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Krebsfälle an Schule – Zweite Messreihe entlastet Schulstandort

FORST. Nach drei Krebsfällen an einer Grundschule im brandenburgischen Forst gibt es erneut Entwarnung für den Standort. Eine zweite Analyse von Messungen habe ergeben, dass es keine Rückstände von sogenannten leicht flüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW) in der Schule gibt, teilte die Stadt am Dienstag mit.

Die Messungen waren veranlasst worden, weil ein Teil der Stadt von Hinterlassenschaften einer Textilreinigung aus DDR-Zeiten belastet ist. Die Firma reinigte nach Angaben des Landkreises Spree-Neiße mit den LCKW-Flüssigkeiten, nach der Stilllegung des Betriebs gerieten davon Rückstände ins Grundwasser. Eltern hatten nach den drei Krebsfällen bei Viertklässlern die Sorge geäußert, dass ein Zusammenhang bestehen könnte. Die Schüler waren an unterschiedlichen Formen von Krebs erkrankt.

Bereits am Freitag hatte es eine erste Entwarnung für den Standort gegeben. Die jetzigen Ergebnisse gehen laut Stadt auf Proben der Raumluft, der Außenluft und des Erdreichs am Schulstandort zurück. Das Ergebnis einer dritten Messreihe wird Ende der Woche erwartet. dpa

Zum Bericht: Forster Schule: Krebserkrankungen auch unter Lehrern – trotzdem startete Betrieb wieder

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