Angela Merkel wäre wohl Lehrerin geworden, wenn …

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BERLIN. Kanzlerin Angela Merkel wäre nach eigener Einschätzung im Westen Deutschlands nicht Naturwissenschaftlerin geworden. «Ich vermute, dass ich in der Bundesrepublik nicht Physik studiert hätte (…). Vielleicht wäre ich Lehrerin in der Bundesrepublik geworden», sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstag im Kanzleramt bei der Veranstaltung «25 Jahre Deutsche Einheit – Was lehrt uns die DDR?» mit Schülern der Oberstufe aus verschiedenen Bundesländern.

Zeigt bei Schulbesuchen, dass sie mit Schülern gut kann: Angela Merkel. Foto: Aleph / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Zeigt bei Schulbesuchen, dass sie mit Schülern gut kann: Angela Merkel. Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Aleph / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)

Als Lehrerin in der DDR hätte sie Schüler indoktrinieren müssen. Das habe sie nicht gewollt. «Ich habe mich dann entschlossen, Physik zu studieren, weil man in der Physik nicht ganz so viel verbiegen konnte wie in den anderen Bereichen.» Merkel schilderte, dass ihre Mutter in der DDR nicht als Englisch-Lehrerin habe arbeiten dürfen. In ihrer Heimatstadt Templin wäre eher der gesamte Englisch-Unterricht ausgefallen, als dass die Frau eines Pfarrers hätte Englisch lehren dürfen – aus Angst, dass die Schüler dann alle Christen werden würden, sagte Merkel. dpa

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Zum Kommentar: Frau Merkel, übernehmen Sie! Lassen Sie die Schulen mit der Eingliederung der Flüchtlingskinder nicht allein!

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10 KOMMENTARE

          • Wie funktioniert denn der Betrieb zur Exekution von Kernrichtlinien nur mit Physiklehrkräften, wenn alle anderen Experten verbannt worden sind?

          • Sie meinen, dass nur Physiklehrer ihr fachlich nicht gewachsen sind? Interessant …

            Es gibt sicherlich Schulleiter, die eine Schule ohne ihre Zuarbeiter im Schulleitungsteam vor die Wand fahren würden. Gerade die Leute wurden an andere Schulen oder gleich ins Dezernat weggelobt Inzwischen hat OStR’ Merkel ihre Schule noch mehr oder weniger im Griff, ihr Schulleitungsteam besteht nur aus irgendwelchen Hohlbirnen, die ihr nicht widersprechen. Allerdings wird ihre Position aktuell geschwächt aufgrund der Flüchtlingsproblematik und der Inklusion, auf die sie (wie immer seit sie Schulleiterin ist) keine konkrete Antwort hat. Das hat sie von ihrer ehemaligen Schule als stellvertretende Schulleiterin von ihrem damaligen Schulleiter gelernt. Letzterer hat es geschafft, zwei benachbarte Gymnasien, die vier Jahrzehnte kaum miteinander gesprochen haben, unter seiner Führung zu fusionieren. Danach stellte er die Arbeit ein und fuhr den Karren (fast) an die Wand.

    • Um Gottes Willen NEIN und das auch unabhängig von meiner nicht-Eignung dafür.
      WÄHLEN würde ich sie aber genauso wenig, wohl wissend, dass die Alternative von der SPD nicht wesentlich anders agieren würde.

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