DÜSSELDORF. Wann beginnen die Sommerferien – und warum dürfen Bayern und Baden-Württemberg immer als Letzte starten? Über diese seit Jahren umstrittenen Fragen müssen sich die Bundesländer nun tatsächlich verständigen: Die derzeitige langfristige Ferienregelung läuft aus, die Verhandlungen über die Zeit danach sind angelaufen. Bis zum nächsten Frühjahr wollen sich die Länder für die Termine in den fünf Jahren nach 2030 geeinigt haben. Bayern und Baden-Württemberg lehnen Änderungen allerdings ab – und damit stehen sich in der Bildungsministerkonferenz zwei kaum miteinander vereinbare Positionen gegenüber.

Die Verhandlungen über die Sommerferien ab 2031 nehmen Fahrt auf. Eine Arbeitsgruppe der Bildungsministerkonferenz hat sich in den vergangenen Monaten bereits mehrfach mit der künftigen Ferienordnung beschäftigt. Bis Ende des Jahres werde voraussichtlich eine erste Beschlussempfehlung vorliegen, teilte das nordrhein-westfälische Schulministerium der Rheinischen Post mit. Danach folgen weitere Abstimmungen auf Länderebene, bevor schließlich die Bildungsministerinnen und Bildungsminister entscheiden.
Damit wird ein Konflikt konkret, der die Länder seit Jahren beschäftigt. Die Sommerferien sind bundesweit mindestens sechs Wochen lang und liegen innerhalb eines Gesamtzeitraums zwischen dem 20. Juni und dem 15. September. Um Verkehrsströme und die Nachfrage in den Urlaubsregionen zu entzerren, wechseln sich die Länder mit frühen, mittleren und späteren Terminen ab. Allerdings nicht alle: Bayern und Baden-Württemberg bilden eine eigene Ländergruppe und liegen traditionell am Ende des Ferienkorridors. Während die anderen 14 Länder ihre Positionen im sogenannten rollierenden System wechseln, beginnen die Sommerferien in den beiden südlichen Ländern regelmäßig spät.
„Wir erwarten, dass wir auch mal später dran sind, dass wir keine Ferienbeginne im Juni mehr haben und dass die Landesregierung das auch durchsetzt“
Diese Sonderstellung wollen Nordrhein-Westfalen und weitere Länder nicht länger hinnehmen. Elternvertreter in NRW erhöhen nun den Druck auf die Landesregierung. „Wir erwarten, dass wir auch mal später dran sind, dass wir keine Ferienbeginne im Juni mehr haben und dass die Landesregierung das auch durchsetzt“, sagt Oliver Ziehm, Vorsitzender der Landeselternschaft der Gymnasien, der Rheinischen Post. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) habe angekündigt, sich dafür einzusetzen. „Und das soll sie wirklich tun. Wir finden: NRW soll noch in dieser Legislaturperiode Nägel mit Köpfen machen.“
Feller hatte bereits im vergangenen Jahr eine Reform gefordert. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler würden von längeren, kontinuierlicheren Lernphasen zwischen Oster- und Sommerferien profitieren, argumentierte sie. Je nach Lage der Feiertage kann dieser Abschnitt des Schuljahres bei einem frühen Ferienbeginn ausgesprochen kurz ausfallen. Zugleich hätte Nordrhein-Westfalen nach dem bisherigen System gerne häufiger die Möglichkeit eines späten Sommerferientermins, der günstigere Reisepreise verspricht.
Inzwischen reicht die Debatte allerdings über die Frage hinaus, ob Bayern und Baden-Württemberg künftig mitrotieren müssen. Eine zweite Forderung betrifft den gesamten Ferienkorridor. „Kein Land soll vor dem 1. Juliwochenende mit den Ferien beginnen“, fordert Prof. Susanne Lin-Klitzing, Präsidentin des Deutschen Philologenverbands. Sie begründet diesen Vorstoß vor allem mit den Abläufen an den Schulen. Besonders für Abiturientinnen und Abiturienten seien sehr frühe Ferien problematisch. „Ein früherer Ferienstart schon im Juni erschwert nicht nur die sinnvolle Unterrichtsplanung, sondern verdichtet die zentralen und dezentralen Prüfungszeiträume für die Prüflinge“, sagt sie der „Bild“.
Unterstützung dafür kommt aus Nordrhein-Westfalen. Feller hält es für wichtig, „dass gerade zwischen Ostern und Sommer ausreichend Zeit für Prüfungen und Korrekturen zur Verfügung steht und nicht durch einen zu frühen Ferientermin unnötiger Zeitdruck aufkommt“.
Auch Niedersachsen argumentiert in diese Richtung. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) setzt sich für einen Ferienbeginn „möglichst nicht vor dem 1. Juli“ ein, um das zweite Schulhalbjahr und insbesondere die Prüfungsphase zu entzerren.
Damit verbinden sich in der aktuellen Auseinandersetzung zwei unterschiedliche Reformfragen: Sollen alle 16 Länder am Wechsel der Ferientermine teilnehmen? Und soll zugleich der Zeitraum verkürzt werden, innerhalb dessen dieser Wechsel stattfinden kann? Bei der ersten Frage wächst der Druck auf Bayern und Baden-Württemberg. „Einige Bundesländer beteiligen sich bislang grundsätzlich nicht am rollierenden System. Das empfinden wir als unbefriedigend“, erklärt das niedersächsische Kultusministerium. Eine von allen Ländern gemeinsam getragene Regelung könne die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen und zugleich für größere Vielfalt bei den Ferienterminen sorgen.
Schon im vergangenen Jahr hatten sich neben Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen weitere Länder kritisch zur Sonderstellung im Süden geäußert. Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) ließ erklären, sie halte nichts von Sonderregelungen einzelner Länder und unterstütze eine gemeinsame Regelung. Auch aus Thüringen kam Zustimmung für eine Reform.
Der Konflikt ist damit keineswegs neu. Neu ist, dass die Länder jetzt eine Anschlussregelung beschließen müssen. Die Kultusministerkonferenz hatte die Sommerferientermine im Dezember 2021 verbindlich für die Jahre 2025 bis 2030 festgelegt. Die langfristige Abstimmung soll Schulen und Familien Planungssicherheit geben und zugleich verhindern, dass die Bevölkerung bundesweit gleichzeitig in die Ferien startet.
Die KMK hatte bei ihrer damaligen Entscheidung ausdrücklich sowohl pädagogische als auch wirtschaftliche Gesichtspunkte angeführt. Die Schulhalbjahre sollten trotz wechselnder Ferientermine möglichst konstant bleiben, um kontinuierliches Lernen und verlässliche Prüfungsplanungen zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte der mögliche Gesamtferienzeitraum weitgehend ausgeschöpft werden, damit sich Reiseverkehr und Nachfrage nach Ferienunterkünften verteilen.
Das erklärt zugleich, warum die Forderung nach einem Ferienbeginn frühestens im Juli einen zusätzlichen Konflikt auslöst. Je kleiner das Zeitfenster wird, in dem die Sommerferien sämtlicher Länder untergebracht werden müssen, desto stärker überschneiden sich deren Ferienzeiten. Genau davor warnt Bayern.
Tourismusministerin Michaela Kaniber (CSU) lehnt die Forderung deshalb ab. „Ein Ferienstart für alle Länder erst nach dem 1. Juli wäre der falsche Weg“, sagt sie. Die Folgen träfen sowohl Reisende als auch die Tourismuswirtschaft: „Beliebte Urlaubsziele in Bayern und anderswo würden an ihre Grenzen stoßen, weil viel mehr Menschen gleichzeitig verreisen.“
„Dass Bayern mit Baden-Württemberg bei der Festlegung der Sommerferien stets den spätesten Termin einnimmt, liegt daran, dass wir uns in unserer Ferienordnung an den christlichen Feiertagen orientieren“
Gleichzeitig lehnen Bayern und Baden-Württemberg eine Aufgabe ihrer bisherigen Position am Ende des Ferienkorridors ab. „Für Bayern hat sich die bestehende Ferienregelung bewährt“, erklärt das Kultusministerium unter Ministerin Anna Stolz (Freie Wähler) gegenüber „Bild“. Baden-Württemberg argumentiert ähnlich: „Die bisherigen Regelungen haben sich bewährt, und Baden-Württemberg will im Sinne der Schüler daran festhalten.“
Bayern begründet seine Position vor allem mit der Struktur des eigenen Schuljahres. Der Freistaat hat rund um Pfingsten zwei Wochen Ferien. Kultusministerin Stolz hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt: „Dass Bayern mit Baden-Württemberg bei der Festlegung der Sommerferien stets den spätesten Termin einnimmt, liegt daran, dass wir uns in unserer Ferienordnung an den christlichen Feiertagen orientieren.“ An den Pfingstferien werde Bayern festhalten. „Deswegen werden wir auch bei den Sommerferien weiterhin bei der bisherigen Regelung bleiben.“
Diese Logik findet sich auch in der geltenden Ferienordnung der Kultusministerkonferenz. Bayern und Baden-Württemberg bilden darin die Ländergruppe V. Ihre Sommerferien liegen am letzten Termin, weil beide Länder traditionell Pfingstferien haben und dadurch ein ausreichender Lern- und Prüfungszeitraum zwischen Pfingst- und Sommerferien gewährleistet werden soll.
Historisch wurde die Sonderstellung des Südens allerdings auch anders begründet. Als die Länder ihre Ferientermine vor mehr als 60 Jahren aufeinander abstimmten, spielte eine Rolle, dass Kinder in landwirtschaftlich geprägten Regionen während der Erntezeit auf den elterlichen Höfen mithalfen. NRW-Schulministerin Feller hält dieses Argument angesichts des Strukturwandels in der Landwirtschaft für überholt.
Bayern verweist dagegen darauf, dass die Zahl der Ferientage bundesweit ohnehin gleich ist. Hinzu kommt ein Argument, das über die Organisation des Schuljahres hinausgeht: Durch die Kombination aus Pfingstferien und späten Sommerferien können Familien aus Bayern und Baden-Württemberg sowohl im Juni als auch im September außerhalb der Hauptferienzeit anderer Länder verreisen. Das kann insbesondere Familien zugutekommen, die auf günstigere Reisezeiten angewiesen sind.
Dass späte Sommerferien pädagogisch ausschließlich Vorteile haben, ist allerdings nicht ausgemacht. Ausgerechnet aus Bayern kam dazu bereits Kritik. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), verwies im vergangenen Jahr auf die Folgen für Schulen, die bis weit in den Hochsommer hinein Unterricht halten. „Natürlich wäre es für die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und die Belastung der Lehrkräfte gewinnbringend, wenn wir mit dem Juli nicht immer den heißesten Monat des Jahres im Klassenzimmer verbringen würden“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte trotzdem schon im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass er nicht verhandeln will. „Wir haben unseren Ferienrhythmus, der ist sozusagen fest in der DNA der Bayern drin“, erklärte er. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) legte er später nach: Andere Länder könnten ihre Termine untereinander tauschen, Bayern werde sich daran aber nicht beteiligen. „Auf keinen Fall. Wir ändern die Ferien nicht.“
Selbst der persönliche Vorstoß seines nordrhein-westfälischen Amtskollegen änderte daran nichts. „Lieber Hendrik, die Ferien bleiben auch so, wie sie sind. Es tut mir wirklich leid“, sagte Söder im September 2025 in Wüsts Heimatwahlkreis. Selbst wenn der Bundeskanzler eine Änderung wünsche, gelte für Bayern: „No chance“. News4teachers
Im Zweifel kann man die Entscheidung über die Sommerferien auch ohne Bayern und BW treffen.
So ist das: Wenn man nicht zu Kompromissen bereit ist, werden die Entscheidungen ohne einen getroffen.
Erstaunlich warum die anderen BL angesichts der aktuellen Hitzewellen jetzt plötzlich auch bis Ende Juli Unterricht abhalten wollen.
Problem sind ja eher die Minusstunden bei dem vielen Hitzefrei, weil Lehrer noch nicht automatisch in den Hybridunterricht wechseln können!
stimmt, Minusstunden. Es gibt bis jetzt keine Regelungen dazu. Manche gehen dann individuell ins Homeoffice ^
Hitzefreien gibt es an Berufsschulen nicht, Minusstunden gibt es da auch nicht
Möglicherweise weil in Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz die Sommerferien schon vorbei sind.
Wird auch bei Niedrigwasser unterrichtet?
Interessant, Ihre Kommentare könnte dies durchaus erklären…
Wenn Sie sich etwas Trinkwasser gönnen, schaffen Sie es vielleicht noch, Argumente, wohlmöglich eine eigene Meinung zum Thema zu schreiben.
Daumendrück! 😀
Wieso, ich muss ja nicht mehr unterrichten.
Da scheinen die Schüler*innen nicht allzu viel verpassen, wenn Sie trotz der zusätzlichen Zeit keine Meinung zustandebekommen
Neidisch??
… würde mich nicht wundern!
Och, jau! Herr Zufall geht zum Lachen halt in den Keller… Ich hab letztens auch gelernt:
Man darf nicht alles allzu Bierernst nehmen…
Aber die Gewinnung von Trink- und Taffelwasser senkt den Grundwasserspiegel ja noch mehr. Ihr Vorschlag ist also kontraproduktiv.
Zum Nachdenken: Deutsch-Abiklausur-Korrektur (Zentralabitur) innerhalb 2,5 Wochen + Korrektur Deutscharbeiten ESA und/oder MSA an GemS in SH. In Englisch und Mathe ähnlich.
Deutsch-Abiklausur ist in SH am 27.04,2027.
Schriftliche ESA-Prüfung vom 14.04,2027 – 13.05.2027
Beginn der Sommerferien am 03.07.207.
Ja, eben.
Die mündlichen Prüfungen sind ja nicht am 2.7.27, nicht wahr?
Von mündlichen Prüfungen hatten Sie oben nichts erwähnt.
Nachtrag: Ich beziehe mich ja nicht nur auf 2027. Wenn die Sommerferien mal am 20.6. beginnen …
Die Kolleg*innen wissen, was ich meine. Sie als Outsider offensichtlich nicht.
Fehlen die Nachschreibtermine und die mdl. Abweichungsprüfungen.
Davon war im Ausgangspost nicht die Rede.
Was hindert Sie die hier zu nennen?
? Das ist auch nicht notwendig, da die schriftlichen Ergebnisse ja vor den mündlichen Prüfungen vorliegen müssen.
Grüße aus der Berufschule:
Ein früheres Beginnen der Sommerferien ist für die Berufsschule in BW ein Horror. Und für alle: das ist faktisch jedes Jahr so.
Ja, ich kenne das und das ist bei mir nicht nur Abitur, sondern auch Berufsschule, wenn man Pech hat noch weitere wie BFS oder BK
Ich verstehe so grundsätzlich das Problem nicht
Wir haben Föderalismus, jedes Bundesland kann machen was es will
Da bei uns die Pfingstferien sind, gibt es sowieso ständig Überschneidungen was die Ferien angeht und Weihnachten klappt es ja auch
Was viele vergessen, der ganze Süden in der EU hat ja auch Urlaub und geht auf Reisen, wollen die sich mit denen auch noch absprechen
Der Hauptgrund ist ja angeblich das günstigste Reisen, was ich definitiv nicht bestätigen kann, denn da gehen viele Singles und Rentner auch schon wieder los
In den Niederlanden war für September fast nichts zu bekommen und die Preise waren wie die Wochen davor
Es geht hier wahrscheinlich eher darum den Föderalismus immer mehr aufzuheben und das nervt , denn gerade im Bereich Bildung wäre vernünftiger Wettbewerb so wichtig,um nicht noch weiter abzurutschen
Na ja, ich komme aus dem Schwarzwald (Anfang). Man merkt hier schon stark den Anfang der Sommerferien.
Wie schlimm muss es dann erst in den anderen Bundesländern sein, wo die Sommerferien früher anfangen?!
Wenn es dort Berufsschulprüfungen gibt, kann man die nicht an die Ferientermine anpassen?
Bei uns im BL gibt es z.B. keine Berufsschulprüfungen, nur Prüfungen der Kammer.
Drum habe ich BW dazu geschrieben, hier ist die Berufsschulprüfung eine richtige Prüfung: kein MC, Prüfung in Deutsch, GGK, und BFk (hier bis zu 4 Prüfungen => zB Großhandel Teil 1 Teil 2 SSTK SGW).
Na ja,in welchem anderen Bundesland (Ausnahme Bayern) ist es wirklich so? So viel ich weiß, ist es in BW als einziges BL so extrem. Und das ist eine sachliche Besonderheit.
Freut mich, dass Sie die Temperaturen als Grund FÜR einen Wechseln anführen möchten, auch wenn BaWü und Bayern dies nichts zu schätzen wissen.
Dich wenn die Bundeänder darauf warten, dass die Landesregierungen dort den menschengemachten Klimawandel verstehen, würde ja niemals etwas fertig 😉
Allein wegen dieser anmaßenden Haltung:
„Wir machen das auch weiterhin so, weil wir das so machen. Basta.“
Jup. Keinerlei Sinn für Kooperation und Föderalismus geistlos untergaben. Wenn es nicht das langfristige Spiel von BaWü und Bayern ist, den Förderalismus durch Nutzlosigkeit abzuschaffen, sollte man sie ignorieren.
Im Grunde ist es doch gar nicht so schwer…..man lässt die Bayern und auch die BWs so…..und die anderen 14 BLs verhandeln sich über die übrige Ferienzeit. Beginnend ab dem 01.07. als frühesten Termin und bis zum 01.08. als spätesten Termin. Und wer auch gerne wir Bayern Ferien macht, der sollte das als BL doch einfach tun….
Man könnte dann in NRW bei späten Sommerferien auch überlegen, die Herbstferien wieder auf eine Woche zu kürzen und Pfingstferien für eine Woche einzuführen….fände ich super!
ne, sowohl 1 Woche Pfingsten und die 2 Wochen Herbst müssen bleiben! Solch ein Unfug sonst
Tja, irgendwo wird man da wohl kürzen müssen…..einen Tod muss man sterben….
nö, überhaupt nicht Fräulein!
Na, da geht der Streit doch schon los. Kein Mensch braucht Pfingstferien, irgendwo gibts dann noch Winterferien, dann noch die Karnevalszeit, und schon hat jedes Bundesland wieder Grund fürs eigene Süppchen.
Ich schon! Ich würde gerne mit den bayrischem KuK mal Urlaub an der Nordsee machen 🙂
Doch, ich brauche Pfingstferien.
In Bayern spielt Pfingsten durchaus noch eine Rolle, wenn Hamburg die nicht braucht, umso besser, da machen frühe Sommerferien ja wiederum Sinn
Die haben den Heiligen Geist auch bitter nötig.
Man kann den aber auch ganz praktisch gegen „Klosterfrau Melissengeist“ ersetzen … die Visionen, die man davon bekommt, sind auch nicht von schlechten Eltern.
In NRW gibt es keine Pfingstferien.
Doch, der Dienstag nach Pfingsten ist unterrichtsfrei.
Nächstes Jahr gibt es in NRW keine Pfingstferien. Da ist der Dienstag nicht frei.
Sorry, ich meinte, dass es 2028 in NRW keine Pfingstferien gibt, da ist der Dienstag nicht frei.
In Berlin auch.
Leider fallen die Allerheiligen- Ferien dieses Jahr aus, weil sie auf einen Sonntag fallen.
In Hessen nicht einmal mehr der Dienstag frei …
Nein walter, ich fände sowas aber toll….
Ist ne Fragestellung, der sich alle vierzehn Bundesländer ohne Einbezug von Rücksicht auf BaWü und Bayern abarbeiten sollten
Es braucht keiner auf jemanden Rücksicht zu nehmen, denn es bringt doch sowieso nichts
Jeder sollte sie an die Stelle legen, wo es sinnvoll für das Bundesland ist und wir werden sehen, jeder wird immer denken, es war die falsche Stelle im Kalender
Die Herbstferien braucht man doch nicht zu verkürzen, nur der Termin ist zu früh. Einfach in den November verschieben und fertig. Da erscheinen auch meistens die ganzen guten Spiele. GTA, Battlefield, Diablo usw. Man würde also direkt zwei Fliegen mit einer Klappe erwischen.
Aber die Spielwarenmesse in Essen ist dann leider schon vorbei 😉
Was will ich denn im November am Mittelmeer? Oktober ist dafür super, seit die Sommerferien wegen massiver Hitze dafür nicht mehr in Frage kommen.
Machen Sie doch mal etwas sinnvolles für das Klima und bleiben Sie in Deutschland. Deutschland ist auch schön.
Die Ferien sollten wie in Italien auf 8 Wochen ausgeweitet werden oder ab 1. Juni bis 30. September mit Gleitzeit und Homeoffice gebastelt werden, um gegen die Hitze gewappnet zu sein. Die Schule ist noch der letzte Ort, wo es noch keine 35 Std Woche und Homeoffice gibt. Selbst Krankenhäuser, Kitas und Pflegeeinrichtung haben sich darüber einen Kopf gemacht und tolle Programme gestaltet, die super attraktiv für neue Arbeitnehmer sind.
🙂 es darf kein unflexibler und unfreiheitlicher Beruf mehr sein!
Das kann OWL in NRW gerne machen.
Niedersachsen braucht jedenfalls die Pfingstferienwoche von Bayern und den mitteldeutschen BL. Das muss auf 1 Woche gestreckt werden.
Die Feiertage müssen aus allen Ferien rausgerechnet werden (ca. 1 Woche) und wird dann an Pfingsten gepackt oder an die Hebrstferien.
Mein Mann arbeitet zB bei nem Unternehmen, die haben 8 Wochen statt 6 Wochen Urlaub und können darüber hinaus weitere 14 Tage für weniger Gehalt erhalten. So sieht es nämlich mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt aus, sehr mitarbeiterfreundlich.
Was meint ihr?
Tja, die Frage ist, wie lange noch……Stihl möchte gerne die 40 Stundenwoche bei gleichem Gehalt wieder einführen…..andere Wirtschaftsunternehmen werden vermutlich ins gleiche Horn tuten…..
Aber klar, Lenchen sitzt auf der Terrasse von Hasi…..
Die Altherrengarde von Herrenknecht über Stihl bis Würth lebt leider gedanklich wie der Fritze noch im letzten Jahrhundert. Die sollten tatsächlich mehr an sich arbeiten um in der Jetztzeit anzukommen.
ja, weil einige von 5 Tagen Homeoffice auf 3 Tage rutschen und das dann bei 35 Std. Woche, Fräulein! 😀
Jepp, und Berechnungen haben bereits ergeben, dass für mittlere Lohngruppen bei Stihl oder auch MercedesBonz, die das Gleiche andenken, eine Lohneinbuße von locker 9tsd Euro / Jahr entsteht … für die Unternehmen kommt dann hinsichtlich des Wegfalls der dafür zu entrichtenden Lohnnebenkosten nochmal ein solider Batzen Geld heraus, den sie einsparen können.
Der feuchte Traum von Industrieunternehmern … konsequent wäre es dann doch, sie würden die Belegschaften 48 Stunden/Woche bei vollem Lohnwegfall arbeiten lassen.
„F….-Fritze Merz“ und co („mehr Leistung, mehr Arbeit, ne Stunde mehr am Tag schadet nicht usw. usf.) bereiten solchen Lohndumping-Initiativen ja seit Wochen den Boden … so Wirtschafts-Clowns, wie Fratscher u.a. unterstützen das von „wissenschaftlicher Expertenseite“ fleißig und die üblich-verdächtigen Leidmedien tröten den Scheiß propagandistisch in „die Welt“ hinaus.
Apropos voller Lohnwegfall:
Wenn due Leute kein Geld haben, dann kaufen und konsumieren die nix – ubd das ist besonders ressourcenschonend.
Das bisschen Privatfliegerei und Jachtenkauf verkraftet unser Planet dann auch viel besser.
Nee geht nicht, ist kein Item den „lippischen Punktationen“.
Zwischen Item und den fehlt ein in:)
Die mitteldeutschen Bundesländer haben gar keine Pfingstferien
Mitteldeutsch? Meinen Sie Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt? Die Länder in der Mitte Deutschlands ohne Außengrenze?
Sachsen, Brandenburg und McPomm sind eher ostdeutsch. Östlich davon liegen ja nur Polen und die Tschechische Republik.
möchten lieber gleich diese besseren von der Gewerkschaft geschaffenen netten Arbeitszeiten von deinem Macker Hasi.
Sein Homeoffice, seine 35 Stunden Woche und diese ganzen Extras mit Prämien und Zulagen sind doch Beste ever 😀 Alles richtig gemacht, der Herr 🙂
gerne, mein Hasi hat wirklich die besseren Bedingungen als Lehrter udn ihr dürft nicht vergessen, bei vollem Lohnausgleich und früherem Ruhestand! 🙂
Wer soll das „basteln“?
8 Wochen Sommerferien kenne ich auch noch. 🙂 War irgendwie kein Problem, trotz hoher Erwerbstätigkeit der Frauen und ohne Ganztag nach der Grundschule. Wir waren Schlüsselkinder mit viel echter Freizeit, ohne ständige Überwachung durch die Eltern und wir haben es überlebt. 🙂
Ja, früher war mehr Lametta 😉
Ich fand mein Schlüsselkinddasein ehrlicherweise nicht soooo prall. Daher war ich vorzugsweise bei Freundinnen zu Gast, wo die Mama zuhause war und sich gekümmert hat….
Okay! Wir waren meist den ganzen Tag draußen mit der Clique unterwegs, bevorzugt am Badesee. Allerdings hat unsere Mutter abends, nach ihrer Arbeit noch ein warmes Essen bereitet, oft mit unserer Hilfe. Auch die kleinen Einkäufe und ein paar Arbeiten im Haushalt erledigten mein Bruder und ich ab und zu. Ab 14 hatten wir immer einen Ferienjob für 2 Wochen, um das Taschengeld aufzubessern, welches trotz Erwerbstätigkeit beider Eltern nicht so üppig war.
Klar gab es auch Erwachsene, die im Notfall ansprechbar waren, Rentner, nicht berufstätige Mütter, Schichtarbeiter… Es war zwar eine Kleinstadt, aber in der Beziehung fast wie ein Dorf. Die Erwachsenen hatten ein Auge auf die Kinder und es gab auch mal „eine Ansage“ vom Nachbarn oder fremden Erwachsenen, wenn wir uns daneben benahmen. Heute ist das unvorstellbar.
„Wir waren meist den ganzen Tag draußen mit der Clique unterwegs, bevorzugt am Badesee.“
Wie? … auch in der Zeit von Oktober bis April?
Das erklärt die knallharte Konstitution in manchen Landesteilen und nötigt mir ordentlichen Respekt ab!! 😉
?? In Italien dauern Sommerferien rund 3 Monaten.
Italien – 14 Wochen
Malta – 13 Wochen
Lettland – 13 Wochen
Zypern – 13 Wochen
Litauen – 12 Wochen
Kroatien – 12 Wochen
Estland – 12 Wochen
Griechenland – 12 Wochen
Rumänien – 11 Wochen
Spanien – 11 Wochen
Bulgarien – 11 Wochen
Irland – 10 Wochen
Portugal – 10 Wochen
Finnland – 10 Wochen
Ungarn – 10 Wochen
Slowenien – 10 Wochen
Schweden – 10 Wochen
Österreich – 9 Wochen
Slowakei – 9 Wochen
Polen – 9 Wochen
Tschechien – 9 Wochen
Luxemburg – 9 Wochen
Frankreich – 8 Wochen
Belgien – 8 Wochen
Deutschland – 6 Wochen
Niederlande – 6 Wochen
Dänemark – 6 Wochen
Haben Sie auch die Lehrergehälter dieser Länder (gerne als Warenkorb bereinigt) zur Hand?
Dann wird ein Schuh draus
Und die Gesamtferienzeit.
Wenn wir so anfangen – ok, können Sie haben:
– wie viele Fächer unterrichten Lehrer da?
– wie viele akademische Teilabschlüsse bzw. volle akademische Abschlüsse sind Einstellungsvoraussetzung?
– wie viele dieser Länder „klauen“ den Lehrern dort 3 bzw. 2 volle Verdienstjahre im Beruf als „Lehrlingszeit“?
– wie sehen dort Klassenarbeiten/Klausuren aus?
– welche und wie viele Stunden sind dort verpflichtend über den Unterricht hinaus?
Danke, next.
Wenn andere Bundesländer Ferien wie Bayern und BW möchten, müssen sie sie doch nur genauso legen. Ich verstehe, dass man die Kompromisslosigkeit kritisiert. Aber die Termine kann doch trotzdem jedes Bundesland für sich festlegen.
Am Ende dann alle zur gleichen Zeit? Um Himmels willen, das Hotel- und Autobahnchaos ist jetzt schon groß genug.
Solche Erfahrungswerte brächten Bayern und BW eventuell zum Umdenken.
Wie macht es Frankreich bloß, wo alle zur selben Zeit haben?
Hat Frankreich auch 80 Millionen Einwohner?
Frankreich ist keine „leere Provencelandschaft“. Und hat im Bereich Infrastruktur, Verstädterung & Co. mit den gleichen Problemen zu kämpfen.
Ja, in Frankreich, Spanien und Italien geht jedes Jahr pünktlich zu Ferienbeginn die Welt unter. ( Nein, ist nur Spaß, sie leben dort auch)
Das haben wir schon daher, dass alle anderen Länder ja auch Ferien haben und die Frage bleibt, warum müssen immer alle weg? Daher kommt ja das Chaos und wer sich dem stellt, hat es zu jeder Zeit schwer, denn es sind in Italien und Frankreich auch Ferien und deren Autobahn blockieren wir auch zusätzlich
Zudem ist unser Problem auf der Autobahn nicht die Anzahl der Autos , sondern der fehlende Ausbau und die fehlende Instandhaltung der letzten Jahrzehnte und die schlecht geplanten Baustellen
? Und wenn alle immer zur selben Zeit Ferien haben wollen?
Dann machen sämtliche vom Tourismus abhängigen Gewerbe auch in Bayern schön dicke Backen.
Staus und übervolle Flughäfen und Züge würde die Laune aller bestimmt richtig schön heben.
Es ist doch bemerkenswert, dass die BL hier Kompromisse aushandeln und nicht ihren Egoismus pflegen.
Schlechte Ferientermine für Millionen von Menschen zu legen, nur weil die Tourismusbranche das so möchte, ist ein klassischer Fall von Egoismus in Hochform.
? Die Ironie kommt nicht so recht rüber.
Oder meinen Sie das ernst?
„dass die BL hier Kompromisse aushandeln „
Laut Spiegel Artikel vom 22.07.2025 „Opfer statt Privileg“ waren die anderen BL aber damals aber nicht bereit erst im August in die Sommerferien zu starten.
Ja, und?
Damals ist nicht mehr relevant, egal, ob die anderen Bundesländern damals sooo gemein waren.
„Damals ist nicht mehr relevant,“
Stimmt. Die Meinungen scheinen sich geändert zu haben. Die anderen Bundesländer wollen nun scheinbar unbedingt bis Ende Juli Unterricht abhalten.
Alle Menschen, die keine Lehrer sind und keine schulpflichtigen Kinder, haben, können doch außerhalb der Ferien Urlaub machen. Dann ist es doch sowieso preisgünstiger!
„jedes Bundesland für sich“
Ebendieser Ansatz wird ja (zurecht) kritisiert
Wir sind ein Föderal- und kein Zentralstaat.
Meistens ist das dumm und teuer. Aber in diesem Fall? Nicht unbedingt:
Bayern & Co. wollen nicht?
Dann einfach mal demonstrativ die Ferien exakt auf die bayrischen legen.
Dann lernen die das schon.
„Warum dürfen Bayern und Baden-Württemberg immer als Letzte starten?“ – Dürfen?Müssen.
Ansonsten: soll doch jeder sein Ding machen und gut isses.
Die späten Ferien sind ja in Bayern wegen der Ernte notwendig, also weil die Kinder dort auf den Feldern aushelfen müssen.
Und genau deshalb hat die bayrische Landesregierung vor einigen Jahren jeder Grundschule im Land eine Tüte Heu geschickt, damit die Kinder sowas noch kennenlernen
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bayern-ministerium-verschickt-heu-an-schueler-a-892822.html
Und Schleswig Holstein wollte früh, damit die Kinder der Leute, die im Tourismusgewerbe arbeiten, wieder in der Schule sind, wenn die Hauptsaison losgeht.
Zumindest wollte man im Norden nicht die späten Termine, wenn stimmt was in der SZ am 21.07.2025 berichtet wurde.
„Als Bayern sich für Deutschlands Sommerferien opferte“
„soll doch jeder sein Ding machen und gut isses.“
Das dürfte das Verständnis von Zusammenarbeit sein, welches bei der Landespolitik von Bayern und BaWü vorherrscht – peinlich -___-
Bei Interesse lesen Sie mal den Artikel in der FR vom 25.07.2025
„Opferte sich Bayern für späte Sommerferien? Ex-Minister schildert Erstaunliches„
Gerne verlinken: https://www.fr.de/politik/opferte-sich-bayern-fuer-spaete-sommerferien-ex-minister-schildert-erstaunliches-93847496.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Statt sich über Ferienzeiten zu streiten, sollte endlich mal ein „Masterplan“ her, der die Schulen gegen Hitzewellen wappnet. Danach kann man immer noch streiten.
Ist ein leichtes „Kulturkampfthema“. Kommt zuverlässig jedes Jahr. Jedes Jahr die selben „Argumente“ von allen Seiten. Jedes Jahr das „Pech. Nein.“ Von Söder. Jedes Jahr die selbe Kritik an „fehlender Kompromissbereitschaft“. Jedes Jahr die selbe Leier. Wird sich nicht änder, außer man ändert was – als jeweiliges Bundesland. Punkt.
Das halt der Stand der Dinge.
Aber dann müsste man ja mal in’s Handeln auch kommen und nicht nur in „haben wir die Seiten mit den Argumenten noch? Ist wieder Sommer – die Leute brauchen wieder was, damit man sie an die Stange hält“.
Das ja das „gute“ am förderalen System… Hier legt man es doch selbst fest. Mit allen Konsequenzen. Sonst besteht man doch auch ständig auf den Bildungsförderalismus der Länder als Land.
Hier hat man ihn … Unangenehm dann … Dann will man aber „andere zum Kompromiss bitten“? Echt jetzt? Haha.
Letzten Sommer habe ich in der Schule gefroren bis Baden Württemberg dann mit den Ferien dran war, war der Sommer fast gelaufen
Wünsche das Hessen mal, wenn die Eltern die Krise bekommen, weil sie nicht mehr wissen, was sie mit den Kindern machen sollen
na ab ins Homeschooling
Späte Sommerferien sind doch scheiße.
Lieber ganz früh! So, dass die Herbstferien nom bei gutem Wetter im September liegen.
Einfach mal so festlegen für NRW.
Das wird leider nicht passieren, denn vor Ende Juni gibt es nirgendwo Sommerferien. Was auch bedeutet, dass die frühesten Herbstferien Anfang Oktober sind…..
Und durch die frühen Sommerferien nächstes Jahr geht es früher die Pension! Supi!
Es ist durch den Klimawandel nicht sinnvoll, Ferien sehr früh oder sehr spät zu haben. Zumindestens der Zeitraum 15. Juli bis 15.. August sollte jedes Bundesland abdecken. Was passiert denn, wenn mehrere Bundesländer jetzt gleichzeitig Ferien hätten? Man meint gerade, dass ist so etwas wie durch 0 teilen….
Lobby- und Tourismusinteressen dürfte der Hauptgrund sein.
Frankreich & Co. schafft es auch.
Wir in BW lieben unsere 2 Wochen Pfingstferien. Super, um Urlaub zu machen. Warum sollten wir darauf verzichten?
Ist kein Argument, da sich die meisten Familien eh keinen Urlaub leisten können.
Quatsch!
Muss schön sein, wenn man reich ist und auf andere Menschen keine Rücksicht nehmen muss.
Tscha, manche Familien fahren nie in Urlaub, andere 4 mal.
Stimmt! 🙂
Glaube ich zumindest… 😉
Sommerlochthema, bei dem das Murmeltier grüßt!
Es ist auch schlichtweg asozial und unsolidarisch. Söder hat ja auch keinen Grund und stottert sowas von bayrischer DNA, wenn’s darum geht
„bayrische DNA“? Dann ist das also genetisch bedingt? Ist das nicht eine rassistische Äußerung? 🙂
Machts ohne Sie!
Die Bundesländer sollen sich abwechseln, BaWü und Bayern JEDES Jahr Megastaus haben.
Ich wohne in BaWü und empfinde das nur als peinlich und als ein weiteres trauriges Beispiel, wie der Föderalismus kaputtgemacht wird 🙁
Das ist ja jetzt schon der Fall. Ich fahre öfter auf der A 8 und wenn die großen von uns aus gesehen nördlicheren Bundesländer Ferienbeginn oder Ferienende haben oder einmal etwas zusammenfällt, dann wehe dem, der auf der A 8 in der entsprechenden Richtung fährt. Übrigens, Ba-Wü beteiligte sich mehrere Jahre an dem rollierenden System, hat es aber dann wieder aufgegeben.
Wo sind die Staus? Meist an Baustellen, nicht ausgebauten Straßen und unnötigen 100 Schildern, die zum Abbremsen zwingen und Staus verursachen
Viele fahren nach Italien und Frankreich und welche Überraschung in Frankreich schließen sogar noch die meisten Firmen und alle gehen in den Urlaub
Es scheint zu funktionieren
Sich die Rosinen rauspicken und dann „für Bayern hat sich die bestehende Ferienregelung bewährt“ argumentieren. Das kannste dir nicht ausdenken.
Ob späte Sommerferien Rosinen sind, liegt im Auge des Betrachters. Ich hab nur noch eine Tochter in der Oberstufe. Dies sind ihre letzten Ferien – und wir wären manchmal gerne früher in Urlaub gefahren und nicht erst im August.
Wir sollten uns an die südlichen Länder anpassen. Keine Herbstferien dafür 4 Wochen mehr Sommerferien von Juni bis September…
Oh weh, die Herbstferien sind alle 4 Jahre mit neuen Erstis mein Rettungsanker.
Also ich Stelle fest, dass meine Schüler durch sind und es bis Weihnachten ohne Herbstferien nicht schaffen würden
Ich selbst brauche die Zeit auch, da zu Weihnachten eine Menge arbeiten anfallen und ich da tatsächlich ein paar Sachen vorziehe, um nicht die ganzen Weihnachtsferien zu korrigieren
Berufsschulen funktionieren andera
Deutschland hat neben den Niederlanden und Dänemark mit die kürzesten Sommerferien in Europa. Allerdings sind die Sommer in diesen beiden Ländern deutlich kühler als in Deutschland.
Sogar Österreich hat acht Wochen Sommerferien, ganz zu schweigen von anderen europäischen Ländern, in denen die Sommerferien teilweise zwölf oder sogar vierzehn Wochen dauern.
Anstatt in Deutschland ständig über irgendwelche Extrawürste zu diskutieren, könnte man doch einfach wieder zu den früheren acht Wochen Sommerferien zurückkehren oder sie gleich auf zehn Wochen verlängern. Denn solche Hitzewellen sind wahrscheinlich erst der Anfang. Kühler werden Sommer jedenfalls wohl kaum.
Das Problem in Bayern ist, dass nach den Pfingstferien oft die Luft raus ist. U.a. liegt es auch daran, dass viele Famlien hier schon im Sommerurlaub waren.
Für viele ziehen sich die Wochen danach lang dahin. Die letzten 4 Wochen sind besonders schlimm, was das Lernen betrifft. Da kriegt man lerntechnisch nicht mehr viel gebacken. In den letzten Jahren war es zusätzlich unerträglich heiß in den Klassenzimmern, die Ausweichmöglichkeiten begrenzt oder zum Lernen ungeeignet und ständig kann man ja nicht ein Alternativprogramm machen. Hitzefrei gibt es bei uns nicht mehr. Rein vom Klima her liegen die späten Sommerferien ungünstig.
Warum nicht abwechseln? Dann kommt auch einmal in den Genuss, nicht immer in den heißesten Tagen noch Leistung abfordern zu müssen. Man muss halt die Übergänge sanft verschieben, dass das mit dem Schuljahr einigermaßen hinkommt.
och Gottchen die jährliche seit Jahrzehnten gelebte Sommerlochdiskussion.
Dann legt halt alle eure Ferien so wie Baden-Württemberg und Bayern, wenn das so doll ist. Die Welt geht davon nicht unter. Völlig verrückt ganz Frankreich hat zur gleichen Zeit Sommerferien und die Franzosen leben noch und gehen sogar in den Urlaub!
Wenn ständig gewechselt wird, müssen alle Prüfungen vorgezogen werden, bei dem selben Lehrplan, wird witzig, ich mache da dann aber nicht mit