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Sächsischer Lehrerverband erwartet „verhandelbares Angebot“ der Staatsregierung

DRESDEN. Die Verhandlungen zum Generationenwechsel im Schulbereich des Freistaates Sachsen zwischen den Gewerkschaften und der sächsischen Staatsregierung werden nun auf Spitzenebene fortgesetzt. Nach „zwei machtvollen Warnstreiks 2012, fast einjährigen Verhandlungen und dem unzureichenden Angebot der Staatsregierung vom 11. Juni“ erwartet der Sächsische Lehrerverband nach eigenen Angaben „nunmehr deutliche Schritte, die ein akzeptables Verhandlungsergebnis ermöglichen“.

Die Gewerkschaften fordern neue Altersteilzeitregelungen, eine bessere Eingruppierung in Gehaltsgruppen sowie weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs und zur Nachwuchsgewinnung.

„Seit 2009 fordert der Sächsische Lehrerverband intelligente Altersübergangsmodelle, die zusätzliche Neueinstellungen ermöglichen und die Lebensarbeitsleistung der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer anerkennen“, stellt Jens Weichelt, Landesvorsitzender des Sächsischen Lehrerverbandes, fest. Auch vor dem Hintergrund des gegenwärtigen und zukünftigen Lehrermangels habe der SLV Altersteilzeit als Instrument entwickelt, um zusätzliches Arbeitsvermögen zu gewinnen. Das setze attraktive Altersteilzeitregelungen voraus, die von den Lehrerinnen und Lehrern auch angenommen werden.

„Die künftige Gewinnung des Lehrernachwuchses wird maßgeblich davon abhängen, wie attraktiv der Lehrerberuf im Freistaat ist. Eine bessere Eingruppierung in Gehaltsgruppen, die bundesweiten Standards entsprechen, ist eine Chance, junge Lehrer nach Sachsen zu holen bzw. hier zu halten“, so heißt es.

 

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