KI in Schulen: Dafür nutzen Lehrkräfte KI-Tools am liebsten

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  • Kommentar zum Impulspapier der SWK von Dr. Diana Knodel, fobizz
  • Analyse zur Nutzung von KI durch Lehrkräfte
  • Kurzumfrage zeigt Potenzial und Hürden bei der Nutzung von KI-Tools in Schulen

Hamburg – Kürzlich veröffentlichte die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) ein Impulspapier zum Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT im Bildungssystem. Darauf reagiert Dr. Diana Knodel, Gründerin und Geschäftsführerin von fobizz, dem führenden Anbieter von KI, digitalen Tools und Fortbildungen für Lehrkräfte und fordert: “Künstliche Intelligenz sollte schnellstmöglich flächendeckend als Thema und als Lerntechnologie in den Schulalltag integriert werden. ChatGPT und andere KI-Anwendungen haben disruptives Potenzial und bieten eine einzigartige Gelegenheit, den Unterricht zu bereichern und auf die digitale Zukunft vorzubereiten.“, so Knodel. „Wir müssen lernen, mit gewissen Unsicherheiten umzugehen und Lehrkräfte bei der pädagogischen Einbettung von KI in den Schulen unterstützen.“

Fobizz bietet bereits über 20 Fortbildungen an, die speziell auf das Thema KI und Sprachmodelle ausgerichtet sind. Diese Fortbildungen helfen Lehrkräften dabei, ihre mediendidaktischen Kompetenzen zu stärken und KI sinnvoll und effektiv in ihren Unterricht zu integrieren. „Wir wollen Lehrkräfte dabei unterstützen, sich mit KI zu beschäftigen und hilfreiche Anwendungsszenarien für den Unterricht zu entwickeln, um so ihre Schüler:innen optimal auf die digitale Zukunft vorzubereiten“, so Knodel. Eine interne Analyse von fobizz zeigt auf, wie Künstliche Intelligenz bereits heute von über 100.000 Lehrkräften bundesweit genutzt wird.

fobizz KI-Promptlabor bietet einfachen Einstieg in die Arbeit mit KI für Lehrkräfte (Quelle: fobizz)

Das neue KI-Promptlabor ist beliebt bei Lehrkräften

Die fobizz KI-Anwendungen werden von Lehrkräften bereits vielseitig genutzt, vorzugsweise zur Unterrichtsvorbereitung. Besonders beliebt sind die fobizz KI für Texte (ähnlich zu ChatGPT) und das fobizz KI-Promptlabor, das mit über 50 Anwendungsfällen speziell für Lehrkräfte einen anwendungsorientierten und einfachen Einstieg in die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz bietet – passend auch für Einsteiger ohne Vorwissen. Die Lehrkräfte können so wertvolle Zeit bei der Vorbereitung und Organisation sparen und sich effizient auf den Unterricht vorbereiten.

Am häufigsten genutzt wird das KI-Promptlabor zur Erstellung von Unterrichtsplänen, zur Formulierung von Einstiegen in den Unterricht, zur Erstellung von Bewertungstabellen oder zur Planung von Unterrichtsreihen. Hier fünf konkrete Anwendungsbeispiele:

  • Einfacher Unterrichtsplan (Unterrichtsvorbereitung)

Erstelle einen einfachen Entwurf für einen Unterrichtsplan, in dem du Informationen wie Klassenstufe, Fach, Thema, Schulform und Dauer der Stunde eingibst.

  • Lustige Einstiege (Inspiration)

Erstelle lustige und motivierende Einstiege in deinen Unterricht, in dem du Thema, Klassenstufe, Fach und Interessen der Schüler*innen eingibst.

  • Bewertungstabelle (Feedback)

Formuliere genaue Aufgabenstellungen und eine Bewertungsmatrix mit Gütekriterien für die Bewertung von Schülerarbeiten, in dem du Klassenstufe, Fach, Thema, Titel der Aufgabe, eine Aufgabenbeschreibung und das Format angibst.

  • Aktivitäten Pinnwand (Unterrichtsplanung)

Erstelle eine Tafel mit kreativen Aktivitäten und Aufgaben, aus denen deine Schüler:innen auswählen können, in dem du Klassenstufe, Fach, Thema und bei Bedarf zusätzliche Details eingibst.

  • Reihenplanung (Unterrichtsplanung)

Erstelle eine Kursübersicht und Reihenplanung zu einem gewünschten Thema, indem du Anzahl der Stunden, Klassenstufe, Fach, Anzahl der Sitzungen pro Woche, Dauer der Stunde, Schulform und Semesterthema eingibst.

Umfrage unter Lehrkräften zeigt Potenzial und Hürden bei der Nutzung von KI-Tools

Eine nicht repräsentative Umfrage unter 350 Lehrkräften, auf Linkedin, X (ehemals Twitter) und Bluesky, durchgeführt von fobizz und Dr. Diana Knodel, ergab mehrere Gründe, warum Lehrkräfte KI-Tools bisher noch nicht genutzt haben: Mangelndes Vertrauen in die Fähigkeiten von KI-Tools, Zeitmangel für die Einarbeitung, Sorge vor zu viel Digitalisierung, fehlende sinnvolle Einsatzgebiete und die Bevorzugung traditioneller Informationsquellen.

Die Umfrageantworten von Lehrkräften, die KI-Tools bereits nutzen, offenbaren jedoch auch eine Vielzahl von Gründen, die klar für den Einsatz von KI sprechen: Arbeitserleichterung, schnelle Ergebnisse, praktische Vorbereitung, Effizienzsteigerung, Unterstützung bei der Unterrichtsplanung, Verbesserung von Schülerarbeiten und die Einordnung der Nutzung von KI-Tools als Teil ihres Bildungsauftrags.

Ziel von fobizz ist es, die Vorteile und Potenziale von KI-Tools für Lehrkräfte nutzbar zu machen und Hürden zu überwinden. „Ich glaube, dass KI eine wichtige Rolle in der modernen Bildungslandschaft spielen wird und wir wollen Lehrkräfte dabei unterstützen, KI effektiv zu nutzen“, so Knodel.

Über fobizz

Fobizz ist die führende deutschsprachige Plattform für Weiterbildungen und Anbieter von Tools & KI für Lehrkräfte und Schulen. Dabei hat fobizz es sich zur Aufgabe gemacht, die Digitalisierung des Unterrichts voranzutreiben und Lehrkräfte in die Lage zu versetzen, ihren Schüler:innen Kenntnisse in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Medien und IT einfach und praxisnah zu vermitteln. Fobizz sieht sich in der Rolle des täglichen Begleiters von Lehrkräften, um sie in ihrem Unterrichtsalltag zu entlasten. Seit der Gründung im Jahr 2018 hat das fobizz-Team um Diana Knodel bereits über 6.000 Schulen und mehr als 350.000 Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum unterstützt.

Pressekontakt

Doreen Görisch
mobil: 0172 3947051
email: doreen.goerisch@fobizz.com

Dies ist eine Pressemeldung der fobizz | 101skills GmbH.

Innovation im Klassenzimmer: Mecklenburg-Vorpommern führt fobizz KI-Assistenz als erstes Bundesland für alle Schulen ein

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2 Kommentare
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Hysterican
3 Monate zuvor

Wir haben vor einigen Wochen eine solche Fortbildung genießen dürfen…bei der es – der Teufel ist zuweilen ein Eichhörnchen 😉 – massive Connecting-Probleme für den Referenten gab, weil – tadaa! – das schulinterne W-Lan UND der Server überlastet waren.

Also hat uns der Referent eine ganze Reihe von Anwendungsbeispielen „geschildert“ – weil nicht darstellbar -, die auch aufgrund seiner freundlichen und kompetenten Art großes Interesse bei uns allen weckte.

Auf die Frage, wann uns die notwendigen Apps auf die Dienst-iPads installiert werden, musste er leider Farbe bekennen:
Die Stadt BI hatte keine finanzielle Freigabe zugesichert (man sei in Verhandlungen – aber die Chancen stünden schlecht) – wir könnten allerdings diese Apps im Jahresabo selber erwerben – die städtischen Admins würden diese dann auf die individuellen Geräte installieren (wir haben keinerlei Installationsberechtigungen!!) oder noch besser wäre es, wenn wir uns private Endgeräte anschaffen würden – dann wären wir völlig unabhängig von der städtischen iPad-Administration.

Interessant war es, die Entwicklung der Aufmerksamkeitsspanne bei den KuK für den Rest der Fortbildung zu beobachten:

Sie war quasi ausgelöscht – und es griffen Privatgespräche um sich, Spielereien an den Endgeräten, Fotos zeigen usw. während der Referent ziemlich verloren vor der Gruppe stand und abgemeldet war.

So geht heute Digitalisierung!
So vergeigt man diese wichtige technische Neuerung!
So werde ich nicht in dieses Thema verstärkt einsteigen!
Ich habe gerade meinen Kreidevorrat für meinen Unterricht wieder aufgestockt.

Unfassbar
3 Monate zuvor
Antwortet  Hysterican

Beim Thema OK kommt noch erschwerend dazu, dass Browser ChatGPT oder Verwandte schon ohne Anmeldung, Kosten oder nennenswerte pädagogische Filter eingebaut haben.