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TÜV-Rheinland warnt vor Drängelei an der Bushaltestelle

KÖLN. An Schulbushaltestellen geht es mitunter turbulent zu. Eltern sollten daher mit ihren Kindern das richtige Verhalten üben und ihnen Gefahren beim Schulbus aufzeigen.

Am besten stehen alle in Reih und Glied, toben nicht herum und warten brav auf den Schulbus. Weil es an den Haltestellen aber meist nicht so gesittet zugeht, rät der TÜV Rheinland, mit Kindern das richtige Verhalten zu üben – und ihnen dabei die größten Gefahren zu erklären. Ganz oben auf der Liste steht die Drängelei, wenn der Bus ankommt.

Buhaltestellevor einer Schule

An Bushaltestellen geht es nicht immer so ruhig zu, wie dieses Bild den Anschein erweckt. (Foto: Dieter Möckli / pixelio.de)

Der Schulbus hält meist sehr dicht an der Bordsteinkante, beim Einfahren ragt die Fahrzeugfront oft darüber, gibt Kfz-Experte Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland zu bedenken. Wenn in dieser Situation Tumult an der Haltestelle herrscht und sich die Kinder nah am Bordstein herumschubsen, ist das Risiko extrem hoch, von dem Bus erfasst zu werden, warnt er. Das dürfte selbst den Kleinsten einleuchten.

Zu den größten Unfallgefahren zählt auch das Überqueren der Straße vor oder hinter dem Bus. Die Kinder warten laut Sander am besten so lange, bis dieser wieder abgefahren ist. Dann sind sie für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar und tauchen nicht überraschend an der Straße auf. Und sie können leichter sehen, ob die Straße frei ist.

In der Winterzeit stehen die Schulkinder morgens und am späten Nachmittag im Dunkeln an den Bushaltestellen. Daher sollten Eltern ihren Nachwuchs in möglichst heller Kleidung zum Unterricht schicken. Mit Reflexstreifen an Jacken und Schulranzen sowie Sicherheitswesten fallen sie im Scheinwerferlicht herannahender Autos besonders gut auf. (dpa)

zum Bericht: Weniger schwere Mängel an Schulbussen

2 Kommentare

  1. Versteh ich nicht. In Niedersachsen gibt es an vielen Schulen eine Busaufsicht durch Lehrer nach Unterrichtsschluss. Ich weiß allerdings nicht, ob das landesweit vorgeschrieben ist. Ist das in andern Bundesländern nicht so? Bei uns halten mehrere Busse vor einem Schulzentrum mit allen Schultypen. Die Busaufsicht verteilt sich auf Lehrkräfte aller Schulen im Wechsel.

    • In NRW nicht anders.

      Das Problem, welches der Artikel nicht nennt, sind die Eltern, die ihre Kinder mit dem eigenen PKW abholen und die Busstreifen blockieren oder in zweiter Reihe neben den Schulbussen halten. Dadurch kommt es ja erst zu den gefährlichn Situationen an den Bushaltestellen, die vielfach durch „Drängelgitter“, Aufsichten ältere Schüler als Busbegleiter usw. gesichert sind.

      Problematisch bleibt es aber selbst dann wenn alle SuS artig und ohne zu drängeln an der Borsteinkante warten. Die Busse, vor allem Gleider-(Gelenk-)Busse haben so weit ausladende Außenspiegel und Zusatzspiegel um den Toten Winkel zu überblicken, dass die ersten beidn Schülerreihen problemlos beim Heranfahren des Buses an den Bussteig umgemäht werden können.

      Gut ist es folglich, wenn die Schulbusse schon an den Bussteigen stehen, wenn die Schüler in großer zahl zu Unterrichtsende kommen. Bei großen Schulen oder Schulzentren, die am Anfang der Busrouten liegen, dürfte das rechtzeitige Bereitstellen der Busse für die Verkehrbetriebe eigentlich kein Problem sein. – Wird übrigens bei uns so mit den innerstädtischn Buslinien sogehandhabt. Die überregionalen Busse kommen etwas später (7 bis 12 min) so dass das Einsteigen etwas entzerrt ist.

      Das Problem der abholenden eltern ist eines, das sich mit Hilfe des zuständigen Kontaktbeamten der Polizei ebenfalls locker in den Griff bekommen lässt. Anfangs gibt es „direkte Ansprachen“ und mahnende Worte, bei späteren Aktionen gibt es dann „Knöllchen“. Lässt sich etwa jedes Schuljahr wieder holen, beschert der Polizei Einnahmen und der Schule ruhe und Sicherheit:)

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