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Verbände kooperieren für den Fachkräftenachwuchs

NÜRNBERG. Die Bundesvorsitzenden von vbba und VDR haben in Nürnberg eine vertiefte Zusammenarbeit der Verbände vereinbart.

„Die Realschulabsolventen sind für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland enorm wichtig. Wir können es uns im Hinblick auf die vorhandene und weiter wachsende Fachkräftelücke nicht leisten, auf die hohe Qualität der Realschulbildung zu verzichten“, so der Bundesvorsitzende der Vereinigung der Beschäftigten der Berufs- und Arbeitsmarktdienstleister (vbba) Waldemar Dombrowski.

„Die derzeitige wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik beruht im Wesentlichen auf der Stärke der Beruflichen Bildung und der international geschätzten dualen Ausbildung. Die Vielfalt der Bildungswege ermöglicht es, die Heranwachsenden ihren Talenten entsprechend bestmöglich zu fördern“, ergänzt der Bundesvorsitzende des VDR, Jürgen Böhm.

Übereinstimmend stellen die Vertreter der Arbeitsmarktdienstleister und der Lehrkräfte fest, dass einseitige Akademisierungstendenzen in der Bildung langfristig zur Schwächung der mittelständischen Wirtschaft und insbesondere zum Fachkräftemangel verstärkt in ländlichen Regionen führen können. Um die Kooperation beider dbb-Bundesverbände zu vertiefen und dadurch die Übergänge für die Heranwachsenden ins Berufsleben zu verbessern, vereinbarten VDR und vbba noch für den Herbst ein Folgetreffen.

 

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