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Hohe Ehrung für Pisa-Forscher Baumert

HALLE. Der Pisa-Bildungsforscher Jürgen Baumert wurde mit dem Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis geehrt. Der Bildungsforscher und ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis aus den Händen von Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker und dem Präsidenten des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, für seine wichtigen wissenschaftlichen Impulse, mit der er die bildungspolitische Diskussion und die Reformanstrengungen in der deutschen Bildungslandschaft bereichert hat.

Jürgen Baumert war im Jahr 2000 Leiter der ersten PISA-Studie. Foto: Doris Poklekowski / Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

In den vergangenen 20 Jahren sei es Baumert gelungen, die empirische Bildungsforschung als interdisziplinäres Arbeitsfeld mit neuen Methoden und Erkenntnissen zu etablieren, hieß es zur Begründung. Im Jahr 2000 leitete er die erste Pisa-Studie, wonach deutsche Schulleistungen im weltweiten Vergleich allenfalls unterdurchschnittlich waren.

Der Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis wird den Angaben zufolge an Wissenschaftler oder Forscherteams vergeben, die einen Beitrag zur wissenschaftlichen Bearbeitung gesellschaftlich wichtiger Probleme geleistet haben. Der erste Preisträger war 2009 der Wissenschaftler und Bürgerrechtler Jens Reich.

(21.06.2012)

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