingungen, individuelle Förderung, Inklusion, Burnout, ausfallende LuL – da sie die Schnauze mal langsam voll haben/Resignation -> das alles braucht mehr Personal.

Jetzt kann man überlegen, ob man die Rahmenbedingungen verbessert, gleich lässt oder verschlechtert. Dementsprechend wird die logische Konsequenz resultieren. Bspw. immer mehr Unmotivierte im Job. Weniger Berufseinsteiger usw. … „Wundern“ sollte man sich nur nicht als Gesellschaft und „die Politik“, wenn der Lehrkräftemangel noch stärker wird und keiner mehr Bock auf die Rahmenbedingungen und den Umgang hat. Das wäre unehrlich…

Derdiedas
3 Monate zuvor
Antwortet  Kartoffel

Hier geht es aber um gefragte Mint-Fächer. Ich habe selbst Mathematik und Informatik auf Lehramt studiert und würde es nicht mehr so machen. Alleine das Referendariat empfand ich als Beleidigung. Nicht wegen der tollen Fachleiter, der tollen Ausbildungsschule und den vielen Dingen die ich lernen und ausprobieren durfte. Sondern weil die Bezahlung eine Unverschämtheit ist. Meine damaligen Kommilitonen sind mit bis zu 60.000 Euro brutto eingestiegen und haben im zweiten Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten, während ich immer noch mit 1,3 netto über die Runden kommen musste. Dann endete mein Referendariat im Oktober und natürlich werden im November, mitten im Schuljahr, nur wenige Stellen ausgeschrieben. Also durfte ich dann zu geringeren Bezügen bis Februar auf einer Vertretungsstelle, inklusive Wohnortswechsel, bleiben. Das war für mich auch meine selbstgesetzte Frist. Wenn ich bis dahin keine Verbeamtung angeboten bekomme, gehe ich in die Wirtschaft.

Bei der Pension stimme ich zu. Die ist aktuell unschlagbar. Wenn ich jedoch 1000 Euro netto in der Wirtschaft mehr verdiene und diese auf 40 Jahre anlege, werde ich auch da besser gestellt sein als ein Pensionär. Man muss den Berufs also schon wirklich lieben oder die Sicherheit des Berufs in Form von einer Dauererkrankung schamlos ausnutzen. Für alle anderen, die dazwischen liegen, sehe ich keinen Grund den Beruf dauerhaft ausüben zu wollen.

Kartoffel
3 Monate zuvor
Antwortet  Derdiedas

Check. Unterschreib ich!
Sind wir uns bei der Pension (jahaaa, ich rede von den Beamten) einig, dass wir bei 1k netto mehr in der Wirtschaft nicht von „mehr“, sondern von „Ausgleich“ reden.
Wer Lehramt studiert muss tatsächlich besonders gestrickt sein, das beweist der Schulalltag und der Blick ins Lehrerzimmer. Ob Zuschläge das Problem lösen können oder die Missgunst und den Neid innerhalb der Lehrerschaft nur noch weiter geschürt wird ist auch offen. In jedem Fall wollen Menschen, die Lehrer werden offensichtlich nichts MINTiges studieren und die, die MINT können werden von den Lehrern als unfähige Seiteneinsteiger gemobbt. Und wenn ernsthaft die Forderung aufkommt, allen alten MINT Lehrern im Bestand rückwirkend den Zuschuss zu zahlen, dann gute Nacht.

Realist
3 Monate zuvor
Antwortet  Kartoffel

Wer natürlich nur Fächer aus dem Kanon der „brotlosen Künste“ unterrichtet, für den ist die Verbeamtung mit A13 ein Traum, für alle anderen aber mittlerweile ein Witz.

Pensionist
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

„Ich sage es hier immer wieder:

Ein Mangelfach studieren, das auch in der „harten, freien“ Wirtschaft gefragt ist, also Mathematik, Naturwissenschaft, Informatik oder eine Ingenieurwissenschaft.“

Wenn das so einfach wäre!

Realist
3 Monate zuvor

„Anreize für junge Leute“

Kann sich natürlich auch jede ältere Lehrkraft drauf bewerben, wäre ja sonst altersdiskriminierend. Der Bund erklärt das auf Nachfrage sicher auch Herrn Holter: https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/diskriminierungsmerkmale/alter/alter-node.html

Alla
3 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Aber wenn ältere LuL in die Krisenregionen gehen, fehlen sie dann nicht an ihren städtischen Standorten?
Ok, gilt für junge LuL natürlich auch…..
Und dann gibt es natürlich auch die LuL, die heute schon mit Mangelfächern in Krisenregionen arbeiten, bekommen die auch den Zuschlag?
Ist der Zuschlag ruhegehaltsfähig?
Fragen über Fragen….

Carsten
3 Monate zuvor

Das ist eine supertolle Lösung und sooooooo fair. In diesen Mangelfächern muss so viel korrigiert werden. Wenn ich daran denke, wie viele Stunden ein Mathe- oder Physiklehrer im Gegensatz zu einem Sprachen- oder Deutschlehrer korrigiert, sollten mindestens 20% dazukommen.
Birne einschalten: Das führt zu einer Spaltung in den Kollegien!
Manchmal frage ich mich, wer auf diese hirnrissigen Ideen kommt. Kann man solche Leute live, also in freier Wildbahn kennenlernen?

Katja SN
3 Monate zuvor
Antwortet  Carsten

Beim Korrekturaufwand gehe ich mit, aber in Physik und Chemie und auch in Biologie gibts Experimente!!! Die wollen aufgebaut, abgebaut, …. kurz gesagt vor- und nachbereitet werden…dann ist das mit dem Zeitaufwand kein Argument mehr!

Dirk Meier
3 Monate zuvor
Antwortet  Carsten

Was ist die Alternative zu einer Bezahlung nach dem Angebots-Nachfrage-Prinzip? Mathematik Unterricht in der Oberstufe nur noch freiwillig wie in Großbritannien? Soll jemand mit der Fächerkombi Deutsch/Religion den Mathe LK fachfremd unterrichten? Soll die Stundentafel in der SEK I/II gekürzt werden? Haben wir Klassen/Kurse mit 35-40 SuS?

Es gibt in Deutschland flächendeckend in allen Schulformen einen enormen Mangel an MINT-Lehrkräften, der durch die Politik kaschiert wird. Ursächlich dafür ist überwiegend die Tatsache, dass man mit lockeren Studienfächern später das gleiche Gehalt erhält. Dies führt seit mindestens 20 Jahren zu immer schlechteren Mathematik Leistungen der Sus, so dass der Pool möglicher Lehramtsstudenten in diesem Fach immer weiter schrumpft.