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Reizgas an Wiesbadener Schule versprüht: Schulleitung löst Räumungsalarm aus – neun verletzte Schüler

WIESBADEN. Unbekannte Täter versprühen an einer Wiesbadener Schule Reizgas, das sie einer Schülerin aus dem Rucksack gestohlen haben. Neun Schüler müssen ins Krankenhaus.

An einer Schule in Wiesbaden haben 36 Schüler Reizgas abbekommen. Neun von ihnen kamen mit Augen- und Atemwegsreizungen am Mittwoch in Krankenhäuser und mussten behandelt werden. Einige klagten auch über psychische Schockzustände. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, waren drei der Schüler zwischen 11 und 17 Jahren mittelschwer, sechs leicht verletzt. Die anderen 27 Kinder wurden vor Ort an der Albrecht-Dürer-Schule betreut.

Die Schule hatte einen Räumungsalarm ausgelöst, so dass viele Schüler bereits im Freien waren. Nach Angaben der Polizei wurde das Reizgas in einem Flur im ersten Stock des Schulgebäudes versprüht. Unbekannte Täter hätten es einer Schülerin aus dem Rucksack gestohlen.

Die Polizei geht nun ersten Hinweisen nach und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Auch das Schulamt und der schulpsychologische Dienst seien eingebunden und die Eltern informiert. Wie das Wiesbadener Feuerwehrportal «Wiesbaden112» berichtete, wurde der Schulbetrieb am Mittwoch beendet. Neben Feuerwehr und Polizei waren weitere Rettungsdienste aus dem Rheingau-Taunus-Kreis im Einsatz. dpa

Zum Bericht: Gleich zwei Fälle: Jungen versprühen Pfefferspray in der Schule – Mitschüler verletzt

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