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„Ein liebenswerter kleiner Angsthase“ – Campinos Grundschullehrerin erinnert sich

METTMANN. Andreas Frege – alias Campino rockt seit 30 Jahren mit den Toten Hosen die Musikbühnen Deutschlands. Seine ehemalige Grundschullehrerin erinnert sich an einen ruhigen Jungen, der „ein bisschen angsthäsig“ war.

Heute eine „Rampensau“ – in der Grundschule unscheinbar und ein wenig ängstlich: Campino von den Toten Hosen/U2005.com (CC BY 2.0)

Gerlind Falckenthal ist 90 Jahre alt – und hat ihn doch noch nicht vergessen. Andreas Frege, besser bekannt als Campino, ging früher einmal in ihre Grundschulklasse. Wie die ehemalige Lehrerin der „Rheinischen Post“ erzählte, war das 1971, in der Grundschule Spessartstraße im nordrhein-westfälischen Mettmann. Campinos Noten? Eher duchwachsen: Führung: 2, Beteiligung am Unterricht 3, in Fleiß gab es eine 4. „Er war eigentlich ein ruhiger und netter Schüler“, erinnert sich Falckenthal in der „Rheinischen Post“, an den damals unscheinbaren Jungen, den sie in Mathematik und Deutsch unterrichtete. „Ich kam 1970 nach Mettmann und hatte bereits einige Stationen als Lehrerin in Deutschland hinter mir“, sagt Falckenthal. Im 3. und 4. Schuljahr war sie Campinos Klassenlehrerin. Campino sei damals ein „kleiner Waserl“ – ein liebenswerter kleiner Angsthase gewesen.

Der war im Alter von mit zwei Jahren mit seinen Eltern, einem Richter, und einer Lehrerin, nach Mettmann gezogen.Da seine Seine Mutter gebürtige Engländerin war wuchs der Junge mit seinen fünf Geschwistern zweisprachig auf. Seine spätere große Musikkarriere hätte es ohne den zwölf Jahre älteren Bruder John vermutlich nie gegeben – denn John war es, der ihn in den 1970er-Jahren auf den Punkrock in England aufmerksam machte. Das Ergebnis davon feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Dass Campino in der Gundschule nur selten eine 2, viele 3er, noch mehr 4er und auch eine 5 bekam, ist nicht mehr relevant. Das findet auch Falckenthal.

(22.10.2012)

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