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Zur Kasse, bitte. Die Stadt Köln will von Lehrern Geld fürs Parken

KÖLN. Künftig sollen die Lehrer der größten Stadt Nordrhein-Westfalens für das Parken auf den Schulgrundstücken zahlen. Die neue Gebühr für Lehrer-Stellplätze soll noch 2012 zunächst im Stadtbezirk Köln-Porz getestet werden und könnte allein dort rund 100 000 Euro pro Jahr in die klammen städtischen Kassen spülen. Eine Sprecherin der Stadt sagte, den Plänen müsse aber erst noch der Rat in der kommenden Woche im Rahmen der Etatberatungen zustimmen. Die Zeitung „Express“ hatte zuerst darüber berichtet.

Ein Beitrag zur Gerechtigkeit? Die große Stadt am Rhein will von Lehrern Geld für's Parken. Foto: tekrei / flickr (CC BY-SA 2.0)

Ein Beitrag zur Gerechtigkeit? Die große Stadt am Rhein will von Lehrern Geld für's Parken. Foto: tekrei / flickr (CC BY-SA 2.0)

Es gehe auch um einen „Beitrag zur Gerechtigkeit“ gegenüber städtischen Mitarbeitern, die seit Jahren für ihre Stellplätze „50 Euro und mehr pro Monat“ zahlten, betonte die Sprecherin. Da hätten die Lehrer als Landesbedienstete bisher ein Privileg genossen, weil man die Stellplätze auf den städtischen Schularealen gar nicht bewirtschaftet habe. Wie hoch die Parkplatzgebühr ausfallen oder ab wann genau die Stadt sie erheben könnte, war zunächst unklar. Den Lehrern soll aber zugleich das Angebot eines vergünstigten Jobtickets für den regionalen Bus- und Bahnverkehr gemacht werden.Von städtischen Mitarbeitern werde dieses Angebot gern genutzt. dpa

Ein Kommentar

  1. Na, da ist Köln aber spät dran – von unserer Stadt- bzw. Kreisverwaltung wird diese Einnahmequelle schon seit wenigstens 4 Jahren genutzt.

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