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“Lifestyle-Teilzeit”: CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch beschneiden (was vor allem Lehrerinnen beträfe)

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BERLIN. Teilzeit gilt vielen Politikerinnen und Politikern als ungenutzte Reserve gegen den Fachkräftemangel. In Bayern hat die Staatsregierung daraus unlängst schon konkrete Einschränkungen für Lehrkräfte abgeleitet. Nun kommt zusätzlicher Druck aus Berlin: Der CDU-Wirtschaftsflügel will den Rechtsanspruch auf Teilzeit grundsätzlich beschneiden. Für den Schulbereich, in dem Teilzeit besonders verbreitet ist – vor allem unter Lehrerinnen –, hätte das womöglich weitreichende Folgen.

Schluss mit lustig (Symbolbild.) Illustration: Shutterstock

„Seien wir doch mal ganz ehrlich: Wen genau treffen diese Einschränkungen denn jetzt eigentlich am härtesten? Genau, die Lehrerinnen!“, sagt Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), im vergangenen Oktober. Da der Anteil von Frauen in Teilzeit viel höher sei als der von Männern, nehme es der Freistaat „billigend in Kauf, dass Frauen es mal wieder zu ihren eigenen Lasten richten sollen!“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Großspurig“ habe die Koalition aus CSU und Freien Wählern im Koalitionsvertrag „Bayern ist Familienland“ getitelt. Der darin enthaltene Satz „Der Freistaat ist verlässlicher Partner aller Familien“ sei „wirklich mehr als blanker Hohn!“

Hintergrund der Kritik: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor neue Einschränkungen bei der Teilzeit von Lehrkräften angekündigt. Begründet wurden sie mit dem Lehrkräftemangel (News4teachers berichtete). „Es macht wenig Sinn, Quereinsteiger im Bildungsbereich zu beschäftigen, wenn gleichzeitig bis zu 50 Prozent der ausgebildeten Lehrkräfte in Teilzeit sind“, befand Söder. Künftig soll familienpolitische Teilzeit nicht mehr für Eltern von Kindern unter 18 Jahren möglich sein, sondern nur noch bis einschließlich 14 Jahre. Zudem sollen Beamtinnen und Beamte in Teilzeit verpflichtet werden, mehr Stunden als bislang zu leisten.

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Teilzeit-Rekord – „Gleichzeitig herrscht in der gesamten Wirtschaft Fachkräftemangel“

Kommt es jetzt noch ärger? Der Wirtschaftsflügel der CDU will den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken – grundsätzlich. Es soll ihn nur noch geben, wenn besondere Gründe vorliegen. Dazu zählt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung. Das geht aus einem Antrag der MIT an den CDU-Bundesparteitag im Februar hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Antrag trägt den Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“.

Der gesetzliche Anspruch auf Teilzeit erlaubt es Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Bei vorübergehender Teilzeit kehren sie anschließend automatisch zur vorherigen Stundenzahl zurück. Arbeitgeber können den Antrag nur aus gewichtigen betrieblichen Gründen ablehnen.

Die MIT begründet ihren Antrag damit, dass die Teilzeitquote in Deutschland einen Rekord erreicht habe. „Gleichzeitig herrscht in der gesamten Wirtschaft Fachkräftemangel.“ Der Antrag sieht auch vor, dass Teilzeitkräfte nur noch bei Vorliegen besonderer Gründe Sozialleistungen wie Grundsicherung, Kinderzuschlag und Wohngeld erhalten können. „Die Solidargemeinschaft darf nicht die Work-Life-Balance von Aufstockern finanzieren“, hieß es.

Tatsächlich arbeiten Lehrkräfte deutlich häufiger in Teilzeit als Beschäftigte in der Gesamtwirtschaft. Im Schuljahr 2023/2024 lag der Anteil nach Daten des Statistischen Bundesamtes bei 43,1 Prozent an allgemeinbildenden Schulen – ein neuer Höchstwert. Bei den Lehrerinnen betrug die Quote 50,7 Prozent, bei den Lehrern 22,6 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft arbeiteten 30,9 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit (News4teachers berichtete).

Eine zentrale Rolle in der politischen Debatte spielte ein Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz aus dem Januar 2023. Darin war von einer Teilzeitquote von „rund 47 Prozent“ die Rede. Mehrere Länder nahmen diese Zahl zum Anlass, über Einschränkungen der Teilzeitmöglichkeiten nachzudenken. Der Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm stellte jedoch klar, dass diese Berechnung methodisch fehlerhaft war, da auch stundenweise Beschäftigte einbezogen worden seien.

Klemm verwies zudem auf den hohen Frauenanteil im Lehrberuf. Rund 70 Prozent der Lehrkräfte seien Frauen, während ihr Anteil in der Gesamtwirtschaft bei etwa 47 Prozent liege. Frauen arbeiteten insgesamt deutlich häufiger in Teilzeit als Männer. „Weil im Lehrberuf der Frauenanteil so hoch ist, fällt auch die Gesamtquote aller Lehrkräfte höher aus – ohne dass dafür besondere Privilegien verantwortlich wären“, erklärte Klemm. Auch der Vorsitzende der SWK, Olaf Köller, räumte später ein, stärker differenzieren zu müssen, lehnte jedoch eine grundlegende Neubewertung der Empfehlungen ab.

„Teilzeit ist vielfach weiblich. Wer Teilzeit im Lehrberuf einschränkt, greift in die Selbstbestimmung von Frauen ein“

Trotz dieser Einordnung setzten mehrere Bundesländer die SWK-Empfehlungen in unterschiedlichem Maße um. Baden-Württemberg kündigte im Frühjahr 2023 verschärfte Regeln für Teilzeit an, andere Länder erhöhten die Hürden für neue Anträge oder appellierten an Lehrkräfte, ihre Stundenzahl freiwillig zu erhöhen. Die aktuellen Zahlen zeigen große Unterschiede zwischen den Ländern: Hamburg kam im Schuljahr 2023/2024 auf eine Teilzeitquote von 55,0 Prozent, Bremen auf 52,2 Prozent, Baden-Württemberg auf 50,1 Prozent. Thüringen und Sachsen-Anhalt lagen mit rund 23 Prozent am unteren Ende.

Frauenvertretungen warnten früh vor den Folgen solcher Eingriffe. „Teilzeit ist vielfach weiblich. Wer Teilzeit im Lehrberuf einschränkt, greift in die Selbstbestimmung von Frauen ein“, sagte Tanja Küsgens, Bundessprecherin der Frauen im VBE. Viele Lehrkräfte übernähmen weiterhin den Großteil der Care-Arbeit oder pflegten Angehörige. Einschränkungen der Teilzeit verschlechterten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – und könnten dazu führen, dass noch mehr Lehrerinnen den Schuldienst verließen.

Zugleich zeigen Umfragen, dass Teilzeit unter Lehrkräften nicht Ausdruck mangelnder Arbeitsbereitschaft ist. In einer repräsentativen Befragung für das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung erklärten zwei Drittel der befragten Teilzeit-Lehrkräfte, sie könnten sich eine Erhöhung ihrer Arbeitszeit vorstellen. Bei den über 40-Jährigen waren es sogar 73 Prozent. Voraussetzung sei allerdings eine grundlegende Reform der Arbeitszeitorganisation. Das Deputatsmodell, das vor allem die Zahl der Unterrichtsstunden erfasst, blende einen Großteil der tatsächlichen Belastung aus. „Das deutsche Deputatsmodell ist ein überkommenes Modell“, sagte Dagmar Wolf von der Stiftung.

Ähnliche Ergebnisse lieferte eine Umfrage des Bayerischen Philologenverbands unter fast 5.000 Mitgliedern. Auch dort signalisierten viele Teilzeit-Lehrkräfte Bereitschaft zur Aufstockung, knüpften diese jedoch an klare Bedingungen. Zusätzlicher Unterricht dürfe nicht automatisch mit mehr außerunterrichtlichen Aufgaben verbunden sein. Der Verbandsvorsitzende Michael Schwägerl erklärte: „Klarer könnte das Ergebnis nicht sein: Die Kolleginnen und Kollegen wollen unterrichten und möchten dafür ausreichend Zeit haben.“

Auch am aktuellen Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels gibt es Kritik – sogar aus der eigenen Partei. Der CDU-Sozialflügel kritisierte, mit dem Antrag werde das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt. „Ich würde mir auch wünschen, dass mehr Menschen in Teilzeit, die sie oft als Teilzeitfalle empfinden, wieder auf Vollzeit wechseln“, sagte Dennis Radtke, der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Dafür müssen wir aber die Rahmenbedingungen bei Kinderbetreuung und Pflege verbessern.“ Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisierte zudem, mit dem Begriff „Lifestyle-Teilzeit“ zeichne die CDU ein falsches Bild der Lebensrealität von Frauen und älteren Menschen.

Und laut Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung liegt die Teilzeitquote in Deutschland zwar tatsächlich auf Rekordniveau. Aber deshalb ist das Arbeitsvolumen insgesamt gar nicht gesunken. Denn: Teilzeitbeschäftigte arbeiten demnach heute mehr Stunden als in früheren Jahren, zuletzt im Durchschnitt gut 18 Wochenstunden. News4teachers / mit Material der dpa

Beamtenstatus für Lehrkräfte abschaffen? CDU-Bundesparteitag soll über den Vorstoß abstimmen – „Bild“ heizt an: „Schlaraffenland“

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ed840
1 Monat zuvor

Gibt es nicht ein Bundesland, in dem Teilzeit unter 75% nur noch in Ausnahmefällen genehmigt wird und Lehrkräfte noch dankbar sein sollen, dass die Giftzähne noch gar nicht ausgepackt wurden?

RealschullehrerBW
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

ja ist in Baden Württemberg so…

Tigrib
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

BW. Ausnahmen sind Kinder, Krankheit oder Pflege von Angehörigen.

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

Bilanz bei uns: Zwei Kollegen in Teilzeit sollten aufstocken. Jetzt ist eine dauerkrank, die zweite hat die “Angehörigen Karte” gezogen. Ergebnis ist eine halbe Stelle weniger. Danke für nichts.

Mr. Farmer
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

Dahin steuern wir leider, wenn die Teilzeit eingeengt wird. Hier geht es nicht um Work-Life-Balance, hier geht es um die Erhaltung der eigenen Gesundheit. Wir alle haben diesen Beruf sicherlich aus Überzeugung gewählt und machen ihn auch gerne, wenn er stemmbar ist.

Caro
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

In Bayern z.B. ohne Kinder oder ausführlichste Pflegegradnachweise maximal 24/27 Stunden erlaubt.
Hat halt die Krankenstände massiv erhöht – aber wen kümmerts!?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Es betrifft nicht vor allem Lehrerinnen, sondern Frauen, die sich weder 24/7-Pflege für Angehörige noch die Aufgabe des Berufs leisten können.
Wirtschaftsfeindlichkeit gegen Familien + strukturelle Mangelversorgung von Kindern und Senior*innen, Frauenbenachteiligung im Übertrag = Frauen an den Herd – ich meine natürlich, zwischen Beruf und Haushalt + Pflege “entscheiden” müssen. Wer sonst? Etwa die Männer? (augenroll)

Entlarvend peinlich, wenn die “Wirtschaftspartei” – wie Komiker sie nennen – KEINE Versorgung der Angehörigen ausbauen wollen UND die kostenlosen Pflegekräfte, welche zwischen schlechterbezahlter Arbeit und unbezahlter Ausbeutung balancieren, als faul beschimpfen.
Wer wählt diese Typen?

Heinrich
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Na ja. Wenn man mal ganz ehrlich ist, ist familiäre Teilzeit bis 18 schon ein bissl übertrieben.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Heinrich

Hat Ihr Bauchgefühl noch etwas bezüglich mangelnder Betreuungs- und Pflegeangeboten zu liefern?

Wobei… Erbschaftssteuern ausnahmslos eintreiben und Aktiengewinne besteuern, damit die “Leistungsträger*innen” voll ausgelastet sind…
Aber ob die CDU sich auf diese Kürzertretenden bezieht? 😉

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie finden es normal, dass gesunde, normale Kinder bis 18 Jahre rund um die Uhr betreut werden müssen? Das erklärt einige Ihrer Kommentare der letzten Jahre. 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wieviele sollen das sein und wie viele deren Mütter gehen nicht bspw. Pflegetätigkeiten nach bzw. würden eher kündigen, als sich Vollzeit zu geben?

Alle Zahlen frisch von Bellypedia oder haben Sie IRGENDetwas, das Ihre völlig wirren Behauptungen unterfüttert?
Aber sofort wieder der Union unkritisch nach dem Mund reden, traurig

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Ich formuliere sie noch einmal anders: bis zu welchem Alter müssen, Ihrer Meinung nach, gesunde, normal entwickelte Kinder/ Jugendliche ständig betreut/ beaufsichtigt werden?

Freitag
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Beamtenkinder bis 18.
Angestelltenkinder bis 12.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Freitag

Ungerecht, aber auch keine Zahl, wie viele Beamt*innen das angeblich in Anspruch nehmen, ohne andere Gründe für Teilzeit zu haben (geschweige, ob sie in Vollzeit weiterarbeiten würden…)

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie haben also keine Belege, dass Arbeitnehmer*innen mit volljährigen Kindern die Teilzeit nicht aus Gründen wie bspw. Pflege beantragen.

Ich fände das unzureichend, aber mit Ihrem Wissen können Sie es offenbar bis in den “Wirtschafts”flügel der CDU bringen. Daumendrück 🙂

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Jahrzehntelang Menschen, welche die Verbeamtung über alles gestellt haben

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Sie meinen Beamt*innen können nicht in Teilzeit wechseln?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Eher nicht, da volle Hingabe, da bin ich mal konservativ!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Ich kenne Personen in Teilzeit, aber ich wäre ja nicht so irre, darauf politische Forderungen zu begründen…

Aber Respekt für Ihre Hingabe trotz schlechter Rahmenbedingungen. Ich wünsche Ihnen Stärke, Gesundheit und einen langen Atem 🙂

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Die Frauen, die Sie aufzählen, sind keine Lifestyle-Teilzeitlerinnen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Seltsam nicht wahr? Konisch auch, dass die CDU keine konkreten Zahlen nennt…
Werden wie bei Abschiebungen mal wieder völlig falsche Zahlen suggeriert, ohne dass die – wieder – verstehen, welchen gesellschaftlichen Schaden sie anrichten, Teilzeitkräfte pauschal als faul zu bezeichnen?
https://www.news4teachers.de/2026/01/lifestyle-teilzeit-cdu-wirtschaftsfluegel-will-rechtsanspruch-beschneiden-was-vor-allem-lehrerinnen-betraefe/#comment-773387

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nahezu alle Lehrerinnen und Lehrer, die keine Verwandten zu pflegen haben, und deren jüngstes Kind mindestens in Klasse 7 ist, können prinzipiell in Vollzeit arbeiten. Wer dann trotzdem Teilzeit macht, macht aus meiner Sicht Lifestyle-Teilzeit.

Jetzt sind Sie dran.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Oder sie hängen den Beruf aufgrund der aktuellen Arbeitsbedingungen komplett an den Nagel :/
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/lehrer-lehrermangel-kuendigungen-100.html

Ob sich das Wegfallen gegenüber der Attraktivität des Berufs rechnet, werden wir wohl erst später lernen – WENN sich jemand mal die Mühe macht zu schauen, wie viele Menschen “ohne Grund” in Teilzeit sind…

Haben Sie da zufällig Zahlen, wie viele Mütter Sie meinen, die nicht pflegen, keine Kinder in der 7. Klasse oder höher haben UND den Beruf in Vollzeit weiter ausüben werden?

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Die teilzeitquote bei Lehrerinnen ab 50 dürfte einen ungefähren Hinweis geben. Das spielt aber bei meiner Definition keine Rolle.

Die Arbeitsbedingungen sind mies, ich weiß. Die Ursachen könnten diese Lehrerinnen aber benennen und dementsprechend wählen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Danke für die Antwort.

https://www.tagesschau.de/inland/lehrermangel-teilzeit-lehrkraefte-100.html
Wie viele von den ü50’ern Angehörige Pflegen, andere Gründe haben (welche die CDU als “gut” befindet) und ob sie beo Vollzeit weiterarbeiten würden, ist damit aber nicht geklärt – im Gegenteil.

Ich glaube nicht, dass die CDU da (wieder) keine Prognose hat, wie viele Personen betroffen sind und wie das Endergebnis aussehen sollte :/

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Darf ich auch?
Warum sollte das “negativ” sein? Warum sollte man hier nicht erwähnen, dass die Arbeitsbedingungen dann offensichtlich so unattraktiv (oder attraktiv) (oder sogar beides) sind, dass hier auf Teilzeit gegangen wird?
Es ist jedermann und jederfraus Entscheidung dies zu tun. Sollte es zumindest sein. Für Fachkräftemangel ist der Staat/AG zuständig. Teilzeit ist im Lehrerbereich eine “Bereicherung” wegen des Deputatssystems und strukturellen Systematiken.
Wenn man allerdings es nicht schafft “genug Menschen” in den Beruf reinzubekommen, um diesen immensen Vorteil zu “bespielen”, dann läuft hier doch schon was grundlegend falsch.
Gerade weil TZ statistisch gesehen im Lehrkräftebereich mehr “unbezahlte Überstunden” bzw. mehr investierte Grundzeit benötigt auf die jeweilige einzelne Deputatsstunde gesehen.
Alleine schon, weil hier dann mehr Qualität überhaupt erst unter heutigen Rahmenbedingungen gegeben ist.

Ob man das “Lifestyle-Teilzeit” nennt. Oder “Überlebensmodus”. Oder “Nutzen-Gewinn-Abwägung”. Oder sonst was … Liegt doch durchaus in der jeweiligen Lebenssituation und Möglichkeit des Individuums.
Fakt ist: Es werden systematische Strukturen gegeben. Diese kann man natürlich anpassen – wie hier gefordert. Hat natürlich auch einen Risiko-Nutzen. Beispielsweise die angeordnete ‘Mehrarbeit’ gegenüber potentiellen Kündigungen, Krankheitszeiten, Unzufriedenheiten [da “Zwang”], “Trotz-Reaktionen” bis sonst was.
Auch das sollte man eben bedenken.
Zudem ist das “Jobprofil” dann auch “eine Werbung” in welche Richtung auch immer.
Lust auf Teilzeit? Ziel: Zumindest kein Lehramt studieren und nicht dort “arbeiten”.
Kann man machen … Kurzfristig auch durchaus “Risiko-Nutzen” auf Seiten von “Abdeckung durch Druck”. Langfristig gesehen … Will das dann wieder keiner erklären können und gewusst haben.
Jaja … Man macht sich die Welt so, wie es einem gefällt (so).
Aber die Welt dreht sich halt trotzdem weiter. Die wirtschaftlichen und sozial-wirtschaftlichen Faktoren ebenfalls.
Und wenn man diese in jeglichen Bereichen “nach oben schraubt”, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man “Mangelbereich” ausgleichen will, diese jedoch systematisch und systemisch dadurch tatsächlich “schwächt”.
“Sollen sie mal machen”. Privatschulen würden sich freuen. Nachhilfeunternehmen ebenfalls. Eventuell sogar mancher “Staatsgefangener”, welcher die noch engeren Ketten des Bindungsstaats im Bildungsbereich Schule anzieht und dadurch riskiert, dass man den Schlüssel hier einfach selbst mal umdreht und wegspaziert.
Wir arbeiten und auf systemischer Basis strukturell immer mehr in diese Richtung. Privatschulen werden sowieso mehr. Trend. Der Staat profitiert davon. Auch das ist ein “Abwägen” und eine “Verlagerung der Bedingungen und Übernahmen der Pflichten – sowie Auslagerung der eigenen Pflichten des Staates auf ‘Privaten Sektoren mit staatlicher Kontrollmechanik’ “.
Gut … Schauen wir halt mal.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

“Ob man das “Lifestyle-Teilzeit” nennt. Oder “Überlebensmodus”. Oder “Nutzen-Gewinn-Abwägung”.”
Nicht zu vergessen, OB es so viele Frauen gibt, welche ohne “guten Grund” in Teilzeit gibt.

Für wie viele Menschen in Teilzeit, meinen Sie hier Ihre Überlegungen anzustellen?

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten mit Zahlen – sorry.

Es wird immer einen Grund haben, warum man in Teilzeit arbeitet. Entweder “gewollt” oder “situativ gegebene” oder sonst was.
Also im Prinzip umfasst “meine Überlegung” natürlich alle.
Ob es immer “nötig” ist … Ist wieder etwas anderes. Aber einen Grund hat es zumindest nahezu immer? Und wenn der Grund nur “mehr Freizeit” ist – ist das absolut in Ordnung und zu akzeptieren meiner Meinung nach. Und ob man das “Lifestyle” dann nennt … Auch geschenkt. Warum sollte man das nicht machen dürfen? Braucht man immer “Begründungen” und “Rechtfertigungen”?
Die Frage ist eher … Reicht TZ zum Leben für einen? Ist man damit wirklich zufrieden und glücklich? Gut. Wo ist dann das Problem?
Finde schon alleine das Topic – sorry – absurd. Soll doch jeder und jede bestenfalls selbst entscheiden können, ob und wieviel man arbeitet, so lange es reicht und man tatsächlich zufrieden ist.
Alles andere … Klar. Arbeitgeberpolitik.
Und natürlich “profitiert” die Gesellschaft von “Vollzeit”. Jedoch bezahlt man eben häufig dann auch den Preis (der eigenen) Lebenzeit für Freizeit.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

TZ ist in Verbindung mit dem Ehegattensplitting ein super Mittel, um der Progression bei der Besteuerung zu entkommen.
Flatten the curve and tax the rich.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Das ist allerdings wiederum eine systemische Ursache und Problematik. Und genau dort auch zu kritisieren und zu lösen.

Hier sollten wir “das Problem” nicht verschieben und falsch auslegen finde ich.
Sehen Sie das etwa anders?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

“Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten mit Zahlen – sorry.”
Kein Stress, die CDU kann das auch nicht 🙂
Aber sollte auf diesem Fragezeichen Politik gemacht werden?

Kichererbse
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das ist wieder so viel “Unrealismus”. Wer sich Teilzeit leisten kann, kann sich auch eine Haushaltshilfe leisten. Dass Lehrerinnen Angehörige pflegen, kommt nicht öfter vor als in der Gesamtbevölkerung und ist eher nicht relevant für die hohe Teilzeitquote unter Lehrerinnen. Wir haben eine solche Kollegin.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Kichererbse

Richtig. Es geht bei der Diskussion nicht um Personen, die kleine Kinder haben oder jemanden Pflegen müssen. Es geht um die Frage ob es einen gesetzlichen Teilzeitanspruch für jeden geben Arbeitnehmer geben soll – ohne Mitspracherecht und der Bedarfes der Arbeitgeberseite.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Ukulele

Gibt es eigentlich ein Gesetz, dass Menschen in DE überhaupt arbeiten müssen?Gibt es einen gesetzlichen Vollzeit-/Arbeitsanspruch? Wenn jemand einen gut verdienenden Partner hat, eine große Erbschaft erhielt oder einen Millionen-Lottogewinn – muss der dann arbeiten (egal ob Vollzeit oder Teilzeit)?
Meine persönliche Meinung dazu: solange man nicht der Gesellschaft auf der Tasche liegt, sollte jeder selbst entscheiden, ob und wieviel er arbeitet, um seinen gewünschten Lebensstil selbst zu ermöglichen.
(Ehe jemand falsche Schlussfolgerungen zieht: ich habe nichts erheiratet oder ererbt, habe immer Vollzeit gearbeitet, weil ich mir kein Leben als “nur” Hausfrau für mich vorstellen konnte und auch nicht abhängig von meinem Mann sein wollte. Aber jeder nach seiner Fasson!)

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

“Meine persönliche Meinung dazu: solange man nicht der Gesellschaft auf der Tasche liegt, sollte jeder selbst entscheiden, ob und wieviel er arbeitet, um seinen gewünschten Lebensstil selbst zu ermöglichen.”

Jaja, manche haben genug geerbt, da sollten Sie nicht zur Arbeit gedrängt werden während der Bundeskanzler Arbeitnehmer*innen in Teilzeit als faul beschimpft XD

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ach so, wäre da die Einführung einer gesetzlichen “Pflicht zur Arbeit” dann vielleicht in Ihrem Sinne ?

Dann müssten wir halt mal an ein paar wenige Reiche ran – und an Millionen der von Ihnen heiss geliebten Mit-Esser, für deren Mangel an Initiative Sie sonst so eifrig streiten und ringen und immer ‘ne Entschuldigung parat haben.

Viele Grüße vin jemanden, der theoretisch (bis zur frühesten Pensionsgrenze) garnicht mehr arbeiten müsste und es natürlich trotzdem tut.

“Arbeitspflicht” ist in Demokratien nicht durchsetzbar, ist eher so DDR-Style.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

“Ach so, wäre da die Einführung einer gesetzlichen “Pflicht zur Arbeit” dann vielleicht in Ihrem Sinne ?”

Nö, mir würde schon eine angemessene Besteuerung reichen, dass sich steinreiche Menschen nicht “befreien” lassen müssen. Bis dahin erinnere ich freundschaftlich an die Heuchelei, nach Unten zu treten, während die Reichsten beschenkt werden 🙂

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wie stellen Sie sich das konkret denn vor? Wir nehmen allen die Häuser weg? Staatliche Verteilung der Wohnplätze? Nach was dann? Gehalt? Status?
Das ist ja absurd.
Sie können Multimillionäre nicht dazu “verleiten”, dass diese “genauso” dastehen, wie “Geburtsloser” [hartes Wort, stylis… stilistischer Einsatz]. Der Einsatz dieses “Jokers” würde ein potentielles Lebensrisiko auch dessen Menschen und weiterer bedeuten. Dazu würden Sie die Staatsmacht ausbauen und den privaten Bereich immens abschwächen. Zumindest, falls Sie auch nur ansatzweise skeptisch gegenüber den staatlichen Entscheidungen wären/sind.

Also mal konkret … Wie stellen Sie sich das vor?
Ist ja zumindest mal interessant dieses Szenario gedanklich durchzuspielen.
Ich behaupte mal … Sie werden die Folgeprobleme nicht “gedanklich” beheben und hätten schlichtweg keine Lösungen und Antworten.
Packen wir’s an: Legen Sie los. Ich stelle Ihnen dann gerne potentielle Problemwirkungen und Sie versuchen sich an die Lösungswege.

Und ja … Natürlich kann man “ganz oben” mal tatsächlich was bewirken. Wir sprechen hier aber schon von “staatlicher/arbeitstechnischer Unabhängigkeit” und “Wege ‘dorthin’ “. Schaffen Sie dann Erbe komplett ab? Wie sieht es denn mit dem Bürgergeld aus? Machen Sie dies so unattraktiv, dass man hier nicht “passiv” (über)leben kann? Das ist nämlich einer der stärksten Konsequenzen und Anker.
Warum sollte ich dann überhaupt arbeiten und “finanzielle Unabhängigkeit” versuchen zu erreichen, wenn der Staat die Option des Bürgergeldes als Alternativoption der “finanziellen Unabhängigkeit” anbietet? Wo wäre der privat-finanzielle Mehrwert? Sozial? Da lache ich drüber. Dann her mit dem BGE. Geht nicht? Raus mit Ihren Lösungsvorschlägen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

“Wie stellen Sie sich das konkret denn vor? Wir nehmen allen die Häuser weg? Staatliche Verteilung der Wohnplätze? Nach was dann? Gehalt? Status?
Das ist ja absurd.”
Stimmt, da haben Sie sich einen wahrhaftig absolurden Strohmann gebaut, congrats.

Aber wie wäre es – wie absurd – dass die Superreichen ihre Steuern tatsächlich zahlen, ANSTATT davon “verschont” und von den übrigen Steuerzahlenden bezahlt zu werden? 😀
Warum beleidigt die CDU in Ihrer Freizeit nicht “wirtschaftlich erfolgreiche” Menschen, sich nicht auf Renditen auszuruhen, sondern selbst Arbeitsstunden zu liefern – da geht doch garantiert viel Geld durch work-life-balance verloren…

“Warum sollte ich dann überhaupt arbeiten und “finanzielle Unabhängigkeit” versuchen zu erreichen, wenn der Staat die Option des Bürgergeldes als Alternativoption der “finanziellen Unabhängigkeit” anbietet?”
Tolle Frage! Warum nähern sich die Löhne dem gesetzlichen Existenzminimum an?
Arbeit soll sich doch angeblich lohnen!
Unironisch: erfreulicherweise verstehen dies inzwischen Teile der Union. Weiter so!
https://www.n-tv.de/politik/CDU-Arbeitnehmerfluegel-will-gegen-Minijob-Parallelwelt-vorgehen-id30256541.html

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Stimmt, da haben Sie sich einen wahrhaftig absolurden Strohmann gebaut, congrats.”

Das ist kein Strohmann – das waren Fragen an Sie. Diese können Sie ganz einfach mit “Nein, das meinte ich nicht” beantworten. Kein Stress.
Wenn ich das als “Argument” genutzt hätte, dann wäre es tatsächlich ein (absurder) Strohmann. Eben ein Strohmann-Argument. So sind es lediglich mal Fragen, welche im Raum stehen und Sie einfach beantworten können.
Wirkt das für Sie anders? War so nicht gemeint. Dann sehen Sie es bitte tatsächlich als Fragen.

“Aber wie wäre es – wie absurd – dass die Superreichen ihre Steuern tatsächlich zahlen, ANSTATT davon “verschont” und von den übrigen Steuerzahlenden bezahlt zu werden? ”

Da gehe ich mit. Sollte so sein.

“Warum beleidigt die CDU in Ihrer Freizeit nicht “wirtschaftlich erfolgreiche” Menschen, sich nicht auf Renditen auszuruhen, sondern selbst Arbeitsstunden zu liefern – da geht doch garantiert viel Geld durch work-life-balance verloren…”

Legitime Frage ohne Fragesatz.

“Tolle Frage! Warum nähern sich die Löhne dem gesetzlichen Existenzminimum an?
Arbeit soll sich doch angeblich lohnen!”

Danke.
Weil man “das machen kann” und man als AG davon profitiert. Dazu einige “nieder hält”. Zudem in Beschäftigung. Dazu Gewinnmaximierung. Dazu … Einiges.
Dass sich arbeit aktuell lohnt ist Auslegungssache und Perspektivensache.
Daher: Für wen?
Dass man mit “normaler Arbeit” nicht durch “Sparen” reich wird … Ist schon alleine oft rein rechnerisch schnell rauszufinden.

“Unironisch: erfreulicherweise verstehen dies inzwischen Teile der Union. Weiter so!
https://www.n-tv.de/politik/CDU-Arbeitnehmerfluegel-will-gegen-Minijob-Parallelwelt-vorgehen-id30256541.html

Machen wir uns nichts vor … Es geht weder um verständnis, noch um Wissen dazu. Das sollte und ist vorhanden behaupte ich.
Es geht oft um Willen und den “Nachteilen” für einen selbst und “Clientel/Lobby”.
Ansonsten hätten wir auch keine Behindertenwerkstätten mit 1,50/2,50 Euro “Lohn” die Stunde. Das ist eine Frechheit, Ausbeute und nicht zu billigen (eigentlich). Aber zählt halt nicht als Arbeitsort. Eher als Ort des Arbeitens. Und somit … Trauerspiel.
Weiß man das nicht? Naja … Schon irgendwie … Aber ist ja schon gut für “Staat”, wenn man 1. Diese Menschen beschäftigt 2. Wenig zahlt 3. Sie die Lobby [AG] oft unterstützen 4. Man das nicht großartig politisch thematisiert 5. Man “diese Menschen” vom direkten Arbeitsmarkt “wegnimmt” 6. Man “sie nicht in der Gesellschaft” sieht.

Ich hatte mich im Übrigen auf diesen Post von Ihnen bezogen:

“Jaja, manche haben genug geerbt, da sollten Sie nicht zur Arbeit gedrängt werden während der Bundeskanzler Arbeitnehmer*innen in Teilzeit als faul beschimpft XD”

Und deshalb die Fragen gestellt …
Auch durch Besteuerung der Milliardäre [was ich definitiv zustimme, dass das höher und v. A. konsequenter erfolgen sollte] werden diese weiterhin “nicht arbeiten müssen”. Außer Sie wären dafür, dass man “alles nimmt”. Und das wirft dann tatsächlich aber auch massive Konsequenzen auf.

Dass mit der “TZ AN” Beschimpfung hat erstmal nichts mit der Aussage von Poschemutschka zu tun. Beides kann gelten. Die Aussage selbst zur TZ finde ich persönlich respektlos.
Allerdings sehe ich die Aussage von Poschemutschka für sich stehend als richtig an. Warum sollte man denn “Zwangsarbeiten” müssen? Wenn man “es sich leisten kann” nicht zu tun?
Solidarität? Wem gegenüber? Soziales Miteinander? Bei welchen Berufen? Und wer definiert das? Und warum macht man dann nicht die Rahmenbedingungen besser? Usw.
Das kann man “einfach” trennen.

Ihr Kommentar war eher Richtung “whataboutism”.
Ist emotional absolut in Ordnung und verständlich. Aber bleibt eben “whatablutism” und “verzweigt” hier unabhängige Situationen erstmal. Wozu denn?
– Soll doch jede/r Arbeit ablehnen, wenn er/sie das möchte und kann
– Politiker sollten generell keine Gruppen und Lebensumstände diffamieren
Und wer die CDU noch wählt … Der sollte sich sowieso grundlegend mal Gedanken machen. Gerade im Bereich der Bildung. Aber auch in anderen Bereichen wie Migration und co.
Ganz davon abgesehen, dass ich persönlich schon wegen “Christlich” sie in heutiger Zeit nicht (mehr) wählen würde. Aber ist so meine persönliche Sache mit “neutraler” Politik und “Weltoffenheit”.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla
Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Bla

“Wir nehmen allen die Häuser weg? Staatliche Verteilung der Wohnplätze? Nach was dann? Gehalt? Status?
Das ist ja absurd.”
Nein, das ist ein Strohmann-Argument und Sie haben ganz toll Ihre Behauptungen eingeordnet, die ich nie im Ansatz sagte.

Oder meinten Sie das ernsthaft in Bezug auf das Zahlen bereits geltender Steuersätze, andtatt sich davon “befreien” zu lassen?
Was meinen Sie, wie der absolute Großteil der Bevölkerung das macht? 😀

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich habe nur Fragen gestellt. Keine Behauptung. Das waren Fragen. Diese habe ich angeleitet begleitet, was passieren würde/könnte.
Habe nie behauptet, dass Sie das so sehen oder sonst was.
Aber Sie müssen doch selbst sich Gedanken gemacht haben?
Darum ging es eher. Keine Strohmänner, da keine Behauptungen und nichts. Lediglich begleitete Fragen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nein.

Oldfashion
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Viele Eltern meiner Schüler arbeiten nicht.

Das hat aber nichts mit Reichtum zu tun.

Also arbeiten “müssen” müssen diese Eltern nicht….

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Oldfashion

Die meine ich ja auch nicht!

Oldfashion
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Da gehe ich von aus.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Zu:

“Meine persönliche Meinung dazu: solange man nicht der Gesellschaft auf der Tasche liegt, sollte jeder selbst entscheiden, ob und wieviel er arbeitet, um seinen gewünschten Lebensstil selbst zu ermöglichen.”

Das ist richtig. Ich bin der gleichen Meinung. Bei der Thematik geht es ja nicht darum jemanden zu irgendetwas zu zwingen, sondern lediglich den allgemeinen einseitigen Rechtsanspruch für Teilzeit abzuschaffen.

Sofern Sie und ihr Arbeitgeber einen guten Weg für Teilzeit finden und dieser Weg sogar eine WinWin Situation für beide Seiten ist, ist alles wunderbar.

Es sollte aber eben nicht sein, dass ein Unternehmer eine Person in Vollzeit benötigt und entsprechend einstellt. Diese aber ein Jahr zwei Jahre später einseitig erklärt, dass sie an jetzt nur noch 70 Prozent arbeiten möchte. Und der Arbeitgeber irgendwie Ersatz für die 30 Prozent suchen muss. Darum geht es in der Diskussion.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Ukulele

Richtig! Dann muss sich der/die TZ-Kraft ggf. einen neuen passenden Job suchen, der zum Lebensstil passt, es sei denn es gibt berechtigte Gründe für TZ und nicht nur wegen “Life-Style”.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie beide wollen also die Position von Arbeitgeber deutlich anheben und verbessern? Cool. Arbeitnehmerrechte mal weiter reduzieren. Das ist der Weg. Sehe ich auch so *Augenroll*. Sollte man vielleicht doch die Seite dann irgendwann wechslen, wenn man dies kann und “leistbar” für einen ist. Geht man auf “Ausbeutung” als Standard etwas. Gute Sache. Hoffentlich freuen sich “die Geburtenverlierer” hier auch so sehr, wie systemisch reiche Menschen. Top.
Könnten wir auch anstreben, dass bspw. jeder die FDP wählen muss? Bestärkt ja auch irgendwie den AG-Markt immens. Können wir das irgendwie als Forderung mal in den Raum stellen?
AG, FDP, Reiche … Freuen sich doch dann.
Auch anteilig Grün und AfD könnte man als “kleine Prozentzahl” aufnehmen. Somit hätte man doch einen guten Bund. Scheint auch von Farben zu passen. Gelb/Grün/Blau. Rot wirkt aggressiv. Ersetzen wir durch Gelb.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Oder wir bauen Ganztagsbetreuung und Kitas aus?
War das nicht eine der sehr wenigen guten Ideen im Unrechtsstaat DDR? Aber warum sollten gerade Sie darauf kommen 😉

Sie können auch für das klassiche Modell einzelner Familienversorger*innen vorschlagen, das setzt aber voraus, dass entsprechende Gehälter gezahlt werden anstelle ein Rennen zum Existenzminimum zu veranstalten.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Ukulele

Und wie viel sind das?
Die “eine Kollegin” von Kichererbse?

Naja, wenn die CDU darüber redet, müssen es wohl Millionen sein 😉

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Kichererbse

Von der einen Kollegin auf alle anderen schließen, hm?
Muss für sie schwierig sein, wenn die zufällig die einzige Person in Teilzeit an Ihrer Schule ist 😉

Konfutse
1 Monat zuvor
Antwortet  Kichererbse

„Wer sich Teilzeit leisten kann, kann sich auch eine Haushaltshilfe leisten.“
schön, in welcher Realität Sie leben dürfen. Da hab ich etwas falsch gemacht!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

LOL! Trotz 40 Vollzeit konnte ich mir keine Haushaltshilfe leisten. Zum Glück habe ich einen Mann geheiratet, der sich nie zu schade war (trotz Schichtdienst) im Haushalt seinen Teil beizutragen, der auch mal die Windeln der Kinder gewechselt hat (keine Wegwerf-Windeln) und, und und… Unsere Söhne machen es ebenso!

Ich_bin_neu_hier
1 Monat zuvor
Antwortet  Konfutse

“Da hab ich etwas falsch gemacht!”

Nein, gar nicht – Sie haben bloß einen Bezug zu der Realität, in der Sie leben (was durchaus nützlich ist!) und andere Leute – nun ja, eben nicht (was unter Anderem zu inkorrekten Annahmen und ebensolchen Aussagen führen kann).

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Kichererbse

Nur mal so gefragt…was glauben Sie, was eine private Haushaltshilfe oder gar ein Pfleger kostet ?

Fischers Fritze
1 Monat zuvor

Um Teilzeit zu verringern, muss man die Arbeitsbedingungen verbessern! Aber was hat die Politik getan? Sie hat die Bedingungen gelassen, wie sie sind, und nur finanzielle Anreize gesetzt (z.B. Wieder-Verbeamtung oder A13 für alle). So kam, was kommen musste, viele Lehrerinnen haben sich selbst entlastet durch Teilzeit. Man hatte dann eventuell noch nicht mal (viel) weniger Geld.

In Berlin streikt die GEW seit 3 Jahren (?) immer wieder für bessere Arbeitsbedingungen. Aber die meisten Lehrer machen nicht mit.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Fischers Fritze

“A13 für alle” war lange überfällig. Damit wurde die jahrzehntelange Diskriminierung des überwiegend von Frauen ausgeübten Berufs der Grundschullehrerin beendet: Die EINZIGE Gruppe im öffentlichen Dienst, die nicht entsprechend ihrer Ausbildung (Studium auf Master-Niveau und 2. Staatsexamen) entlohnt wurde.

Wie würde Sie diese Diskriminierung rechtfertigen wollen? Sind ja nur (mehrheitlich) Frauen? Sind ja nur Kinder, die bei der Berufsausübung im Mittelpunkt stehen?

Schämen Sie sich!

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

A13 für alle ist an den sek I-Schulen eine Einladung für weitere Reduzierung auf das netto von a12.

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das heißt, man sollte nicht auf A13 erhöhen? Das Gehalt möglichst gering halten, damit alle Vollzeit arbeiten müssen?

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Ulla

A13 für alle oder auch nicht ist eine völlig andere Diskussion.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Vor allem Konservative BeamtInnen möchten die Angleichung der GP Lehrkräfte nicht!

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Fischers Fritze

Natürlich muss man die Bedingungen verbessern, wobei insbesondere die Steuern und Sozialabgaben fallen. Der Mittelschichtbauch bei der Abgabenquote ist geradezu eine Einladung zur Stundenreduktion.

Kichererbse
1 Monat zuvor
Antwortet  Fischers Fritze

Das ist der größte Witz: Alle jammern über die Arbeitsbedingungen und dass die GEW nichts täte und wenn die GEW zum Streik deswegen ruft, gehen fast alle weiter brav zur Arbeit und lassen sie im Stich.

Friesennerz
1 Monat zuvor
Antwortet  Kichererbse

Das ist die traurige Wahrheit.

Karl Heinz
1 Monat zuvor

In dem Punkt bleibt die ZäDäUu sich dann also doch wieder treu.

Das Ganze dürfte aber in großem Konflikt mit dem Grundgesetz stehen (Art. 12, Art. 6, Art. 3)

Das Bundesverfassungsgericht betont stets die “Einheit der Verfassung” – das heißt, ein Ziel (wie Wirtschaftswachstum) darf nicht auf Kosten anderer Verfassungsgüter (wie Familienfreiheit, Gleichberechtigung) absolut gesetzt werden.

Ein pauschales Verbot von Teilzeit “zur Lebensgestaltung” unterstellt, dass die persönlichen Gründe nicht legitim seien. Das Grundgesetz schützt aber gerade die private Lebensgestaltung als Ausdruck der persönlichen Freiheit. Eine Regelung, die nur Teilzeit zur Kindererziehung oder Pflege erlaubt, alle anderen Lebensmodelle (Weiterbildung, Ehrenamt, Gesundheitsvorsorge, persönliche Entfaltung) aber ausschließt, wäre kaum mit der Würde des frei sich entfaltenden Menschen (Art. 1 GG) vereinbar.

Simone L.
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Die schönen Verweise auf das Grundgesetz sind Ihr Rettungsanker, nicht wahr?! Das Grundgesetz gilt nicht absolut. Grundrechte können auch per Gesetz eingeschränkt werden. Sonst dürfe auch niemand inhaftiert werden wegen Art. 1 GG. Wie weit Grundrechte eingeschränkt werden dürfen, urteilt im Zweifelsfall das Bundesverfassungsgericht.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Alles richtig. Aber im Zeiten des kommenden “Notstandes” (Aufrüstung, massivster Arbeitskräftemangel, KI, …) wird man schon sehen, dass auch das Grundgesetzt interpretationsfähig ist.

Ich habe schon einmal prognostiziert: Die Pflicht zur (Vollzeit-) Arbeit für Lehrkräfte wird kommen. Der Staat kann schließlich nicht jeden unterstützen, der sonst noch hier im Lande lebt…

Friesennerz
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Eigentlich alles falsch. Lesen Sie die gute Argumentation von “Se Länd” und anderen dazu!

Se Länd
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Dass es vor 2001 keinen allgemeinen Teilzeitanspruch gab, zeigt schon, dass das Grundgesetz kein bestimmtes Arbeitszeitmodell vorschreibt. Der Gesetzgeber hat hier Gestaltungsspielraum. Eine Einschränkung wäre nicht automatisch verfassungswidrig, sondern hinge von Ausgestaltung und Begründung ab (Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung etc.). Die Frage ist also weniger ob man etwas ändern darf, sondern wie.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

So sympathisch mir Ihre Meinung ist, gibt es aber wohl keinen Verfassungskonflikt.

Denn es geht doch wohl nur darum, ob Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden können, Teilzeit anzubieten. “Teilzeit zur Lebensgestaltung” wäre immer noch möglich, wenn das mit dem Arbeitgeber ausgehandelt oder in einem Tarifvertrag festgelegt wurde.

Bevor man aber an die Teilzeit geht, sollte die CDU sich an die Abschaffung von Mini-Jobs machen. Denn die sind sehr beliebt bei Arbeitgebern, weil Lohnnebenkosten gespart werden können.

Friesennerz
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Manche schwingen allzu gerne mit der “Verfassungskeule” und haben doch eigentlich keine Ahnung, wovon sie da reden.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Besser Minijobs an Bedingungen koppeln. Gerade für Studierende sind Minijobs eine wichtige Möglichkeit, um sich etwas dazu zu verdienen

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Auch für Migranten, um sich zu integrieren und um besser Deutsch zu lernen!

Kichererbse
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Zur Not ändert man einfach das Grundgesetz und dann passt es wieder (siehe Schuldenbremse). Die “Gebote” des Grundgesetzes bedürfen sowieso der Auslegung. Sie gelten nie wortwörtlich. Das sollten Sie wissen als Akademiker.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Bitte sachlich bleiben. Es geht keineswegs um ein Verbot. Es geht darum ob Arbeitnehmer einen einseitigen Rechtsanspruch darauf haben sollen ohne Berücksichtigung der betrieblichen Belange.

Walter Hasenbrot
1 Monat zuvor
Antwortet  Ukulele

Auch bisher gibt es keinen einseitigen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer. Wenn der Arbeitgeber nachweisen kann, dass er aus betreiblichen Gründen auf den Arbeitnehmer nicht verzichten kann, kann er Teilzeit auch verweigern.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Und hier haben wir schon das Problem: Bürokratie.

Eine solche Nachweispflicht ist aufwändig, kompliziert und verursacht Kosten ohne Nutzen zu bringen. Klassisches Fall von Sozialismus.

Dies wird deutlich wenn man die Nachweispflicht umkehren würde auf den Arbeitnehmer. Versuchen Sie mal zu belegen, dass es für den Unternehmer im konkreten Fall keine Nachteile hat zwei anstelle von einer Person einzustellen.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor

Diese Art den Lehrerberuf “attraktiver” zu machen habe ich nicht kommen sehen

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Das sieht man mal, wie verzweifelt die Politik ist. Jahrzehntelange Fehlplanungen und Fehlpolitik um Bildungssektor können offenbar nur noch durch wildes “um-sich-Schlagen” und massivsten Drohungen ausgeglichen werden, dazu ist das Beamtentum jetzt gut. Das muss man sich mal vorstellen, man wird zur Vollzeit gezwungen, obwohl man es aus unterschiedlichen Gründen nicht möchte. Man hält den Teilzeitlern auch noch “Lifestyle” Verhalten vor. Erstens geht es den Dienstherrn gar nichts an, wie man sein Leben gestaltet, und zweitens ist dies eine Unverschämtheit, ohne Hintergrund so etwas zu behaupten.
Der primäre Grund für Teilzeit ist doch tatsächlich, dass man Vollzeit mittlerweile gar nicht mehr schafft, ohne sich kaputt zu machen. Das ist natürlich keinen Gedanken in den oberen Rängen wert.
Zur Zeit des Lehrerüberschusses war es genau umgekehrt, man wurde in Teilzeit gezwungen, auch noch befristet, obwohl man das nicht wollte. Was ist das nur für ein unorganisierter und inkompetener Arbeitgeber?

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das betrifft auch Pflegeberufe. Als Vollzeit- Pflegekraft bis 67? Viele leiden schon Mitte 50 an Rücken- und Kniebeschwerden. Kann die Pflege auf Kräfte, die „nur noch“ 70 Prozent arbeiten, verzichten? Nein.
Außerdem sollte die CDU vielleicht darauf verzichten, ausgebildete Menschen in Nacht- und Nebelaktionen in ihre „sicheren“ Herkunftsländer zu remigrieren und sie in Ruhe hier weiterarbeiten zu lassen, wie es buchstäblich jeder vernünftige Mensch am liebsten hätte.

Oldfashion
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Grins – da waren Komiker am Werk….

D.h. für Frauen, eine entscheidende Entscheidung zu treffen: Kinder oder Arbeit.

Also nix mit Selbstbestimmung.

Würde niemals drüber nachgedacht werden, wenn es sich um Teilzeit-Männer handeln würde….. Kriegen halt auch keine Kinder, die als Nachschub (selbst überlegen, wofür) dienen werden, wenn weiterhin dieser Mensch im Weißen Haus und auf der Bühne der Welt sein Unwesen treibt.

Na, man wird schauen, was passiert, wenn Menschen, die wegen gesundheitlicher Probleme (Erschöpfung , psychischer Erkrankung etc.) in Teilzeit arbeiten nun in die Vollzeit gezwungen werden.

Kann mir vorstellen, dass sich da die Dauerausfälle häufen…..

Ist bestimmt besser für die Beteiligten – oder?!

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Oldfashion

Bei uns geht eine Kollegin deswegen einfach in die Teildienstunfähigkeit. Da bekommt sie einen fetten Zuschlag von 50% der weg fallenden Stunden, den Rest gleicht die Versicherung aus. Bedeutet, sie arbeitet wenig und verdient genau so viel wie zuvor.

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Zum einen geht man nicht „einfach so“ in die Teildienstfähigkeit, sowas entscheidet der Amtsarzt. Zum anderen zählen die Zuschläge nicht für die Pension, sondern nur die tatsächlich gearbeiteten Stunden.

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Oldfashion

Die Krankenkassen sollten jetzt ebenfalls Sturm laufen gegen diesen Schwachsinn.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Würden die Frauen komplett zu Hause bleiben, wären sie beitragsfrei familienmitversichert. Mit einer Teilzeitbeschäftigung zahlen sie entsprechende beiträge. Und im Fall des Krangeldbezuges bekommen sie dann ja auch nur 60% ihres Teilzeitentgeltes. Besteht also überhaupt kein Grund, dass die Krankenkassen Stellung beziehen.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Der Lehrerberuf wird sich sehr stark ändern..
Bachelor – 1. Jahr Fortbildung und du bist Lehrer mit E11!

Arbeitszeiterfassung muss sowieso kommen. Also werden sie mehr Nachfrage durch Senkung der Anforderungen finden 🙂
Es wird in den nächsten Jahren genug Menschen aus der Wirtschaft geben, die das annehmen werden.

Se Länd
1 Monat zuvor
Antwortet  mathpi

Die Idee ist ja schon längst da mit der 1-Fach-Lehrkraft. Ich kann mir gut vorstellen, dass ma aus der Richtung zukünftig mehr hören wird.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Se Länd

Warum denn auch nicht. Wäre mal ein pragmatischer Ansatz.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Die Regelung betrifft ja alle Berufe.

Katze
1 Monat zuvor

Na großartig. Jetzt also noch die Begrifflichkeit „Lifestyle‑Teilzeit“, ausgerechnet im Lehrerberuf. Als würden massenhaft Lehrkräfte morgens aufwachen und denken: „Ach, heute mal ein bisschen weniger Unterricht, weil’s so gut zum Latte‑Macchiato‑Vibe passt.“
Die Wahrheit ist: Die paar, die wirklich aus “Lifestyle‑Gründen” reduzieren, kann man an einer halben Klassenliste abzählen – und die werden von den anderen eher mit hochgezogener Augenbraue betrachtet als gefeiert.
Der Rest geht in Teilzeit, weil Vollzeit im aktuellen Schulsystem ungefähr so nachhaltig ist wie ein Sprintmarathon ohne Sauerstoff. Wer nicht irgendwann reduziert, landet im Burnout. Und wenn man diese Menschen jetzt per Gesetz wieder in die Vollzeit zwingt, passiert genau das, was jeder weiß, aber keiner laut sagen will:
Der „Krank“ wird zur letzten Entlastungsmaßnahme, die das System überhaupt noch zulässt. Nicht aus Faulheit, sondern weil der Körper irgendwann schlicht sagt: „Mach du mal weiter, ich bin raus.“
Doch statt diese Realität anzuerkennen, wird lieber so getan, als gäbe es da eine große Gruppe von Teilzeit‑Genießern, die man endlich „disziplinieren“ müsse. Praktisch, denn so muss man sich nicht mit den eigentlichen Problemen beschäftigen: überfüllte Klassen, fehlende Unterstützung, steigende Anforderungen, wachsende psychische Belastungen.
Am Ende läuft es wie immer:
Politisch wird Härte demonstriert, im Alltag bricht das System weiter weg. Weniger Unterricht, noch mehr Ausfälle, noch mehr Frust.
Aber Hauptsache, man hat ein knackiges Schlagwort gefunden, das sich gut in Pressemitteilungen macht.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Ich stimme Ihnen nicht oft zu, aber Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Danke

Mario
1 Monat zuvor

Wieso darf es Teilzeit BeamtInnen geben? Ich dacht volle Hingabe! Auch Nebenjobs eigentlich nur in Ausnahmefällen moralisch zulässig, da so Jobs vernichtet werden können!

Mika
1 Monat zuvor

Ich finds ja irgendwie lustig…
Erst übernimmt der Westen die Poliklinik (nennt sich jetzt Ärztehaus), und jetzt kommt auch die Vollzeitpflicht. Gibt’s dann auch den Haushaltstag einmal pro Monat? So als Anerkennung der Care-Arbeit?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

… und Frauen dürfen, als Anerkennung der Care-Arbeit, 5 Jahre früher in Rente (in der DDR Frauen mit 60, Männer erst mit 65).
An anderer Stelle machte ich ja schon den alternativen Vorschlag – pro Kind können Frauen ein oder zwei Jahre früher in Rente gehen. Das würde vielleicht auch gegen den demographischen Wandel helfen. 🙂
P.S.: in der DDR gab es meines Wissens keine Vollzeitpflicht und Frauen konnten auch unbezahlt nach der Geburt eines Kindes länger als 1 Jahr zu Hause bleiben (Kolleginnen von mir taten das z. T. 3 Jahre).

GriasDi
1 Monat zuvor

Teilzeitgehalt bei 41 Stunden pro Woche, Ehrenamt usw.
Und wenn jemand tatsächlich Lifestyle-Teilzeit macht – ja und? Geht’s den Staat was an? Gerade der Wirtschaftsflügel sollte doch verstehen, wenn jemand eine Kosten-Nutzen-Analyse macht und dann zu dem Schluss kommt: Vollzeit nein Danke.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  GriasDi

Das VERSTEHT dieser Flügel ganz genau – und will es exakt darum verbieten.

GriasDi
1 Monat zuvor

Und dann erzählen die geistig nicht so besiedelten CDUler, dass in Deutschland im Schnitt zu wenig Stunden gearbeitet würden. Würden aber alle Frauen aufhören zu arbeiten, würde dieser Schnitt ansteigen und alles sähe prima aus. Ist das wirklich gewollt?

Frau Mahlzahn
1 Monat zuvor

Ich kenne viele, die Teilzeit arbeiten, weil sie den Job in Vollzeit nicht so ausführen können, wie es ihren Ansprüchen genügt.
Das sind nicht selten bei uns die eher küngeren Kolleginnen und Kollegen, die sich auf die Stunden sehr gut vorbereiten und alles richtig machen wollen.
So eine Regelung würde also mitunter dazu führen, dass die Unterrichtsqualität leidet.

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Frau Mahlzahn

Wirtschaftlich gedacht, ist das bestimmt egal. Hauptsache, Kinderbetreuung im Ganztag läuft, damit beide Eltern in Vollzeit der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Es ist anscheinend optional möglich, die Kinder in dieser Zeit gut auszubilden, muss aber nur auf dem Papier so sein.
So kommt es jedenfalls bei mir an.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Die Kinderbetreuung ist ja auch dann zu leisten, wenn die Eltern den ganzen tag in der Wirtschaft hocken, weil ein wackeliger Schankhaustisch immer noch besser als ein fester Arbeitsplatz ist.

Wissenspflaster
1 Monat zuvor

Wenn man Arbeitskräfte gewinnen will, liest man ihnen normalerweise alle Wünsche von den Augenn ab: Arbeitszeit? Wie gewünscht. Zulage? Darf’s auch etwas mehr sein!
Homeoffice – oder lieber Arbeitsplatz mit Kaffeeautomat und Obstkorb? Kinderbetreuung – ist organisiert…

Realistin
1 Monat zuvor

Ja, weil die Bedingungen und Anforderungen immer schwerer wurden, haben viele TZ genommen. Leider damit auch viel weniger verdient.
Woanders gibt es 2-3 Tage HOmeoffice und die 35-Stunden Woche. Ja, was macht man wohl?

dickebank
1 Monat zuvor

Ich bin ja auch der Meinung, dass alles unter 24 Stunden am Tag Teilzeit ist.

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Hahahahahaha! Was hab ich gerade wieder mal gelacht!

Hallo, dickebank,

ich verfolge inzwischen seit 22 Jahren hier Ihre Kommentare! Dabei stelle ich fest, dass diese zunehmend besser und humoriger werden. Ich bin begeistert und lache mich tw auch kaputt. Kompliment,Chapeau und viele Grüße 🙂

Friesennerz
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Seit “dickebank” nicht mehr im Dienst ist, ist er/sie tatsächlich sehr viel ironischer geworden, bis hin zum Zynismus. Ich mag’s auch.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Friesennerz

*eifersüchtiges Blinken der vorderen Leuchtdiode*
“Challenge accepted!”

Sepp
1 Monat zuvor

Ich finde die Argumentation einerseits sogar (rechnerisch) verstehbar. Es gäbe genügend Lehrkräfte, wenn diese denn hinreichend eingesetzt werden könnten und weniger in Teilzeit wären.

Grundsätzlich gehen wir doch einem Beruf nach, um Geld zu verdienen. Wir tauschen Arbeit(-szeit) gegen Geld. Dabei sollte jeder selbst entscheiden können, wie viel Arbeit man gewillt ist zu leisten und entsprechend mehr oder weniger Geld bekommen.

Im Lehrerberuf ist Teilzeit aber m.E. ein schlechte Deal. Auch wenn es grundsätzlich teilbare Aufgaben gibt, wird meist doch erwartet, dass man sie voll erledigt. Im Endeffekt reduziert man in der Teilzeit eben doch nur das Deputat und nicht alle anderen Aufgaben proportional, bekommt aber entsprechend weniger Geld…

Ich kenne auch Lehrkräfte, die in Teilzeit sind, weil sie die normale Arbeit sonst nicht (mehr) schaffen. Sie arbeiten quasi voll, aber mit reduzierten Stunden und weniger Geld.

Wenn die Möglichkeit zur Teilzeit noch weiter eingeschränkt wird, wird der Beruf eben noch unattraktiver. Kollegen, die in Teilzeit ihre Aufgaben gerade noch erledigt bekommen, werden durch Wegfall der Teilzeit ggf. krank und fallen ganz weg – mehr Aufgaben für alle anderen Kollegen, die dann weiter überlastet werden.

Letzendlich müsste man eher an die Arbeitsbedingungen rangehen und Vollzeit wieder attraktver machen. Damit erreicht man mehr als mit Druck.

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Wenn in Grundschulen alle LK Vollzeit arbeiten würden, dürften wir uns zusätzlich für doppelte Klassenführungen „bedanken“. Dann hätten wir nämlich jede Menge Stunden, aber nicht genug Personen, um jede Klasse zu versorgen.

Lossi
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Dann wäre das mit dem Ganztag vielleicht ein kleineres Problem… Oder steht irgendwo, dass eine GS LK um 12.15 das Schulhaus verlassen muss?

Marie
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Seit wann verlassen Vollzeitkräfte um 12.15 Uhr die Schule? In die OGS müssen sie auch derzeit schon, aber doppelte Klassenführung haben sie dann trotzdem. 8 14-Stunden-Kräfte können 8 Klassen versorgen, das wird mit 4 Vollzeitkräften sportlich.

Lossi
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

An quasi jeder GS.
Falls der Unterricht bis 13.00 Uhr geht ist mit Sicherheit die 1. Stunde frei oder fällt aus.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Sepp

Wir tauschen Arbeit(-szeit) gegen Geld.”

Zeit gegen Geld tauschen Angestellte.
Beamte tun genau das nicht, sondern sie bekommen die Bezüge, um die Arbeitskraft (komplett) dem Dienst zur Verfügung stellen zu können. Deshalb gibt es auch keine Kurzarbeit, falls mal weniger Arbeit anfällt, und die strikten Regeln für Nebenjobs.
Mir persönlich wäre da ein etwas anderes System lieber, in dem das Gehalt an die Arbeit gekoppelt ist, aber das Beamtensystem ist halt nicht so gebaut.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Warum Nebenjobs? Volle Hingabe

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

“Volle” Hingabe? Der Genuss von Alohol während der Dienstzeit ist untersagt.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Volle Hingabe bezeichnet den rückhaltlosen Einsatz für eine Aufgabe, einen Menschen oder ein Ziel, getragen von tiefem Interesse und hoher persönlicher Priorität. Im Berufsbeamtentum ist dies ein hergebrachter Grundsatz, der vollen persönlichen Einsatz und die Hingabe der Arbeitskraft erfordert. Es ist eine Form des leidenschaftlichen Engagements, oft gepaart mit Vertrauen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Also nüchtern nicht zu ertragen.

Lossi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Das weiß vielleicht niemand.
Beamtentum bedeutet doch für die meisten: hoch die Tassen!

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Genau, soviel zur Theorie des Berufsbeamtentums.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Wer weltweit einmalige Privilegien hat, der sollte weder dauerhaft in Teilzeit arbeiten noch einer Nebenbeschäftigung außerhalb des Dienstes nachgehen dürfen!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Leibeigenschaft oder Zwangsarbeit könnten da Abhilfe schaffen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

BeamtInnen dienen, andere Personen arbeiten
Leider sorgen WohlfühljuristInnen dafür, dass es für BeantInnen immer lockerer wird

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Wenn die Juristinnen das für Beamtinnen erreichen, dann frag ich mich doch, warum die Juristen, diese Pfeifen, das für Beamte nicht hinbekommen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Binnen I

Maybe
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Vlt weil diese kein Pfeifchen rauchen 😉
Keine Aufforderung zum Drogenkonsum @ liebes forum
und Dank an @ dickebank für seine ironisch-humoristischen Beiträge.

Muxi
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Jeder Beamte hat diesen Bedingungen bei Vertragsabschluss zugestimmt (ich auch) und muss sich natürlich daran halten.
Und wenn es nicht passt, kann man kündigen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Welcher Vertrag? Beamte werden ernannt. Das geschieht zunächst auf Widerruf. Nach mindestens zwei Jahren erfolgt, wenn dem nichts entgegensteht, die Verbeamtung auf Lebenszeit.

Da kein vertragliches Arbeitsverhältnis besteht, können Beamte auch nicht kündigen. Sie können den Dienstherren allenfalls untertänigst bitten, sie aus dem Dienst zu entlassen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Wie sehen Sie das bei ehrenamtlichen Tätigkeiten (so ganz nebenbei)? Frage für eine Freundin.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Dürfen Dienst nicht beeinflussen
Sogar die mega-konservative Frau Laurien scheiterte daran, einem Lehrer die Nebentätigkeit an einer Privatschule zu untersagen

Mr. Farmer
1 Monat zuvor

Dann aber bitte nicht wundern, wenn bald niemand mehr vor den Klassen steht. Das Aufgabenfeld als Lehrkraft ist unter diesen Arbeitsbedingungen leider nicht zukunftsfähig. Wer möchte sich das noch antun und freiwillig die Gesundheit riskieren?

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr. Farmer

Ich Wette, dies wird nicht passieren. Nicht in der aktuellen wirtschaftliche Situation und den aktuellen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt

dickebank
1 Monat zuvor

Es gibt laut GG keine Arbeitspflicht. Und das “Arbeit frei macht” ist ein Irrglaube und die Parole aus gutem Grund verboten. Hoffentlich fällt der Union diese unverschämte Forderung auf die Füße, so dass man sagen kann, dass es ihr recht geschähe oder auf Lateinisch “suum cuique”, dass nicht nur das Leitwort der Feldjäger der Bw ist sondern in der deutschen Übersetzung ebenfalls von den Nazis konterkarriert und zynisch umgedeutet worden ist.

Die Union, die ewig ihrer wertkonservativen Vorstellung von Familie nachhing, und es nicht schafft die Voraussetzungen für eine Kinderbetreuung auch von Kleinkindern zu organisieren, die gerne das Ehrenamt und die familiäre Versorgung von Dauerkrankten und Pflegebedürftigen durch Familienangehörige preist, die die Unfähigkeit zur Verhütung mit dem Paragraphen 218 verfolgt und stattdessen die Mütterrente III unter das Wählerinnenvolk bringt, will jetzt die Arbeitsmarktreserven heben und Teilzeitbeschäftigte zu Vollzeitbeschäftigung verdonnern, nur weil es den unionsnahen Verbänden, Organisationen und Wirtschaftsführern nicht gelingt, langfristige Personalplanungen unter Berücksichtigung der Demographie, gesellschaftlicher Entwicklung und der Steuerung der Zuwanderung einschließlich der Integration in den Arbeitsmarkt umzusetzen.

Ne Märzrevolution hatten wir in D schon, hoffentlich erlebe ich auch noch irgendwann eine Merzrevolte:)
Es würde mich auch nicht verstören, würde die Reiche-Politik verarmen und insolvent werden. Obsolet ist sie ja bereits jetzt schon und einem längeren Blackout näher als der Versorgungssicherheit. Aber dafür hat man sich in unionsnahen Kreisen ja auch jahrzentelang gegen Freileitungen starkgemacht und die Energiewende verschlafen. Und infolge der Klimaveränderungen fordern die Bauernverbände schon jetzt Ausgleichszahlungen für Ertragsausfälle, die durch die Verdunstung als Folge der “Fußbodenheizungen” unter ihren Äckern und Forsten bedingt sind.
Ich hoffe ja, dass mit der zeit geht, wer nicht mt der Zeit geht.

Pascal
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich? Richtig so. Als männliche Lehrkraft komme ich mir teils veräppelt vor, wie wichtig sich Kolleginnen machen, die ihre gemütlichen 50% ableisten und dann rumtoben als seien sie Schulleitung. Wenn irgendwas ansteht, sind das die ersten, die wegen Betreuung o. Ä. so gar nichts übernehmen können. Sonst ist der Goldfisch zu lange alleine.

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

“…wie wichtig sich Kolleginnen machen, die ihre gemütlichen 50% ableisten und dann rumtoben als seien sie Schulleitung.”

Na- na- na! 🙁
Nun halten Sie bitte mal den Ball flach!
Wenn es in Ihrem Kollegium solche “Zustände” geben sollte, dann beschweren Sie sich bei der SL oder sonstwo, und sorgen sie für Abhilfe!
Aber dreschen sie nicht noch auf diejenigen ein, die anders gar nicht (mehr) in der Schule arbeiten könnten…
Sie stellen sich damit auf die gleiche Stufe wie die BILDungspresse… Lehrerbashing hoch 10.
Danke dafür, solche KuK braucht niemand, da sind echte Feinde schon angenehmer!

Götz
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Ganz so falsch liegt der Kollege nicht. Die Teilzeitkolleginnen haben bisweilen kaum eine Vorstellung davon, wie es ist, Vollzeit zu arbeiten – schlicht, weil sie noch nie in der Situation waren und vieles entspannter angehen können als der männliche Kollege, der sich an fünf Tagen pro Woche abrödelt. Ich weiß, dass einige dieser Kolleginnen sich um pflegebedürftige Eltern kümmern u. a., aber auch bei mir ist schon öfter der von “Pascal” beschriebene Eindruck entstanden, vor allem, wenn dann auch noch energisch Forderungen nach Entgegenkommen beim Stundenplan erhoben werden.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Warum arbeiten eigentlich so wenige Männer (Lehrer) nicht Teilzeit? Weil sich ihre Partnerin um Haushalt, Kinder und zu pflegende Angehörige kümmert? Das könnten doch auch mal die Männer übernehmen? Am höheren Gehalt kann es bei männlichen Lehrern ja wohl nicht liegen. Welche Gründe gibt es also dafür?

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Der Grund ist ganz einfach: Frauen haben sich bewusst diese Art von Männern als Partner ausgesucht. Es hat sie ja niemand dazu gezwungen. Man darf Beziehungen übrigens auch beenden.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Was für eine “Art” soll das sein? 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Aber andersrum werden die Männer gezwungen, diese Frauen zu heiraten? Da tun mir die armen, zur Ehe/Partnerschaft gezwungenen Männer ja fast leid. 🙂
Und ich Dummerchen dachte bisher, dass manche Männer sich ganz bewusst Frauen aussuchen, die schwächer, hilfsbedürftiger sind und auf der Karriereleiter unter ihnen stehen, damit sie den “starken Max” markieren können.
Wie sagte Margaret Mead:
“Die Männer hatten schon immer Angst, dass die Frauen ohne sie zurechtkommen könnten.”
Da hat sie sich wohl genauso geirrt, wie ich.
Heute Abend muss ich unbedingt mal meinen Mann fragen, wer eigentlich wen damals zur Ehe gezwungen hat. Ich stell schon mal den Wein kalt. Das wird ein lustiger Abend. 🙂

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Keine Ahnung, aber es ist doch nun mal so, dass die Männer unheimlich davon profitieren, wenn die Frauen ihnen jeden Müll hinterher räumen. Die Frauen haben dann dadurch weniger Geld und weniger Rente im Alter. Kann ja jeder mal darüber nachdenken, wer jetzt in dieser Beziehung der Dumme ist.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Sag ich doch: “Augen auf (und Hirn) an bei der Partnerwahl.” Bei uns wird man (weder Mann noch Frau) zur Ehe gezwungen! Zum Glück!
Ist ja nicht überall so.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Und warum stellen Soziologen schon über mehrere Epochen fest, dass Frauen traditionell nach oben ehelichen zwengs gesellschaftlichem Aufstieg.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Dann ehelichen die Männer schon seit Epochen traditionell nach unten und “verkaufen” sich also unter Wert? Warum tun Männer das? Ich sag ja immer: “Jeder nach seiner Fasson.” Zu einer Ehe/Partnerschaft gehören ja immer zwei.
Also ich lese aus den entsprechenden Kommentaren von Schotti, 447, Ihnen und anderen heraus – dass Männer keine Wahl haben, dass sich die Frauen die Männer “schnappen” und diese schwachen, willenlos gemachten Männer werden dann gegen ihren Wilen geheiratet und die Frauen machen sich dann ein tolles Leben auf Kosten der armen Männer. Ist das so? Warum lasst ihr Männer euch das gefallen? 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Haben alle männliche Lehrer besser verdienende Partnerinnen? Das widerspräche der Theorie von Hypergamie, die hier schon vorgebracht wurde. Haben sie Frauen, die noch weniger verdienen und deshalb TZ arbeiten und die gesamte Care-Arbeit erledigen? Warum beschweren sich dann männliche Lehrer über Kolleginnen, die TZ arbeiten? Oder sind deren Frauen auch Lehrer? Warum müssen dann die Frauen TZ arbeiten?
Fragen über Fragen! Kann mir das bitte jemand erklären!
P.S.: Ich gehe davon aus, dass ich auf diese Fragen keine Antwort erhalten werde. 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Der Grund dafür ist so stumpf wie unaussprechlich in höflicher Gesellschaft:

Frauen “wählen” solche Hausfrauen-Männer (pun intended zur drastischen Verdeutlichung) nicht, egal wie laut sie auch dagegen protestieren, da diese Männer ihre psychologische Hypergamie nicht befriedigen können. Kurz: Ganz tief im Rückenmark und im Mandelkern sind solche Männer für den massiven Großteil der Frauen “schwach” und (sexuell gesehen) geradezu ekelhaft.

Sobald der Vorhang fällt und die echten, relevanten, saftigen Entscheidungen anstehen gilt im massiven Großteil der Fälle:
So maskulin wie möglich (Größe, Kraft, soziale Kompetenz & Dominanz, Ressourcen), bis zu dem Grenznutzen wo frau unbewusst meint, diesen gerade noch “halten” zu können.

Oder wie viele Ärztinnen heiraten Pfleger?
Oder Lehrerinnen den Fließbandarbeiter?

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Starke Zeiten machen schwache Männer
Schwache Männer machen schwierige Zeiten
Schwierige Zeiten machen starke Männer
Starke Männer machen starke Zeiten

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das ist der Weg.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Du machst mich bei Zeiten schwach

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

War schon immer falsch und ist es noch heute.

Aber lassen Sie mich raten: Sie Schneeflöckchen halten die heutige Zeit für “schwierig” und meinen, zu den “starken” “Männern” zu gehören?

Zudem: Ihre Vorfahren würden sich kaputtlachen, wenn Sie dies tatsächlich von sich behaupten würden XD

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Unfassbar

Dazu fällt mir nur folgendes ein, was eine Studienfreundin Anfang der 80er (DDR) mal sagte: “Alle Männer in einen Sack stecken. Knüppel drauf. Triffst immer den richtigen.” 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Sie müssen ein tolles Verhältnis zu Frauen haben, wenn Sie deren Lebensentscheidungen aufs Rückenmark reduzieren. Einfach wow! (augenroll)

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das stimmt tatsächlich.
Ich komme mit Frauen prima zurecht und kann mich da die letzten diversen Jahre an nix schlimmes erinnern.

Auch die Kolleginnen sind bisher alle nett und in Ordnung.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Bedauerlich, dass Sie meinen, in Ihrer Abwertung auf das Rückenmark bestärkt zu werden.
Da scheinen Sie wohl so stumpfen und unsaussprechlich Ansprechen zu genügen, welche wohl nur über die niedersten Triebe und Geld zu erklären sind…

Aber nicht aufgeben, vielleicht entdecken Sie eines Tages noch die Gleichwertigkeit der Hälfte der Bevölkerung, anstatt die Parolen irgendwelcher (Single-)Dudebros in die Leere zu rufen – Daumendrück! 😉

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

…sagt der (laut eigenem Bekenntnis) Dauersingle ohne Familienoption. 😀

Aber hey, wie Sie meinen.
Ist ihr Ding.

Die Entscheidungen von Männern sind btw. auch oft genug entsprechend geprägt.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

“…sagt der (laut eigenem Bekenntnis) Dauersingle ohne Familienoption. ”

Ich definiere mich und andere ja auch nicht über das Rückenmark.
Aber wenn es Ihnen die Zerstreuung bringt, nicht über IHR gestörtes Verhältnis zu anderen Menschen nachdenken zu müssen – biddeschön 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wenn etwas “gestört” ist, funktioniert es nicht.

Da können Sie gerne am ganz schnöden, real existierenden Partnermarkt ablesen, was wie “gestört” ist: Der-/Die-/Dasjenige, was ohne Nachfrage bleibt. 🙂

Über die Moral dahinter (oder eher: die moralisierenden Rechtfertigungen, die alle Seiten bei diesem speziellen Gesprächsthema auffahren im Versuch, von der Gegenseite für sich selbst gute Angebote durch “kollektives Verhandeln”=sozialen Druck zu erzwingen) kann man (in post-modernen Gesellschaften: komplett sinnloserweise) auch sprechen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Hypergamie?
hypergamie – Suchen
Sorry! Ich dachte wir leben im 21. Jahrhundert in Mitteleuropa. Als gelernte Ossi-Frau empfinde ich das als Rückschritt. Da waren wir schon mal ein kleines bisschen weiter, zumindest in Ansätzen, mit Luft nach oben. Das hier klingt für mich wie 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich mache die Regeln nicht.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447

… und ich verstehe manche Frauen nicht.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich verstehe die sehr gut, vielleicht zu gut. 🙂

Jeder Mensch muss selbst entscheiden, egal ob m, w oder lghdtv+ oder sonstwas.

Die Option zur “emanizipierten Beziehung” (sogar zur “feministischen Beziehung”) steht am Partnermarkt offen.
Nur bei der Nachfrageseite gibt es da Konjunkturprobleme. 😉

Ich kannte z.B. während des Studiums wortwörtlich dutzende Typen, die diesen “bid” am Markt abgegeben haben.

Entschieden wird aber “uff’m Platz” – nicht der “Bundestrainerbank” aka Fernsehcouch. 😉
Und da ist die “Spielbilanz” eben im real life eindeutig.

Wenn Frauen also z.B. emanzipierte oder gar feministische Beziehungen von Männern “kaufen”/”tauschen” wollen – muss wohl der trade-off bei der Hypergamie in Kauf genommen werden.
So bleibt Soja-Sören zwar gerne als Hausmann vollzeit daheim, dekoriert und hütet Kinder – Karriere-Kathie muss dann halt eben auf “toxischer Masku-Hengst im Schlafzimmer” verzichten.

Umgekehrt genau so:
Männertraum-Madleine wird sich (in der Regel) mit “Bernd das Brot” nicht näher befassen, ***egal*** wie der (am Stammtisch oder im Netz) rumjammert.

Love it
Change it
Leave it

Wie immer halt.

TschinavonMauzen
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Mhhhhm ich bin dann wohl die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigt. Mein Partner verdient schon immer weniger als ich. Hat anders als ich keine Ausbildung. Immerhin hat er Abitur und ich nur den mittleren Bildungsabschluss. Vielleicht ist es ja das. Haushalt teilen wir uns tatsächlich 50/50 . Bzw. Macht er ein bisschen mehr, weil er weniger arbeitet. Funktioniert seit über 15 Jahren prima – auch im Bett.

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  TschinavonMauzen

Und du bist der Maßstab für alles und jeden?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Aber 447s Aussage stimmen Sie soweit zu?
“Kurz: Ganz tief im Rückenmark und im Mandelkern sind solche Männer für den massiven Großteil der Frauen “schwach” und (sexuell gesehen) geradezu ekelhaft.”

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nö! Aber ich kann das nur für mir persönlich bekannte Frauen sagen, die meisten davon ostsozialisiert und recht selbstbewusst in ihren Partnerschaften (auch die westsozialisierten, z. B. meine Schwiegertochter und deren Mutter und eine sehr gute Freundin!). Aber das ist ja nur eine Minderheit in Gesamtdeutschland und die Ossis sind ja laut Wolf Biermann alle seelisch gestört (also auch die Frauen). Wird schon alles seine Richtigkeit haben! 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich glaube, Sie missverstehen die Rückenmark-Aussage, das ist Biologie keine Ost-West-Frage :/

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ach, Sie denken also die Rückenmark-These macht mehr Sinn?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Für Sie, dieser widersprechen Sie ja nicht, sondern “wundern” sich über “diese” Frauen.

Ich habe dem entschieden widersprochen, aber lassen Sie sich Zeit, ist offenbar für manche ein Frage der Biologie (aller Frauen) und kein hohler Sexismus (augenroll)

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ja, ich denke, dass sie zu 100% der Realität entspricht.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Vorsicht! Ich stimme Ihnen voll zu, aber das grenzt schon an Feminismus. Sie wollen von Ihren Forumsfreunden doch nicht als woke abgestempelt werden.

Weiter so 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Weder würde ich mich selbst als woke bezeichnen, noch als Feministin. Ich mag es einfach generell nicht, Menschen in vorgefertigte Schubladen zu stecken und ihnen auf Grund von Geschlecht, Ethnie, Religion, Sprache, Haut- oder Haarfarbe, sozialem Status oder sonstiger Merkmale irgendwelche Eigenschaften zu- oder abzusprechen. Für mich gibt es generell nur Menschen und Ar…lö…er! Und ich behandle alle Menschen wie Menschen und möchte selbst zuallererst auch als Mensch behandelt werden.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Klingt sehr woke. Weiter so 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Nee, das ist nicht “woke”, das sollte normaler mitmenschlicher und respektvoller Umgang miteinander sein!

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Definieren Sie doch bitte mal “woke”, wie Sie es verstehen! Vielleicht finden wir doch noch einen gemeinsamen Nenner! 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich fand diese ganz gut:
“Ich mag es einfach generell nicht, Menschen in vorgefertigte Schubladen zu stecken und ihnen auf Grund von Geschlecht, Ethnie, Religion, Sprache, Haut- oder Haarfarbe, sozialem Status oder sonstiger Merkmale irgendwelche Eigenschaften zu- oder abzusprechen. Für mich gibt es generell nur Menschen und Ar…lö…er!” 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Typisch! Sie übernehmen die Meinung anderer. In diesem Fall von mir. Für eine eigene Meinung, Definition reicht es wohl nicht?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nennt sich “Meinungsaustausch”.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Georg Christoph Lichtenberg sagte dazu folgendes.
“Es gibt Leute, die so wenig Herz haben, etwas zu behaupten, daß sie sich nicht getrauen, zu sagen, es wehe ein kalter Wind, so sehr sie ihn auch fühlen mögen, wenn sie nicht vorher gehört haben, daß es andere Leute gesagt haben.”

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Typisch! Sie übernehmen die Meinung anderer. XD

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Punkt für Sie! 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie kommen auf Zustimmung nicht klar?

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Schaffen Sie sich halt einen eigenen Goldfisch an, dann gilt das auch für Sie.

Katinka
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Ich sehe das andersherum. Meist sind die Väter die, die es “gemütlich” haben, weil sie nämlich in der Regel nicht diejenigen sind, die nach der letzten Stunde zur Kita hetzen, die wieder mal eher zumacht wegen Personalmangel oder weil das Kind krank geworden ist oder was auch immer. Die Haus- und Carearbeit bleibt auch im 21. Jh. immer noch hauptsächlich an den Müttern hängen und viele kommen sich “veräppelt” vor. Goldfische bis zu einem bestimmten Alter können nun mal noch nicht allein bleiben. Schonmal ein Kind gesehen, das allein von der Kita heimspaziert? Haben Sie Kinder? Wie haben SIE das denn gemacht?

Ganz ehrlich: Die Teilzeit mit kleinen Kindern war für mich die stressigste Zeit im Leben. Jetzt wieder in Vollzeit mit großen “Kindern” – habe ich auch viel zu tun, klar, aber es ist dennoch “gemütlicher” als TZ mit Kindern. Wenn man es selbst nie gemacht hat, sollte man darüber nicht urteilen.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Katinka

Warum spielen deutsche Frauen so oft dieses Spiel mit und betutteln nicht nur die Kinder, sondern auch die Männer und machen es ihnen so gemütlich? Warum erziehen die Frauen nicht endlich mal ihre Männer und Söhne?
Wann kommt endlich mal ein deutscher Frauenstreik? Island hat es vor 50 Jahren schon mal vorgemacht!
Islands Frauenstreik setzt bis heute Zeichen für Gleichstellung
…. und die Isländerinnen haben vor knapp 3 Jahren gleich noch mal nachgelegt:
Gleichberechtigung in Island: Warum die Frauen streiken – DER SPIEGEL

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Weil, wenn die Ehefrauen das verweigern, die Kerle alle zurück zu Mutti gehen würden:)

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Welche Frau braucht schon einen Kerl, der beim kleinsten Problem zu Mutti rennt?
P.S.: Da hat Mutti wohl in der Erziehung dieses Kerles was falsch gemacht. Viel Spaß, wenn der wieder zu Hause einzieht! 🙂

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Aber Mutti ist die Allerbeste

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

P.S.: Als Frau sollte man bei der Partnerwahl auch stets die zukünftige Schwiegermutter genau “prüfen”! Erspart manche spätere Probleme. 🙂

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Vice versa – gilt für die Mütter potentieller Bräute genauso.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Richtig! Aber auch die Schwiegerväter können einiges über die zukünftigen Partner (m,w,d) verraten. Der Apfel fällt meist nicht weit vom Stamm! 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Was machen diese Kerle dann, wenn auch Mutti streikt?

Mika BB
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ich bezweifle, dass „Mutti“ den Kerl zurückhaben will…

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika BB

Manche Muttis vielleicht schon, weil sie sich dann sooo gebraucht und wichtig fühlen können. Diese Kerle hatten dann auch nie die Chance erwachsen zu werden, leider!

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ja, frau kann Mutterliebe auch übertreiben.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika BB

Ödipussi von Loriot

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika BB

Meine Söhne bekämen in dem Fall eine klare Ansage von mir und ihrem Vater! Und wir beide lieben unsere Kinder sehr! 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Das ist eine völlig berechtigte Frage.

Wenn “deutsche” (oder auch sonstige, ganz wie es beliebt) Frauen das alles nicht mehr wollen – sollten sie schlicht sagen: “Das will ich nicht.” und es lassen.

Beziehungen und Zusammenleben ist eine Wahloption, keine Pflicht.

Schon seit bald 100 Jahren.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Ja und deshalb verstehe ich nicht, dass viele (?) Frauen so viel Wert aufs Gendern/ Gleichberechtigung legen, aber dann anscheinend bei der Partnerwahl in alte Rollen/ Muster verfallen und sich dann über die “bösen” Männer beschweren, die sich nicht um Haushalt und Kinder kümmern… und ihre Söhne und auch Töchter (?) nach diesen Vorstellungen immer weiter (v)erziehen. Da hat sich wohl seit den 60ern doch nicht so viel getan, wenn das immer noch die Regel ( Hypergamie) ist.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich bezog mich dabei auf die Thesen einiger männlicher Foristen hier, zu Hypergamie, Rückenmark und ähnliches. Diese Männer scheinen ja aus Erfahrung zu sprechen. 🙂

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Naja, auch Frauen schreiben hier, dass die meiste Care-Arbeit an ihnen hängenbleibt und sie deshalb oft nur Teilzeit arbeiten können. Irgendwie passt das mMn. nicht zusammen. Zu einer Partnerschaft gehören immer zwei (+ evtl. Kinder). Es wäre doch sinnvoll als Frau dort eersteinmal mit der Gleichberechtigung anzusetzen, für ihre Frauen-Rechte zu streiten, am besten bevor man Kinder in die Welt setzt.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Behalten Sie den Gedanken im Hinterkopf, wenn wieder gegen den Ganztag geschossen wird.

“Naja, auch Frauen schreiben hier, dass die meiste Care-Arbeit an ihnen hängenbleibt und sie deshalb oft nur Teilzeit arbeiten können.”
Nennen Sie drei! 😀

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Das passt sogar hervorragend, wenn man es als “Gesprächslaute zum Zweck des sozialen peacocking, aber heimlich will ich doch den Alpha, wie alle anderen Frauen” versteht. 😉

“Frau” gerät dann in folgende blöde Situation:

– da sie auf Genetik, Veranlagung, Status optimiert hat (“nimm den relational zu Dir gesehen traditionell attraktivsten Kerl, den Du gerade noch glaubst halten zu können, lass die anderen in der friend zone verhungern”)…
– …hat ihr Verhandlungspartner ziemlich starke Optionen, oft (–> Hypergamie) objektiv BESSERE als sie…
– … kommt es nun zur Machtprobe/Streit (z.B der Klassiker: Wer bleibt bei den Kindern und vermindert dadurch in unserer Gesellschaft seine coolness/Sozialstatus?) stellt sie fest, dass der Status des Mannes den SIE ja SELBST gewählt hat (–> er verdient mehr) ihren Wunsch nach Statusgewinn (“arbeitende Powerfrau & Mutter, slay queen <3") voll in die Zwickmühle (massive finanzielle Verluste) laufen lässt.

Fertig ist die große Belastungsprobe – 100% selbst angerührtes Beziehungsgift.

Dabei gäbe es einfache Lösungen dafür:
– sich selbst OBJEKTIV damit auseinandersetzen, was man voneinander KONKRET erwartet
– das VORHER miteinander besprechen

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447

@447
Ich habe einmal ein paar, wie ich finde, interessante Aussagen von Ihnen aus dem thread zusammengetragen:
Dabei gäbe es einfache Lösungen dafür:
– sich selbst OBJEKTIV damit auseinandersetzen, was man voneinander KONKRET erwartet
– das VORHER miteinander Besprechen
Was hindert Frauen daran, dieses Spiel schlicht NICHT MEHR mitzuspielen?
Klug wäre es wohl, einfach selbst über den Lebensentwurf zu entscheiden”
So sehe ich das auch. Kurz zusammengefasst:
Augen auf bei der Partnerwahl! Miteinander reden! Und wissen, was man für sich selbst will und was man vom Partner erwartet!
Sch..ß auf Rollenklischees.
Das mit dem Rückenmark, der Hypergamie, Edelhengst u. ä. Dinge dagegen halte ich für Blödsinn, sorry!
Es gibt, zum Glück, einen biologischen Unterschied zwischen Männern und Frauen, aber der ist nicht so gravierend, dass er diese ganzen gesellschaftlichen Ungleichbehandlungen rechtfertigt.
Was ist die Lösung? Hmm, … das Spiel einfach nicht mitspielen (siehe die Frauen in Island und vielleicht auch ein bisschen die Frauenpolitik in der DDR) 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie meinen 447 würde gendern? 😀

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich schon.

Die meisten Frauen haben an einer TASÄCHLICH gleichberechtigten oder gar feministischen Beziehung null Interesse.

Primitivbeispiele:
Wer zahlt beim date?
Wer guckt nachts nach, ob das Poltern im Wohnzimmer der Einbrecher ist?
Wer trägt die Sprudelkästen?
Wer schafft die Moneten ran?

In ganz banalen Alltagssituationen zeigt sich schnell:
Der Mantel der “Gleichberechtigung” dient einfach als Kostüm bei der Verhandlung der Konditionen. 😉

Das gleiche gilt für Männer natürlich auch!

Wer sich etwa als großer Macker präsentiert – wird eben bei den Damen auch daran gemessen werden, wenn es nachts poltert. Hopp hopp, auf gehts, “kriegstüchtig” im Kleinen! 😀

Wer sich “progressiv-emanzipiert” präsentiert, wird von den Damen dann eben auch an die entsprechenden Marker “erinnert” 😉 werden.

GBS-Mensch
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Erhoben haben das sehr viele Menschen durch Befragungen darüber, welche Männer Frauen suchen (Hypergamie)…darüber was der bevorzugte Arbeitsumfang ist (Teilzeit).
Es gibt Auswertungen von Daten aus Datingplattformen (Nur die top 5-10 Prozent der Männer haben eine Chance)
Auch alles andere liegt offen wie die Berufswahl von Frauen, die Wahl der Studiengänge und überhaupt die Realität.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

😀
Netter Versuch.

Ich beantworte das mal so: “Feministische Frauen” machen natürlich das, was sie wollen.

Was für mich mehr als ok, sondern geradezu super war/”ist”. Da habe ich absolut garnix gegen, ich war/”bin” sogar ausdrücklich dafür.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Sie meinen, das Rückenmark von Frauen würde sich da unterscheiden?
Bemerkenswert klägliches und völlig unzureichendes Zurückrudern 😛

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Hmm, Ihre “Primitivbeispiele” erinnern mich tatsächlich an die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, bzw. an die Fernsehserie “Kudamm 59” und folgende. Ist das wirklich überwiegend noch so? Ich kenne es so nicht (nicht aus meiner Familie und nicht von meinem Bekanntenkreis). Wie sehen das andere Foristen hier (m,w,d)?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Mir geht es weniger um die (ja wirklich super primitiven) Beispiele, sondern das ***unausgesprochene*** Verhaltensdispositiv dahinter.

Auf lange Sicht und in einem tatsächlich offenen Markt (der in der Postmoderne halt wirklich alles im Angebot hat, bis hin zu polyamourösen Fuchsmännchen) geht es immer Richtung “Marktbereinigung”.

Weil “kollektives Verhandeln” (=soziale Normen, Druck) halt keine tatsächlich wirksame Strategie (mehr) sind.

Die “Gegenseite” wird dann einfach den Verhandlungstisch verlassen und/oder Alternativangebote prüfen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Woker so! ❤️

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

“Wer zahlt beim date?
Wer guckt nachts nach, ob das Poltern im Wohnzimmer der Einbrecher ist?
Wer trägt die Sprudelkästen?
Wer schafft die Moneten ran?”
Offenbar reduzieren Sie nicht nur Frauen aufs Rückenmark… :/

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wie wäre es, wenn alle Frauen in DE am 8. März (Weltfrauentag) einen Frauenstreik durchziehen würden, wie die Isländerinnen?
Okay, die Berliner Männer hätten da einen kleinen Vorteil. In Berlin ist der 8. März gesetzlicher Feiertag. Aber den ganzen Tag mit Kind(ern) zu Hause, ohne Frau, die Essen kocht, Windeln wechselt, aufräumt…. kann auch schon für manchen Kerl sehr hart werden. 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Wenn Frauen das wollen, sollten sie das einfach tun.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Dass haben die offensichtlich oft, so wie Sie hier über Ihre “Erfahrungen” schreiben…

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Katinka

“Schonmal ein Kind gesehen, das allein von der Kita heimspaziert?”
Ja! Früher sehr oft!
Mein Bruder und ich schon in den 60ern, meine Kinder in den 80ern. Damals waren die Kitas in den Wohnvierteln fußläufig erreichbar. Heute sind die Kitas allerdings meist zu weit weg, aber selbst, wenn sie vor der Haustür wäre, würde es wohl niemand mehr so machen. Die Zeiten ändern sich …
Manchmal wurde damals auch das ältere Geschwisterkind (GS-Alter) losgeschickt, um das jüngere aus der Kita abzuholen.
Was waren wir doch für Rabeneltern! 🙂
Die Kleinen waren aber immer “stolz wie Bolle”, dass die Eltern ihnen so etwas schon zutrauten.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Katinka

“Wie haben SIE das denn gemacht?”
Wir haben uns damals in der Nachbarschaft viel gegenseitig geholfen. Wer gerade Zeit hatte, hat dann auch mal die Kinder der anderen gleich mit aus dem Kindergarten abgeholt, wenn deren Eltern länger zu tun oder einen Termin hatten (natürlich nach vorheriger Absprache). Spielten die Kinder nachmittags oder am Wochenende gemeinsam auf dem Spielplatz, hat auch oft ein Vater oder eine Mutter mehrere Kinder beaufsichtigt und die anderen konnten in der Zeit etwas erledigen. “Hausgemeinschaft” wurde damals groß geschrieben, zumindest da wo ich bis zur Wende wohnte (und das waren 5 verschiedene Orte). Allerdings beruht so etwas auf Vertrauen und Respekt (ohne Standesdünkel – die Hausgemeinschaften waren sozial meist sehr gemischt und dadurch interessant und lebendig).

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Nu is Nachbarschaft aber kein Alleinstellungsmerkmal der ehemaligen DDR.

Auf’m platten Land ist sie einfach eine Notwendigkeit, um zu überleben.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Stimmt, aber wenn heutzutage die Kitas und Schulen nur mit Auto oder Bus zu erreichen sind und die Nachbarskinder noch dazu in unterschiedlichen Kitas verwahrt werden …. dann wird es kompliziert.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ich finde ja, gute Nachbarschaft ist nicht nur auf´m platten Land wichtig und manchmal auch überlebennotwendig. Es macht das Leben einfacher und angenehmer.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Jup. Damals muss hier wahrhaftig großgeschrieben werden :/

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie denken also, dass gute Nachbarschaft und Hilfsbereitschaft heute nicht mehr existieren? Oder, dass diese Dinge nicht mehr nötig sind?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Dass sich der Alltag verändert hat.
Das Einkommen von Familien schmilzt zusammen, viele sprechen daheim kein/ zu wenig Deutsch, Herausforderungen bei Erziehung/ Pflege/ Krankheit bleiben an den Familien hängen.

Stattdessen beschwert sich (zumindest) Sozialarbeiter über die “faulen” Familien – ein völlig unproduktives, unprofessionelles Werturteil – beledigt der Bundeskanzler die Familien als faule Schnorrer des Sozialstaates, sinkt die Versorgung an Schulen, dafür steigt die “Eigenverantwortubg” beim Lernen, der Pflege und bei psychischen Krankheiten.

Aber dafür dürfen Flüchtlinge weiterhin nicht früher in Arbeit um sich zu sozialisieren/ selbst zu versorgen, werden Kinder aus Schulen geholt, um sie abzuschieben, obwohl sie alles richtig gemacht haben, und wird die stationäre/ begleitende psychatrische Betreuung von Flüchtlingen nach hintern hinausgezögert – so schlimm waren die Amokläufe der letzten Jahre offenbar nicht… Einfach schrecklich 🙁

Aber ja, bestimmt sind Sie eine gute Nachbarin oder whatever… *seufz*

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was hat das alles mit guter Nachbarschaft und gegenseitiger Hilfe zu tun? Die gibt es deshalb nicht mehr? Oder was genau sollte Ihr Kommentar dazu bedeuten:” Damals muss hier wahrhaftig großgeschrieben werden”

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sprachbarriere, massiver (und struktureller) Rassismus, politische Spaltung, fehlende Freizeit aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, angespannte Stimmung aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten, eine veränderte Gesellschaft, wo die Frau nicht mehr gesellschaftlich genötigt wird, zu Hause zu bleiben.
Es kann (!) viele Gründe geben.

Haben Sie eine Idee, warum es in Ihrer Nachbarschaft nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen?
Alle auf Achse oder igeln sich alle ein?

Friesennerz
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Stimmt! Gibt es irgendetwas außerunterrichtlich zu tun, ducken die sich alle weg, weil sie ja kleine Kinder haben. (Haben Väter keine kleinen Kinder? Und wie machen das die Frauen in den anderen Berufen???)

Ulla
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Und das gilt nur für Frauen?
Ich kenne einige männliche Drückeberger.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Na ja, das ist halt geschlechtsspezifische Verhandlungstaktik:
Wo meistens Männer eher (versuchen zu) streiten und rumzupoltern oder Sachen über juristische Konflikte lösen – ziehen die Mädels eher die “mobilisiere/beeinflusse sozialen Konsens/Emotionen”-Karte.

Natürlich wissen wir alle, dass Kinder mit 13, 15, 16, 18 Jahren (und das ausgerechnet von “Experten” für Erziehung!) selbstverständlich tagsüber alleine den Allltagskram regeln KÖNNTEN. Theoretisch!
Wörtliche Milliarden von Menschen weltweit kriegen das hin – unter teils drastisch härteren Bedingungen. Was in Kolumbien, Sambia, Vietnam funktioniert – das geht “hier” nicht ? Jaja 😀

Aber jetzt mal ehrlich:
Warum sollten Frauen als “Mitspieler am Tisch” niedriger pokern als sie können? Das macht doch eh kaum jemand.
Die haben ein völlig rational erklärbares Interesse daran, bei gleichbleibendem Sozialstatus möglichst wenig zu arbeiten, weil sie den Statusmarker “gute Mutter” mit dem Marker “wirtschaftlich unabhängig” in Deckung bringen wollen. Und Freizeit will man auch irgendwann mal haben.

Ist doch bei Männern auch nicht anders, nur auf andere Faktoren bezogen – gäbe es z.B. vollen Lohn ohne Arbeitspflicht würde ich auch ca. die Hälfte der Stunden noch machen. Obwohl ich theoretisch auch ganz kündigen könnte, morgen schon. Nur meine subjektive Motivlage ist anders – der Nechanismus ist der gleiche.

TaMu
1 Monat zuvor
Antwortet  Pascal

Sie hätten also gerne, dass die Teilzeit- Kolleginnen weniger mitreden im schulischen Kontext, weil sie am Nachmittag gemütlich „ihre“ Kinder betreuen?
Sind alle männlichen Kollegen in Ihrer Schule kinderlos? Und falls nicht, wer ist zu Hause bei deren Kindern?

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Es könnten doch auch männliche Lehrer Teilzeit zur Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen beantragen, damit die Frauen Vollzeit arbeiten können. Warum tun sie das nicht?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ganz einfach: Weil diese Sorte Männer normalerweise garnicht für dauerhafte Partnerschaften ausgewählt wird, da diese Verhaltensdisposition für die meisten Frauen (trotz ständiger Betonung des Gegenteils) schlicht unattraktiv ist.

Wählt frau nun den stolzestmöglichen Hengst von der Edelweide, transportiert SIE SELBST sich in eine Situation, wo es schlicht ökonomisch dumm wäre, wenn selbiger dann auf das (i.d.R. höhere) Gehalt verzichtet, um zu Hause zu bleiben.

Päda- und Sozioligenseminare sind voller “neuer Männer” mit vielen “emanzipierten” Ideen, die das sicher ganz freiwillig tun würden…wenn denn eine holde Maid, äh, krasse girl boss slayer-queen sich dauerhaft für sie interessieren täte… 😀

TschinavonMauzen
1 Monat zuvor
Antwortet  447

In ihrer Welt scheint es ja nur Barbies und Kens zu geben. Wenn ich mich in meiner Umgebung so umschaue, da sind die meisten Männer keine Vollbluthengste um bei ihrem Bild zu bleiben. Weder im Aussehen noch wenn es um Arbeit geht. Trotzdem leben die meisten Frauen noch im alten Modell. Nicht nur weil der Mann mehr verdient, was eher ein strukturelles Problem und eben nicht immer der Grund für die Partnerschaftsauswahl ist. Das in typischen Frauenberufen nunmal weniger bezahlt wird, ist eben einfach Fakt und zwingt viele Paare genau in diese Fälle. Vor allem bei den steigenden Lebenskosten, kann der Mann eben oft nicht auch noch in Teilzeit um das Familienleben ebenso zu managen wie die Frau. Mein Gefühl ist, das heute mehr Männer bereit wären sich das Familienmangenet zu teilen, die strukturellen Bedingungen es aber schlicht verhindern. Natürlich gibt’s auch konservative Männer und konservative Frauen. Und Frauen wie Männer, die eben nicht genau hinschauen bei der Partnerwahl und sich von äußeren Attributen blenden lassen. Die meisten Paare tappen aber eher immer wieder ins alte Familienmodell, weil es schlicht oft- aus finanziellen Gründen -nicht anders machbar ist.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  TschinavonMauzen

Das würde ich garnicht groß bestreiten.

Was ich mich da nur frage:

Sie sprechen ja z.B. ein Gehaltsgefälle zu typischen Frauenberufen an.

Was hindert Frauen daran, dieses Spiel schlicht NICHT MEHR mitzuspielen?
—>
“Oh Nicole, schau mal das süße Hündchen! Willst Du auch Tiiiieeeeerärztin [hohe Suizid- und Burnoutrate, relativ schlechter Verdienst] werden ?”
“Sorry Brudi, wenn überhaupt Medizinbereich, dann werde ich Radiologin oder Chirugin. Das ist viel besser.”

Ich wollte auch Lehrer werden – aber ohne Verbeamtung ist das mies bezahlt, da hätte ich dann eben aufgesteckt und was besseres genommen.

TschinavonMauzen
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Achso, dann üben wir einfach keine Berufe mehr aus, die schlecht bezahlt werden anstatt, die Menschen anständig zu bezahlen. Einfache Sicht auf die Welt, für einfache Gemüter – Folge 68 heute sogar mit einer Prise Gehässigkeit und Frauenhass…

mimü
1 Monat zuvor

Ehegattensplitting abschaffen. Dann ergibt sich das ganz von selbst.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  mimü

Nein. Tut es nicht.

Gelbe Tulpe
1 Monat zuvor

CDU war schon immer frauenfeindlich, selbst unter Merkel. Bei Merz wundert es eh nicht, der ist ja schon in den Neunzigern diesbezüglich negativ aufgefallen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

Auf was beziehen Sie sich?

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Einmal selber googeln soll helfen

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Höflich nachfragen angeblich auch.

Ziemlich anmaßend, Gelber Tulpe eine pampige Antwort vorzuschieben… :/

Susanne M.
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich bin zwar nicht gelbeTulpe, doch so weit ich mich erinnere, hat Herr Merz in den Neunziger Jahren dagegen gestimmt, dass Vergewaltigung in der Ehe eine Straftat sein soll.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Ich weiß. Ich weiß auch warum.
Aber bevor ich da Gelbe Tulpe kritisiere, würde ich gerne wissen, ob wir da auf der gleichen Grundlage sind – ich Monster ^^

Dass Herr Merz für die CDU “unter Merkel” stehen soll, sollte hier wohl niemand annehmen.
Da Sie und HarneIchPosteNiewieder es besser wissen, auf was bezieht sich Gelbe Tulpe konkret?

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Aber es war da doch bereits eine Straftat, nur eben Nötigung und Körperverletzung.

Das Einzige, was man kritisieren könnte, sind unterschiedliche Urteilsmaßstäbe (Nötigung bis 3 Jahre Haft) und Körperverletzung (bis 3 Jahre Haft)

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Sie fragen nach? Na gut 😛

Herr Merz stimmte dagegen, weil er – nach seiner Aussage – es problematisch fand, dass Anzeigen nicht mehr zurückgezogen werden konnten.

Ich stimme Herrn Merz ausdrücklich nicht zu, aber ich war damals auch kein CDU-Wähler – vielleicht mal 447 auf das Rückenmark der Frauen ansprechen, die sich sowas “wählen” 🙁
Aber, auch wenn ich ihm widerspreche, war Herr Merz, soweit seine Aussage, nicht gegen die Strafverfolgung von Vergewaltigung in der Ehe.

Wer ist jetzt linksgrünversifft? 😛

Lossi
1 Monat zuvor

Das trifft alle, die gute Gründe haben, Teilzeit zu arbeiten.
Ich möchte betonen, dass LehrerInnen, die aufgrund von Kinderbetreuung TZ arbeiten, im Gegensatz zu anderen AN in Sachen Abdecken der Ferienzeiten ein leichteres Leben haben.
AN haben keine “Block-TZ”, in der sie in den Ferien den “freien” Teil der TZ nehmen können.

Schotti
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Aber nur, wenn sie im selben Bundesland arbeiten, in dem auch die eigenen Kinder die Schule besuchen. Ansonsten unterscheiden sich die Ferientermine.

dickebank
1 Monat zuvor

Ach einfach mehr Überlastungsanzeigen einreichen. Der Schredder im Ministerium bzw. bei der Bezirksregierung muss doch auch mal was leisten. Die Alternative sind nämlich nur vermehrte Krankmeldungen. Wäre doch auch mal eine interessante Möglichkeit, Minister ins Kabinett zu berufen, die in der Lage sind von der Rückseite der Tapete bis zur Wand vorauszuschauen.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Puh dazu brauch man aber schon ein Fernglas

Hysterican
1 Monat zuvor

Klar kann man als verantwortungstragender Bildungsdiletant die Teilzeitanträge reihenweise ablehnen – in dem tumben Glauben, dass die mehrverordneten Stunden die Unterversorhung mit Personal ein bisschen ausgleichen könnte… aber zum einen wird das in einer nicht unerheblichen Zahl von Fällen zu Kündigungen aus dem Schuldienst führen (gerade bei KuK, die bereits Richtung 55 bis 60 Jahre maschieren – die schlicht nicht mehr schaffen, als das, was die für sie gehaltsmindernde Teilzeit ihnen ermöglicht), zum zweiten werden viele junge Interessenten am Lehrberuf einen anderen beruflichen Weg wählen – in Unternehmen, die froh sind Fachkräfte zu generieren – auch wenn diese z.B. nur eine zweidrittel Stelle annehmen wollen und zum dritten werden KuK, denen der Ausstieg versorgungstechnisch nicht möglich ist – denen aber die Teilzeit verwehrt wird, die notwendige Entlastung entweder durch bewusste “Fehlzeiten” auszugleichen versuchen oder auch ganz generisch schlicht ausbrennen, langzeiterkranken oder in die völlige innere Migration gehen … Stichwort: quiet quitting) … und somit in allen drei Fällen der Arbeit vor Ort und der Qualität von Schule nicht zuträglich sein.

Klar kann man einen Esel, der bereits mit x-Beinen und Blut hustend seine übergroße Last schleppt, noch mehr aufladen und dann auf ihn eindreschen – das Ergebnis wird allerdings nicht ein schneller und sicherer Lastentransport sein sondern immer mehr tote Grautiere. Würde es sich bei den LuL um leibhaftige Esel handeln, dann stände das Tierschutzgesetz davor, deren Belastung weiter zu erhöhen – aber hier geht es ja nur um LuL (verbeamtet oder angestellt) deren Ruf systemaisch zerstört und nun unter Gejohle aus dem Plebs – angeleitet durch verantwortungslose und inkompetente Politiker und unterstützt von skrupelosen und – seit Jahrzehnten bekannten – aus ideologischen Gründen lügenden Großmedien bis über die ertragbaren Grenzen demontiert werden sollen.

Kichererbse
1 Monat zuvor

Die viele Teilzeit ist a) eine Folge der Belastungen und b) eine Folge der finanziellen Möglichkeit, sich Teilzeit auch leisten zu können.

Man könnte es ja mit besseren Arbeitsbedingungen versuchen und dazu gehören nicht nur kleine Klassen. Die Gehälter bleiben jetzt aber bitte, wie sie sind. Mindestens. 🙂

Einer
1 Monat zuvor

Es wäre eine sehr starke Einmischung des Staates in meine persönliche Freiheit. Wenn ich mein Leben so gestalte und organisiere, dass eine halber Job/Einkommen reicht, dann ist dies meine Entscheidung. Natürlich muss der Arbeitgeber nicht unbedingt zustimmen, aber es gibt ja auch viele andere Arbeitgeber.

Ukulele
1 Monat zuvor
Antwortet  Einer

Richtig. Diese Freiheit bleibt ihnen ja bestehen.

mama51
1 Monat zuvor

Eine solche Regelung träfe insbesondere (zu allem,was hier schon deutlich benannt und kritisiert wurde!) die GS, die Dank der TZ- ANrinnen (zumindest meistens) genügend Köpfe zur Übernahme von Klassenführungen haben.
Vier Teilzeitler/innen (Halbe / Zweidrittelstellen) führen idR 4 KLassen!
Zwei VZ- Kräfte führen 2 Klassen bzw. dann dazu noch jede/r 2 Klassen mit doppelter Klassenführung.
Was das heißt, weiß hoffentlich jeder hier im Forum…

Nun, die Bildung könnte nicht sicherer vor die Wand gefahren werden, als die Politik es eh schon tut!
Armes Deutschland, arme SuS, arme LuL, …

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Jahrgänge zusammenlegen. Je Doppeljahrgang eine KL. Hat bei den Zwergschulen bis in die 60er ja auch funktioniert.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  mama51

Habe ich ein Jahr machen müssen….danke reicht!

dickebank
1 Monat zuvor

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist doch der BK auch Parteivorsitzender der CDU.
Geht das denn, dass Herr Merz beide Jobs in Vollzeit macht? Und hat das Parlament als Arbeitgeber von Herrn Merz die Nebentätigkeit in der Parteizentrale genehmigt? War der Aufsichtsratsvorsitzende in der Bellevue informiert, als er den Arbeitsvertrag gegengezeichnet hat? Fragen über Fragen, die sich da auftun.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

🙂

Ulla
1 Monat zuvor

Zumindest an den Schulen in NRW gibt es die voraussetzungslose Teilzeit schon lange nicht mehr. Das heißt, wenn ich Stunden reduzieren will, muss ich nachweisen, dass ich kleine Kinder oder pflegebedürftige Angehörige (mit Pflegegrad) zu versorgen habe. Ebenso zählt ein Schwerbehindertenausweis. Schön ist es nicht, das alles beim Arbeitgeber vorzulegen und zu begründen.

potschemutschka
1 Monat zuvor

Sorry! So richtig verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Hieß es nicht vor nicht allzu langer Zeit noch, dass in der DDR die Frauen vom Staat gezwungen wurden, zu arbeiten? Was so nicht stimmt! Einen offiziellen Zwang (gesetzlich) gab es nie dazu. Natürlich wollte der Staat, dass alle Frauen arbeiten und wer das nicht tat, wurde evtl. “schief angesehen”.
Der Unterschied zu heute: der Staat “versüßte” den Frauen die Berufstätigkeit – gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten (frühkindliche Bildung und Erziehung), monatlicher Haushaltstag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Frauenruheräume in Betrieben und Einrichtungen, Betriebskindergärten.
Der DDR wurde vorgeworfen, dass die Kinder wegen der frühen Ganztagsbetreuung (bis max. zur 4. Klasse) geschädigt wurden …
Hausfrauen-Ehe, Ehegattensplitting, Kitas, die nur bis Mittag geöffnet waren… – kannten wir nur aus dem Westen. Die meisten Ostfrauen wollten arbeiten, um nicht von einem Mann abhängig zu sein. Okay, mit einem Gehalt konnte man auch nicht allzu gut leben, aber wer es wollte …
Bis vor kurzem war es im Westen noch okay, nur Hausfrau zu sein oder nur halbtags zu arbeiten, ansonsten waren sie Rabenmütter … und jetzt plötzlich sind Frauen, die nur halbtags arbeiten “Lifestyle- Junkies”, oder was? Jetzt sollen die Kinder bis zum 18. Geburtstag möglichst ganztags betreut werden…?
Ich komme nicht mehr mit! Tut mir leid!
Läuft das alles nach dem Motto: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Sie erkennen gerade: “Feminismus” (ob staatlich oder lobbybasiert propagiert) ist auch nur ein nudging/framing, um jeweils gewünschtes Verhalten zu erzeugen.

Klug wäre es wohl, einfach selbst über den Lebensentwurf zu entscheiden.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Gleichberechtigung und Recht auf Abtreibung … in diesen Punkten gab es, mMn., einen Rückschritt für einen Teil der Frauen in DE nach der Wende. Da war die DDR ein kleines Stück weiter (politische Rahmensetzung), auch wenn es auch da noch Luft nach oben gab. 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Stimmt, die tumbe Übelschar der Männer hat den Frauen (als diese das laut und politisch verlangt haben) Wahlrecht, Abtreibung und Co. schlicht gegeben. Ganz demokratisch: Frauen protestierten/fordertrn, sie bekamen.
Ganz ohne Revolution, Aufstände, Kriege & Co.

Wo war/ist da eigentlich das allmächtige Patriarchat?
Das hat da gerade Mittagslunch im Boy’s Club gemacht ? 😀

Sie dürfen auch gerne konkret werden: BRD/EU 2026…

-WER hindert Frauen WOMIT daran, Chirugin (statt Krankenschwester) zu werden ?

-WER hindert Frauen WIE daran, (nicht) einen Mann/Frau/polyamourösen Fuchs zu heiraten/daten/abzuservieren?

– WER verbietet Frauen Karriere, Reisen, Studium, Rauchen, Nicht-Raucher werden, Schnitzel essen, vegan leben?

Irgendwann wirds halt cringe:
Wer alle Chancen hat, diese aber SCHLICHT NICHT ergreift…der/die kann natürlich gerne das mythische Patriarchat dafür verantwortlich machen.

Oder sich halt an der nächsten Uni einschreiben.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  447
Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  potschemutschka

Krass! Vielleicht sollten Frauen nicht strukturell benachteiligt werden. Sehr woke von Ihnen 🙂

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

“Stimmt, die tumbe Übelschar der Männer hat den Frauen (als diese das laut und politisch verlangt haben) Wahlrecht, Abtreibung und Co. schlicht gegeben.”
Ja, weil Frauen vorher kein Wahlrecht hatten.

Erzählen Sie mir als Nächstes, dass Weiße die Abschaffung der Sklaverei beschlossen haben? Wow!

Idiot!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

“Einfach selbst” zu entscheiden, ist manchmal schwierig, wenn sogar der Lehrer Personnen auf das Rückenmark reduziert…

Jan
1 Monat zuvor

Mein Eindruck ist, dass hier bewusst polemisch gegen den Vorschlag der CDU argumentiert wird. Es geht doch nicht darum, Teilzeit generell zu verbieten. Teilzeit aus nachvollziehbaren Gründen, die man definieren kann, ist doch auch nach dem Vorschlag weiterhin zulässig. Es geht um die Fälle, in denen aus reiner Bequemlichkeit weniger gearbeitet wird. Das kann sich der Staat einfach nicht mehr leisten.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Das ist dann das Problem des (nimmersatten, Rekord-Steuern verschlampenen und verschlingenden) Staates bei immer mieserer Leistung für den arbeitenden Bürger – das er dann bitte für ***sich*** lösen muss.

Und nicht auf dem Rücken der Bürger.

Wie komntman auf den steilen Zahn, Menschen de facto (wenn auch nicht de jure) vorschreiben zu wollen, wie viel sie arbeiten?

Viele Grüße von einem lebenslang freiwillug vollzeitbeschäftigten Bürger.

Jan
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Es geht nicht darum, etwas vorzuschreiben. Es geht darum, dass man dann eben nicht mehr in Teilzeit wechseln kann oder in Teilzeit beginnen kann, wenn kein vorab definierter Grund für Teilzeit vorliegt. Dann wird man eben nicht Lehrer, sondern geht in die freie Wirtschaft. Man liest ja hier die ganze Zeit, wie toll das ist, wenn man im HO arbeiten kann, Boni bekommt etc.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Jan

Merken Sie eigentlich, was Sie da schreiben?

“Es geht nicht darum, etwas vorzuschreiben. Man muss XYZ nur unmöglich machen!”

/facepalm

Susanne M.
1 Monat zuvor

Was bedeutet Lifestyle Teilzeit überhaupt?
In der freien Wirtschaft ist es ganz oft umgekehrt, gerade in typischen Frauensektoren Verkauf und Dienstleistung: Frau sucht Ganztagsstelle, doch dem Arbeitgeber ist es viel genehmer, mehrere Teilzeitkräfte flex zu beschäftigen, das heißt, auf Abruf.
Ist das dann auch ” Lifestyle” oder plötzlich gut, weil das die Chefs und nicht die Arbeitnehmerinnen so wollen?
( Ich finde schon den Ausdruck gelinde gesagt dreist)

TschinavonMauzen
1 Monat zuvor
Antwortet  Susanne M.

Ich frage mich wie das , da geregelt werden soll, wo es einen vorgeschriebenen Stellenschlüssel gibt. Sollen die Pflegekräfte dann hundert Prozent arbeiten aber nur 60 verdienen oder werden dann statt 8 Pflegekräften nur 4 eingestellt? Das verschärft den Pflegemangel ja gar nicht. Oder den Mangel an Fachkräften in der Kita oder oder oder…

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