Tarifverhandlungen für den Bund und die Kommunen: GEW will Druck machen

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POTSDAM. „Jetzt machen wir Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber in Bund und Kommunen. Die Beschäftigten werden in den Betrieben mit ersten Aktionen auf die Abwehrhaltung der Arbeitgeber antworten“, kündigte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach dem Ende der ersten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst im Bund und in den Kommunen an. Die Arbeitgeber hatten kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften fordern einen Sockelbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Gehalt.

GEW-Vorsitzende Marlis Tepe. Foto: Foto: Kay Herschelmann
GEW-Vorsitzende Marlis Tepe. Foto: Foto: Kay Herschelmann

Tepe machte deutlich, dass die Gewerkschaften ein „deutliches Zeichen“ setzen wollten: „Der öffentliche Dienst hat in vielen Bereichen wie bei den Erzieherinnen und Erziehern große Probleme, ausreichend gut qualifizierte Fachkräfte und Nachwuchs zu gewinnen: Deshalb müssen wir in diesen Berufen besser bezahlen, um sie attraktiver zu machen. Wir müssen auch finanzielle Anreize setzen, damit sich mehr junge Menschen für diese Berufe entscheiden.“

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Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 2,1 Millionen im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten findet am 20./21. März in Potsdam statt. Von dem Ergebnis dürfte auch Signalwirkung auf die kommenden Verhandlungen um den Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder ausgehen – was Lehrer betrifft.

 

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