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Leicht verbessert: Notenschnitt beim Abi in Niedersachsen bei 2,58

Der Notendurchschnitt beim Abitur in Niedersachsen hat sich 2016 auf 2,58 leicht verbessert. Ein Jahr zuvor habe er noch bei 2,59 gelegen, teilte das Kultusministerium am Freitag nach einer ersten landesweiten Auswertung mit. Die vollständige Analyse soll zum Beginn des neuen Schuljahres vorliegen. Insgesamt bestanden 33 421 Schüler die Reifeprüfung. Teilgenommen hatten 34 928. Die Quote der jungen Menschen, die die Abiturprüfung nicht schafften, lag bei 4,31 Prozent. Im Vorjahr waren es 4,14 Prozent.

Insgesamt 305 Prüflinge erreichten nach Ministeriumsangaben ein Abiturergebnis von 1,0. Weitere 2271 junge Menschen schafften einen Schnitt von 1,5 oder besser.

Niedersachsen könnte das erste Bundesland sein, das aus G8 im Regelfall wieder G9 macht. Foto: 4028mdk09 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Niedersachsen hat sich leicht im Notendurchschnitt verbessert. Foto: 4028mdk09 / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Auch bei den umstrittenen Prüfungen im Fach Mathematik hätten die Ergebnisse im Bereich der Vorjahre gelegen. Bei den Prüfungen auf höherem Niveau habe es einen Schnitt von 7,56 Punkten, bei den anderen einen Schnitt von 7,37 Punkten gegeben. Dies entspricht in etwa der Note befriedigend. Das Kultusministerium hatte nach heftiger Kritik und Beschwerden den Bewertungsmaßstab für die umstrittenen Prüfungen gesenkt.

Schüler, Eltern und Lehrer hatten beklagt, dass die Zeit für die Bewältigung der Aufgaben zu knapp bemessen war. Nach der Anpassung erhöhte sich der Durchschnitt für die Klausuren um mehr als einen Punkt. dpa

4 Kommentare

  1. Wenn sie nochmal anpassen würden, wäre der Notendurchschnitt noch besser!

    • So ist es. Noten erhöhen durch Senkung des Bewertungsmaßstabs! Tolles Erfolgsmodell.

      • dazu kommt die generelle Reduktion der Stoffmenge. die Kompetenzorientierung sorgt für eine Nivellierung auf niedrigem Niveau.

      • Ja und, das kennen die Niedersachsen eben aus der freien Wirtschaft. Es wird doch ständig die Forderung erhoben, dass die öffentliche Verwaltung sich Beispiel am unternehmerischen Handeln in der freien Wirtschaft nehmen soll.

        Jetzt verhält sich Nds als Teil der Exekutive einmal so wie als Anteileigner von VW gelernt, und schon ist es auch wieder nicht richtig.

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