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Immer mehr Schulanfänger bleiben sitzen (mancherorts gar die Hälfte): Ist der frühe Konsum digitaler Medien die Ursache?

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DÜSSELDORF. Die Gräfenauschule in Ludwigshafen wurde bundesweit bekannt, weil dort regelmäßig rund ein Drittel der Erstklässler scheitert. In Nordrhein-Westfalen gehen einzelne Schulen inzwischen deutlich darüber hinaus. In Duisburg und Dortmund schaffen an manchen Grundschulen bereits rund die Hälfte der Kinder die sogenannte Schuleingangsphase nicht. Landesweit werden es immer mehr – die Entwicklung greift um sich. Was sind die Ursachen? Die Bildungsausgaben von NRW sind (trotz hoher Migrationsquote) seit Langem unterdurchschnittlich. Die Vorsitzende des Grundschulverbands hat allerdings noch einen anderen Verdacht. 

Im Trend. (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Die Zahl ist deutlich gestiegen und sie steigt weiter. Im laufenden Schuljahr verbleiben in Nordrhein-Westfalen 23.924 Kinder ein zusätzliches Jahr in der sogenannten Schuleingangsphase. Das entspricht 6,5 Prozent aller Erst- und Zweitklässler. Vor zehn Jahren lag der Anteil noch bei 2,8 Prozent, damals betraf es 9.084 Kinder. Die Entwicklung verläuft kontinuierlich, Jahr für Jahr nehmen sowohl die absoluten Zahlen als auch die Quoten zu, wie die „Rheinische Post“ berichtet. Grundlage sind aktuelle Daten des Schulministeriums sowie die amtliche Schulstatistik.

Dabei zeigen sich erhebliche regionale Unterschiede. In Städten wie Dortmund oder Gelsenkirchen nähert sich der Anteil der Kinder, die länger in der Schuleingangsphase bleiben, der Marke von zehn Prozent. In Krefeld liegt er bei 8,5 Prozent, in Münster bei 7,3 Prozent. Noch deutlicher wird die Entwicklung auf Ebene einzelner Schulen. „Bei uns an der Schule brauchen 45 Prozent aller Kinder fünf Jahre für die Grundschulzeit“, erklärt Christiane Mika, Vorsitzende des Grundschulverbands NRW und Schulleiterin in Dortmund, dem Bericht zufolge.

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Solche Zahlen galten lange als Ausnahmefälle. Bundesweit stand etwa die Gräfenauschule im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof exemplarisch für besonders hohe Wiederholerquoten. Dort musste regelmäßig rund ein Drittel der Erstklässler das Schuljahr wiederholen. Die Schule wurde zum Symbol für die Überforderung von Bildungssystemen in sozialen Brennpunkten. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass vergleichbare Entwicklungen längst nicht mehr auf einzelne Standorte beschränkt sind.

Ein besonders auffälliges Beispiel liefert derzeit Duisburg. Für das kommende Schuljahr wurden dort 5.125 Kinder neu an Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 547 Kinder, die die erste Klasse erneut besuchen. Die Stadt spricht von „Rücktritten“. Insgesamt müssten damit rechnerisch 5.672 Schülerinnen und Schüler in den ersten Klassen untergebracht werden. An einzelnen Schulen sind die Zahlen besonders hoch. An der Gemeinschaftsgrundschule Brückenstraße im Stadtteil Hochfeld müssen 53 Kinder die erste Klasse wiederholen. Auch andere Schulen melden zweistellige Zahlen. Gleichzeitig gibt es Standorte ohne Wiederholer, was die Spreizung innerhalb einer Stadt verdeutlicht.

„30 Kinder sind in zweiten Klassen heute keine Seltenheit mehr. Und das sind dann die Kinder, die eigentlich mehr Unterstützungsbedarf haben“

Die praktischen Folgen dieser Entwicklung sind bereits im Schulalltag sichtbar. Schulleiterin Mika beschreibt gegenüber der „Rheinischen Post“ die Situation so: „Das ist ein Riesenproblem. Es sind ja nicht automatisch mehr Lehrkräfte und mehr Räume da.“ Wenn zusätzliche zweite Klassen eingerichtet werden, fehlen Räume für neue Erstklässler. Andernfalls wachsen die Lerngruppen. „30 Kinder sind in zweiten Klassen heute keine Seltenheit mehr. Und das sind dann die Kinder, die eigentlich mehr Unterstützungsbedarf haben“, sagt sie.

Auch Eltern sehen die Entwicklung mit Sorge. Josephine Behrens, Vorsitzende der Landeselternschaft der Grundschulen, erklärt laut Bericht: „Das sind nicht nur Zahlen auf dem Papier. Es bleibt weniger Zeit fürs einzelne Kind und die Lehrer werden überlastet.“ Die individuelle Förderung werde schwieriger, gleichzeitig steige die Verantwortung der Elternhäuser – mit entsprechenden Folgen für Kinder, die dort weniger Unterstützung erhalten.

Als zentrale Ursachen nennt das Schulministerium vor allem Defizite in der frühkindlichen Entwicklung. Ein „entscheidender Grund“ seien unzureichende Sprachkompetenzen, hinzu kämen Probleme in sozialen und körperlichen Fähigkeiten. Wörtlich heißt es, „gesellschaftliche Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass ein höherer Anteil der Kinder in Familien aufwächst, in denen nur eine geringe oder unzureichende frühkindliche Förderung stattfindet“.

In der Praxis wird diese Erklärung differenzierter gesehen. Schulleiterin Mika widerspricht einer einseitigen Zuschreibung: „Ich arbeite seit 35 Jahren hier im Stadtteil. Hier war der Anteil der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte schon immer hoch.“ Entscheidend sei eine andere Entwicklung: „Die Auswirkungen des Medienkonsums sind in meinen Augen eklatant.“

Die aktuellen Zahlen fügen sich in ein Gesamtbild, das Nordrhein-Westfalen seit Jahren prägt. Im jüngsten Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft belegte das Land erneut Rang 14 von 16 Bundesländern. Die vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte Studie stützt sich auf 98 Indikatoren und zeichnet ein differenziertes, aber in zentralen Punkten problematisches Bild.

So liegen die öffentlichen Ausgaben pro Grundschüler in Nordrhein-Westfalen bei rund 7.500 Euro jährlich und damit etwa 900 Euro unter dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig sind die Klassen größer: Im Schnitt sitzen 24,1 Kinder in einer Grundschulklasse, bundesweit sind es 21,3. Auch bei den Schülerleistungen zeigen sich Defizite. In den Kompetenzbereichen Lesen, Hörverstehen, Mathematik und Englisch erreicht ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Schülerinnen und Schüler nur niedrige Leistungsniveaus. Besonders deutlich wird die strukturelle Schwäche im weiteren Bildungsverlauf: Nur 65,4 Prozent der Jugendlichen schließen Berufsfachschulen oder Fachoberschulen erfolgreich ab – bundesweit liegt die Quote bei über 81 Prozent, womit Nordrhein-Westfalen hier den letzten Platz einnimmt.

„Die Ergebnisse der jüngsten Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel der Kinder nicht über hinreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügt, um später aktiv am Unterricht teilzunehmen“

Lehrerverbände verweisen seit Langem auf diese strukturellen Defizite. Sie sehen in großen Lerngruppen, unterdurchschnittlicher Finanzierung und Personalmangel zentrale Ursachen dafür, dass individuelle Förderung vielerorts nur eingeschränkt möglich ist. Vor diesem Hintergrund setzt die Landesregierung auf eine stärkere Verlagerung von Förderung in die Zeit vor der Einschulung. Mit den geplanten ABC-Klassen sollen Sprachdefizite früher erkannt und verbindlich aufgearbeitet werden. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) verweist auf entsprechende Befunde: „Die Ergebnisse der jüngsten Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass etwa ein Drittel der Kinder nicht über hinreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügt, um später aktiv am Unterricht teilzunehmen.“

Die ABC-Klassen sollen ab 2028 verpflichtend eingeführt werden. Kinder mit festgestelltem Förderbedarf besuchen dann im Jahr vor der Einschulung zusätzliche Kurse. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) formuliert das Ziel so: „Alle Kinder müssen Zugang zu guter Bildung haben.“ Und weiter: Man wolle „alle Kinder auf ein möglichst vergleichbares Sprachniveau bringen“.

Gleichzeitig erweitert das Land die Möglichkeiten, die Schuleingangsphase von Beginn an auf drei Jahre anzulegen. Schulleitungen sollen künftig bereits bei der Einschulung entscheiden können, ob ein Kind mehr Zeit benötigt. Formal wird damit ein Teil dessen, was bislang als Verlängerung im Verlauf der ersten Schuljahre geschieht, vorgezogen und systematisiert.

Ob dies tatsächlich zu sinkenden Wiederholerzahlen führt, ist umstritten. Das Schulministerium erwartet eine Entlastung. „Die frühe Förderung wird dazu beitragen, dass später weniger Kinder zusätzlichen Unterstützungsbedarf in der Schuleingangsphase haben“, heißt es. Kritiker bezweifeln das. Die SPD-Bildungspolitikerin Dilek Engin erklärt, die offiziellen Zahlen könnten das Problem sogar unterschätzen. Aus den Kommunen gebe es Hinweise, dass Kinder trotz Defiziten in höhere Klassen versetzt würden, weil Kapazitäten fehlten.

Auch Gewerkschaften verweisen auf strukturelle Grenzen. GEW-Landesvorsitzende Ayla Çelik warnt: „Jedes gute Konzept wird wirkungslos, wenn es an den Menschen, an den Köpfen fehlt, die es umsetzen sollen.“ In Nordrhein-Westfalen fehlen derzeit mehr als 8.000 Lehrkräfte. Neue Aufgaben wie ABC-Klassen könnten das System zusätzlich belasten, wenn kein zusätzliches Personal bereitgestellt wird. News4teachers 

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Mehr als fünfzig Erstklässler bleiben sitzen: Duisburger Grundschule meldet neuen Negativrekord

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blau
4 Tage zuvor

„Die Auswirkungen des Medienkonsums sind in meinen Augen eklatant.“

Ja. Und wir sehen dies als Ursache für einen starken Anstieg psychischer Erkrankungen bei Teenagern an den weiterführende Schulen.

Ich sehe sie überall, die Kleinkinder und Kleinstkinder, die mit Handys ruhiggestellt werden. In Buggys auf der Straße,vom Einkaufswagen, im ÖPNV, beim Kinderarzt. Es braucht viel mehr Aufklärung und gleichzeitig ein Verbot von Handys in Kinderserien. Dort wird vermittelt, dass Social Media, Selfies und Likes der Hit sind.

Ani
3 Tage zuvor
Antwortet  blau

Auch die meisten heutigen Kinderserien sollten verboten werden.. da passiert ja in einem Frame mehr als wenn man auf nem LSD Trip Achterbahn fährt.

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Ani

Übrig bleiben sollte „der Bär im blauen Haus“, „cajou“, „Heidi“ natürlich und die niedliche Serie vom großen Bruder, der immer auf seine kleine Schwester aufpasst und ihr die tollsten Geschichten erzählt (hab leider vergessen, wie die Serie hieß)….
🙂

S.B.
2 Tage zuvor

Wobei Cajou furchtbar war.

Unverzagte
2 Tage zuvor
Antwortet  S.B.

Cajou ist eine Serie für Kinder gewesen? Google schweigt dazu.

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Unverzagte

Ja, das war eine französische Serie von einer wirklich superheilen Familie mit zwei Kindern…..der Junge heißt Caillou (upsi….) und hat nur eine Fluse auf dem Kopf…..obwohl bereits 4 oder 5 Jahre alt……

unverzagte
1 Tag zuvor

Danke für die Info. Mhm, die nicht altersgemäße Fluse auf dem Kopf hat die Serie zu einer Fürchterlichen werden lassen ?

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor

Jetzt ist es mir wieder eingefallen….“Charlie und Lola“…..so schön!

S.B.
2 Tage zuvor
Antwortet  Ani

Rappelkiste, Kli-Kla-Klawitter. Das waren noch Zeiten.

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  S.B.

“Pittiplatsch und Schnatterinchen”, “Der kleine Maulwurf”, “Arthur der Engel”,….

Lala
1 Tag zuvor
Antwortet  Ani

Und auch die Eltern sollten verboten werden, weil die ihre Kinder nicht fördern.

unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  Lala

Warum nicht gleich die Gattung Mensch verbieten ? Dann hätte die Erde sicher eine Zukunft. Oder soll die auch abgeschafft werden, weil sie eine Mutter ist ?

dickebank
4 Tage zuvor

Gutes Geschäftsmodell, um den eigenen Arbeitsplatz und den Schulstandort zu sichern.

Stine
4 Tage zuvor

Fragen wir aber mal andersrum. Was passiert bei uns, wenn ein Lehrer krank ist, obwohl es einen Lernplan gibt, an dem man arbeiten könnte? Man schaut einen Film! Was passiert, wenn Eltern fragen, was man zuhause mit dem Kind üben kann? Man bekommt einen Zettel mit dem Zugang zur Anton App. Was wird hier zum Lesenlernen empfohlen? Eine App, die vorliest. Finde den Fehler.

Katinka
4 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Ja, finde ich auch nicht gut, aber es ist ja so gewollt. Das gute alte “Arbeitsblatt” und das “Lehrbuch” sind ja total verpönt…

Anne
3 Tage zuvor
Antwortet  Katinka

Also bei mir wird noch viel mit dem Lehrbuch und den dazugehörigen Arbeitsheften gearbeitet. Da muss geschrieben werden, anstatt nur Lücken auszufüllen. Die Klasse stöhnt manchmal, aber meine Antwort ist: SCHREIBEN LERNT MAN NUR DURCH SCHREIBEN. Die meisten Eltern finden es übrigens gut.

Alese20
3 Tage zuvor
Antwortet  Anne

Ich hab mit der Grunschule meiner Tochter auch andere Erfahrungen gemacht. Wenn die Lehrkraft krank war, gab es unter Aufsicht der Vertretung Wochenplanarbeit. Außerdem wurden dort in der Zeit 3 Bücher (+/- 100 Seiten) gelesen und ein 10 seitiges Arbeitsblatt-Buch mit Fragen zum Inhalt, passenden Kreuzworträtsel etc. bearbeitet. Außerdem hatte jedes Kind noch eine eigene Geschichten-Kladde, in der immer mal wieder drin geschrieben wurde.
Und das in NRW…

Steißtrommler
2 Tage zuvor
Antwortet  Alese20

Es gibt sie noch, die guten Dinge!

Monika, BY
3 Tage zuvor
Antwortet  Anne

Ja, an manchen Schulen hat sich das alte, gute Unterrichtssystem noch gehalten, aber so wie die Dinge stehen, vermutlich nicht mehr lange.

Alteisen
4 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Hoch lebe das digitale Lernen. (Achtung Ironie)

Hans Malz
3 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Ich gucke mit den Kindern schon lange keine Filme mehr, die Aufmerksamkeitsspanne reicht nur noch für ein kurzes Video.

laromir
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Ja, das habe ich in den letzten drei Jahren auch gemerkt. Die Kinder schaffen es nicht mal ,einen Kinderfilm (nicht mal eine komplizierterer Lehrfilm) zu schauen. Ständig ist Unruhe, irgendwer muss immer auf Klo, an der Flasche nuckeln, Frühstück auspacken oder weiß der Geier. Aufmerksamkeit eines Goldfisches.

Monika, BY
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

So ist es.

laromir
3 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Das kommt wohl sehr auf die Schule an und kann so pauschal nicht gesagt werden. Ja, ich gebe auch mal einen Film rein, aber eher selten. Ja, zum Leidwesen meiner SuS, die natürlich lieber Filme gucken würden. Geübt wir auch nicht mit Apps. Aber das führt dazu, dass man ja als nicht zukunftstauglich abgestempelt wird.

Na ja
3 Tage zuvor
Antwortet  laromir

Ich mache die gleiche Erfahrung.

blau
3 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Klingt als gäbe es kein gutes Vertretungskonzept. Als Schüler, Elternteil, Lehrer hat man in der Schulkonferenz Einfluss darauf

nurmalso
3 Tage zuvor
Antwortet  blau

War an einer Schule mit gutem Vertretungskonzept. Nützt nichts, wenn sich keine/r dran hält…
Ich war die “immer nur bei Ihnen”, die die von den Kolleg*innen bereitgestellten Materialien bearbeiten ließ. Oder sich selbst etwas aus den Fingern gesogen hat.
Wenn ich selbst z.B.auf Klassenfahrt war, habe ich kleinstteilig Vertretungsunterricht geplant. Netterweise das, was meistens ohne Probleme läuft. Also für Englisch z.B. Hörverstehen. Arbeitsblätter im Klassensatz kopiert, eigenen CD-Player mit eingelegter CD bereitgestellt, Nummer des Tracks mit Post-it draufgeklebt, Lösungsblatt beigelegt. Die ganzen Hinweise auf unserem Vertretungsportal eingestellt.
Teilweise waren das Dinge, die für die schon geplante nächste Klassenarbeit relevant waren.
Und? Nach Rückkehr wurde mir von den SuS freudestrahlend berichtet, Herr X/Frau Y hätte das nicht gefunden/ das Wetter war so schön, also sei man “rausgegangen”/ der Film aus der letzten (Vertretungs-)Stunde musste noch zu Ende geschaut werden….

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  blau

Haben Sie einen Vorschlag für ein gutes Vertretungskonzept?

(Bitte) Her damit!

Wir lösen unsere sehr wenigen Doppelbesetzungen auf…

Stine
2 Tage zuvor
Antwortet  blau

Motto: Bitte keine Nachfragen, die werden gern abgeschmettert. Die Kinder werden gern aufgeteilt, d.h. 2 aus der 2a gehen in die 4b, 2 in die 4c mit ihrem Lernplan usw. Klappt natürlich super, weil die ja auch so nebenbei anderen Unterricht machen, der ablenkt, mit Lernplan läuft da nicht viel. Besonders lustig wird es, wenn die 4b dann auch aufgeteilt wurde und keiner hat’s gemerkt. Eine Vertretung schaut Film oder macht Spiele, obwohl es ja den Lernplan gibt. Ich verstehe es auch nicht…

Monika, BY
3 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Wir haben seit vier Monaten keinen Geschichtsunterricht mehr. Mit dem Vertretungslehrer, der übrigens an der Schule Geschichte unterrichtet, schauen sie in jeweils zwei Schulstunden Filme.

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  Monika, BY

Es wird garantiert üner die Filme gesprochen!

Seien wir doch mal ehrlich: Da es viel zu oft beim sinnentnehmendem Lesen und damit am Kopfkino fehlt…. Was bleibt einem da übrig?

S.B.
2 Tage zuvor
Antwortet  Stine

Am Besten die Zeitung laut lesen.

Pit2020
4 Tage zuvor

Endlich mal gut verständlich (für alle!) dargestellt – als hätte jemand Mäuschen gespielt!

https://kinder.wdr.de/radio/diemaus/audio/maus-zoom/audio-mehr-sitzenbleiber-in-nrw-grundschulen-100.html

Rüdiger Vehrenkamp
4 Tage zuvor

Ein Zehnjähriger in unserer Betreuung erzählte mir beim Kontakt heute, dass er am Wochenende stundenlang nach Möglichkeiten im Internet suchte, um den Film “Scream 7” (FSK 16) zu schauen und wie es ihm schließlich auf einer illegalen Seite gelang. Außerdem freut er sich darauf, im Herbst das neue “GTA” zu spielen. Zuhause hat er Playstation, Tablet und Smartphone fast ohne Unterbrechung zur Verfügung. Bei ihm wurde hochgradiges ADHS diagnostiziert. Die Eltern lassen ihm alles durchgehen, setzen keine Grenzen, wurden über die Schulsozialarbeit an uns vermittelt und halten sich an keinerlei Absprachen. Die schulischen Leistungen in der 5. Klasse einer Realschule bewegen sich auf einem unteren Niveau. Die Versetzung auf G-Niveau (Hauptschule) ab Klasse 6 ist aktuell sehr wahrscheinlich.

Noch Fragen?

OMG
3 Tage zuvor

Kann es sein, dass dieEltern keine Lust haben, Grenzen zu setzen, weil das auch Zeit kostet?

Rüdiger Vehrenkamp
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Zeit und Mühe, richtig. Der drei Jahre jüngere Bruder eifert dem großen übrigens schon ordentlich nach. Seine Leistungen in der Grundschule sind schlecht, die Empfehlung der Wiederholung der 2. Klasse steht im Raum. Da stellt sich mir die Frage, ob solchen Kindern das ADHS nicht durch den hohen Konsum, teils auch ungeeigneter Medien, mehr oder minder anerzogen ist.

Ale
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Oder nach einem vollen Arbeitsalltag nicht mehr die Kraft dazu haben? Und sich auf die Versprechen selbiger, dass man daheim nicht mehr machen muss, verlässt?

Rüdiger Vehrenkamp
3 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Die Mutter ist Hausfrau, der Vater arbeitet im Handwerk und kommt gegen 17 Uhr nach Hause. Der Irrglaube ist, man könne Erziehung an Schule und Gesellschaft outsourcen.

Mr. Farmer
1 Tag zuvor

Bequemlichkeit…andere machen lassen ist doch eine feine Sache (Ironie).

Mika BB
3 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Was hat das mit Filmen ab FSK 16, permanentem Zocken und fehlender Beschäftigung mit dem Kind zu tun?

vhh
3 Tage zuvor

Immerhin wurde ADHS diagnostiziert, oft genug bleibt es bei ‘Verdacht’, weil die Eltern keine Diagnose wollen. LRS-Kurs, gerne, aber doch nicht regelmäßige Teilnahme am Nachmittag, wenn die anderen frei haben. AO-SF-Verfahren werden ebenfalls oft abgebrochen/abgelehnt, denn ‘mein Kind ist doch normal’. Augen zu und durch, einerseits verständlich es sind ihre Kinder, aber wann haben die Eltern gelernt, dass man nur die Augen schließen muss und Probleme verschwinden? Social Media, Google und KI schaffen diese Kinder problemlos, darum sind sie für ihre Eltern wie alle anderen. In Klasse 8/9 sehe ich dann nicht das G-Niveau, sondern noch eine Wiederholung, ‘alternativen Bildungsweg’ und am Ende weder Ausbildung noch Abschluss.

Rüdiger Vehrenkamp
3 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Im Fall oben lehnen die Eltern die Gabe von Medikamenten ab. Um einen Therapieplatz haben sich die Eltern ebenfalls nicht bemüht. Die Diagnose ist da, doch laut Aussage der Mutter ist ihr Sohn “normal und einfach aktiver als andere Kinder”. Die Familie kommt aus einem Kulturkreis, in dem Andersartigkeit zumeist als Schwäche gewertet wird. Da wir in der sozialen Arbeit ohne Mitwirkung leider keine Wunder vollbringen können, begleiten wir die Familie zwar wie abgesprochen bis zu den Sommerferien, gehen aber Stand heute nicht von einer Besserung der Zustände aus.

Gummibärchen
3 Tage zuvor

Da würde auch nur eine Familientherapie helfen – mit zusätzlichen Einzelterminen…

Gummibärchen
3 Tage zuvor

“Noch Fragen?”

Nein 😉

Es folgt eine Anmerkung: Um das Kind so richtig zu schädigen, wird es vermutlich auch mit Zucker und Energy Drinks “ernährt”….

Tja, Eltern dürfen das…. leider.

OMG
3 Tage zuvor

Jetzt mal eine doofe Frage, wo ich hier sehe, dass gleich wieder die Diskussion losgeht und das Problem vom Anfang her gar nicht in den Blick genommen wird: SInd die Schule schon dazu verpflichtet worden, ein Präventionskonzept dagegen zu schreiben?

Hans Malz
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Wir müssen erst auf das Impulspaper aus dem Ministerium warten.

Sporack
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Impulspaper
= Im Pulspaper
= Im Paper zum Puls
= Im Paper über den Puls

Hochdruck in den Adern wird befördert durch Entzugserscheinungen im Unterricht durch Handy-Abstinenz. In Anbetracht der Gefährdungsbeurteilung für Drücke in Systemen wird empfohlen eine Maßnahme zum Druckausgleich einzuführen.
Exemplarisch seien benannt Kooperationen mit Sportvereinen als verpflichtende Stundenelemente; zur Bewegungsförderung insbesondere der Hand-Augen-Koordination häufige Diktate mit anschließendem Papierball-Korbwurf.

Die Klassengröße wird auf die Hälfte der Personen reduziert, da es keine halben Lehrkräfte gibt, hat stets eine Hälfte unterricht, die andere Hälfte ist Lehrer/innen los und wird durch Suchtbetreuungsspezialistinnen behandelt.

Im Zuge der weiteren Evaluierung des Systems „Handyfreier Unterricht“ wurde durch den KI-Beauftragten festgestellt, dass das Pulsverhalten der Teilnehmenden exponentiell steigt, sobald das WLAN-Signal unterhalb des Schwellenwertes von drei Balken fällt. Eine temporäre Wiederbereitstellung digitaler Endgeräte („Notentladung“) wird daher als Notfallmaßnahme im Sinne des Druckausgleichs diskutiert, ist jedoch aus Kostengründen nur in Modellschulen mit erhöhter Herzfrequenzquote vorgesehen.

Zur Stabilisierung des neuronalen Gleichgewichts wird ferner empfohlen, Pausenzeiträume mit linearem bis exponentiellem Anstieg von Bewegungsfreiheit zu korrelieren.

Erste Pilotprojekte belegen:
Bereits das fünfminütige Umkreisen des Lehrerzimmertrakts mit rhythmischer Atmung („School-Round-Breathing“) führt zu signifikant gesenktem Unterrichtsdruck und erhöhter Motivation zum Frontalunterricht.

Die Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Pulsförderung, Spass und Stressprävention (LaPSuS).

Langfristig ist die Entwicklung eines tragbaren Sensors geplant, der den individuellen Unterrichtsdruck in Echtzeit misst. Bei Überschreitung des festgelegten Toleranzwerts von 120 „didaktischen Millibar“ ertönt ein akustisches Ausgleichssignal – wahlweise Vogelgezwitscher, Weißes Rauschen oder das sanfte Blubbern einer digitalen Espressomaschine.
In besonderen Fällen darf der Ausgleichston auch einem Telefonrufzeichen der Jahre 1979 bis 1999 nachempfunden sein; um weitere Personen nicht zu stören darf dieses Signal nur am Ende der Schulstunde zeitgleich mit dem Schulgong, der ggf eingespart werden könnte, generiert werden.

Die Wirksamkeit der Maßnahme wird in einer Intervallstudie über drei Schuljahre hinweg exploriert. Ein abschließendes Fazit ist in Aussicht zu stellen – sobald alle Beteiligten ihren Puls wiedergefunden haben.

Die Beteiligung der Personalräte geschieht im Interesse der allgemeinen Zufriedenheit prozessbegleitend – regelmäßig wird vom aktuellen Umsetzungsstand im Arbeitsschutzausschuss sowie der Schulpflegschaft berichtet. Gewerkschaften wurden gebeten Mitglieder in die Fazit-Gruppe zu entsenden. Ministerien behalten sich vor die Impulserhaltung per Rechtsverordnung auch im laufenden Verfahren zu ändern.

Hans Malz
3 Tage zuvor
Antwortet  Sporack

Wie sagte mir letztens eine Dame aus dem Schulministerium bei einer Fortbildung: Wir müssen viele Interessen im Blick haben, da können wir gar nicht so viel bewegen, wie wir möchten. Tja, dann halt nicht…

OMG
3 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Dann würde doch bestimmt vorab schon eineFortbildung zur Sensibilisierung helfen? Das wäre doch schon mal eine konkrete Hilfe

Hans Malz
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Wer soll die machen? Die Ministerialbeamten? Die Lehrer sind doch schon lange sensibilisiert.

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Wer soll denn da sensibilisiert werden?
Und wann?
Und dann?

Ani
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Bringt das eigentlich dann noch was, wenn die Kinder in der 1. Klasse bereits 3 Jahre Medienkonsum auf dem Buckel haben? Man müsst imo viel früher ansetzen

Fräulein Rottenmeier
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Viele Schulen machen ja schon….seit Jahren…..laden Kinder vor der Einschulung jede Woche zu Trainings ein….geht halt auf Kosten der Ressourcen….

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  OMG

Eine doofe Gegenfrage: Was bitte nützen Konzepte?

Da muss gehandelt werden (dürfen).

Es braucht Personal, Räume, RUHEräume,…. Kein Papier oder von ChatGPT und Co. erzeugte pdfs.

ed840
3 Tage zuvor

Am Geld allein scheint es nicht zu liegen.

Laut Bildungsmonitor 2025 lagen die Bildungsausgaben z.B. in Niedersachsen über dem Bundesschnitt, bei IQB-4.Klasse-Lesen erzielten die SuS in NDS aber mit 462 Pkt nur 2 Pkt mehr als die aus NRW.

In Brandenburg, Berlin und Bremen dann sogar noch weniger.

Berlin hat allerdings die höchsten EUR / pro Schüler*in-Werte bundesweit.

Steißtrommler
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Aber gerade die Gratis-Kita wird doch für sehr wichtig für einen gelingenden Start ins Bildungswesen angesehen, damit auch alle Kinder angemeldet werden können, das Gratis-Mittagessen soll Kindern in prekärer Lebenssituation für den Tag stabilisieren. Und jetzt wird klar, dass das keine Bildungseffekte hat?!

Sporack
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Bildungseffekt hat , moderne Elternrolle : Wenn der Vater zuhause bleibt, kocht und wäscht, den Haushalt macht. Und Mutter den Lebensunterhalt verdient.

Und dann für neugierige Fragen der Kinder der Vater das Handy oder Notebook USB-Zeug beiseite legt und mit den Kindern raus geht, zum Park, zum Zoo, zum Spielplatz….

Ja so ist es … einer muss zuhause bleiben. Es muss aber nicht die Mutter sein, Vater kann erwiesener maßen auch Kinder großziehen.

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Und jetzt wird klar, dass das keine Bildungseffekte hat?!

Wenn ich z.B. die statements einer Regierungspartei aus NDS betrachte, scheint es den zuständigen Politiker*innen weniger auf die Kosten, sondern mehr auf die Qualität des Essens anzukommen:

Gutes Essen in der Schule ist Teil guter Bildung”

Englischlehrerin
3 Tage zuvor

Langfristig benötigen wir ein Einwanderungskonzept nach kanadischem Vorbild. Unsere Systeme können noch mehr unkontrollierte Migration nicht auffangen.

DerechteNorden
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Da ja inzwischen Massenentlassung in vielen Branchen anstehen, sollte sich das Problem in absehbarer Zeit zurechtruckeln.

Lala
1 Tag zuvor
Antwortet  Redaktion

Ob der entlassene Autobauer Pizza ausfährt oder arbeitslos bleibt? Es kommt darauf an ob die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland vergleichsweise attraktiv bleiben. Menschen wandern nach Deutschland aus bzw. reisen in Deutschland ein, weil z.B. die Krankenversicherung, Kinderbetreuung und Absicherung bei Arbeitslosigkeit im eigenen Land schlechter und/ oder teurer ist.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Jaja, gatantiert würden Sie von heute auf morgen eine Karriere als Servicekraft beginnen, anstatt sich – völlig zurecht – anderweitig zu orientieren.

Lieber Tellerwäscherin in Deutschland, als Lehrkraft in Österreich, nehme ich an 😉

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

“Nutzt nur niemand

Der FAZ-Artikel bezieht sich auf 2024.

Das wurde von den zuständigen Politiker*innen der Ampel im April 2025 noch ganz anders kommuniziert:

“Fachkräfte-Einwanderung deutlich gesteigert, irreguläre Migration deutlich zurückgedrängt

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das hat man in der Ampel vermutlich nicht gewusst?

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Na dann wird das die aktuelle Regierung garantiert besser machen 🙂

In Ernst: Die Aufnahme in den Arbeitsmarkt soll beschleunigt werden – endlich, Danke uneingeschränkt keine Verlierer*innen hier!

Dass Herr Dobrindt gleichzeitig an der Qualifizierung kürzen will, wäre da… freundlich beschrienen “kontraproduktiv”

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Na dann wird das die aktuelle Regierung garantiert besser machen

Ihr Optimismus ist scheinbar durch nichts zu erschüttern.

Ich würde allerdings keine Wetten auf “garantiert besser” eingehen wollen.

Rainer Zufall
21 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Mehr das Wissen um die Richtung, in die sich Gesellschaften entwickeln möchten, die uneingeschränkte Nutzlosigkeit von Populismus sowie die gestörte Inkompetenz, selbst- und fremdverletzende Schwachsinnigkeit der Rechtsextremen in Deutschland.

Die Anerkennung von Abschlüssen/ weniger komlizierte Aufnahme in feste Arbeitsverhältnisse bzw. eine Umkehr der Pflichten sind ein richtiger Schritt – da zum Vorteil uneingeschränkt aller Beteiligten.
Mal schauen, ob die selbstzerstörerischen Elemente der (rechts-)extremen Politik das aud die Kette bekommen, dann finden diese vielleicht sogar ihre eigene Forderung nach mehr Integration wieder und finanzieren Kurse – zum Vorteil uneingeschränkt aller 🙂

Sporack
2 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“Innerhalb eines Jahres ist die Zahl offener Stellen um rund 19 Prozent gefallen. Damit ist faktisch gesehen kein flächendeckender Arbeitskräftemangel mehr vorhanden.”

https://www.capital.de/karriere/jobsuche–diese-trends-bestimmen-jetzt-den-arbeitsmarkt-2026-37026978.html

Rainer Zufall
21 Stunden zuvor
Antwortet  Sporack

Spannender Artikel, Danke 🙂

“Die schwache Konjunktur spielt eine wichtige Rolle, ist aber nur teilweise dafür verantwortlich”
Oweh!
“Die Unternehmen merken, dass sie sich nicht mehr auf die Wahrheiten verlassen können, die Jahrzehnte lang gegolten haben”
Also Perspektiven auf lange Zeit?

“Energieversorgung, erneuerbare Energien und Green Tech sind immer noch absolute Trendthemen. Im MINT-Bereich fehlen weiterhin über 100.000 Fachkräfte”
Na, da wissen wir doch, wo es fehlt!
Hoffen wir mal, die Regierung setzt nicht auf die Totengräberin ebendieser Zukunftstechnologien – aber wie hoch sind da schon die Chancen 😀

ABGESEHEN DAVON haben wir aber auch noch viel zu wenige Servicekräfte, warum auch immer die keine Lust haben, sich hier kaputtzubuckeln 😉
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fachkraeftemangel-servicewueste-deutschland-dienstleistungen-1.6297688?reduced=true

Also: Alle Menschen halten, qualifizieren und in Arbeit bringen, die wir in die Hände bekommen!

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

Einwanderungskonzept nach kanadischem Vorbild.”

Dürfte für DE allerdings schwierig werden Außengrenzen ausschließlich zu den USA zu installieren.

Rainer Zufall
2 Tage zuvor
Antwortet  Englischlehrerin

Ein Einwanderungskonzept würde ich erstmal begrüßen, dann brüllen nicht mehr alle wie von Sinnen von “unkontrollierter Migration” ^^

Aber Ihnen ist schon klar, dass ein kanadisches Modell nur wenig Einfluss auf die Situation in Deutschland hätte, da Flüchtlinge und Asyl ja nichts über die (Arbeits-)Migrationssysteme laufen, Arbeitsmigrant*innen Deutschland u.a. wegen seiner Fremdenfeindlichkeit möglichst zu vermeiden versuchen und – in diesem Sinne – Sie Schwachsinn der Rechtsextremen verbreiten, da sich die Zuwanderungszahlen längst absenkten, obschon es ohne die Zeit- und Geldverschwendung an den Grenzen ginge?

Meinen Sie ernsthaft, “unkontrollierte” Mifrant*innen können nicht in den unzähligen Fach- oder zumindest Servicejobs arbeiten – sofern der Innenminister nicht deren Integration in die deutsche Gesellschaft zu verhindern versucht? 🙂

ed840
1 Tag zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Mifrant*innen können nicht in den unzähligen Fach- oder zumindest Servicejobs arbeiten “

Erinnert stark daran was der bayerische Wirtschaftsminister mal dazu gesagt hat:

https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-hubert-aiwanger-zitat-zu-gefluechteten-ist-verkuerzt,Tp4kml8

Rainer Zufall
21 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Aiwanger sprach sich für Integration an den Arbeitsmarkt aus, dem der Deutschkurs nicht im Wege stehen soll, (meines Wissens nicht) für Kürzungen von Deutschkursen für Migrant*innen welche diese benötigen.

Ich nehme an, Sie kritisieren Herrm Dobrindt hier? Oder wollten Sie völlig zusammenhangslos schreiben, um von Dobrindts Kürzungen abzulenken?
Bin gespannt 🙂

Augenblickfang
3 Tage zuvor

Warum sollte der frühe Konsum digitaler Medien der Grund sein?

Es gibt viele verantwortungsbewusste Eltern, die den frühen Konsum einschränken oder sogar (fast) ganz verbieten. Sind denn dann deren Kinder besser in der Schule? Das müsste man ja erstmal untersuchen, um so eine steile These zu formulieren. Bei meinen Kindern beobachte ich das nicht. Eins ist gut und eins ist nicht so gut in der Schule. Das “Gute” nutzt digitale Medien viel mehr und lieber!

Wenn die frühe Nutzung digitaler Medien der Grund für schlechte Schulleistungen vermutet wird, vergleicht man offensichtlich mit besseren Schulleistungen in Zeiten, als es diese digitalen Medien noch nicht gab oder sie noch weniger verbreitet waren, also mit früher.

Es kommt mir absurd vor, eine einzelne Bedingung herauszusuchen, die im Vergleich zu früher nun anders ist und alle anderen Bedingungen, die sich verändert haben, außer Acht zu lassen. Es hat sich an den Schulen im Vergleich zu früher (wann genau soll das sein?) sehr viel mehr verändert als der Konsum digitaler Medien. Ich nenne Inklusion, ich nenne heutige Unterrichtsmethoden, ich nenne den sprachlichen Hintergrund bei der Einschulung, die Unterrichtsatmosphäre (Störungen) und und und … Das alles zählt nicht?

Was der Grundschulverbandsvorsitzenden ist ein schwerwiegender wissenschaftlicher Fehler unterlaufen: Hat man einen (möglichen) Grund gefunden, sucht man nicht mehr weiter. Aber sie ist ja auch keine Wissenschaftlerin, sondern “nur” Lehrerin.

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  Augenblickfang

Ernährung, sich um die Kinder kümmern statt selbst dtändig am Handy zu hängen, Ernährung, Sport, sich mit den Kindern unterhalten – so richtig sprechen und zuhören, Bewegung, Ernährung, analoge Kommunikation, HINwendung zu den eigenen Kindern, …

HuGo
3 Tage zuvor

Da Naheliegende wird bewusst ausgeblendet, nämlich, (fast) gänzlich fehlende Autorität, die die ( fast) grenzenlose Freiheit zum Wohle der Schüler zur rechten Zeit und temporär einschränkt. Allerdings, der Zug dafür scheint nur noch in vereinzelten Ländern zu fahren, mit gutem Erfolg.

Ale
3 Tage zuvor

Schön, dass man die neuen Lehrpläne und Methoden (ich beziehe mich auf BW, da kenne ich dir Lehrpläne) ausblendet. Man verlangt von den Schülern faktisch immer mehr und senkt die Übungszeit. Früher gab es Schwungübungen verbindlich, heute wird direkt mit den Buchstaben eingestiegen. Rechnen erfolgt in einem – in meinen Augen – wahnsins Tempo, Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Brüche sind bereits in der 3. Klasse im Lehrplan. Die Lehrkräfte kommunizieren offen, dass man täglich zuhause mindestens 15min Mathe trainieren soll und 15min lesen => pro Kind und zusätzlich zu den Hausaufgaben und Vorbereitungen für Klassenarbeiten. Gleichzeitig wird die Hausaufgabenbetreuung propagiert, welche aber mangels entsprechendem Personal und Gruppengrößen mehr Hausaufgabenaufsicht ist und wenig bis keine Hilfestellung gibt. Folglich fordert die Gesellschaft von Familien mehr “Arbeitsleistung” in der Wirtschaft (siehe aktuell die Familienversicherungsthematik oder die Abschaffung der Lohnsteuerklassen 3 und 5). Gerade finanziell schwächer gestellte Familien müssen mehr Arbeiten (so kostet die Schulmensa pro Tag und Kind gerne 5€ und die Hausaufgabenbetreuung ebenso einiges) und haben weniger Zeit/Nerven/Kraft/Verständnis für das häusliche Lernen. Ohne das verlieren wir aber immer mehr die Kinder.
Grundschule sind für mich “Basisschulen”, d.h. die Kleinen sollen die Basics lernen und stark einüben. Alles andere ist mEn Aufgabe der Folgeschulen. Aber gerade diese Übungsphasen werden immer mehr nach Hause verlegt.

Steißtrommler
3 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Bruchrechnung in der Grundschule? In welchem gesegneten Bundesland?

ed840
3 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Muss man beim Bruchrechnen nicht dividieren können?

Zeugnistag für Schulen in Baden-Württemberg Sechzig Prozent der Fünftklässler im Land können nicht dividieren

Steißtrommler
3 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Ach so, ja klar.
Dann muss ich in der 6 die Bruchrechnung ja gar nicht mehr behandeln.
“Ihr hattet ja schon – die Division!”

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Nö, eigentlich nicht, wenn man die Bruchregeln kennt und nicht in Dezimalzahlen umrechnen soll, braucht man das tatsächlich nicht zu kennen…

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Steht oben: BW

Kann ich mir aber auch nicht vorstellen…. Bruchrechnung fordert ja die ESA-Neunties noch über….

Hans Malz
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Wahrscheinlich das Aufteilen einer Pizza

Mika BB
3 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Wo finden sich denn im RLP von BW für die Grundschule Brüche? Und „WahrscheinlichkeitsRECHNUNG“ ist schon ein bisschen hoch gegriffen für das, was dort für Klasse 3/4 verlangt wird.

Ale
3 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Kurze Antwort: S. 33

Mika BB
2 Tage zuvor
Antwortet  Ale
Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Und was steht auf S. 33?

Ale
1 Tag zuvor

Okay, da gibt es anscheinend zwei Dokumente: in ihrem ist es S37.in meinem Dokument ist es S. 33 (https://www.bildungsplaene-bw.de/site/bildungsplan-rebrush2024/get/documents/lsbw/export-pdf/depot-pdf/ALLG/BP2016BW_ALLG_GS_M.pdf=

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

Ihr Link führt ins Leere. Ich hab jetzt gefunden, was Sie meinen: der Begriff „Bruch“ soll mit Alltagserfahrungen gefüllt werden: ein halbes Brot, eine Viertelpizza usw. und in die entsprechende Schreibweise überführt werden. Das sollte auch in Klasse 3/4 nun wirklich kein Problem sein. Geht ja nicht um BruchRECHNUNG.

Ale
1 Tag zuvor

Ich habe meinen Bildungsplan unten verlinkt. Da ist es S. 33

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Ale

„….Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Brüche sind bereits in der 3. Klasse im Lehrplan.“
Ja nee ist klar….
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung heißt in der Grundschule Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit…..hat nichts, aber auch nichts mit der Berechnung zu tun…..und Brüche werden eingeführt 1/2 , 1/4, 3/4…..auch für Uhrzeiten sinnvoll, aber damit Rechnen? Irre Vorstellung…..
Bitte bleiben Sie sachlich und bei den Fakten…..wir sind hier (fast) alle Lehrer und wissen um die Lehrpläne Bescheid!

Ale
1 Tag zuvor

Also ich finde das Addieren von Brüchen, also 1/2 + 1/2 gibt 1 schon als rechnen. Oder ist addieren kein rechnen (Gruß eines Lehrer mit Kindern in der GS).
Und zu Wahrscheinlichkeitsrechnung steht da “1) Chancen für das Eintreten von Ereignissen bei alltäglichen Phänomenen oder einfachen Zufallsexperimenten (zum Beispiel Kugelnziehen, würfeln, Glücksrad drehen) einschät-zen, auswerten (zum Beispiel Tabelle, Säulen-oder Balkendiagramm) und diese datenbasiert
vergleichen (zum Beispiel „ist wahrscheinlicher als“, „hat größere Chancen als“)”
Das ist der Beginn der Wahrscheinlichrechnung somit der erster Teil. UNd wenn Sie vor Ort sind, wieviel Prozent ihrer Schüler/innen schaffen das ohne Hilfe der Eltern zuhause? Und war das vor 20 Jahren schon in Lehrplan drin?
Ich liefere gerne die Belege (siehe Links), aber angreifend bin ich noch nicht geworden. Hier Sie schon.

unverzagte
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

“Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in Zufallsexperimenten vergleichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41”

Danke für den link, hat mich staunend auch interessiert, dass diese Themen mittlerweile in die Grundschule gerutscht sind.
Past aber zu meinen Erfahrungen im Englischunterricht: Meine Generation erhielt diesen ab Klasse 5. Als Lehrerin erteilte ich das Fach erst ab Klasse 3 und später sollten bereits Schulanfänger*innen,die z.T. noch gar kein Deutsch konnten, eine weitere Fremdsprache erlernen.

Mika BB
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

Ne halbe Pizza und noch ne halbe Pizza macht ne ganze Pizza: auf dem Niveau spielt sich das ab. Das sollten SuS sogar ohne Schule hinbekommen, ehrlich mal…

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

Entschuldigung, aber was Sie hier ausführen hat nicht mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun. Die Begrifflichkeiten „wahrscheinlich“, „sicher“, „unsicher“ führen nicht zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten, sondern nur zum Einschätzen von Ereignissen. Auch Kombinatorik mit den Zeichnen von Ereignisbäumen und entsprechenden Diagrammen ist keine Berechnung, sondern nur ein Ordnen von Möglichkeiten.
Und ganz abstrus ist es, zwei Brüche addieren zu wollen, wenn man die Rechenregeln für die Addition von Brüchen nicht eingehend thematisiert und das ist ganz bestimmt kein Stoff für die Grundschule.
Sollten Sie wirklich Mathelehrer der Grundschule sein, hätte ich jetzt gerne von Ihnen gewusst, wie Sie Kindern im dritten Schuljahr erklären, wie man zwei Brüche miteinander addiert, bitte auch unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Nennern und Zählern…..

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

„(4) im Alltag vorkommende einfache Bruchzahlen
in Verbindung mit Größenangaben
nutzen“
Das steht auf S.37
Als Beispiele wird dort 1\4, 1\2, 3\4, 1 1\2 angegeben…..von Rechnen mit Brüchen steht da nichts……Die Kinder sollen lediglich bekannte Dezimalzahlen wie 0,5 in einem Bruch darstellen können……

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Ale

„„(1) Chancen für das Eintreten von Ereignissen
bei alltäglichen Phänomenen oder einfachen
Zufallsexperimenten (zum Beispiel Kugeln
ziehen, würfeln, Glücksrad drehen) einschät-
zen, auswerten (zum Beispiel Tabelle, Säulen-
oder Balkendiagramm) und diese datenbasiert
vergleichen (zum Beispiel „ist wahrscheinlicher
als“, „hat größere Chancen als“)“

Und das steht da zum Thema Wahrscheinlichkeit und Kombinatorik……

unverzagte
1 Tag zuvor

Gibt hier sogar Lehrer*innen, die auch gern sichtbar gemacht werden .

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  unverzagte

Wenn Sie gerne hier die Genderbeauftragte sein möchten, bitte schön…..

potschemutschka
1 Tag zuvor
Antwortet  unverzagte

Haben die in Feenstaub gebadet und sind deshalb unsichtbar?

unverzagte
19 Stunden zuvor
Antwortet  potschemutschka

Welche bewusstseinserweiterenden Substanzen haben Sie denn eingenommen ?

Bla
21 Stunden zuvor
Antwortet  unverzagte

Dann sollen die Lehrer halt von innen mal raus gehen, dann sind sie sichtbar?

Sporack
2 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Mit TVL EG9 kann man durchaus auch in Stufe 1 (etwa 3500 EUR) eine vier köpfige Familie ernähren. Und selbst mit EG1 (etwa 2400 EUR) kommt man auch als Allein-Verdiender über die Runden: Aber der Blick auf die Rente zeigt : Armut kommt danach!
Bei EG 13 mit etwa 4600 EUR ist für außerschulische Bildungsangebote wie Sportvereine Musikschule etc natürlich mehr Support drin.
Aber keiner im TVL oder TVöD muss, weil Kinder länger in der Schule bleiben, mehr arbeiten!
Eher ist es doch umgekehrt.
Viele Eltern wollen beide arbeiten und auch lange, daher braucht es überhaupt die Schulformen, die noch nach 13 Uhr Unterricht oder wenigstens Betreuung bieten.
Insbesondere wollen Eltern, die finanziell durchaus weniger arbeiten könnten, dies gerade nicht; weil sie Jobs haben, die sozusagen deren Hobbie-Interessen entsprechen.

Aber es gibt leider auch Beschäftigungen außerhalb des TVL und TVöD mit Einkommen unterhalb der EG1 …. diese sind wirklich nicht zubeneiden.

Muxi
3 Tage zuvor

Um den Spieß mal umzudrehen: Smartphoneverbot für Eltern? Wie oft sehe ich Eltern, die am Handy kleben statt mit ihren (Klein)Kindern zu sprechen. Ob das wirklich ein Massenphänomen ist (oder ich da etwas übersensibel) kann ich nicht einschätzen.
Aber ich werde den Verdach nicht los, dass das einiges mit dem Medienverhalten der Eltern zu tun hat.

Gummibärchen
3 Tage zuvor
Antwortet  Muxi

Dieses Phänomen gibt es seit zwanzig Jahren.

Und nu isser da, der Salat…

Perfekt
3 Tage zuvor

Eine Ursache erkannt und …. ignoriert. Die Medien sind ja sooo bequem! Zwischenmenschliche Beziehungen sind viel anspruchsvoller.
Die Medien widersprechen nicht. Die Komfortzone bleibt klein. Eine Lernzone ist nur marginal vorhanden. Das Kind landet schnell in der Panik-/Überforderungszone.
Und wer hat Schuld? Das Kind – weil es nicht funktioniert.

RSDWeng
3 Tage zuvor

Bei den Ursachen für diese schlimme Tatsache wird der negative Flynn-Effekt oft nicht angeführt. Er sagt vereinfacht aus, dass der durchschnittliche Intelligenzquotient in Mittel- und Nordeuropa seit ungefähr 35 Jahren deutlich sinkt.

Steißtrommler
3 Tage zuvor
Antwortet  RSDWeng

Ziemlich genau so lange ists her, dass mein Mathelehrer zu einem Kollegen sagte: “Die werden immer dümmer!” Der hatte es begriffen.

RSDWeng
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Und seit dieser Zeit hat man in Bayern die Anforderungen gesenkt und die Bewertungsschlüssel großzügiger gestaltet.

Rüdiger Vehrenkamp
2 Tage zuvor
Antwortet  RSDWeng

Nicht nur in Bayern.

Steißtrommler
2 Tage zuvor
Antwortet  RSDWeng

Ach, kommen Sie doch mal nach NRW!

RSDWeng
1 Tag zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Naive, aber ernst gemeinte Frage: Sind in NRW die Anforderungen auch gesunken und die Bewertungen oft in die Nähe der Lächerlichkeit gerückt worden? Ich vermute: Ja.

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Steißtrommler

Also Sie waren schon dümmer, als die Schülergeneration vor Ihnen? Nett, dass Sie sowas zugeben…. 🙂

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