Sportwagenfahrer fährt Lehrer an, der mit Schülern unterwegs ist: Verfahren eingestellt

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DÜSSELDORF. Ein Düsseldorfer Unternehmer soll mit seinem Sportwagen einen Lehrer angefahren haben. Der Vorwurf: versuchte Nötigung und Körperverletzung. Doch die Aussagen widersprechen sich. Am Ende zählt, dass der Pädagoge nahezu unverletzt blieb. 

Das Gericht hat entschieden. Illustration: Shutterstock

Ein Düsseldorfer Unternehmer soll mit seinem Sportwagen absichtlich einen Lehrer angefahren haben, als der mit einer Schülergruppe die Straße überquerte. Wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung musste sich der 50-Jährige am Düsseldorfer Amtsgericht verantworten.

Der Sportwagenfahrer habe gehupt und den Motor laut aufheulen lassen, sagte der 55-jährige Lehrer als Zeuge aus. Dann habe er eine Berührung gespürt und sich mit einem Sprung zur Seite gerettet, während der Sportwagen davongefahren sei.

Nach Schilderung des Unternehmers hatte sich der Lehrer vor den Wagen gestellt, auf die Motorhaube gehauen und mit erhobenen Fäusten gedroht. Dennoch habe er den Mann beim Weiterfahren nicht berührt, sagte der 50-Jährige aus.

Das Amtsgericht stellte das Verfahren schließlich «wegen geringer Schuld» ein, weil der Pädagoge nahezu unverletzt geblieben sei. Als Auflage muss der Sportwagenfahrer aber 500 Euro an «Reporter ohne Grenzen» zahlen. News4teachers / mit Material der dpa

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