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Mecklenburg-Vorpommern: Entlastung der Grundschullehrer gefordert

SCHWERIN. Die bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, fordert eine Senkung der Pflichtstundenzahl von 27,5 auf 27 Stunden.

Die Grundschullehrer in Mecklenburg-Vorpommern müssen nach Ansicht der Linken wesentlich stärker vom Bildungspaket des Landes profitieren als bislang vorgesehen. Die Zahl der zu unterrichtenden Schulstunden müsse von 27,5 auf 27 pro Woche gesenkt werden, forderte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg, am Dienstag.

Grundschulunterrichtsszene

Grundschullehrer haben das höchste Stundendeputat in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Scoyo/Flickr (CC BY-SA 2.0)

«Die Lehrer an Regional- und Gesamtschulen profitieren vom Bildungspaket zusätzlich zu den angekündigten Abminderungsstunden für Ältere und für Klassenleiter, indem sie künftig das gleiche Gehalt bekommen wie Gymnasiallehrer», sagte sie. Für die Grundschullehrer sei dies nicht vorgesehen. Lehrer an Grundschulen haben die höchste Unterrichtsverpflichtung aller Lehrer im Land.

Ende Januar hatten sich SPD und CDU im Mecklenburg-Vorpommern darauf verständigt, zusätzlich 50 Millionen Euro pro Jahr für das Schulsystem zur Verfügung zu stellen. Die Maßnahmen im Grundschulbereich sollten in den nächsten Wochen weiter ausgearbeitet und in einen Stufenplan zur Umsetzung überführt werden, so das Ministerium.(dpa)

(29.01.2013)

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