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Polizist hört das Wort „Bombe“ in einem schwer verständlichen Telefon-Gespräch – Grundschule geräumt

HILDESHEIM. Für rund 400 Hildesheimer Grundschüler endete der dritte Unterrichtstag des neuen Schuljahres frühzeitig. Wegen einer anonymen Bombendrohung wurden die Grundschule Nord und die Johannesschule von der Polizei am Montag geräumt. Die Jungen und Mädchen wurden in die Obhut ihrer Eltern übergeben. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte am Morgen eine unbekannte Anruferin bei der Regionalleitstelle in Hameln das Erscheinen der Polizei in der Grundschule Nord verlangt und in dem schwer verständlichen Gespräch das Wort «Bombe» benutzt.

Zur Sicherheit ließ die Polizei daraufhin die Grundschule Nord und die angrenzende Johannesschule räumen. Anschließend durchsuchten die Beamten die Gebäude mit Hilfe von Sprengstoffspürhunden. Sie fanden aber keine verdächtigen Gegenstände. Am Mittag wurde die Sperrung der Schulen wieder aufgehoben.

In Niedersachsen hat es in den jüngeren Vergangenheit wiederholt Bomben- oder Amokdrohungen gegen Schulen gegeben, alleine dreimal in Hameln. In allen Fällen war aber nichts passiert. Den Tätern drohen massive strafrechtliche und finanzielle Folgen. Drohanrufe können mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Außerdem muss der Anrufer die Kosten für den Großeinsatz der Polizei tragen. dpa

 

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