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Mehr Bachelor- und Master- als Examensstudiengänge für Lehrer

BONN. Nach wie vor gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern, welche Abschlüsse angehende Lehrer erwerben.

Insgesamt ist die Zahl der Studiengänge für Lehrer gestiegen. Das geht aus Zahlen der Hochschulrektorenkonferenz hervor. Gab es im Wintersemester 2011/2012 erst 2587 Bachelor- und Staatsexamensstudiengänge für Lehrer, waren es im laufenden Wintersemester 2683. Dabei enden inzwischen mehr Studiengänge mit einem Bachelor und Master als mit einem Staatsexamen. So gibt es derzeit 1171 Bachelorstudiengänge für Lehrer, 957 Masterstudiengänge und 1512 Staatsexamensstudiengänge.

Piktogramm-Wegweiser zu einem Hörsaal

Die Zahl der Wege in der Lehrerberuf steigt. Foto: der.foulder/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Die Länder handhaben es aber nach wie vor sehr unterschiedlich, mit welchem Abschluss angehende Lehrer abschließen. Die Hochschulen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bieten ausschließlich Studiengänge mit einem Bachelor- und Masterabschluss an. Die Hochschulen im Saarland, in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben dagegen nur Studienangebote, die mit einem Staatsexamen enden.

In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es beide Arten von Abschlüssen. Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg zur flächendeckenden Umstellung auf Bachelor und Master. (dpa)

(11.01.2013)

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