Nachfrage nach schulformübergreifendem Lernen wächst weiter

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DÜSSELDORF. Die Nachfrage nach Schulen mit offenen Bildungswegen hält in Nordrhein-Westfalen an. Zum kommenden Schuljahr wurden in Nordrhein-Westfalen 33 neue Sekundarschulen und 20 Gesamtschulen beantragt. Ob sie nach einer formalen Genehmigung tatsächlich an den Start gehen können, hänge letztlich vom Anmeldeverfahren ab, teilte Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) in Düsseldorf mit.

Für eine dreizügige Sekundarschule seien mindestens 75 Anmeldungen erforderlich, für eine vierzügige Gesamtschule mindestens 100. Derzeit gibt es in NRW 282 Gesamtschulen und 84 Sekundarschulen sowie 13 Modellversuchsschulen zum längeren gemeinsamen Lernen.

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Eltern wünschten sich für ihre Kinder wohnortnahe weiterführende Schulen, die Bildungswege länger offenhalten und dadurch größere Bildungschancen ermöglichen, stellte Löhrmann fest. Seit dem Schuljahr 2011/12 seien insgesamt 155 neue Schulen für längeres gemeinsames Lernen in NRW errichtet worden. Während die neue Sekundarschule bis zur Klasse 10 läuft, haben Gesamtschulen eine eigene Oberstufe und bieten das Abitur an. Sekundarschulen kooperieren mit einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg, um ihre Schüler zum Abitur zu führen. dpa

 

 

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