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Professoren in Baden-Württemberg sollen nach Bundesgerichtsurteil mehr Geld bekommen

STUTTGART. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts will Grün-Rot die Gehälter von Professoren in Baden-Württemberg verbessern. Laut Finanzministerium hat der Ministerrat beschlossen, insgesamt 9,6 Millionen Euro mehr für die Besoldungen auszugeben. Diese Summe setze sich aus den höheren Grundgehältern für Juniorprofessoren (W1) sowie für solche der mittleren Besoldungsgruppen W2 und W3 zusammen.

Die Karlsruher Richter hatten im Februar 2012 eine Besoldungsregelung aus Hessen gekippt und befunden, dass das Grundgehalt den Hochschullehrern keinen angemessenen Lebensunterhalt ermögliche. Die Gesetzesänderung im Landesbesoldungsgesetz ist nun zur Anhörung frei.

Rückwirkend zum 1. Januar 2013 sollen die Grundgehälter in W2 um rund 749 Euro auf 5400 Euro und in W3 um rund 517 Euro auf 6130 Euro angehoben werden. Bei Juniorprofessuren soll das Grundgehalt um 300 Euro auf rund 4393 Euro steigen – rückwirkend zum 1. Januar 2014. dpa

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