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Vom Chemielehrer zum Drogenkoch: „Breaking Bad“ läuft wieder auf „arte“

DÜSSELDORF. Viele sagen, es ist die beste Serie der Welt: „Breaking Bad“, die Geschichte eines Chemielehrers, der zum Crystal Meth-Drogenkoch wird, geht ab November auf dem Sender „Arte“ in die vierte Runde.

Hauptperson der preisgekrönten Serie „Breaking Bad“ ist Walter White, 50 Jahre alt und ein Durschnittsbürger, er trägt Bart und biedere Klamotten. Am Anfang der Serie ist er nicht gerade auf der Gewinnerstraße: Er ist ein Chemielehrer, der zusätzlich in einer Waschstraße arbeitet, weil er das Geld braucht. Sein Sohn ist behindert, seine Frau Skyler ist schwanger. In dieser Situation stellt sein Arzt bei ihm Lungenkrebs im Endstadium fest. Vielleicht bleiben Walter noch zwei Jahre, um seine Familie finanziell abzusichern. Der Pädagoge ändert sein Leben und wird zum Koch des feinsten Crystal Meth, das je auf dem Markt war. Aus dem Biedermann wird ein böser Wolf.

Die düstere, absolut politisch unkorrekte Serie ist erfolgreich bei Kritikern ebenso wie bei Zuschauern. Vielleicht deshalb, weil sich das Genre nicht so leicht bestimmen lässt. Es wechselt zwischen Drama, Skurrilitätenkabinett und Gangsterepos.

"Breaking Bad"-Darsteller Dean Norris mit einem weiblichen Fan vor dem Serienplakat in Hollywood (Foto: popkulturgeek/Wikimedia CC BY 2.0)

„Breaking Bad“-Darsteller Dean Norris mit einem weiblichen Fan vor dem Serienplakat in Hollywood (Foto: popkulturgeek/Wikimedia CC BY 2.0)

Wie die Fachportal „Serienjunkie.de“ schreibt,  kann die Serie seit ihrer Premiere im Jahr 2008 beim amerikanischen Sender AMC eine stolze Bilanz vorweisen: Ganze sechs Primetime Emmy Awards sowie fünf Satellite Awards hat sie abgeräumt. Bei den Golden Globe Awards habe es immerhin für zwei aufeinanderfolgende Nominierungen gereicht. 2011 und 2012 wurde Bryan Cranston als bester Schauspieler in einer Fernsehserie vorgeschlagen.

Ab Freitag, den zweiten November, zeigt „arte“ jetzt die vierte Staffel in Deutschland. Für Neu- und Wiedereinsteiger noch mal die Kurzfassung des Endes der dritten Staffel: Für Walter (Bryan Cranston) sieht es gar nicht gut aus, er muss fürchten, dass Drogenboss Gus (Giancarlo Esposito) ihn und seinen Partner Jesse aus dem Weg räumen will, da er den beiden nicht mehr traut. Zumal Gus mittlerweile einen Ersatz-Koch für sein Meth-Labor aufgetrieben hat. Walter hat deshalb Jesse ausgesandt, Gale zu ermorden, um ihr eigenes Leben zu retten. Walter befindet sich derweil in der Gewalt von Gus‘ Handlangern.

In den USA läuft mittlerweile die fünfte und voraussichtlich letzte Staffel der Serie. Fans können sich hierzulande also noch auf einige weitere Episoden freuen. nin

(27.10.2012)

Zum „Breaking Bad“-Trailer auf „youtube“ geht es hier

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