Junge Männer pflegen traditionelle Rollenbilder (viele legitimieren sogar Gewalt gegen Frauen)

144

BERLIN. „Die Zahlen zeigen, wie viel Arbeit wir als Gesellschaft noch leisten müssen.“ So resümiert die Hilfsorganisation Plan International die Ergebnisse einer von ihr in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage unter 18- bis 35-Jährigen in Deutschland. Danach prägten traditionelle Rollenbilder das Bewusstsein vieler junger Männer. Ein Drittel der Befragten sind nach eigenem Bekunden sogar schon mal handgreiflich gegenüber Frauen geworden, um ihnen Respekt einzuflößen.

Muskeln spielen eine große Rolle beim Selbstbild junger Männer. Foto: Shutterstock

„In Sachen Geschlechtergerechtigkeit hat sich insbesondere in den letzten 100 Jahren bereits einiges bewegt – jedoch scheint das Narrativ vom ’starken Mann‘ nach wie vor in einem großen Teil der jungen männlichen Gesellschaft vorzuherrschen“, so heißt es in dem Bericht, für den 1.000 Männer und 1.000 Frauen zwischen 18 und 35 Jahren befragt wurden. So tun sich viele junge Männer noch immer schwer, über ihre Bedürfnisse und Gefühle zu sprechen.

  • 71 Prozent der befragten jungen Männer glauben, persönliche Probleme selbst lösen zu müssen, ohne um Hilfe zu bitten.
  • Die Hälfte der Befragten (51 Prozent) ist der Überzeugung, sie sei schwach und angreifbar, wenn sie Gefühle zeigen.
  • 53 Prozent der Teilnehmer sagen, es sei ihnen unangenehm, über ihre Gefühle zu sprechen.
  • Ebenfalls die Hälfte (50 Prozent) gibt an, gesundheitliche Probleme nicht zu beachten – in der Annahme, sie gingen von selbst weg.
  • 63 Prozent geben an, dass sie sich in ihrem Inneren manchmal traurig, einsam oder isoliert fühlen.

Das äußere Erscheinungsbild erscheint dagegen eminent wichtig. So geben 59 Prozent an, dass sie viel unternehmen, um einen sportlichen und muskulösen Körper zu haben. 55 Prozent stimmen der Aussage zu, mit ihrem Äußeren und ihrem Auftreten zu zeigen, dass sie ein „echter“ Mann sind. Homosexuelle und queere Männer sind das für viele nicht: 48 Prozent der Befragten fühlen sich gestört, wenn Männer ihr Schwulsein in der Öffentlichkeit zeigen. 42 Prozent sagen, dass Männer, die verweichlicht oder feminin auf sie wirken, „schon mal einen Spruch“ von ihnen abkriegen.

„Unsere Umfrage zeigt, dass gerade im Bereich der heterosexuellen Beziehungen die Vorstellungen von Männern und Frauen stark auseinandergehen“

„Die Häufigkeit der Sprüche zeigt, dass sich Männer nicht nur selbst, sondern oft auch gegenseitig unter Druck setzen – indem sie einander auslachen, abwerten, diskriminieren und/oder beleidigen, wenn ein Mann von den traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit abweicht oder diesem Bild insgesamt nicht entspricht“, so heißt es in der Ausarbeitung der Umfrage.

Die Rollenverteilung in der Partnerschaft wird von vielen traditionell gesehen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der jungen Männer sehen ihre Rolle darin, im Beruf genug Geld zu verdienen. Für Hausarbeit ist ihrer Meinung nach vor allem die Partnerin zuständig. Knapp die Hälfte (49 Prozent) finden es wichtig, in der Beziehung oder Ehe das letzte Wort bei Entscheidungen zu haben. 39 Prozent der jungen Männer erwarten zudem, dass ihre Partnerin die eigenen Ansprüche zurückstellt, um ihnen den Rücken freizuhalten. Entsprechend würden nur 41 Prozent der Befragten länger als ein paar Wochen in Elternzeit gehen.

Entsprechend schief ist bei vielen die Einstellung zu Frauen und zur Sexualität – die Autorinnen und -Autoren schreiben von „Doppelmoral“. Die Hälfte der jungen Männer (50 Prozent) möchte keine Beziehung mit einer Frau eingehen, die viele Sexualpartner hatte. Gleichzeitig reizt es 37 Prozent der Befragten, mit so vielen Frauen wie möglich zu schlafen. Aufreizendes Verhalten aufseiten von Frauen darf als Aufforderung verstanden werden, meinen 47 Prozent der befragten Männer. 41 Prozent empfinden es auch als ihr gutes Recht, Frauen Komplimente zu machen, ihnen nachzuschauen und hinterher zu pfeifen.

Noch schlimmer: Mehr als ein Drittel der befragten Männer (34 Prozent) gibt an, dass sie gegenüber Frauen schon mal handgreiflich werden, um ihnen Respekt einzuflößen. Für jeden dritten Mann (33 Prozent) ist es akzeptabel, wenn ihm bei einem Streit mit der Partnerin gelegentlich die Hand ausrutscht.

Dass junge Frauen ein anderes Verständnis von Partnerschaft haben, überrascht wenig. 77 Prozent der befragten 18- bis 35-Jährigen haben deutlich höhere Ansprüche an Männer als diese selbst. Sie finden, dass jeder Mann inzwischen wissen sollte, welches Verhalten in Sachen Gleichberechtigung von ihm erwartet wird.

„Unsere Umfrage zeigt, dass gerade im Bereich der heterosexuellen Beziehungen die Vorstellungen von Männern und Frauen stark auseinandergehen: Etwa die Hälfte der Männer strebt Beziehungen in Form eines Ernährer-Hausfrau-Modells an, bei dem der Mann der Hauptverdiener ist und in der Beziehung das letzte Wort hat. (…) Die große Mehrheit der befragten Frauen widerspricht diesen Einstellungen: Sie wünscht sich gleichberechtigte Partnerschaften, in denen Aufgaben geteilt und Entscheidungen gemeinsam getroffen
werden“ Besonders gravierend seien die Aussagen über Gewalt gegen Frauen, die bei den befragten Männern eine beachtliche Akzeptanz erfahre. News4teachers

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers heiß diskutiert.

Hier geht es zu der vollständigen Studie.

„Schulschwatz, der Bildungstalk!“ Neue Folge des News4teachers-Podcasts: Hurra, ein angehender Grundschullehrer (männlich!)

Anzeige


Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei

144 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
Indra Rupp
1 Jahr zuvor

Alle Frauen stehen auf Frauen…. das ist die Lösung. 😉

Ureinwohner Nordost
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

I. O.

Hilft das der Arterhaltung, beim Menschen ?

PaPo
11 Monate zuvor

Ist das notwendig?

Ureinwohner Nordost
11 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Nein, die Ökosysteme der Erde kommen auch sehr gut ohne Menschen aus.
Da stimme ich Ihnen zu.

Ist es das, was Sie wollen?
Keine Menschen mehr auf der Erde?

PaPo
11 Monate zuvor

Was ich diesbzgl. will, ist unerheblich. Ich habe lediglich die Selbstzweckhaftigkeit der „Arterhaltung“ infrage gestellt.

Lisa
11 Monate zuvor

Bald 9 Mrd sind zu viele. Um Christi Geburt lebten 180 Mio Menschen auf der Erde. Sie bekamen ein paar nette Kulturen auf die Reihe. Hat doch genügt.

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Nur welche 7,8 Mrd Menschen würden Sie töten? Ich würde zuerst einmal alle indigenen Stämme ohne nennenswerten Kontakt zur „realen Welt“ erhalten, aber wen noch?

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Niemanden, es ist einfach das Schicksal der Menschheit, aufgrund ihrer Überlegenheit irgendwann selber bedroht zu sein. Das zieht sich aber sehr lange hin, denn wenn es eine Überbevölkerungsphase gibt, entlädt es sich aufgrund von Platz-und Nahrungsmangel wieder und dann schrumpft die Menschheit erstmal wieder, bis es bequemer wird und die Bevölkerungszahl dadurch dann wieder steigt. Wir können aus ethischen Gründen nicht verhindern, dass Menschen länger leben, durch Medizin gesund bleiben und somit Hilfe verweigern obwohl wir intellektuell zur Hilfe in der Lage sind. Bezüglich der Überbevölkerung wäre das zwar im Sinne der Menschheit, aber nicht im Sinne des Menschen und somit in sich unlogisch, da die Menschheit kein Wesen ist, sondern nur aus einzelnen Menschen besteht. Vergleich :Ärzte ohne Grenzen ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Für denjenigen, dem geholfen wird, ist das irrelevant und für denjenigen, dem nicht geholfen wird, ebenfalls.

SoBitter
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Georg darf jetzt hier also über die Tötung von Menschen schwadronieren? Ist das Euer Ernst? Ich dachte, das ist ein Bildungsforum und keine geschlossene rechtsextreme Telegram Gruppe.

SoBitter
11 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Woran erkennt man das denn?

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ob ernst gemeint oder nicht, spielt bei meinem Kommentar keine Rolle. Es war eine Frage an Nutzerin Lisa, die die 180 Mio Menschen als ausreichend bezeichnete. Somit müsste sie Vorschläge machen, wer alles überleben darf und wer nicht. Eine für mich erhaltenswerte Gruppe habe ich genannt.

Indra Rupp
11 Monate zuvor

Wieso? Zum Arterhalt finden sich immer Männer…

Ureinwohner Nordost
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Es wird bei Ihrem Modell der Menschennachwuchsgewinnung, Männchen + Männchen, gewisse Schwierigkeiten bei der Geburt geben.
Fehlt doch menschlichen Männern der Geburtskanal. 😉

Aber auch schon vorher.
Wo werden die benötigten Eizellen gebildet?
Oder möchten Sie künstliche Retortenkinder?
Klonen geht auf künstliche Weise auch. Ihr neues „Erfolgsmodell“?

Da bleibe ich lieber beim „Erfolgsmodell“ Evolution.

Indra Rupp
11 Monate zuvor

Ist die Diskussion zu modern für Sie, sind Sie so naiv oder meinen Sie tatsächlich, Frauen müssten das Drittel gewaltbereiter Männer akzeptieren um sich fortpflanzen zu können? Gerne nochmal extra für Sie : Für den Arterhalt reichen die anderen 2/3 Männer mehr als aus und das dann nicht ein Mann für jede Frau als monogamer Beziehungspartner zur Verfügung stände, macht aufgrund der hohen Anzahl lesbisch – und bisexueller Frauen auch nichts.

Fakten sind Hate
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Die Diskussion ist nicht modern, sondern beschreibt steinzeitliche Zuständige, wenn man die Ehe als moderne Entwicklung ansieht.
Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass sich lediglich die Top20%-Männer fortgepflanzt haben, hingegen deutlich über 80% der Frauen.

Der liebe nette, aber langweilige Bohrmaschinen-Bernd bleibt dann halt alleine.

DerDip
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Für die Aufrechterhaltung sind heute keine Beziehungen von Nöten. Das wissen wir alle. Ob für den reinen Akt die Frauen dann aber die netten, sozialen und rücksichtsvollen Männer bevorzugt würden, wage ich zu bezweifeln. Umfragen geben nicht immer die wahre Einstellung zur Präferenz der Sexualpartner wieder.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Ja, das ist das Problem – ebenfalls aus der Steinzeit stammend. Allerdings muss ich auch sagen, dass alleinerziehende Mütter schwer auf soziale Männer stehen, sofern diese zumindest auch charmant und halbwegs attraktiv sind. Ich kenne reihenweise Mütter, die zum Beispiel bestimmte Lehrer anhimmeln. Das ist eben jemand, der sich für das Kind interessiert und sozialkpmpetent ist und der leibliche Vater lässt da vielleicht zu wünschen übrig. So ergeht es mitunter auch Frauen aus sozial schwierigen Milieus, sie sind es nicht gewohnt, von Männern gut behandelt zu werden und entsprechend wirken Männer aus sozialen Berufen auf sie. Auch ein Grund, warum diese Frauen oft viele Kinder kriegen. Nicht wegen dem Kindergeld oder weil nicht in der Lage an Verhütung zu denken. Wenn du schwanger bist, lächeln dir auf einmal alle zu und nehmen dich wichtig, du bist jemand, du gehörst zur Gesellschaft, alle freuen sich mit dir, erkundigen sich nach dir und deinem Wohlbefinden,…
Für Frauen aus sozialstarken Milieus ist das selbstverständlich und geht meist von Partner und Familie aus, so dass man nicht Außenstehende als Ersatz braucht. Frauen aus dem gesellschaftlichen Abseits kann diese Erfahrung süchtig machen und dann mit Kinderwunsch verwechselt werden.

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

An den fruchtbaren Tagen wollen Frauen Machos, außerhalb die Kümmerer…

SoBitter
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Na da kennt sich aber einer aus. Toll, wie hier im Moment die Masken fallen.

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  SoBitter

Ich gehöre zu den Kümmerern.

TaMu
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Indra Rupp
1 Jahr zuvor

Also, der Anteil sozialer Männer reicht zur Vermehrung locker aus… 🙂

Georg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Korrekt. Man könnte aus Sicht der Bevölkerungserhaltung problemlos auf 90% aller Männer verzichten.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Umgekehrt wäre es eine Katastrophe. Wenn jede 3.Frau asozial wäre, ginge die Welt vor die Hunde.

Fakten sind Hate
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

War früher fast tatsächlich so. Weniger als 20% der Männer haben sich fortgepflanzt. Die anderen benötigte man aber, um durch ihre Arbeitskraft, die Gesellschaft zu erhalten. Wie hält man diese Männer nur am Ball?

Lisa
11 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Gratis – PC – Spiele und freies internet?

Ureinwohner Nordost
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Was bedeutet für Sie „soziale Männer“?

Ureinwohner Nordost
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Mich interessiert Ihre Sichtweise aus der Biologie. 😉

Indra Rupp
11 Monate zuvor

In der Natur läuft das so:
Die Männchen, die den Weibchen geeignet erscheinen, zeugen jede Menge Nachwuchs, die anderen Männchen wandern als einsame Steppenwölfe herum. Wenn Frauen für Respekt und Gleichberechtigung und familienaffine Männer sind, dann wählen wir doch diese zur Fortpflanzung. Das dann nicht mehr ein Mann pro Frau übrig bleibt macht nichts. Frauen sind sehr fluide und Bi-lastig . Laut einer Studie von 2015 stehen alle Frauen je nach Definition (auch) auf Frauen und haben grundsätzlich mehr körperliche Zuneigung zueinander als Männer untereinander. Im Weg ist allenfalls die Indoktrination, dass zum erfüllten, vollwertigen Leben unbedingt ein Mann gehört. Wenn zumindest ein Teil, also 33% von dieser Einstellung weg käme-und das wäre locker möglich, dann können wir gut auf die asozialen Männer verzichten und uns die sozialen notfalls zur Fortpflanzung teilen, was auch wiederum idR die männliche Natur erfreut!

Problem ist nur, dass die ungewollten Männer dann unzufrieden, aggressiv und kriminell werden….. also müssen wir denen wohl doch helfen ^^

Georg
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Männer, die sich nicht unter Kontrolle haben, werden aggressiv.

Scotty01
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ihr Haus wurde von Männern gebaut wurde, genau wie die Straße davor, ihr Auto (welches selbstverständlich von Männern repariert wird), ihre Heizungsanlage (die nur funktioniert, weil Männer die Betriebsmittel dafür fördern und produzieren), ihr Handy und ihr Computer (mit dem Sie diesen Unsinn schreiben). Die sozialen Berufe, in denen Frauen hauptsächlich tätig sind, existieren nur, weil sie mit den Steuergeldern der Männer finanziert werden. Wenn Sie mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen, dann machen Sie das nur, weil Männer dieses erfunden, entwickelt und gebaut haben (genau wie auch die Medizin, die ihnen das Leben rettet, falls ihnen dort etwas zustößt)… und hinter wem verstecken Sie sich, wenn es brenzlich wird? Genau, Männer!

Machen wir es kurz: in einer Welt ohne Männer müssten die Frauen verhungern, erfrieren, verdursten und könnten bestenfalls in einem Loch verkrochen auf den Tod warten.

PS: Was das Bi-Ding angeht, da sollten Sie nicht von sich auf Andere schließen!

Last edited 11 Monate zuvor by Scotty01
Christabel
11 Monate zuvor
Antwortet  Scotty01

Oh ja! Und wenn das nächste Mal Silvester ist, beginnt endlich das Jahr 1901!

Maggi
11 Monate zuvor
Antwortet  Scotty01

Omg! Nur weil Frauen, die selbstständig und intelligent sind nicht mit dem A…. anschauen müssen Sie nicht denken, dass sie überlegen sind. Männer haben es Jahrhunderte lang geschafft Frauen den Zugang zu Bildung zu versagen, da sie Angst vor der Konkurrenz hatten. Frauen machen die besseren Schul- und Studienabschlüsse im übrigen auch im naturwissenschaftlichen Bereich. Im übrigen glaube ich, dass diese Supermänner, wie Sie einer sind, beim ersten Schnupfen zu Mami rennen.
Manchmal kann ich so viel futtern, wie ich kotzen möchte.

Sry @ Redaktion für diesen unqualifizierten und emotionalen Post, aber diese Frauenfeindlichkeit kann man so nicht stehen lassen.

Fräulein Rottenmeier
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Da haben Sie sich aber ordentlich anpieksen lassen…. Cool bleiben, denn dieses Exemplar hat bestimmt so seine Probleme…. Mit Frauen und sonst so…..

Tim Bullerbü
11 Monate zuvor
Antwortet  Scotty01

Ich würde gerne antworten, aber ich übergebe mich noch…

Rainer Zufall
11 Monate zuvor
Antwortet  Scotty01

Da Sie auf einem Schulportal fragen: Fühlen Sie sich in der Lage, Ihren Lehrauftrag zur Gleichberechtigung zu leisten zu können bzw. ihm gerecht zu werden?

Dil Uhlenspiegel
11 Monate zuvor
Antwortet  Scotty01

Und am wichtigsten:
Frauen sind nur auf der Welt, weil Männer sie geboren haben.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Nee, wegen uns haben Männer jetzt eine Rippe weniger!

Metalman
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Habe sehr gelacht, danke schon 😀

447
1 Jahr zuvor
Antwortet  Indra Rupp

FB-screenshot überrascht mich – bei uns haben quasi alle bis zur OS gelernt, was man sagt.

Ein gaaaaanz merkwürdiger Zufall (oder auch das Werk des heimtückischen Patriarchats) ist es, dass die exakt gleichen Jungs/Mädels/jungen Erwachsenen…na ja, das übliche halt.
Sagen wir es mal so:
Mathematik-Malte (nett, pro-sozial, feste Beziehungsabsicht) wartet immer noch auf die erste Freundin, während Rummelplatz-Rudi (groß/sportlich, sozial präsent, macht was er will) zum vierten Mal erwählt wurde…grübel, grübel, ob Menschen als Säugetiere wohl auch ein mindestens grob messbares Spektrum an mate-selecton hab….Nein, das wäre Bösdenk. Das kann garnicht sein. 🙂

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  447

Ja, ist doch umgekehrt genauso, so ist der Mensch leider. Aber es gibt eben auch viele Frauen, die sich Gewalt gefallen lassen. Oft die Konstellation, Mann cholerisch – Frau pflegmatischer Typ. Grundsätzlich meint man, nichts besseres erwarten zu dürfen /kriegen zu können und auf dem Partner Markt wird verzweifelt gesucht, weil unbedingt ein Muss! Dann noch Existenz aufgebaut, Geldabhängig, Schuldgefühle ggü den Kindern, Religionsgläubig, konservatives Milliieu oder sozial schwieriges Milliieu und schon meint man sich anschreien, erpressen oder vermöbeln lassen zu müssen. Keine Frage, dass es das auch umgekehrt gibt, speziell das psychische! Aufgrund bestimmter Gegebenheiten, angefangen mit der Schwangerschaft sind Frauen allerdings in der Devise und Männer u a aufgrund ihres Steinzeit – wichtigem Testoteronspiegel dominant im aktiv-aggressive und Frauen dominanter im pflegmatisch-passivem vertreten, weshalb es auch angebracht ist, solche Einstellungen bei Männern zu durchleuchten. Wäre doch cool, wenn es keiner nötig hätte, sich mit solchen Typen abzugeben und würde entsprechendes Verhalten auch ändern.

OttoderKleine
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Also eigentlich lese ich hier ja fast nur, aber ich bin sehr erstaunt, dass solche „Stammtisch-Parolen“ unwidersprochen stehen bleiben, selbst wenn es mal ein Frauen-Stammtisch ist. In welchen Gesellschaften ist denn das Heiraten ein „Muss“, oft genug von älteren Familienmitgliedern angeordnet und schon jahrelang den kleinen Mädchen als Vorstellung eingeimpft? In welchen Gesellschaften sind denn Schwule und Lesben unerwünscht? In welchen Gesellschaften wird denn erwartet, dass Frauen sich Gewalt gefallen lassen? Dass gerade die deutsche oder westeuropäische Gesellschaft dafür typisch ist, scheint mir nicht plausibel zu sein. Diese Studie sollte am besten mal weltweit gemacht werden.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  OttoderKleine

Doch, auch hier wird es als „Muss“ betrachtet, eine normative Laufbahn zu haben. Ich hatte mit 40 meine 2.Pubertät,so hat es sich tatsächlich angefühlt, als ich mich in eine Frau verliebte. Fing ganz platonisch unschuldig an, platonisch eigentlich schon sechs Jahre früher – so lange hat es gedauert, bis das reif und nicht mehr platonisch empfunden war. In der ersten Pubertät als Teenager war das mit Männern eigentlich genauso. Aber da war ja die BRAVO, auch wenn man die eigentlich wegen einer Musikband kaufte, die Freunde, die Verwandtschaft, die Filme, Bücher, Lieder, Geschichten. Alles wurde einem schon vorab serviert, man wusste, was man empfindet, bevor es soweit war und der Prozess wurde dadurch auch überholt oder zumindest beschleunigt und als ziemlich alternativlos dargestellt. Der Kinderwunsch noch dazu und schon sieht man als bisexuelle Frau nur den Heteroanteil , den man hat. Das ist definitiv indoktriniert.

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Unsinn! Inzwischen ist es doch schon fast verpönt, langweilig und spießig „normativ“ zu sein.
Und indoktriniert? Das erscheint mir doch etwas hart formuliert. Wir haben in unserer westlichen Gesellschaft doch genügend Gelegenheiten, uns
auch anderweitig (in ganz vieler Hinsicht, nicht nur beziehungsmäßig) zu orientieren. Und es gibt doch für jede Lebensvariante inzwischen eine vernetzte „Community“, in der man es sich schön kuschelig einrichten kann.

Ein bisschen eigenen Kopf und Reflexionsvermögen vorausgesetzt.
Und wenn nicht? Es gibt viele Menschen, die in späteren Lebensjahren zu dem Schluss kommen, sie hätten in ihrem Leben etwas anders machen sollen. Bei Beruf, Berufung, Beziehung und was auch immer. Das nennt man dann Selbstfindung, Entwicklung o.ä.

Hat aber alles nichts damit zu tun, welche Probleme wir gesamtgesellschaftlich hätten, wenn tatsächlich ein Drittel aller Männer Gewalt gegen Frauen (oder gegen wer weiß wen) gutheißen würde.

Fakten sind Hate
11 Monate zuvor
Antwortet  OttoderKleine

Bei uns gab es das noch lange Zeit. Karriere gab es für den Mann nur, wenn geheiratet wurde. Das ging noch teilweise bis in die 90er hinein. Das sind gerade mal 30 Jahre her.

OttoderKleine
11 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Aber inzwischen haben wir erfolgreiche Politiker, die sich als schwul outen. Wowereit war schon 1984 Bezirksstadtrat und wurde später Regierender Bürgermeister. Gibt’s sowas eigentlich auch in Russland, China oder in der Türkei?

DerDip
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Vielleicht wäre es cool. Vielleicht auch nicht. Die Evolution hat bisher die auch von Ihnen beschrieben Beispiele hervorgebracht. Und nach meiner subjektiven Beobachtung pflanzen sich die Menschen, bei denen eine erkennbare Rollenverteilung sichtbar ist, stärker fort. Offenbar liegt hier also evolutionsbiologisch ein Selektionsvorteil vor. Mal schauen wo dies unsere Gesellschaft hinführen wird…

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Kleiner Hinweis: Für normale Menschen in der Bundesrepublik läuft das so, dass die Frau auswählt – abseits schwerer Verbrechen, die wohl abgesehen von Extremfällen wie IS-Anhänger usw. niemand (wirklich absolut niemand, nicht einmal andere Extremistengruppen) befürwortet.

Soll frau halt so auswählen, wie frau es nach Außen propagiert – schon ist das „Mackertum“, „Machismo“ und was nicht alles in wenigen Generationen Geschichte.

Nur wissen wir doch beide, wie es läuft wenn frau glaubt, dass keiner hinschaut – Steinzeitmann wählen (die Gene kicken halt so schön rein), Steinzeitmann kommt zum Zug…und die Gemeinschaft (meistens in Form von Bohrmaschinen-Bernd oder Mathematik-Malte) „darf“ dann die Kosten (monetäre wie nicht-monetäre) schultern.

Das nennt sich dann (gelebte) Hypergamie.

Blöd wird es halt, wenn zunehmend mehr Mathe-Maltes entweder aufleveln (und das Spielchen genauso spielen wie die meisten Damen)…oder das Spielfeld halt ganz friedlich verlassen, weil die Gewinnerwartung gegen null geht.

Nur ist das wie die Sache mit dem Kiffen – das macht angeblich gleichgültig – och, egal. 🙂

Im Westen sind Frauen die sozialen Chefs – bitte sehr, macht was draus.

Männer sind ganz klar NICHT mehr der Chef(wurde demokratisch so entschieden, alles ok) – also geht es Männer auch nix mehr an was abgeht.

Nur die Rosinenpickernummer, die läuft halt dann auch nicht mehr.

Ich persönlich finde neue Mänerrollen richtig super – erspart viel Arbeit, Stress und Verantwortung.

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Um die rein reproduktionstechnische Komponente der Menschheitserhaltung mache ich mir eigentlich keine Sorgen.
Eher um die Erhaltung einer Umwelt (sozial und ökologisch), die das gewährleisten kann.

Alx
11 Monate zuvor

Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich mache mir eher Sorgen wegen dem stetigen Rückgang der reproduktionstechnischen Komponente.

DerechteNorden
1 Jahr zuvor

Da liegt noch richtig viel Arbeit vor uns.
Mir zeige mal jemand eine „Macker-Gesellschaft, die funktioniert.

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Was verstehen Sie diesbzgl. unter Funktionieren?

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Demokratisch mit dem Bemühen, dass möglichst viele teilhaben können und einen gewissen Wohlstand erreichen können.
Hier mal DAS mMn Beispiel für eine „Macker-Gesellschaft“: Afghanistan unter den Taliban

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ist aber eine…. spezielle Definition von Funktionieren:
Sie wollen also einerseits eigtl. eine explizit (also bspw. institutional, juristisch, sozio-politisch u./o. -kulturell de facto und nicht lediglich wie bzgl. Deutschland z.B. bisweilen unsubstantiiert postuliert) antiegalitäre, d.h. patriarchale, sexistische etc. und insg. auch antidemokratische Gesellschaft gezeigt bekommen, die nicht antiegalitär, nicht patriarchal, sexistisch etc. ist, die demokratisch ist? Äääh……… Und andererseits sollen „möglichst viele teilhaben […] einen gewissen Wohlstand erreichen können“ – Saudi Arabien wäre zumindest von Letzterem noch erfasst (denn: „möglichst viele“ ≠ alle, die Mehrheit o.ä.)?

Nicht (wieder) falsch verstehen: Es besteht keinerlei Zweifel daran, dass auch ich eine aufgeklärte, d.h. egalitäre, liberale, demokratische etc. Gesellschaft (auch als globales Gesellschaftsmodell) für das Nonplusultra halte, aber bedauerlicherweise funktionieren auch andere Gesellschaftssysteme, wenn wir für das Funktionieren von Gesellschaften andere Indikatoren wählen, wie insg. die (u.a. soziale, volkswirtschaftl. ökonomische) Persistenz, die Stabilität derselben – Saudi Arabien, China, ja selbst ein Nordkorea irgendwie… und auch historische Gesellschaften, die alles andere als gleichberechtigt, demokratisch etc. waren, haben funktioniert.

Aber OK, mir geht es wohl eher um die Wortwahl…

Last edited 11 Monate zuvor by PaPo
DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Sie wollten wissen, was ich damit meine, oder nicht? China etc. funktionier(t)en mMn nicht.
Dauer der Existenz ist für mich kein Indikator.

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich schrieb ja bereits, dass es nicht besonders sinnvoll ist, eine antiegalitäre, eine patriarchale, sexistische etc., eine nicht demokratische Gesellschaft präsentiert bekommen zu wollen, die gleichzeitig nicht antiegalitär, nicht patriarchal, sexistisch etc. und nicht undemokratisch sein soll – das ist zirkuläre Logik: Gesellschaft A ist antiegalitär, ist patriarchal, sexistisch etc. und undemokratisch und deshalb ist Gesellschaft A antiegalitär, ist patriarchal, sexistisch etc. und undemokratisch.

Anders: Mir ist nicht klar, was Sie mit Ihrem Ausgangsbeitrag hier zum Ausdruck bringen wollten. 🙂

DerDip
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Mal schauen, wie lange D. noch funktioniert wird. Wenn die Ergebnisse der Studie valide sind, dann kann man m.E. daraus auch schließen, was die Jungen Männer wohl von Aktionen der letzten Generation, dem Tempolimit, Konsumverzicht und Ähnlichem halten.

Aber vielleicht ändern die jungen Männer ja noch ihre Meinung und/oder die Studienergebnisse unterzeichnen die Ansichten der jungen Männer..

Bin gespannt.

DerDip
11 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

…. sollte „überzeichnen“ heißen…

Lisa
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

China funktioniert super. Eine Recht homogene Gesellschaft, in der die Meisten hinter der Regierung stehen. Die paar Abweichler werden umerzogen. Der Wohlstand steigt und bald werden sie USA wirtschaftlich überholt.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Fehlen nur ’n paar Frauen, die man dann klauen muss…

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Hüstel, hüstel, wenn Sie das Funktionieren nennen, dann aber Prost Mahlzeit.

Georg
1 Jahr zuvor

Wenn die Probandenauswahl halbwegs repräsentativ unter allen aktuell in Deutschland lebenden Jugendlichen ist, dann verwundert das Ergebnis nicht wirklich.

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Psst! Nicht so laut! 🙂

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Die Studie, deren Auswertung schon in optischer Aufmachung so schön bunt, hipp und „jung“ daherkomnt, hat tatsächlich einzelnde Alterstufen, regionale Großräume sowie Bildungs- und Sozialstand berücksichtigt.

Nur eine Aufdröselung nach Kriterien, an die bestimmt 95 Prozent der Leser ganz spontan bei „traditionellen Rollenbilder“ denkt, wurde komplett ausgespart, bzw. offensichtlich nicht ausgewertet.

Ich bin ja eine fast alte, weiße Frau und vermutlich erliege ich der idealisierenden Verklärung meiner Jugendzeit, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ergebnis der Studie in den 80ern ähnlich „traditionell“ ausgefallen wäre.

„Viel Arbeit, die wir als Gesellschaft noch leisten müssen“? Entweder sind solche Einstellungen angeboten und müssen jedesmal mühselig aberzogen werden oder sie werden in die Gesellschaft eingebracht. Letztes scheint ein Faß ohne Boden zu sein.

Sven A.
1 Jahr zuvor

Man muss sich nur in den Medien anschauen, wie feindselig gegen Männer, nennen wir es einmal so, berichtet wird.
Und man kann sich sicher auch fragen, ob Bücher, wenn sie im Titel „Frauen“ anstatt „Männer“ tragen würden, ebenso veröffentlicht werden würden, wie das „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“, „Ich hasse Männer“, „Männer sind wie Zwiebeln: Männerfeindliche Sprüche“, „Sei kein Mann: Warum Männlichkeit ein Albtraum für Jungs ist“ usw. usf. die ganze Sch… kann ich beliebig fortführen.

Man kann den Jungs heutzutage nur die Tipps geben: heiratet nicht! Zeugt keine Kinder!; Zieht euch aus der Gesellschaft (auch keine ehrenamtliche (und schon gar nicht hauptberufliche) Kanonenfutterdienste mehr wie Feuerwehr, THW)! Jagt nicht mehr der Kohle hinterher, überarbeitet euch nicht und ruiniert nicht eure Gesundheit (wird einem sowieso nicht gedankt). Macht nur noch euer eigenes Ding und achtet darauf, was ihr wollt.

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Jepp.

Die jüngere Generation praktiziert das zunehmend. Richtig so.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Solche Sprüche hört man allerdings auch von Machos, die nicht bis drei zählen können (trotz Studium). Die zählen ihr Dasein erst so etwa ab 20 Jahren, wenn sie ausgewachsen, ausgebildet, finanziell abgesichert und aktuell jung, gesund und kräftig sind und somit verhältnismäßig wenig abhängig. Die zählen die Jahre davor, wo sie auf allerhand weibliches Personal (Mutter , Krankenschwester, Erzieherin, Lehrerin,…) angewiesen waren, nicht mit und denken auch nicht an die späteren Jahre, wenn es erneut so sein wird und fragen sich deshalb aktuell, warum sie eigentlich sozial sein sollen..

Sie können sicher sein, dass es auch Schlagzeilen macht, wenn jede dritte Frau behaupten würde, es wäre in Ordnung, ihren Mann zu schlagen. Und wenn jedes dritte Kiga Kind sagt, es ist in Ordnung Mütter und Erzieherinnen zu schlagen, findet das auch Beachtung. Noch mehr Beachtung findet es aber, wenn jede dritte Mutter/Erzieherin es in Ordnung findet, Kinder zu schlagen. Warum wohl? Hat was mit Stärkeren und Schwächeren, mit Abhängigeren und Unabhängigeren und Über-und Unterlegeneren zu tun und ist ganz normal. Als sozialer Mann weiß man das und muss nicht rumheulen, wenn das Sozialverhalten bei einem besonders streng beäugt wird.

Was das Kanonenfutter betrifft, stimme ich Ihnen aber zu :
Man stelle sich vor, es ist Krieg, und KEINER geht hin…
Und da sind wir wieder. Stehen idR Frauen oder Männer dieser Idee im Wege? Bevor Sie jetzt mit Sippenhaft kommen :Nein, Sie können nichts für andere Männer, aber keine Sorge, Frauen, Kinder und Senioren leiden auch alle mit!

Alx
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Stellen Sie sich vor es kommt Krieg ins eigene Land und nur die Frauen dürfen fliehen.
Dann kommen Sie der Realität etwas näher.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Wurde das von Frauen so angeordnet? Noch mehr Realität.

Sollen Kinder und Senioren auch bleiben? Bleiben Sie mit ü80, damit nicht nur die Muskelmänner kämpfen müssen? Ist es dann gerecht, wenn alle ü80 als erstes draufgehen und die Muskelmänner am ehesten überleben?

Letzte Frage : Wieviele Einwohner hat die Ukraine und wieviele Frauen, Kinder und Senioren sind demnach noch dort?

Alx
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Wieso in die Ukraine schauen? Schauen Sie sich doch die Wehrpflicht in Deutschland an.
Ich habe noch keine Feministin kennengelernt, die sich dafür stark gemacht hätte, dass auch Frauen zum Dienst an der Waffe eingezogen werden sollen.

Kinder und Senioren sind schutzbedürftig.
Aber Frauen sind doch stark, oder etwa nicht?

Es ist irrelevant, wie viele Frauen, Senioren und Kinder noch in der Ukraine sind. Sie hatten die Wahl, zu gehen. Männer in wehrfähigem Alter nicht.

Und glauben Sie eine Präsidentin hätte die Frauen einbehalten und die Männer fliehen lassen?

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Sie glauben doch wohl nicht wirklich, dass armutsbetroffene Frauen die gleichen Möglichkeiten hatten? Und wo sind unter den vielen Flüchtlingen die Behinderten , Kranken, Alten ? Es kam einmal ein Bus mit Heimkindern an, vermutlich als Alibi.
Bin nebenbei gegen die Wehrpflicht und kenne extrem viele Gleichgesinnte, nicht zuletzt Mütter mit Söhnen!
Die Frage nach „Stärke“ zeugt von fehlendem Selbstwertgefühl Ihrerseits. Was müssen Sie sich beweisen? Es gibt körperliche Unterschiede aufgrund des Testosteronhaushaltes , den Frauen, Kinder und Senioren nicht haben. Das berechtigt nicht dazu, in der Beziehung Frauen zu unterdrücken und zu schlagen und das Argument, man müsse dafür ja zum Wehrdienst, also müsse man Zuhause auch das Sagen haben dürfen, ist absoluter Schwachsinn. Wir ergänzen uns und andere Dinge wiederum sind zum Nachteil von Frauen (nicht wenige) oder beherrschen Frauen besser, was sie ebenfalls nicht berechtigen würde, Männer zu versklaven.
Wenn dann wirklich das Land in Gefahr ist, sind es wohl eher die Reichen und Mächtigen, die abhauen können, alle anderen leiden auf diese oder jene Weise mit. Vergewaltigt werden meist nur Frauen (und Kinder), wenn Krieg ist. Auch unfair, oder?
Zu Ihrer letzten Frage, ich denke in diesem Land gäbe es heute diesen Zwang nicht mehr und es gäbe umgekehrt Freiwillige, darunter eben auch Frauen, wenn auch weniger. Rumballern finden viele Männer von klein auf toll und neigen zu maßloser Selbstüberschätzung. Zum Glück habe ich einen intelligenten Sohn, der da anders ist, sonst würde ich ihm den Film „Im Tal von Elah“ zeigen und noch sehr viel weiteres tun um ihn um seiner selbst Willen zu schützen, damit er nicht auf immer traumatisiert zurück kommt – oder gar nicht zurück kommt. Man müsste wohl eher viele junge Männer davon abhalten, mit zu machen. Wäre schön, wenn’s in Russland klappen würde.
Und raten Sie mal, wer oft durch Zivilcourage in der Öffentlichkeit auffällt oder im Falle der Kinder zur Löwenmutter /Löwenerzieherin/Löwenlehrerin (Beispiel Amoklauf Grundschule USA) wird? Frauen!
Die Jungs in der Klasse meines Sohnes verstehen mehrheitlich den ganzen Ukraine Krieg als cooles Spiel – sorry, wenn einige Jungs und alle Mädchen da schlauer sind…
Und wegen dieser Baller-und Selbstüberschätzungsmentalität haben wir überhaupt Krieg und jede Menge anderen Ärger, wie Raserunfälle, Kriminalität, Silvesterkrawalle, ect. Frauen als Pflegepersonal gleichen u a die entstehenden Schäden wieder aus. Wenn Sie meinen, Gleichberechtigung bedeute, dass wir (Frauen) uns auch noch direkt da mit hineinziehen lassen müssen, dann haben Sie grundlegend was falsch verstanden. Wir leiden genug unter männlichen Eigenarten und tragen genug die Schäden mit!

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Das mit den Feministinnen stimmt nicht wirklich, denn es gibt solche, die explizit den Dienst an der Waffe für Frauen wollen.
Nicht immer nur Vorurteile pflegen, bitte!

P.S.: Wie viele Feministinnen haben Sie denn überhaupt kennengelernt?

Tim Bullerbü
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx
Tim Bullerbü
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Schön, dass ich helfen konnte.

Fakten sind Hate
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Es geht nicht darum, wie viele Frauen noch in der Ukraine sind, sondern darunm, dass allen Männer U50(?) gezwungen werden dort zu bleiben.

Auch bei uns ist ein solch männerfeindliches Gesetz gerade so durch den Bundesrat gegangen: Männer dürfen sich zwar als Frau umdefininieren, jedoch können sie dennoch zum Kriegsdienst einberufen werden. Der umgekehrte Fall wurde nicht weiter ausgeführt.

Maggi
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Sagen sie das den ukrainischen Soldatinnen

Alx
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Was soll ich denen erzählen?
Die haben sich für den Dienst an der Waffe entschieden. Das ist deren Beruf und freie Entscheidung.

Die Männer dort müssen kämpfen, ganz egal ob sie davor Wurstwarenfachverkäufer waren oder eigentlich Erzieher in Elternzeit sind.

Es gibt Länder mit Wehrpflicht für Frauen. Denen bräuchte ich das tatsächlich nicht erzählen.
Um die ging es hier ja aber auch nicht.

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Setzen Sie sich doch dafür ein! Ich würde Sie unterstützen.
Damit würde man dann aufgrund der Vielzahl an Frauen in der Truppe auch viele Schwierigkeiten vermeiden. Einzelne Frauen unter Männern, die nur in der Truppe sind, weil sie männlich wirken wollen, sind oft dämlichem Sexismus und Schlimmerem ausgeliefert.
Damit würde die Bundeswehr wieder ein attraktiverer Arbeitgeber werden und langfristig ein anderes Demokratieverständnis einkehren.

Und moderne Waffensysteme usw. machen es möglich, dass auch Frauen körperlich in der Lage sind Dienst zu tun.
Bei der Polizei hat es ja auch gut funktioniert, dass man Frauen ermuntert hat, den Beruf zu ergreifen.

Fakten sind Hate
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Wie viele sind das denn? Wurden nicht ziemlich viele Berufssoldatinnen plötzlich schwanger?

Sven A.
11 Monate zuvor
Antwortet  Alx

Stellen Sie sich vor es kommt Krieg ins eigene Land und nur die Frauen dürfen fliehen.“

Dank des neuen Selbstbestimmungsgesetzes wissen wir, dass das nicht für alle Frauen zutrifft.

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Welche Medien denn? Das meine ich wirklich ernst. Wo wird den so berichtet?
Und wie hoch sind denn die Auflagen solcher Bücher eigentlich?
Ich habe sowas noch nie gelesen.
Auch habe ich nichts per se gegen Männer, denn diejenigen, mit denen ich zu tun habe, sind alle nicht so, wie diejenigen, die bei der Umfrage so befremdliche Dinge angegeben haben.
Vielmehr denke ich, dass einerseits das soziale Milieu eine große Rolle die Ergebnisse der Befragung betreffend spielen (Auch viele Migranten sind in Deutschland eher arm und weniger gebildet.) und andererseits die psychische Verfassung der Teilnehmer sie seltsame Dinge glauben macht.

Sven A.
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Benutzen Sie eine Suchmaschine ihrer Wahl! Sie sind doch schon ein großer Junge.

Karen Blümchen
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Sind die Tränen getrocknet?
Mal eine Auswahl aus meinem weiblichen Leben:
„Warum wollen Sie studieren? Krankenschwester ist auch ein schöner Beruf.“(mein Prof)
„Was willst du mit dem Abitur, du wirst eh heiraten und Kinder kriegen.“(meine Eltern)
„Wie, du wirst befördert. Ach, klar, die Frauenquote“(mein Kollege).
Dazu ergänze ich gerne unzählige anzügliche Witze, Belästigungen und Betatschungen früher in Diskotheken, Clubs, bei Feiern.
Also weinen Sie bitte leise.
Und was die heutigen Jungs angeht, geben wir ihnen- und den Mädchen – doch einfach den Rat: Verhaltet euch anständig, werdet glücklich.

Sven A.
11 Monate zuvor
Antwortet  Karen Blümchen

Sind ihre Tränen denn getrocknet? Wenn das alles ist, dann sollten Sie sich einmal im Leben eines Mannes beweisen: Suizidrate, Arbeitslosenquote, Gewaltopferanteil… machen wir es kurz: überall wo Männer sterben oder verletzt werden sind sie in der Überzahl.

„Warum wollen Sie studieren? Krankenschwester ist auch ein schöner Beruf.“(mein Prof)
„Was willst du mit dem Abitur, du wirst eh heiraten und Kinder kriegen.“(meine Eltern)“

Wow, wie traurig, wie unendlich schwer Sie es doch hatten… Ich kann ihnen als Mann, der noch zwangsweise zur Armee musste, versichern, dass alleine die Zwangsuntersuchung x-mal entwürdigender war.

„Wie, du wirst befördert. Ach, klar, die Frauenquote“(mein Kollege).
Gerade im öffentlichen Dienst und in der aktuellen Zeit finde ich die Frage nicht ungerechtfertigt.

Dazu ergänze ich gerne unzählige anzügliche Witze, Belästigungen und Betatschungen früher in Diskotheken, Clubs, bei Feiern.“

So, wie jeder Mann, einschließlich mir, auch…

Sind ihre Tränen denn getrocknet? […] Also weinen Sie bitte leise.“

„71 Prozent der befragten jungen Männer glauben, persönliche Probleme selbst lösen zu müssen, ohne um Hilfe zu bitten.

Die Hälfte der Befragten (51 Prozent) ist der Überzeugung, sie sei schwach und angreifbar, wenn sie Gefühle zeigen.

53 Prozent der Teilnehmer sagen, es sei ihnen unangenehm, über ihre Gefühle zu sprechen.“

QED

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Und was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun und soll das die Aussagen im Artikel legitimieren?

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Sven A.

Ein Junge aus der Klasse meines Sohnes (10.) findet Erdogan und Putin toll, befiehlt seiner Schwester, sein Zimmer aufzuräumen, bestimmt wann sie das Haus verlassen darf und wann nicht. Haut auch mal zu und bekam auch schon selber einen drüber, von einem Schulkameraden. Klar ist der ein Opfer seiner Erziehung. Wenn sich andere gegen ihn wehren und er selber was abbekommt eher nicht. Der deutsche Ureinwohner-Macho, den ich unten weiter beschrieb, ist auch ein Opfer. Aber solche Leute machen dann auch wiederum viele andere zu Opfern und die müssen sich irgendwann mal selber schützen oder geschützt werden als das ihnen immer nur Verständnis abverlangt wird.
Ihre Aussagen klingen wie Beschreibungen eines schwulen Mannes bei queer. de. Wenn Männer meinen, keine Gefühle zeigen zu dürfen oder Opfer von Schlägereien werden, ohne mitgemischt zu haben, dann handelt es sich u a um homosexuelle Männer und die leiden unter der gleichen Sorte Männer, wie die Frauen. Warum also aus Neid und Missgunst, Gewalt ggü Frauen verharmlosen? Diese Männer haben weniger Lobby, stimmt. Das relativieren hier wirkt aber eher solidarisch den Machos ggü.

Oberkrämer
1 Jahr zuvor

Darf man das sagen? Dieses traditionelle Rollenverständnis überwiegt in bestimmten Milieus, also in bestimmten Kulturen, die noch nicht so lange bei uns heimisch sind und in den letzten Jahren viel Zulauf bekamen von Leuten, die dieses traditionelle Rollenverständnis auch aus ihrer Heimat mitbrachten. Darf man das sagen?

Last edited 1 Jahr zuvor by Oberkrämer
Maggi
11 Monate zuvor
Antwortet  Oberkrämer

Genau dieses Rollenverständnis wird von Boomern wie Friedrich Merz in den Medien und im politischen Programm propagiert. Zeigen Sie mir mal deren Migrationshintergrund. Nein, es ist immer einfach auf andere zu zeigen, doch wenn Sie sich die Studie genau anschauen, stellen Sie fest, dass die von Ihnen beschuldige Bevölkerungsgruppe, nicht beteiligt war, sondern deutsche Staatsbürger.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Also ich sehe das schon so, dass beim Rollenverständnis bestimmte Kulturen hier einen riesigen Nachholbedarf in Richtung Gleichberechtigung haben. Wenn ich die Entwicklung der Geschlechterrollen betrachte, dann hat sich da viel geändert. Die unumstößlichen „Attribute“ der „Männlichkeit“ sind allenfalls in Männern verankert, die eine indiskutable Sozialisation hatten, mangelnde Bildung, und bei den „Reichen“ kommt noch die Macht des Geldes dazu. Meiner Meinung nach spielen diese drei Faktoren die größte Rolle, und nicht der Migrationshintergrund, der aber auch wieder von diesen Faktoren abhängig und geprägt ist.
Davon abgesehen, man hat es so satt, dass der Manneskraft (Trieb?) auch in den Medien so viel Bedeutung begemessen wird, dass man sogar schon Mittel erfindet, damit diese Kraft möglichst lange erhalten bleibt. Für Frustrierte und Gelangweilte gibt es Bordelle, Frauen tauchen in vielen Bereichen als Lustobjekt auf. Gibt es eigentlich auch noch andere Werte in einer Beziehung zwischen Mann und Frau?
Aber ganz so extrem wie Indra Rupp dies darstellt, kann man es nun doch nicht sehen, das ist absurd und klingt nach dem bekannten Frust der Alleinstehenden.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Frust der Alleinstehenden? Ich bin schwer verliebt in eine Frau und sorry, deshalb keine Männerprobleme. Und nein, lesbische Beziehungen entstehen nicht als Ersatz, weil man keinen Mann kriegt.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Sorry, aber ich habe Sie nicht direkt gemeint. „Es klingt nach ….“

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Um Himmels Willen… Natürlich, natürlich, natürlich nicht.
Bis auf ganz vereinzelte Wortmeldungen aus dem Stammtischbodensatz würde das hier doch niemand ernsthaft behaupten.
(Heterosexuelle Beziehungen entstehen ja auch nicht, weil man keinen gleichgeschlechtlichen Partner abkriegt.)

Die beziehungsmäßige Ausrichtung eines Foris ist mir doch völlig schnuppe. Personliche Erfahrungen lasse ich als Diskussionsbeitrag ja gelten, viel mehr will ich gar nicht wissen.

Maggi
11 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich will nicht bestreiten, dass es in anderen Ländern nicht auch eine extreme toxische Männlichkeit gibt. Das ist unbestritten. Aber jetzt diese Studienwerte auf die Migration zu schieben geht an der Realität vorbei und greift viel zu kurz.
Es gibt leider viele Männer, die ihr persönliches Versagen mit der Schuldzuweisung an Frauen rechtfertigen. Auch das extrem konservative Familienbild ist in vielen Bereichen extrem verbreitet. Die Weigerung eine gendergerechte Sprache und Schreibweise zu verwenden zeigt, dass man immer noch lieber an Gewohnheiten festhält, statt sich Neuem zu öffnen. Wenn dies öffentlich so klar gezeigt wird, wird von diesem Personenkreis hinter verschlossenen Türen im eigenen Zuhause der Umgang mit Frauen auch nicht modern sein.

Natürlich ist die These von Indra Rupp polemisch. Kein sozialer Mann würde rein reproduzieren, ohne sich um den Nachwuchs zu kümmern, das widerspricht sich grundsätzlich. Für mich hat sie in ihrem polemischen Post die Stammtischparole umgedreht. Viele Chauvinisten sehen die Lebensaufgabe von Frauen genau so: Den Haushalt machen und für die Reproduktion bzw. die Übungen für selbige da zu sein.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Ich würde da in einigen Punkten widersprechen:

  • Ein konservatives Familienbild ist per se nichts negatives, und lassen Sie den Familien das Recht, sich dafür zu entscheiden.
  • Extrem konservativ ist bei uns am Aussterben, d.h. wie man diesen Begriff definiert. Es ist aber auch nicht wegzudiskutieren, dass wieder vermehrt patriarchalische Systeme Einzug halten.
  • Das Ändern einer Sprache (Gendern) erzielt nicht den Effekt, dass auch die Haltung der Sprecher geändert wird. Das halte ich für ein Gerücht und widerstrebt mir als Sprachwissenschaftler besonders.
  • Ich öffne mich gerne Neuem, wenn ich in diesen neuen Dinge einen Sinn finde, und kein Diktat.
  • Was ist so schlecht daran, an Gewohnheiten festzuhalten? Sie haben Ihre Gewohnheiten und ich meine. Keine davon ist allgemeingültig.
  • Was hinter verschlossenen Türen passiert, ist natürlich manchmal abartig, das hat aber nichts mit Rollenverständnis als solches zu tun, sondern mit Psyche, Bildung, krankhaften Entwicklungen.
  • Ich denke, in der heutigen Zeit kann die Frau sehr wohl entscheiden, wie sie leben möchte. Ob Karriere oder Haushalt, Ausnahmen gibt es sicherlich. Aber durch soziale Abfederung ist keine Frau gezwungen, bei einem Macho zu bleiben, wenn ihr das nicht behagt. Manchen behagt es aber.

Ich mag diese Mainstream Sichtweisen nicht, die immer nur eine Richtung vorgeben und die Betroffenen nicht mal fragen, ob das auch wirklich in ihrem Sinne ist. Man muss aufpassen, dass man vor lauter Enthusiamus über seine eigenen Ideologien nicht den Faden verliert oder gar intolerant wird.
Wenn jemand eine lesbische Beziehung hat, dann ist das okay und ihre Entscheidung, aber dann über Männer herzuziehen, pauschal, das zieht dem Ganzen wohl den intellektuellen Boden weg.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Pauschal? Nochmal nachlesen…

Wieso solidarisieren sich manche hier mit gewaltaffinen Machos, nur weil sie das gleiche Körperteil tragen?
Habe ich hier was gegen soziale Männer geschrieben?
Was ist so schlimm daran gewaltaffine Machos als Beziehungspartner auszuschließen und dies auch anderen zu empfehlen? Die Welt ginge nicht unter…

Oberkrämer
11 Monate zuvor
Antwortet  Maggi

Weil angeblich Friedrich Merz sowas auch propagiert (Zeigen Sie mir die Belege!), heißt das nicht, dass dieses Rollenklischee nicht in bestimmten Bevölkerungsgruppen weiter verbreitet ist als in anderen. Was ja auch nicht besagt, dass die einen nur so und die anderen nur so denken. Was bringt es, das abzustreiten? Der Hinweis auf die deutsche Staatsbürgerschaft bringt da ebenso wenig, denn viele davon haben die deutsche Staatsbürgerschaft, ja.

Maggi
11 Monate zuvor
Antwortet  Oberkrämer

Als ein Beispiel für die rückständige Politik von Herrn Merz kann man seine Abstimmung zu dem Gesetzesentwurf, der die Vergewaltigung in der Ehe als Straftat definiert, anführen. Er hat als einer von 138 Abgeordneten dagegen gestimmt. Das heißt es findet, dass Frauen in der Ehe straffrei vergewaltigt werden können. Das zum Thema Gewalt gegen Frauen.
Sie können gerne hier nachlesen:
Altlasten des CDU-Politikers: Was Friedrich Merz früher forderte – und wie er abstimmte https://www.tagesspiegel.de/politik/was-friedrich-merz-fruher-forderte-und-wie-er-abstimmte-6603298.html

Die Demokratie fordert von ihrem Wähler sich über die Kandidaten, die sie wählen oder im Amt und Würden befördern, selbst zu informieren. Dass so jemand Parteivorsitzender einer Volkspartei wird ist ein Armutszeugnis für selbige.

Realist
1 Jahr zuvor

Schlage vor, dass jede Schule verpflichtet wird ein Konzept zu erarbeiten, das diesen Problemen entgegenwirkt. Zusätzlich sollte einmal pro Schuljahr eine Projektwoche organisiert werden, etwa unter dem Motto „Rollenklischees? Wollen wir nicht.“ Dazu sind externe Experten einzuladen, zu bezahlen aus dem Schulbudget. Wenn das Geld nicht reicht, könnte man Lehrkräftestunden kapitalisieren. Das wirkt auch dem Lehrkräftemangel entgegen.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Erfahrungsgemäß wird dafür kein Geld locker gemacht, und gefühlt ist es die 1.458ste Zusatzaufgabe, die die Schulen zu erfüllen haben. Und wenn Schüler aus patriarchalischen Familienverhältnissen mit ihren neuen „Erkenntnissen“ aus schulischen Projekten zuhause aufmucken, werden sie wohl eher riesige Probleme bekommen oder im im harmlosesten Fall eines Besseren belehrt. Die Schule steht dann wieder als Buhmann da.

DerDip
11 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Meine persönliche Meinung: Rollenklischees lassen sich nicht in der Schule von Lehrern wegdefinieren.

Man muss ja nur in die sozialen Medien schauen, die von Kindern und Jugendlichen konsumiert werden. Am erfolgreichsten sind dort diejenigen Influencer, die die Rollenklischees wiedergeben.

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Können Sie das belegen?
An meiner Schule ist es sehr, sehr bunt, so dass ich das anzweifle.

Dil Uhlenspiegel
11 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Bin dabei. Darf ich den externen Experten spielen?

Georg
11 Monate zuvor

Die Umfrageergebnisse decken sich erstaunlich gut mit dieser Dtatistik:

https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/150599/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-nach-alter/

Ob das zufällig, eine Korrelation oder ein Kausalzusammenhang (falls ja, in welche Richting?) ist hoffentlich Gegenstand weiterer Forschung.

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Tja, das hätte man im Zuge der obrigen Studie ja ganz leicht und ohne viel Mehraufwand miterheben und auswerten können.
(Wenn man gewollt hätte.)

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Aber ich hätte gern auch noch eine Statistik, die den sozialen Hintergrund der Befragten beleuchtet.
Anders formuliert: Sind sozial benachteiligte „biodeutsche“ Jungmänner vielleicht ähnlich drauf?
Tatsächlich denke ich, dass es in der Regel eine größere Rolle spielt, wie Menschen sozial aufgestellt sind, als der Faktor „Migrationshintergrund“.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Allen voran das eigene Selbstwertgefühl. Der größte Macho, den ich kenne ist ein deutscher Ureinwohner und hat ein Problem sich seine Männlichkeit zu beweisen, weil alleine bei seiner Mutter aufgewachsen und eher als Kind der Muttersöhnchentyp. Kein männliches Vorbild als Kind und deshalb hat er aus diesen ungreifbaren Männern makellose Ritter und Helden gemacht, während Frauen, die in der realen Welt präsent waren, zu den Schuldigen wurden, die für alles verantwortlich waren, was bei ihm nicht klappte. Nun ist er Sozialarbeiter und erlebt es als Genugtuung, die vielen alleinerziehenden Mütter scheitern zu sehen. War mir irgendwann zu blöde…

PaPo
11 Monate zuvor

meanwhile: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/umfrage-maennlichkeit-plan-100.html

Die methodische Problematik hätte eigtl. jedem hinreichend in puncto Methoden und Techniken empirischer Sozialforschung versierten Leser evident sein müssen (wenn man sich denn mal die – eigtl. obligatorische – Mühe machte, die Studie selbst und nicht lediglich Berichte über dieselbe zu rezipieren), aber Wissenschaftsliteralität ist (und bleibt) ein rares Gut.
Man darf ahnen, wie manch eine/r hier reagiert hätte, wenn derartige Fundamentalkritik aus den Reihen der N4T-Kommentatoren artikuliert worden wäre (entsprechende Wissenschaftsferne bis -feindliche Positionen werden ja bedauerlicherweise auch hier regelmäßig artikuliert, wenn dieser oder jener Forschungskorpus mit der eigenen subjektiven Wahrnehmung und Überzeugung kollidiert und die kognitive Dissonanz zu unerträglich wird…), glücklicherweise kommt die Kritik nun von außerhalb und ad verecundiam daher, vielleicht reduziert dies etwas die Empörung.

Lisa
11 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich kann nicht glauben, dass diese Jugend aus Veganern, Vegetariern, Klimaklebern und queer dermaßen gewaltaffin ist, wenn es um körperlich Schwächere geht? Was stimmt denn nun? Wegen der Eisbären weinen und Frauen schlagen?

Last edited 11 Monate zuvor by Lisa
DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Die sind auch nicht alle gleich?
Ich war früher Latzhose, andere Popper und wieder andere Vokuhila-Macker …

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich bin auch heute noch eher Popper… also Karl Raimund. Auch wenn Sie das nicht gemeint haben, passt es doch irgendwie zur Gesamtdiskussion und meinem Beitrag zu dieser.

Davon ab: Ungeachtet aller Diversität unter unseren Schülern, aller unterschiedlichenJugend- und Subkulturen, habe ich den subjektiven Eindruck, dass die Jugend immer unifomer wird. Zumindest äußerlich. Dachte ich schon als Jugendlicher… und kurioserweise erfülle ich optisch auch ’ne ganze Reihe recht auffälliger Klischees einer meiner Subkulturen. Ironie des Schicksals.

Last edited 11 Monate zuvor by PaPo
447
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Einfach erklärbar: Die herbeigequatschten und herbeigeframten „Eisbärenfreunde mit Weinerlichkeitshang“ sind eine verschwindene Minderheit auf den Schulhöfen und sind dort das Rumschubs- bzw. Abzieh-Opfer, sobald die Pausenaufsicht sich umdreht. Oder sind unter sich in Wohlstandsinseln.

Diese Gruppe lebt völlig anders als der Rest bzw. die anderen Gruppen…und hier schließt sich der Kreis:

Wenn der (wenn wir ehrlich sind ja auch öfters coole und witzige, weil von Schulstress und Lebenssorgen befreite) Hantel-Hakan oder Assi-Andreas den AMG-Motor in Berlin-Mitte richtig spätpubertär röhren lässt und ganz ohne Klimascham das CO2 rauspustet…da wird Klima-Karla und Veganer-Verena halt doch schwach, dieses maskuline Opfer will sie umerziehen und sein Fitnessstudio-Bizeps tut dann das übrige… 🙂

Eisbärenfreund-Erik hat seine Zeit in queere „funk“-Angebote und Thunberg-Tiktoks investiert, was Karla und Verena halt verbal goutieren, aber auch irgendwie langweilig finden… 🙂 Eisbären-Erik ist halt der „gute Freund“, und ab 40 auch möglicherweise ein Heiratskandidat.

Und wenn Eisbärenfreund-Erik sich beschweren sollte zieht Verena oder Karla halt gaaaaanz kurz die Augenbrauen hoch und sagt: “ Ey, HALLO?!?!? 2023!?!? Slut-shamst Du jetzt hier oder was? Willst Du Frauen vorschreiben wen sie daten oder was!?!?!?“ … und Eisbären-Erik erkennt: Halt-Stop, er DARF und KANN ja garnicht sagen! 😀

Hantel-Hakan und Assi-Andreas sagen halt „Ey sscchiiiiiisch, ist Schluss jetzt mit nerven!“ und suchen sich neue Verenas, wenn die nerven.
Oder (und hier schließt der Kreis sich das zweite mal!) beenden die Interaktion durch Abbruch des Kontaktes … oder Gewalt.

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Kritik bei tagesschau.de umfasst nicht lediglich die Repräsentativität der Ergebnisse der Meinungsumfrage. Aber egal, mir ging es auch mitnichten um eine Totalrelativierung der Ergebnisse o.ä., sondern nachrangig um Sensibilität für die Aussagemöglichkeiten der konkreten Umfrage und – viel wichtiger – einerseits um einen Seitenhieb auf hier in den Kommentaren leider oftmals auch von Akademikern vorfindbare Wissenschaftsferne und -feindlichkeit, z.B. in Form der Verklärung von Manfred Spitzer als Galionsfigur der Medienpädagogik resp. die Verteidung von krudestem Unsinn, dass Bildschirme miasmatisch-anomische Wirkungen zeitigten, des moralpanischen Irrglaubens, dass fiktionale Gewaltdarstellungen in Filmen, Computerspielen und Co. zu aggressivem Verhalten führten, obwohl der Stand der Forschung ein komplett anderer ist, worauf dann mit übelster Wissenschaftsfeindlichkeit reagiert wird, oder des Mythos, Frauen verdienten in Deutschland aufgrund ihres Geschlechts bei gleicher Arbeit, Qualifikation und Co. 18 % weniger Lohn, obwohl das bereinigte Gender Pay Gap solche Mythen nicht nur Lügen straft – die Bsp., bei denen auch hier nur das genehm ist, was dem eigenen Weltbild passt, wo dann entsprechende Informationen unkritisch-affirmativ adaptiert und die tatsächliche Forshcung ignoriert wird, der Bias auch unter Lehrern, ist einfach… frustrierend. Da kann ich mir solche Seitenhiebe manchmal nicht verkneifen.

potschemutschka
11 Monate zuvor

Mich beschäftigt bei diesem Thema eine ganz andere Frage: Welche Rolle spiel(t)en die Mütter, die diese „traditionellen“ jungen Männer erzogen haben?

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich glaube, hier fehlte eher das männliche Vorbild…

potschemutschka
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ach, und deswegen erzieht frau ihre Söhne ebenfalls zu A…l…ern, weil ein A…l… sich nicht um seine Kinder kümmert? Haben diese Frauen so wenig Achtung vor sich selbst, dass sie ihre Söhne zu Machos erziehen? Klingt für mich nicht logisch.

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein es ist dann eher so, dass die Jungs ihre Mütter nicht als Autorität akzeptieren und sich entsprechend nicht erziehen lassen. Ihre Ansichten haben sie dann aus dem Internet und ihrer Clique.

potschemutschka
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Aber was ist da schief gelaufen, dass die Jungs ihre Mutter nicht als Autorität akzeptieren? Das muss m. M. n. schon vor der Pubertät (Cliqueneinfluss, internet) passiert sein.

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Das verstehe ich nicht.
-Wenn das männliche Vorbild fehlt, haben die Jungs Schwierigkeiten, die Autorität der Mutter zu akzeptieren? (Warum denn das?)
-Wenn das männliche Vorbild selbst ein Macho ist, ebenfalls.
-Also nur da, wo ein der Gleichberechtigung von M&F anhängender Softie als Bezugsperson/Vater/Vorbild zur Verfügung steht, werden aus Söhnen keine patriachalischen Machos?

Ich denke, das hieße dem Erziehungseinfluss einer – meinetwegen alleinerziehenden – Mutter deutlich zu wenig Bedeutung zukommen zu lassen.
(Na, dann hat Gesellschaft/Kita/Schule wohl mal wieder beim Erziehen und beim Bilden versagt…)

Last edited 11 Monate zuvor by A.J. Wiedenhammer
Indra Rupp
11 Monate zuvor

Ich kann echt nicht glauben, dass hier Lehrer schreiben sollen. Was ich da als Laie wiedergebe ist pädagogisches Grundwissen.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Das ist jetzt aber schon ein bisschen vermessen.

A.J. Wiedenhammer
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Nein, dies schrieb ich als alleinerziehende Mutter MIT Autorität!

Ansonsten: Laie – offenkundig, pädagogisches Grundwissen – Waldundwiesenmilchmädchenweisheit, vermutlich mal wieder die ironischen Untertöne nicht gehört…

potschemutschka
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

@Indra Rupp
Lassen Sie sich etwa als alleinerziehende Mutter von Ihrem Sohn auf der Nase herumtanzen? Oder wie sonst kommen Sie zu der Aussage, dass alleinerziehende Mütter keine Autorität bei ihren Söhnen haben?

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nö, mein Sohn ist da anders, aber auch nicht so der typische Junge und sozialreifer als sein ganzer Jahrgang. Aber wann immer väterlose Jungs Machos sind, wird das von pädagogischer Seite aus genau so erklärt! Es heißt, Männer müssen in diesem Fall für die Jungs Vorbilder sein und ihnen zeigen, was ein sozialer Mann ist, als Identifikationsfigur. Mütter könnten diese Identifikationsfigur nicht sein.

Teacher Andi
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Auweia, jetzt müssen Sie aber aufpassen mit ihren fundierten pädagogischen Kenntnissen. Und natürlich …… bei Ihnen ist alles ganz anders! …….

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich ziehe es vor, realen Pädagogen zu glauben und nicht Leuten aus Internetspalten, stellte aber auch schon öfters fest, dass Studienrätinnen von frühkindlicher Entwicklung gar nichts wissen und ihnen die Aussagen von Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen nicht geläufig waren.
Wörtlich wiedergeben kann ich das nach all den Jahren auch nicht mehr, aber die Aussagen (von mehreren Seiten) waren etwa so :
Um das 3.Lebensjahr spaltet sich das Kind als sich als eigenständig definiertes Wesen (Ich) von der Mutter ab. Jungen wissen dann, dass sie anderen Geschlechts sind als die Mutter und lösen sich auch dadurch früher als Mädchen. Entsprechend brauchen sie für ihre Identität männliche Vorbilder, zum nachahmen, vergleichen und für ihre Identität. Gleichgeschlechtliche Bezugspersonen dienen quasi dem identifizieren (“ das macht man als Mann so /nicht so“). Gegenschlechtliche Bezugspersonen dienen der Refllektion/Spiegelung („so wirkt das als Mann auf andere“).

Dies ist natürlich nicht einzig ausschlaggebend, aber das männliche Vorbilder für die Entwicklung von Jungen unbedeutend seien, wäre ja mal ganz was Neues !

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ergänze:
Wenn Jungs dann auf die schiefe Bahn geraten wird immer ein Zusammenhang dazu erstellt bezüglich fehlender Orientierung und da gibt es Dinge, die Frauen für Jungen nicht sein können, unabhängig davon ob man von Eltern, Verwandten, Bekannten, Lehrern oder sonstwem redet.
Und ja, sorry, ich habe das Problem nicht und passe somit gar nicht in Ihre Schublade. Aber ist ja auch nicht so, dass mein Sohn keine männlichen Bezugspersonen hätte und männliche Pädagogen waren mir immer wichtig.

PaPo
11 Monate zuvor
Antwortet  Indra Rupp

*lol*
Der war gut!

… Moment, Sie meinen das ernst, oder? ^^

Indra Rupp
11 Monate zuvor

Soziale Männer sind keine Softies, sondern haben mehr E*** in der Hose als die Machos. Warum nur, verteidigen Sie die? Kommt mir recht trollig vor…
Da Sie mich ja hier laufend verspotten, würde ich gerne von Ihnen mal ein paar fundierte pädagogische Erkenntnisse hören oder etwas Basiswissen, dann kann ich Ihnen die Lehrkraft vielleicht abnehmen. Sie haben sich ja als alleinerziehende (bildungsspießer-?) Mutter geoutet aber sind ja laut Ihrer anderen posts auch Lehrerin…

Lisa
11 Monate zuvor

Über die Umfrage bin ich erstaunt. Ich kenne aber nur den großen Freundeskreis meines 28jaehrigen Sohnes. Die sind eher ruhig, nette Typen, nie gewalttätig und ein paar davon sind schwul. Abijahrgang 2014. Wen haben die bitte befragt bei der Studie? Würde da auch nach Bildungsgrad aufgeschlüsselt? Natürlich können gebildete Männer auch Frauen schlagen, aber es wird doch unwahrscheinlicher, wenn Gewalt generell nicht akzeptiert ist

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Lisa

Mal abgesehen davon, dass man eh nie weiß wie die meisten Menschen wirklich sind:

Wie viele dieser Personen haben denn:
1. Halbwegs regelmäßig/zuverlässig reproduzierbar *aus klischeehaft männlicher* (!!) Sicht Erfolg bei Frauen?
Bonushinweis: Wer alle Jubeljahre mal eine Freundin hat und darum noch „kämpfen“/sich bemühen muss, gehört NICHT dazu.
2. Überhaupt ernstliches Interesse daran? (Der gesellschaftliche Prozess läuft ja gerade als Konter der normalen Typen gegen die Amok laufende Hypergamie – einfach das Thema abschreiben, siehe aktuelle PEW-Studie dazu in den USA)

Es geht mir absolut nicht darum, hier irgendjemand abzuwerten – vereinfacht gesagt: Echtes Macho-Verhalten (nicht das, was in Lehrerkreisen so genannt wird, sondern echtes Macho-Verhalten) oder sogar gar „Gewalt“ in Partnerschaften auszuüben muss sich der Täter sozial gesehen „leisten können“.

Mithin: Eine Domäne für Unterschicht-Alphas.

Last edited 11 Monate zuvor by 447
Lovis
11 Monate zuvor

Ob die Umfrage representativ war, darüber wird diskutiert. Aber nehmen wir es mal an.
Welche Bevölkerungsgruppe mag häufiger solche Ansichten haben? siehe
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/150599/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-nach-alter/
??

Rainer Zufall
11 Monate zuvor

Furchtbar, wie elendig langsam die einfachsten Erkenntnisse benötigen. Da ist der Hass auf Homosexualität etc. nicht vielmehr, als die Verachtung des Weiblichen generell…

Derweil erklären jetzt Homegirls auf TikTok, dass sie ihr Leben rund um ihren Freund/ Mann ausrichten (und sich abhängig machen) wollen.

Auf der anderen Seite erzählen irgendwelche Dude-Broes, man müsse die Freundin manipulieren und abhängig machen. Selbst müssen die Jungs eine Fassade aufbauen und jeglichen Anschein von „Schwäche“ (da weiblich) demonstrativ ablehnen…

Was kann da Schule noch groß leisten?

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Gegen die evolutionsbiologisch hart verdrahtete Neigung von Frauen, sich für intime Beziehungen den biologisch und psychosozial „stärksten“ Mann zu suchen, den sie instinktiv glauben gerade noch im Zaun halten zu können?
Egal, was sie nach Aussen so sagen, behaupten, schreiben?

Nix.
Denn dafür müssten Frauen sich (tatsächlich und nicht nur vorgetäuscht) ändern.
Dies ist in unserer Gesellschaftsordnung dermaßen Tabu, dass schon die theoretische Erwähnung diesen Beitrag wohl der Löschung anheimfallen lassen wird. 🙂

Und dass da oben „stärkste“ steht ist kein Zufall, denn genau darauf wird selektiert. Nicht auf „am besten angepasst“.

Und diese „sexistischen“ „Dude-Bro-Tiktoker“…warum haben die so viele Views?

Ganz einfach erklärbar, egal wie sehr man darüber hetzen will:
Es funktioniert.

Nichts erhöht (vor allem kurzfristig) die Attraktivität als Intimpartner für Männer so extrem und zuverlässig wie alles, was „stark“ macht oder die Person zumindest so erscheinen lässt.
Die üblichen empfohlenen Mittel (dicke Muckis, sozial dominantes Auftreten im gerade noch akzeptierten Maß) wirkt auf extrem viele Frauen extrem attraktiv.
Und NEIN, nicht nur auf „ungebildete“ Frauen oder ähnliches. Auf alle.

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Sehr geehrte Redaktion – ich glaube Ihnen, dass Sie das ernst meinen, was Sie da geschrieben haben.
Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass Sie das aufrichtig meinen.

Wie immer gilt das Prinzip „Bild-Zeitung“: Alle anwesenden Personen machen sowas nie und nimmermehr. 😉

So ist es auch bei allen mitlesenden Männern, was ihre Wunschpräferenzen (Umsetzbarkeit für die 80% mal völlig außen vor gelassen) betrifft, ist doch ganz klar. 😉

Selbstverständlich ist der aufgeklärte Lehrer (m, und sofern Single) von heute stets auf der Suche nach finanziell über ihm stehenden, mindestens gleich alten Frauen (besser 10 Jahre älter), die ihm auch täglich so richtig die Meinung sagen und ihm klar machen, welche gender-/Klimasünden er heute gut machen muss. 😉

Indra Rupp
11 Monate zuvor
Antwortet  447

Also, ich stehe auf vernünftige Frauen… Gegensätze ziehen sich an!

Bayer
11 Monate zuvor
Antwortet  447

Sie sind schon ein – tja leider noch häufiges Exemplar Mann.

Wäre das einfach, wenns so wäre wie sie schreiben.
Es gibt x Studien, dass gerade Frauen, die selbst sehr gut ihre Frau stehen – und davon gibt’s genug 😉
Oft Ihrem Helferinstinkt erliegen.
D.h., gefährlich für Mädels sind häufig auch Männer, ‚ denen geholfen werden muss‘ ( einfaches Beispiel sind z.B. lange ertragene alkoholabhängige Partner ).

Lassen Sie doch den Frauen ihre Wahl, ihren Instinkt und ihre Fehler.
Sie haben schlechte Erfahrungen gemacht ? Weitersuchen…..

Kompliment @ Mädels von @ Redaktion, – das war fällig.

447
11 Monate zuvor
Antwortet  Bayer

Ach, Herr/Frau Bayer…merken Sie denn nicht, wie Sie mit ihrer Spitze (die gut platziert ist, ich gebe ehrliche 7/10) haargenau das von mir oben geschilderte Grundschema indirekt bestätigen? 😉

Wahrscheinlich nicht – die Spitze funktioniert nur unter der Annahme, dass … ahhhh ja richtig…. dass nur ein „richtiger“, sozial-validierter Mann der ist, der „gute Erfahrungen“ *zwinker-zwinker* mit Frauen macht. 😀
Echt süß, greift aber daher nicht so richtig.

Was/wen Frauen wählen geht mich im übrigen offiziell garnichts an – wir leben in einer offiziell emanzipierten Gesellschaft.

Genau so wenig, wie ich dafür irgendeine Form der Verantwortung, Hilfeleistung oder sonstwas übernehme.

Über die Partnerwahlpräferenzen erfolgreicher Frauen gibt es tatsächlich viele „Studien“ – unter anderem geraten die gerne in Partnerwahlmangel (nicht objektiv, sondern gefühlt), weil ihr Wunschmann… natürlich wieder einen Zacken drüber liegen soll.
Die Ehedauer von „Erfolgreiche Frau mit 0815-Typ“ wurde für Schweiz und Deutschland untersucht – genau ein mal, der Artikel dazu ist mittlerweile „verschwunden“…satte 95% dieser Ehen gehen in die Brüche.

Aus dem gleichen Grund ist die legendäre OK-Cupid-Studie gescrubbed worden – 80/20, Interaktionshäufigkeit…sobald „keiner hinschaut“ läuft es wie beschrieben.
(Und ja, jede Menge Männer handeln nicht gleich, aber auf äquivalente Weise undifferenziert, falls Sie das beruhigt)

DerechteNorden
11 Monate zuvor
Antwortet  447

„weil ihr Wunschmann… natürlich wieder einen Zacken drüber liegen soll.“
Äh, nö. Viele Männer haben umgekehrt ein Problem damit, wenn Frau mehr verdient/einen prestigeträchtigeren Job hat.
Habe ich selbst mehrfach erlebt. (Erst großes Interesse, nach Bekanntgabe des Berufs Einsetzen von Ehrfurcht und Panik. „Dann musst du ja furchtbar schlau sein.“) Habe ich sogar von diversen Männern aus meinem Freundes- und Familienkreis bestätigt bekommen. Mein Bruder hadert auch damit, dass seine Frau erfolgreicher ist.