Startseite ::: Nachrichten ::: Schulkinder mit Diabetes müssen nicht auf Klassenfahrt verzichten

Schulkinder mit Diabetes müssen nicht auf Klassenfahrt verzichten

BERLIN. Kinder mit Diabetes sollten wegen ihrer Krankheit nicht auf Klassenfahrten verzichten müssen. Bei jüngeren Kindern, etwa in der Grundschulzeit, ist es mitunter aber gut, wenn ein Elternteil dabei ist, rät die Deutsche Diabetes-Hilfe. Das entlaste Kinder, Lehrer und Eltern. Diese können beim Schulträger fragen, ob die Kosten für die Begleitung erstattet werden. Bei eintägigen Ausflügen sollte immer im Einzelfall entschieden werden. Manchmal reicht es, wenn das Kind gut vorbereitet wird. In anderen Fällen kann es auch hier gut sein, wenn Mutter oder Vater mitfahren. dpa

4 Kommentare

  1. Selber Typ 2
    Ab etwa 8 Jahren kann man eine gewisse Eigenverantwortung erwarten! Also Zuckertest.
    Aber auf jeden Fall als Lehrperson Hilfsmittel gegen Unterzucker mitnehmen!
    rfalio

    • Darf ein Lehrer diese Hilfsmittel im Notfall verabreichen? Wenn die auch nur halbwegs in Richtung Medikament gehen, dann sicherlich nicht. Und wenn doch, dann würde ich es nicht tun, weil ich nicht weiß, wie das Kind darauf reagiert. Bei einer Klassenarbeit möchte ich nicht auch noch mit dem zweiten Bein im Gefängnis stecken, das erste ist schon drin wegen der praktisch nicht einzuhaltenden Aufsichtspflicht.

      • Im NOTFALL ja, sonst ist es unterlassene Hilfeleistung und du bist auch dran. Ansonsten nein. Gleiches gilt für allergische Reaktionen und Notfälle.

  2. @xxx
    Traubenzucker u.ä. darfst du bedenkenlos geben.
    Die Folgen einer Unterzuckerung sind drastisch, kurzfristiger Überzucker dagegen ist praktisch belanglos!
    Auf jeden Fall das Vorgehen mit den Eltern absprechen; dann kann nichts schiefgehen.
    By the Way: Dann dürfte ich ja nicht einmal ein Pflaster aufkleben, denn vielleicht hat derSchüler eine Klebstoffallergie?
    Andrerseits: Erhebst du vor einer Fahrt gesundheitliche Daten, kommst du eventuell wieder in Konflikt mit dem Datenschutz! Ich muss aberwissen, dass der Schüler sein Asthmaspray braucht; ich muss wissen, dass die Diabetikerin einen Kühlschrank für ihr Insulin benötigt.
    Du schaust echt blöd, wenn dir 2 Tage vor der Fahrt gesagt wird:“Ich bin Diabetikerin…“.
    Selber erlebt, ganz schön gerödelt, aber Alles auf die Reihe gebracht.
    Letztendlich ist es nur wichtig, dass dem Kind nichts passiert.
    Alles andere ist sekundär.
    Und etwas Tun ist immer besser als Unterlassen.
    rfalio

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*