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Frauen erobern Mehrheit im bayerischen Staatsdienst – bleiben als Chefs aber in der Minderheit

MÜNCHEN. Frauen haben erstmals die Mehrheit in der bayerischen Staatsverwaltung übernommen – stellen aber nach wie vor nur eine Minderheit der Führungskräfte. Der Frauenanteil insgesamt ist von 44,5 Prozent im Jahr 1996 auf inzwischen 51,6 Prozent gestiegen, wie Finanzminister Markus Söder (CSU) im Kabinett berichtete.

Hauptgrund ist offenbar, dass in der bayerischen Lehrerschaft mehr Frauen tätig sind. Doch der Anteil der Frauen in Führungspositionen liegt nach wie vor nur bei etwas mehr als einem Drittel.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will das ändern. «Etliche Kollegen im Kabinett waren der Meinung, dass der Anteil von 36,5 Prozent in Führungspositionen reicht. Der Ministerpräsident war dezidiert anderer Meinung», sagte Staatskanzleichefin Christine Haderthauer (CSU) dazu. Sie hat nun den Auftrag, auch die Chefetagen der Staatsverwaltung weiblicher zu machen. «Der öffentliche Dienst soll eine Vorreiterrolle einnehmen», sagte Haderthauer. dpa

Zum Bericht: Herr Professorin? Leipziger Uni-Verfassung nutzt nur noch weibliche Bezeichnungen

 

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