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Erzieherinnen wehren sich nach Mainzer Kita-Skandal gegen Kündigung

MAINZ. Nach den angeblichen sexuellen Übergriffen unter Kindern in einer katholischen Kita in Mainz wehren sich drei Erzieherinnen gegen ihren fristlosen Rauswurf. Sie reichten eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht Mainz ein. Die Richterin Ruth Lippa bestätigte eine entsprechende Meldung der Mainzer «Allgemeine Zeitung». Zwei Erzieherinnen haben ihren Gütetermin beim Arbeitsgericht Mainz am 7. Juli und die dritte am 13. Juli. «Dabei wird ausgelotet, ob ein Vergleich möglich wäre», sagte Lippa. Wo es nicht zu einer Einigung kommt, folgt in mehreren Monaten eine Kammerverhandlung.

In der Kita soll es laut dem Bistum Mainz schwere sexuelle Übergriffe, Erpressung und Gewalt unter den Kindern gegeben haben. Die Diözese kündigte den sieben Mitarbeitern und schloss den Kindergarten bis September. Den Kindern bot sie Plätze in anderen Kitas an. Die Besonderheit der Verfahren des Arbeitsgerichts ist, dass zugleich die Staatsanwaltschaft strafrechtlich gegen die Erzieher ermittelt. Es geht um mutmaßliche Verletzung der Aufsichtspflicht. Dabei befragt die Polizei auch Kinder. dpa

Zum Bericht: Mainzer Kita-Affäre um angebliche Gewalt unter Kindern: Vier „Täter“ unter den Drei- bis Sechsjährigen

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