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„Das gesamte Schulwesen gehört auf den Prüfstand“: GEW zieht vernichtende PISA-Bilanz

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BERLIN/FRANKFURT. Erst bescheinigt PISA Deutschland historische Tiefstände und eine weiterhin besonders ausgeprägte soziale Ungleichheit von Bildungschancen – nun will der Bund nach Darstellung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ausgerechnet bei Bildung und sozialer Unterstützung kürzen. Für GEW-Chefin Maike Finnern passt das nicht zusammen. „Wer die Bildung kaputtspart, legt die Axt an die Zukunftsfähigkeit des Landes und schwächt die Demokratie!“, warnt sie mit Blick auf den Bundeshaushalt 2027. Für die Gewerkschaft ist PISA dabei nicht nur Anlass, mehr Geld zu fordern: Sie hält die Bildungspolitik der vergangenen 25 Jahre für gescheitert und verlangt, „das gesamte Schulwesen“ auf den Prüfstand zu stellen.

„Falsches Signal“: GEW-Chefin Maike Finnern. Foto: GEW/Kay Herschelmann

Nach dem Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt sollen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2027 insgesamt 15,48 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. 2026 waren es nach Angaben der GEW 16,66 Milliarden Euro.

„Es ist unbegreiflich, dass in der Bildung dermaßen der Rotstift angesetzt werden soll“, kritisiert Finnern. „Die PISA-Ergebnisse dieser Woche haben gezeigt, dass Deutschland dringend mehr für Kinder und Jugendliche tun muss. Mehr Geld für junge Menschen, Familien und Bildungseinrichtungen ist eine direkte Investition in Bildungschancen und Demokratie – und damit in die Zukunft von Deutschland. Daran zu sparen ist das falsche Signal.“

Besonders scharf reagiert die GEW auf die soziale Schieflage in der Bildung. „Deutschland ist beim Thema Chancengleichheit unter den PISA-Schlusslichtern. Die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker der letzten 25 Jahre müssten sich dafür in Grund und Boden schämen“, sagt Finnern. „Stattdessen kürzt die Ministerin im Haushaltsentwurf massiv, gerade das, was Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien helfen könnte.“

„Es ist ein handfester Skandal, dass wir in Deutschland nach wie vor solche Probleme mit Chancenungleichheit und Bildungsungerechtigkeit haben“

Das betrifft nach Angaben der Gewerkschaft ausgerechnet die frühkindliche Bildung. Für das Investitionsprogramm „Kindertagesbetreuung“ sollen 2027 noch rund 433,8 Millionen Euro bereitstehen, nach 940 Millionen Euro im Vorjahr. Finnern kritisiert, mit dem Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz werde stärker auf die Bewertung von Kindern im Kita-Alter gesetzt, während gleichzeitig bei den Strukturen gekürzt werde. „Das kann nur zu Lasten der Bildungsqualität und der Arbeit der Pädagoginnen und Pädagogen gehen. Wir fordern das Parlament auf, gerade bei den Kleinsten nachzusteuern.“

Auch Kürzungen bei Demokratiearbeit und Extremismusprävention kritisiert die Gewerkschaft. Angesichts rechtsextremer Wahlerfolge müssten Bildung und Demokratieförderung Priorität haben. „Wenig immunisiert so nachhaltig gegen extremistische Einflüsse, wie eine gute Bildung und aussichtsreiche Zukunftsperspektiven. Das sichert gleichzeitig den persönlichen als auch den gesellschaftlichen Wohlstand“, sagt Finnern.

Hinzu komme die Situation auf dem Ausbildungsmarkt. Rund 2,7 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 34 Jahren hätten keinen Berufsabschluss. Die GEW fordert deshalb mehr Ressourcen, ein Aktionsprogramm für zusätzliche Ausbildungsplätze und eine Ausweitung der Ausbildungsgarantie.

Wie groß der bildungspolitische Handlungsbedarf aus Sicht der Gewerkschaft ist, macht sie vor allem an den gemessenen Effekten sozialer Herkunft fest. Nach den von ihr angeführten PISA-Daten beträgt der Leistungsabstand in den Naturwissenschaften zwischen sozioökonomisch begünstigten und benachteiligten Jugendlichen in Deutschland 125 Punkte; im OECD-Durchschnitt sind es 85 Punkte. Der sozioökonomische Hintergrund erklärt demnach in Deutschland 19 Prozent der Unterschiede in den naturwissenschaftlichen Leistungen, gegenüber 11,6 Prozent im OECD-Durchschnitt. Nur fünf der 90 erfassten Länder schneiden nach Darstellung der GEW bei diesem Maß noch schlechter ab.

„Ein Vierteljahrhundert PISA-Maßnahmen haben unterm Strich nichts gebracht“, sagt Anja Bensinger-Stolze, im GEW-Vorstand für den Bereich Schule verantwortlich. Nach 25 Jahren hänge der Bildungserfolg in Deutschland noch immer so stark vom Elternhaus ab wie in kaum einem anderen Land. „Es ist ein handfester Skandal, dass wir in Deutschland nach wie vor solche Probleme mit Chancenungleichheit und Bildungsungerechtigkeit haben. Allen Erhebungen und dem Herumdoktern der Politik zum Trotz trägt das Schulsystem quasi nichts dazu bei, die starke Verknüpfung von Bildung und sozialem Hintergrund abzumildern. Im Gegenteil: Es zementiert und verstärkt sie sogar.“

Die GEW macht dafür auch die bildungspolitischen Konsequenzen verantwortlich, die nach dem ersten PISA-Schock gezogen wurden. Seit 2001 sei Bildungsqualität vor allem über Standards, Tests und Leistungsvergleiche definiert worden. Pädagogische Vielfalt, soziale Ziele sowie gute Lern- und Arbeitsbedingungen seien dagegen zu kurz gekommen. Gleichzeitig seien finanzielle und personelle Probleme über Jahre verschleppt worden. „Die dramatischen Folgen sehen wir heute an allen Schulen: Personalmangel, Überlastung und eine eklatante Vernachlässigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“, sagt Bensinger-Stolze.

Mehr Tests und Diagnosen hält sie deshalb nicht für die entscheidende Antwort auf die neuen PISA-Befunde. „Stattdessen setzt die Politik weiterhin auf ein verkürztes, technokratisches Qualitätsverständnis und fordert noch mehr Daten, noch mehr Diagnosen, noch mehr Tests. Aber bessere und mehr Daten bedeuten nicht automatisch bessere Bildung“, erklärt sie.

Die Kritik trifft damit einen Ansatz, auf den die Bildungspolitik nach PISA verstärkt setzt: Förderbedarfe früher zu erkennen und Schulen stärker auf Grundlage von Daten zu steuern. Bensinger-Stolze hält dagegen: „Die datengestützte Steuerung und Entwicklung von Schulen wirkt wie die letzte Rettungsboje der Politik im Abwärtstrend, um Handlungsfähigkeit behaupten zu können.“

Statt weiterer Erhebungen bräuchten Schulen konkrete Unterstützung, argumentiert die GEW – etwa bei Inklusion und individueller Förderung, aber auch bei Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Dabei sieht sie nicht die grundsätzliche Bereitschaft der Lehrkräfte als Problem. „Lehrkräfte sind offen für Digitalisierung. Unter dem Strich wird der Fokus bisher zu einseitig auf das Lernen mit KI gelegt. Das Lernen über KI kommt deutlich zu kurz.“

„Wäre unsere Bildungspolitik jetzt wie die PISA-Studie 25 Jahre alt und hätte unser Bildungssystem durchlaufen, wäre sie heute ohne Abschluss und arbeitslos“

Die Gewerkschaft fordert einen „Masterplan gegen Bildungsarmut und soziale Ungerechtigkeit“. Er soll die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besseren Lern- und Arbeitsbedingungen, der Professionalisierung des Personals, Chancengleichheit sowie dem Wohlbefinden von Lernenden und Beschäftigten verbinden.

Das Startchancenprogramm hält die GEW grundsätzlich für sinnvoll, aber nicht für ausreichend. Es bleibe ein „Tropfen auf dem heißen Stein“, wenn es nicht dauerhaft fortgeführt und Bestandteil des Systems werde. Dabei soll es nach Vorstellung der Gewerkschaft nicht primär als Instrument datengestützter Steuerung verstanden werden, sondern in eine umfassende inklusive Strategie eingebettet sein.

Bensinger-Stolze: „Das gesamte Schulwesen gehört mittlerweile auf den Prüfstand, spätestens nach diesem PISA-Bildungsarmutszeugnis.“ Ihre Bilanz nach einem Vierteljahrhundert PISA (die erste Studie wurde 2001 veröffentlicht) fällt entsprechend aus: „Wäre unsere Bildungspolitik jetzt wie die PISA-Studie 25 Jahre alt und hätte unser Bildungssystem durchlaufen, wäre sie heute ohne Abschluss und arbeitslos.“ News4teachers

„Schluss mit Schuldzuweisungen“: Philologen verteidigen Schulen und Lehrkräfte nach PISA (und richten den Blick auf vorschulische Förderung)

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14 COMMENTS

    • Und wer übernimmt eine Garantie dass eine bestimmter Vorschlag im Falle seiner Realisierung etwas Bestimmtes verbessert, z.B. die PISA-Punkte oder die beklagte „soziale Schieflage“ ?
      Kritisieren ist leicht, besser machen dagegen viel schwerer.

  1. Es ist wie in all den anderen Jahren nach all den anderen Prüfungen und Studien, jeder sieht nun darin Begründungen für seine schulpolitischen Ideen, die er IMMER SCHON hatte, egal, ob sie wirklich eine Lösung sind oder nicht.

    All die bisherigen Reformen seit der 1. PISA-Studie haben ja offensichtlich keine Lösung gebracht. Ich erinnere mich gut, wie das 1. PISA herhalten musste, um aus dem dreigliedrigen Schulsystem ein zweigliedriges in den meisten Bundesländern zu machen und immer wurde unterschlagen, dass Flandern (Landesteil in Belgien) gut abschnitt und auch ein gegliedertes Schulsystem ab Klasse 7 hat.

    Es ging eben nur darum und so ist es jetzt wieder, den eigenen schulpolitischen Ideen eine Begründung mittels PISA zu geben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungssystem_in_Belgien

    PS: „Homeschooling“ ist in Flandern bzw. Belgien erlaubt.

    • Es kamen immer mehr Gemeinschaftsschulen, zeitgleich wurden wir in PISA immer schlechter. Da könnte wohl ein Zusammenhang bestehen.

      • Wo kamen immer mehr Gemeinschaftsschulen? Bitte etwas genauer, bitte auch mit vorher, nachher. Ich habe wahrgenommen, dass in Koalitionen manchmal Gemeinschaftsschulen auf dem Programm standen, aber das waren dann immer nur einzelne, die erlaubt wurden. Im Schatten der Gymnasien haben die eh keinen Sinn. „Abiturschüler“ bevorzugen dann doch die „richtigen Gymnasien“.

  2. Also ehrlich, wir geben mehr Geld als Großbritannien pro Kind aus und schneiden trotzdem schlechter ab.
    Es ist politisch gewollt, dass wir aus selbständiges Lernen setzen um der Heterogenität zu begegnen. Weil das in Skandinavien funktioniert. Nur dort wird wesentlich mehr Geld in Kleingruppen- und Einzelförderung investiert. Wer Hü sagt, muss auch hott sagen! Also selbständiges Lernen nur mit maximaler teurer Unterstützung für alle, die es nötig haben.
    Oder eben ehrlich sein und sagen, dass das bei uns so nicht funktioniert. Lieber an England orientieren und mit Disziplin und Lemov den Abwärtstrend stoppen.
    Und das muss politisch angestoßen werden. Der andere Kram wurde auch durch die didaktischen Leitungen in unsere Schule man getragen. Wer hat die damit beauftragt? Sagt ihnen das Gegenteil. Mehr Lehrer, mehr Struktur, mehr effektiver Unterricht, mehr evidenzbasierter Unterricht statt selbständigem Lernen mit Null oder Minuseffekt

  3. In Hinblick auf die dargestellte Chancenungleichheit in Zusammenhang mit sozioökonomischen Status des Elternhauses, merke ich folgendes an:

    – Wieso entscheidet in ausschlaggebender Weise eine einzige Person ( Grundschullehrerin über den weiteren Bildungsweg eines Kindes)? Diese erstellt Gutachten und beurteilt die kognitiven Leistungen eines Kindes und Faktoren wie Sympathie gegenüber dem Kind, Sympathie oder Antipathie gegenüber den Eltern spielen keine Rolle?) Ich bitte Sie!! Es gibt intelligente Eltern, sprachgewandt, gut ausgebildet oder in finanzieller Oberschichtlage! Meinen Sie allen Ernstes, dass diese beim Gespräch über die weitere Schulform ( wenn die Lehrerin ehrlich ist und eine Hauptschulempfehlung ausspricht, gerade weil sie den Schüler mag / hier Sympathiefaktor ) nicht zu 90 Prozent ablehnend gegenüber stehen?! Diese Leute tun Alles, um ihr Kind/ egal ob mittel begabtetwas unterdurchschnittlich begabt, aber mit super social skills und ganz viel Herznicht dennoch “ unbedingt“ aufs Gymnasium zu schicken!! Das Gutachten muss gefälligst die hoch heilige Gynasialempfehlung enthalten!! Die Lehrerin wird im Gespräch zum Übertritt auf das mögliche, ach so tolle Gymnasium, mit 30 Eltern konfrontiert, in einem Raum sitzend, hintereinander, Manche nett und freundlich, andere distanziert und kühl usw. Und alle wollen ihr Kind mittlerweile auf dem “ hoch heiligen Gymnasium“ sehen! Und dann wird ein Kind, welches zwar nett und durchschnittlich begabt ist, aufs Gymnasium geschickt, nur um dann in der 8. oder 9. Klasse zu scheitern ( Dank Mathe / setzt logisches Denken voraus, welche nicht vorhanden sein kann, aber nicht auszugleichen ist durch ein “ sehr gut“ in Deutsch!) ! Dann doch besser einen “ culture free test“ ( erfunden in den USA/ ohne Testinhalte zum Sprachniveau bzw. nur 8 Bereiche) Ende der vierten Klasse durchführen lassen! Und zwar unter ruhigen Bedingungen mit Schulpsychologen in Einzelraum! Dann wüsste man jedenfalls in gerechter Weise, wer nun in bestimmten Bereichen begabter oder unbegabter ist. Jedenfalls würde weder die Lehrerin, noch die Eltern darüber entscheiden, ob das Selbstbewusstsein eines durchschnittlichen begabten Kindes später zu leiden hat, im Sinne einer Überforderung und eines Schulwechsels durch Scheitern in der Mittelstufe! Verursacht durch deren Entscheidung, ihr Kind um jeden Preis auf das Gymnasium schicken zu wollen! Ich selbst bin Befürworter des Home schoolings, nicht für alle Kinder, aber für Einige, auch die Waldorf Pädagogik finde ich aus persönlichen Gründen zu befürworten, da sie mehrere Sinne fördert, völlig ohne Bewertung arbeitet und die Persönlichkeit des Kindes kreativ und umweltfreundlich fördert. Aber die Wenigsten sehen in ihrem Kind einen freien Drehbuchautor, einen späteren Music Dancer, da es wichtiger erscheint, in erster Linie Anwalt oder Lehrer zu werden! Na ja, jedenfalls würde ich selbst auch nicht mit dem derzeitig vorgegebenen Leseeinheiten in der Grundschule arbeiten wollen! Man könnte so vielseitige Kinderliteratur einfach nur Vorlesen ( Christine Nöstlinger,Geschichten vom Franz usw. ). Wird aber meist nicht gemacht…. Da die meisten Bücher und Arbeitsmaterialien vorgegeben sind! Außerdem könnte man den Kindern auch wöchentlich 3 Kinderbücher zum Entleih mit nach Hause geben! Dazu müssten aber viel mehr Schulbibliotheken eingerichtet werden! Die Kinder könnten sich selbst etwas aussuchen in der Bibliothek und über den Inhalt in begeisterter Weise berichten, da es sie interessiert hat!

    • Wofür? Das ist eine Gewerkschaft.
      Egal, wie man die GEW findet, Fordern gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Gewerkschaften.

      • Es war die GEW, die in verschiedenen Bundesländern A13/E13 für alle durchgesetzt hat. Also es waren auch Landesregierungen, die sich darauf einließen.

        In manchen Bundesländern gab es auch Erleichterungen für die Lehrer. Ja, nicht genug, aber es gab sie.

  4. Die Eltern haben mittlerweile unser Schulsystem aufgegeben und gehen andere Wege. Evangelische und katholische Schulen, Waldorfschulen und Internate, ausgewählte Gymnasien oder ein Umzug aufs Land. Das eigene Kind steht an erster Stelle. Das Schiff geht unter und die Eltern suchen die Rettungsboote.

  5. „Ein Vierteljahrhundert PISA-Maßnahmen haben unterm Strich nichts gebracht“ …das ist die entscheidende Kernaussage hier.

    Im Vergleich mit vor 25 Jahren steht in unseren Schulen kein Stein mehr auf dem anderen.

    Qualitätsmanagement, Bildungsstandards, Kompetenzorientierung, Vergleichsarbeiten, zentrale Prüfungen, G9, G8 und Rolle rückwärts, Auflösung von Haupt- und Förderschulen, Errichtung eines Zweiklassenschulsystems, Rückbau der beruflichen Bildung, Recht auf und perspektivisch de facto Pflicht zur Ganztagsbetreuung, Inklusion, Digitalisierung, Standardisierung, Individualisierung, Flexibilisierung, Bolognarisierung.

    Und die Zeitungen titeln: „werden wir immer dümmer?“.

    https://www.zeit.de/2026/39/pisa-studie-schuelerleistungen-bildung-lesekompetenz-smartphone-ki

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