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Auto der Lehrerin eingeölt: Abiturientin zu 400 Euro Strafe verurteilt

DÜSSELDORF. Eine Abiturientin, die als „Abi-Gag“ das Auto ihrer Deutschlehrerin eingeölt hat, muss eine Strafe von 400 Euro zahlen. Das entschied nun ein Düsseldorfer Gericht, wie der „Express“ berichtet.

„Das war doch nur Spaß“, so verteidigte sich die 20-Jährige dem Blatt zufolge vor dem Richter. Einsichtig zeigte sie sich offenbar nicht: „Das mit dem Öl ist doch keine Sachbeschädigung.“ Auch der Umstand, dass sie den Wagen mit drei Mitstreitern anschließend in Industriefolie gewickelt hatte, sorgte nicht für Reue. Für Ärger bei der betroffenen Lehrerin dagegen schon. „Ich habe den Wagen mit einem Kollegen ausgepackt und bin nach Hause gefahren“, berichtete sie nun. Als es dann regnete, habe sie jedoch festgestellt: „Das Öl zog den Dreck an. Es klebte so stark, dass Autowäsche und Spezialreiniger nicht halfen.“ In der Werkstatt erfuhr sie: Alle Gummidichtungen mussten erneuert werden. Kostenpunkt: 400 Euro. „Erst da habe ich die Schulleitung eingeschaltet.“ Die riet ihr laut „Express“ zur Anzeige.

Erfreulich an der Geschichte: Die übrigen Abiturienten der Schule – obwohl nicht ins Geschehen involviert – sammelten beim Abschlussball, um der Lehrerin den Schaden zu ersetzen. News4teachers

Zum Bericht: Großeinsätze der Polizei: Abi-Feiern laufen zunehmend aus dem Ruder

 

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