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Studie: Grundlagen für durchgängigen Polnisch-Unterricht in Grenzregion fehlen

GREIFSWALD. Die Sprache des Nachbarlandes Polen bleibt Kindern in Mecklenburg-Vorpommern fremd. Laut einer  Studie der Universität Greifswald und des Landkreises Vorpommern-Greifswald fehlen in Schulen und Kitas bislang Grundlagen für einen durchgängigen Polnischunterricht. Greifswalder Wissenschaftler haben ein Modell entwickelt, wie der Spracherwerb an Schulen gesichert werden kann. «Die Zweisprachigkeit muss im grenznahen Raum Standard werden, damit die Region wirtschaftlich zusammenwachsen kann», sagte der Slawistikprofessor Alexander Wöll . Bemängelt wird, dass mit dem Aus des Modells «Mehrsprachige Erziehung» im Jahr 2010 die Vermittlung des Polnischen in Kitas eingebrochen sei. In den Klassen eins bis sechs fehlten geeignete Lehrmaterialien für die Klassenstufen. Die verfügbaren Materialien würden kaum über Arbeitsgemeinschafts-Angebote hinausgehen. Einzig im Gymnasium würden Standards erfüllt.  dpa

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