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Sportstunde: Unsere Fußball-Kolumne – heute: Der Neue legt los!

DÜSSELDORF. Die „Bild“-Zeitung berichtet erneut über den neuen Trainer des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 – und irgendwie fühlte sich unser Kolumnist Fritz Schmitz beim Lesen schon wieder an die Schule erinnert. Er hat einfach ein paar Wörter aus dem „Bild“-Bericht ausgetauscht. Ähnlichkeiten mit der tatsächlichen Berichterstattung sind also nicht rein zufällig. Lesen Sie mal, was diesmal dabei herausgekommen ist.

Auf'm Platz ist wie im richtigen Leben, meint unser Kolumnist Fritz Schmitz.

Auf’m Platz ist wie im richtigen Leben, meint unser Kolumnist Fritz Schmitz.

Heute beim Stadtsportfest gibt Sportlehrer Felix Schaluppke (44/Vertrag unbefristet) sein Debüt als Borsingplatz-Schulen-Sportlehrer. Alle sind gespannt – und einer ist schon begeistert.
Schulleiter Klemens Knorke (58) schwärmt: „Schaluppke ist total aufgeladen!“

Was den zuletzt durchaus saftlosen Schülern nicht schaden kann…

Der Lehrer-Boss erklärt seine Begeisterung für Schaluppke: „Wenn um 8 Uhr die Sportstunde beginnt, dann ist er schon um 7.45 Uhr in der Schule. Er arbeitet sehr konzeptionell und plant alles ganz genau durch.“

Nach seiner Zeit am Goethe-Gymnasium schob Schaluppke eine rund zweijährige Pause als Lehrer ein. Jetzt zeigt der Gewinner einer Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen von 1980, dass die Borsingplatz-Schule mit ihm nicht nur eine schillernde Persönlichkeit gewonnen hat, sondern auch einen echten Arbeiter!

Jede Einheit leitet er mit Trillerpfeife, hat dabei Stoppuhr und Kladde in der Hand. Die Übungs-Utensilien stehen bereits fünf Minuten vorm Unterrichtsbeginn in der Halle. Die Schüler-Stars ziehen voll mit.

Knorke über den neuen Zug in der Borsingplatz-Schule: „Was mir am allermeisten imponiert: Schaluppke hat gleich klargestellt, ICH bin hier der Boss. Das ist genau meine Mentalität. Die Schüler wollen geführt werden!“

Knorke zieht sogar den Vergleich mit Oberlehrerin Maria Montessori ( 82): „Beide sind sehr besonnene Typen und haben unheimlich viel Verstand. Dazu punkten sie mit großer Ausstrahlung – ihnen selbst ist aber nicht wichtig, wie sie wirken, sondern was sie sagen. Schaluppke ist einer wie Maria!“

Ob er auch so erfolgreich wird wie die Weltmeister-Pädagogin?

Der Lehrer-Boss bremst noch: „Ich erwarte, dass wir eine andere Klasse sehen. Aber Schaluppke ist kein Zauberer. Wir dürfen uns nicht sofort Wunderdinge erhoffen. Natürlich aber wünsche ich mir einen Sieg beim Stadtsportfest. Und mit Sicherheit werden wir schon sehr bald seine Handschrift erkennen!“

Die Schulen der Nachbarschaft sind gespannt auf den „Maria von der Borsingplatz-Schule“!

Hier geht es zu dem Original-„Bild“-Bericht.

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