FDP will angehenden Erziehern eine Ausbildungsvergütung zahlen

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Die niedersächsische FDP will das Schulgeld für angehende Erzieher und sozialpädagogische Assistenten abschaffen und ihnen eine Ausbildungsvergütung zahlen. Einen entsprechenden Antrag werde man im April in den Landtag einbringen, sagte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling.

Försterling möchte die Erzieherausbildung attraktiver machen. Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Angesichts des Fachkräftemangels müssten diese Ausbildungsberufe attraktiver werden. «Es kann nicht sein, dass junge Leute auch noch Geld in die Hand nehmen müssen, wenn sie Erzieher werden wollen.»

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Derzeit absolvieren etwa 15 000 junge Menschen in Niedersachsen eine vierjährige Ausbildung zum Erzieher oder eine zweijährige zum sozialpädagogischen Assistenten. Nach Angaben der FDP besuchen etwa 3000 bis 4000 von ihnen eine private Schule, für die ein Schulgeld fällig ist. Dieses soll nach den Plänen der Liberalen künftig das Land übernehmen.

Außerdem sollen angehende Erzieher eine Ausbildungsvergütung von 700 Euro im Monat erhalten, für künftige sozialpädagogische Assistenten sind 500 Euro im Monat vorgesehen. Auch die Zahl der Ausbildungsplätze soll um 500 für Erzieher und 500 für sozialpädagogische Assistenten erweitert werden. Die Kosten für diese Reform schätzt die FDP auf 145 Millionen Euro jährlich. Nach Ansicht von Försterling hätte der Haushalt dafür durchaus Luft, wenn andernorts Einsparungen vorgenommen würden. dpa

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