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Baden-Württemberg: Ministerium zieht positive Bilanz bei Unterrichtsversorgung

STUTTGART. 2,7 Prozent – laut Kultusministerium eine positive Bilanz beim vornherein eingeplantem Unterrichtsdefizit. Die unter chronischem Unterrichtsausfall leidenden beruflichen Schulen im Südwesten stehen nach Angaben des Ministeriums so gut da wie seit Jahren nicht mehr.  Im Schuljahr davor belief es sich noch auf 4,1 Prozent.

Wie Ministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) am Freitag weiter mitteilte, sei an allen anderen Schularten – mit Ausnahme der Sonderschulen – der Pflichtunterricht rechnerisch abgedeckt. Dies habe die Auswertung der amtlichen Schulstatistik vom Oktober 2012 ergeben.

Außerdem gebe es Deputate für zusätzliche Angebote und Krankheitsvertretungen, allein am Gymnasium 700. An dieser Schulart werde in diesem Jahr ein Teil der Überstunden-Bugwelle abgebaut. Bei den Sonderschulen liegen dagegen die Ausfälle beim Pflichtunterricht bei gut sechs Prozent. Dies sei unter anderem dem größeren Bedarf an Sonderschullehrern an den Regelschulen geschuldet, erläuterte die Ministerin.

Bei den Berufsschulen hätten die Regierungspräsidien und die Schulen zu besserer Unterrichtsversorgung beigetragen, indem sie zu kleine Klassen vermieden hätten. «Das Beispiel der beruflichen Schulen zeigt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen ohne gleichzeitigen Qualitätsverlust möglich ist», resümierte Warminksi-Leitheußer. «Die Unterrichtsversorgung ist das Rückgrat einer jeden guten Bildungspolitik.» dpa

(06.01.2013)

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