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Berlin: Berichte der Schulinspektion werden veröffentlicht

BERLIN. Der scheidende Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will offenbar noch im November eine Verordnung erlassen, nach der die Schulinspektionsberichte künftig öffentlich zu machen sind. Dies berichtet der „Tagesspiegel“.

Will offenbar noch im November eine Verordnung erlassen, die Schulleistungen transparent macht: Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD). Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Will offenbar noch im November eine Verordnung erlassen, die Schulleistungen transparent macht: Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD). Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Bislang gilt die Regelung in Berlin: Der Bericht der Schulinspektion bleibt unter Verschluss, wenn die Schulkonferenz dies beschließt. Damit sei es jetzt vorbei, schreibt der „Tagesspiegel“ und zitiert aus dem ihr vorliegenden Entwurf der Verordnung: „Die Schulaufsichtsbehörde veröffentlicht eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse.“ Dabei sollten alle entscheidenden Qualitätsmerkmale zur Sprache kommen – darunter die Schülerleistungen, die Unterrichtsgestaltung, das soziale Klima und das Schul- und Personalmanagement. Auch die Stärken und Schwächen der Schulleiter blieben kein Geheimnis. Auf einer Skala von „A“ bis „D“ werde zum Beispiel bewertet, wie die Schulleitung mit den Ressourcen umgeht. Die Verordnung enthalte außerdem die Verpflichtung der Lehrer, ihren Unterricht alle zwei Jahre durch ihre Schüler beurteilen zu lassen.

Der 66-jährige Zöllner hatte angekündigt, nach der Wahl aus dem Amt als Bildungssenator ausscheiden zu wollen. Derzeit laufen die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU zum Thema Bildung.

 

 

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