Selbst Grundschüler schon außer Rand und Band: Was läuft schief in der Erziehung? VBE schlägt Alarm

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BERLIN. Der Fall der Spreewald-Grundschule in Berlin-Schöneberg, die seit Kurzem einen privaten Sicherheitsdienst für die Pausenaufsicht beschäftigt, nimmt jetzt doch krasse Formen an. Zunächst hieß es, es handele sich dabei um eine Präventionsmaßnahme. Wie der „Tagesspiegel“ aktuell berichtet, steckt deutlich mehr dahinter: Laut Bericht hat die Schulleitung gleich mehrfach Hilferufe an die Schulaufsicht, an den Bezirk und ans Jugendamt gerichtet, weil sie der Gewalt auf dem Schulhof nicht mehr Herr wird. Die Situation erinnere an die Situation der Rütli-Schule vor zwölf Jahren, die damals bundesweit Schlagzeilen machte, als das Kollegium vor brutalen Schülern kapituliert hatte. Der VBE sieht die zunehmenden Erziehungsprobleme mit Sorge.

Lehrer sehen sich immer öfter aggressiven Schülern gegenübern. Foto: Shutterstock

In den Schreiben der Berliner Schulleitung sei um eine zusätzliche Sozialarbeiterstelle gegangen, um die Reparatur der Schließanlage sowie um den – nun ja bewilligten – Sicherheitsdienst, weil die Gewalt immer mehr eskaliert und die Schülerschaft nicht mehr zu bändigen sei, so berichtet der „Tagesspiegel“. Die Rede sei darin auch von Gewalt gegen Schulpersonal und sogar von Morddrohungen unter den Schülern gewesen. „Zudem wurden die Vorgesetzten darüber informiert, dass sich neue Lehrkräfte angesichts der Zustände in den Klassen entweder sofort in die Krankheit flüchteten oder überwiegend damit beschäftigt seien, Schüler am Verlassen des Klassenraums zu hindern“, heißt es in dem Bericht.

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Und die Gewalt nehme kein Ende: Erst vor wenigen Tagen habe ein Schüler einer Mitschülerin eine volle Wasserflasche mit Wucht  gegen den Kopf geworfen, sodass ein Sanitäter habe anrücken müssen. Die in die Schule zitierte Mutter des Täters habe ihren Sohn dann damit entschuldigt, dass das Mädchen ihn ja auch beleidigt habe.

Die „Schlagzeilen, in denen von Resignation und Ohnmacht der Schulen die Rede ist, weil immer mehr Schüler durch ihr Verhalten schon im Grundschulbereich massiv andere Kinder vom Lernen abhalten“, nehmen zu, stellt nun der VBE Baden-Württemberg fest – offenbar auch mit Blick auf den Fall einer Dorfschule in Sachsen-Anhalt, die sich in einem Brandbrief an die Eltern ihrer Schüler gewandt hat. „Die Problematik äußert sich im Unterrichts- und Pausengeschehen in extremer körperlicher Gewalt, Körperverletzungen anderer Schüler, dem Nichteinhalten bekannter Verhaltensregeln oder durch Nichtkenntnis von Regeln des zwischenmenschlichen Umgangs, Sabotage des Unterrichts durch permanente Störungen und Schlägereien, unerlaubtes Verlassen des Unterrichts, Sabotage des Unterrichts durch Nichterscheinen zum Unterricht oder durch Verstecken auf dem Schulgelände“, so schreiben die Lehrer. Die Rede ist auch von einer „entwickelten Gefühlskälte“ von Kindern gegenüber Mitschülern. Verletzungen würden billigend in Kauf genommen.

Weil viele Kinder von zu Hause nicht mehr die Erziehung erfahren dürfen, die für eine gesunde Entwicklung nötig ist, so meint nun VBE-Sprecher Michael Gomolzig, werde den Kindertagesstätten und Schulen eine Sisyphus­arbeit aufgebürdet, an der diese Einrichtungen scheitern müssen – trotz aller bildungs­politischen Offensiven und pädagogischen Bemühungen der Erzieherinnen und der Lehrkräfte. „Kindergärten und Schulen sind angewiesen auf starke, interessierte und engagierte Eltern als Partner für die Erziehung der Kinder und Jugendlichen zu mündi­gen, verantwortungsvollen Bürgern“, so schreibt er in einer Pressemitteilung.

“Eltern gefordert”

„Zuallererst sind bei der Bildung und Erziehung der Kinder die Eltern gefordert, dann unterstützen Kindergärten und Schulen diese bei ihrem heute sicher nicht einfachen Erziehungsauftrag. Was in frühester Kindheit aus Unwissenheit, Nachlässigkeit oder auch Bequemlichkeit versäumt worden ist, lässt sich später – wenn überhaupt – nur mit großer Kraftanstrengung und hohem finanziellen Auf­wand wieder ausbügeln.“ Deshalb müsse nach Auffassung des VBE sinnvollerweise dort angesetzt werden, wo sich am meisten bewirken lasse: schon beim Kleinkind. „Alles andere später artet meist nur in mehr oder minder hilflose Reparaturversuche aus“, so meint Gomolzig.

Weiter betont er: „Exzessiver Medienkonsum – vom ständig eingeschalteten Handy über den Computer, DVD-Player und TV-Apparat bis hin zur Spielekonsole – und in Erziehungsfragen gren­zenlos nachgiebige, bisweilen sogar vernachlässigende oder gleichgültige Eltern er­schweren Kindern und Jugendlichen, in der Schule konzentriert und selbständig zu ar­beiten.“  Lehrer müssten daher oft, bevor sie ihren eigentlichen Bildungsauftrag wahrneh­men können, erst einmal Basis-Erziehungsarbeit leisten, damit Unterricht in vollen Klassen überhaupt stattfinden und gelingen kann.

„Dieser tägliche Spagat zwischen dem eigenen hohen Anspruch an sich selbst, an einen effektiven Unterricht, und der vorge­fundenen Realität ist Stress pur und macht den Pädagogen das Leben unnötig schwer und sie letztendlich krank“, so meint der VBE-Sprecher. Erziehung sei heute nötiger denn je, könne jedoch nicht einziger Stundeninhalt sein. Unterricht müsse schwerpunktmäßig Unterricht bleiben und dürfe nicht zur Therapiestunde umfunktioniert werden. bibo / Agentur für Bildungsjournalismus

Dorfschule kapituliert vor “Tyrannenkindern”: Sie stören und schlagen – und laufen dann einfach aus dem Unterricht davon

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22 KOMMENTARE

  1. Ich schrieb an anderen Stellen bereits, dass massive Unterrichtsstörungen ein großer Faktor dabei sind, dass an Schulen nicht mehr viel gelernt wird. Das Problem sei, schrieb ich, es mangle

    a) an Möglichkeiten, dagegen vorzugehen (manches ist nicht erlaubt, vieles so erschwert, dass man sich scheut, es anzuwenden)

    b) an der Bereitschaft (von Lehrern), dagegen vorzugehen (sogenannte Kuschelpädagogen)

    c) an der Akzeptanz gegenüber Lehrern, die dagegen vorgehen (Hubschraubereltern, Beißmütter, die ganz Wucht an Prozessen und Androhungen damit …).

    Ich schrieb, dass dafür auch Schulgesetze und Verordnungen verantwortlich sind, in denen die Kuschelpädagogik niedergeschrieben ist und ich schrieb, dass dafür die Politiker und Berufsverbände verantwortlich sind, die versuchen, uns Lehrer mit ein bisschen mehr Gehalt stillzuhalten und denen nichts anderes einfällt, als die Gehälter zu erhöhen, um uns Lehrer wieder zu beruhigen.

    Wir wollen aber kein Schweige- oder Schmerzensgeld; wir wollen unsere Arbeit machen unter vernünftigen Bedingungen!!!

  2. Ja, genau! Sie wiederholen mehrmals täglich dieselbe Leier! Gut, dass Sie das jetzt mal selber merken!

    Und A13 kommt trotzdem, und Sie werden dabei nicht gefragt! 😉

  3. Diese Spreewald-Grundschule liegt in einem “Kiez”, der alles andere als privilegiert ist. Generell haben es die Schulen in Berlin mit einem hohen Migrantenanteil zu tun, das dürfte alle Konflikte tendenziell eher noch verschärfen, weil hier unterschiedliche Gewohnheiten der diversen Communities aufeinanderprallen. Da können schon mal ganz normale Aussagen als Beleidigung gedeutet werden. Ein Zitat:
    “43 Prozent der unter 15-jährigen Berlinerinnen und Berliner haben einen Migrationshintergrund. In Kreuzberg, Wedding und Nord-Neukölln liegt der Anteil sogar bei 70 Prozent und höher.”
    Das bezieht sich auf den Zeitpunkt 2010 (inzwischen sind die Zahlen wohl höher). Quelle:
    http://www.migazin.de/2011/10/31/wo-leben-migranten-und-woher-stammen-sie/
    Und der Regierung fällt außer flotten Sprüchen (“Vielfalt macht schlau” oder ähnliches) nichts ein, womit man die Probleme lösen könnte. Man erzählt einfach, die Heterogenität sei eine Tugend und eine “Herausforderung”. Das Wort “Herausforderung” kann wohl in diesem Zusammenhang niemand mehr hören. Oben ist von “Resignation und Ohnmacht der Schulen” die Rede. Das ist dann das Ende der Herausforderung.

    • Genauso wie Sofawolf hier immer die gleiche Leier anstimmt, kommt von Ihnen, Cavalieri, auch immer – egal welcher Kontext – dasselbe Statement: Die Migranten sind schuld.

      Nein, sind sie nicht. Der letzte Fall, über den News4teachers hier berichtet hat (und der im Bericht oben auch erwähnt wird), spielt in einem Dorf in Sachsen-Anhalt mit einer Migrationsquote von 0 Prozent. Heterogenität in der Grundschule meint mehr als einen Zuwanderungshintergrund – es geht darum, dass (auch bei deutschstämmigen Kindern) die Leistungsschere immer weiter auseinandergeht, dass Kinder aus zerbrochenen Familien mit ihren Problemen genauso in der Grundschule aufschlagen wie die mit Helikoptereltern, dass immer mehr Kinder aus Armut kommen – und gleichzeitig immer mehr Kinder aus reichen Familien. Dazu kommen Probleme wie Medienverwahrlosung, erziehungsunfähige Eltern, Inklusion und und und …

      Ob Heterogenität eine Herausforderung ist oder nicht, die Frage stellt sich in der Praxis gar nicht. Sie ist die Realtität. Wir können uns schließlich keine andere Schülerschaft backen.

      • ich mache nicht die Migranten für alles verantwortlich, aber die hohen Prozentsätze sind in meinen Augen problematisch. Ist das immer noch nicht hinlänglich erwiesen? Und sie steigen weiter. Natürlich ist auch ein hoher Anteil von Hartz IV in solch einem “Kiez” problematisch. Ganz besonders, wenn mehrere solche Merkmale zusammenkommen. Dann geben nämlich diese Kinder den Ton an mit ihren eigenen Regeln, bis hin zu Mafia-Strukturen, weitab der offiziellen Regeln der Schulordnung. Statistiken für einzelne Grundschulen sind schwer zu bekommen. Ich konnte keine anbieten.
        So ganz leuchtet mir allerdings nicht ein, wieso Armut allein gewalttätige (Grundschul-)Kinder zur Folge haben soll. Da muss wohl noch etwas hinzukommen, z.B. eine “gewaltaffine Erziehung”. Kinder aus reichen Familien wird es an dieser Spreewald-Grundschule kaum geben, die wohnen nicht dort. Aber der sog. “Sozialpalast” ist nicht weit, ein Hochhaus auf dem Gelände des ehem. Sportpalasts.
        Die Realität dieser Art von Heterogenität ist nicht vom Himmel gefallen, sondern sie resultiert aus jahrzehntelangen Fehlern bei der Zuwanderungspolitik und einem naiven Multikulti-Glauben. Herr Buschkowsky hat in einem Interview gesagt, die schlimmsten Konflikte gebe es nicht zwischen Deutschen und Zuwanderern, sondern zwischen den einen Zuwanderern und den anderen, z.B. Türken und Kurden. Selbst wenn (angeblich) der Islam zu Deutschland gehört, meine ich, diese Art von ausländischen Konflikten gehört nicht zu Deutschland. Im Extremfall wird das dann mit Messern ausgetragen:
        https://www.welt.de/vermischtes/article174166923/Streit-ueber-Glauben-16-Jaehriger-sticht-14-Jaehrigem-Messer-in-den-Bauch.html

      • Hallo Anna,

        hat halt jeder so sein Steckenpferd, nicht wahr? 🙂 Ich mache bei mir immerhin schon mehrere verschiedene gleiche Themenfelder aus. 🙂

        War es bei Ihnen nicht die Inklusionsbefürwortung?

      • @Anna
        “Heterogenität ist die Realität. Wir können uns schließlich keine andere Schülerschaft backen.”
        Danke, dass Sie das auch so sehen und dass Sie in Ihren Unterrichtskonzepten diese Realität berücksichtigen und wohl wie Katta linguistisch geschult vorgehen.

      • Man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass diese Spreewald-Grundschule eine Ganztagsschule ist (gebunden und offen):
        http://www.spreewald-grundschule.de/startseite/
        Was also ist die positive Wirkung des Ganztagsbetriebs? Wird uns der Ganztag nicht immer als große Errungenschaft gepriesen, besonders hinsichtlich der sozialen Kompetenzen usw. ?

      • Anna: Und hier wird behauptet, 99 % der dortigen Schüler hätten einen Migrationshintergrund:
        https://www.tz.de/welt/berlin-schueler-greifen-lehrer-an-spreewald-grundschule-braucht-wachschutz-zr-9655659.html
        Von den “Sheriff” heißt es, sie könnten Deutsch, Türkisch und Arabisch, und das würde für Vertrauen bei Schülern und Eltern sorgen. Und was ist mit den Lehrern, wenn irgendwelche Missetäter dann mit den “Sheriffs” auf Türkisch oder Arabisch verhandeln? Ich finde das gar nicht so vertrauenerweckend.

  4. @Anna
    Jeder hat eben seine Sichtweise und “die gleiche Leier – egal welcher Kontext” kommt doch auch von Ihnen.
    Außerdem fällt Cavalieri keinen Schuldspruch, sondern nennt unbestrittene Ursachen für die zunehmende Gewalt an manchen Schulen, besonders in bekannten Problemvierteln Berlins.
    Sie zu tabuisieren, dürfte für die Praxis erst recht nichts bringen.

  5. So sehr wir uns aufregen, seit min. 10 Jahren weisen Lehrer auf diese Misere hin und nichts hat sich geändert. Denn um der ganzen Sache konsequent entgegen zu wirken, wäre es nötig Geld in die Hand zu nehmen. Schuldzuweisungen, egal in welche Richtung (Eltern, Lehrer, das System, die Wirtschaft…) sind sinnlos, denn das Leben hat sich verändern und wird sich weiter verändern. Rückwärts gewandte Litanaien helfen uns hier und jetzt nicht weiter. Fakt ist, dass viele Alleinerziehende (die sich das sicher anders vorgestellt haben), viele Doppelberufstätigen etc. gute Gründe für den vollgepackten Alltag haben ect.
    Fakt ist ,dass wir bei der momentanen Lage kleinere Klassen bräuchten oder eine Doppelbesetzung und außerdem mehr Sonderpädagogen und Sozialarbeiter an den Schulen. Das bedeutet aber eben auch mehr Lehrer und die (da schließt sich der Teufelskreis) gibt es nicht.
    Die Regierung (gesteuert durch die Wirtschaft) müsste den Wert der Kinder- und Jugend wirklich wahrnehmen und Geld in die Hand nehmen. Und das nicht nur für die Bildung, sondern auch für die maroden Schulen. Es stimmt mich traurig, dass viele ihre eigene Schulzeit vergessen haben und sich nur an den Schulalltag in den weiterführenden Schule erinnern.
    Wie wichtig gute Lehrer in der Grundschule sind, erfährt man, wenn die Erstklässler freudig und liebevoll von ihrer Klassenlehrerin berichten.
    So, der Karren ist im Dreck, es nutzt nichts zu jammern, ziehen wir in raus, mit einer Reform von unten nach oben!
    Wehrt euch gegen unsinnige Vorschriften, haltet unverschämte Eltern aus und setzt ihnen etwas entgegen. Macht euch eure Kompetenzen klar und dokumentiert Missstände, macht sie sichtbar und solidarisiert euch mit den Eltern eurer Schüler statt sie als Feinde zu sehen. Seid der Beschützer aller Kinder, auch oder besonders der Schwierigen. Das was außerhalb der Schule passiertkönnt ihr oft nicht beeinflussen, aber Schritt für Schritt das was in eurem Klassenzimmer passiert.
    Weiterhin wird man nicht alle Kinder retten, doch steter Tropfen höhlt den Stein.

    • “Wehrt euch gegen unsinnige Vorschriften, haltet unverschämte Eltern aus und setzt ihnen etwas entgegen. Macht euch eure Kompetenzen klar und dokumentiert Missstände, macht sie sichtbar und solidarisiert euch mit den Eltern eurer Schüler statt sie als Feinde zu sehen.”
      RICHTIG, olle Schachtel!!
      Zeigt mehr Mut, liebe Lehrer, und versucht nicht immer durch falsche Nachgiebigkeit und Anpassung zu gefallen!

    • ZITAT 1: “Denn um der ganzen Sache konsequent entgegen zu wirken, wäre es nötig Geld in die Hand zu nehmen.”

      Ja, richtig, nur wo soll es herkommen, wenn alle nur jammern, dass sie zu viel Steuern zahlen und dann die wählen, die Steuersenkungen versprechen? Diesen Zusammenhang muss man auch erkennen bzw. viele sind sich da eben selbst die nächsten, Hauptsache, man hat selbst mehr Geld im Portmonee … (Argument womöglich: Was habe ich von mehr Geld für die Bildung, meine Kinder sind schon raus aus der Schule.)

    • Geld ist nicht alles!!! Es kann sogar Gift sein, wenn es für Reformen ausgegeben wird, die in eine falsche Richtung laufen.

      • Genau! Jetzt werden Milliarden für die Digitalisierung von Grundschulen ausgegeben, ohne dass auch nur annähernd klar ist, dass das den Kindern was Positives bringen wird. Die vielen ständig wachsenden Landesinstitute für Schulentwicklung sind auch Beispiele dafür, dass Geld nicht unbedingt etwas bringt. Echte Bildung ist für Geld allein nicht zu haben. Heutzutage ist ja schon die Frage, was denn Bildung überhaupt ist, strittig. Kompetenzen oder Bildung? Employability oder Bildung?

      • Jeder nimmt gern an, wenn mehr Geld für Bildung ausgegeben würde, käme es genau den Dingen zugute, die er für notwendig und richtig hält.
        Die Erfahrung zeigt aber, dass dem beileibe nicht so ist. Politiker und Behörden haben oft andere Vorstellungen als Lehrer.

  6. ZITAT 2: “Wehrt euch gegen unsinnige Vorschriften, haltet unverschämte Eltern aus und setzt ihnen etwas entgegen. Macht euch eure Kompetenzen klar und dokumentiert Missstände, macht sie sichtbar und solidarisiert euch mit den Eltern eurer Schüler statt sie als Feinde zu sehen. Seid der Beschützer aller Kinder, auch oder besonders der Schwierigen. Das was außerhalb der Schule passiertkönnt ihr oft nicht beeinflussen, aber Schritt für Schritt das was in eurem Klassenzimmer passiert.
    Weiterhin wird man nicht alle Kinder retten, doch steter Tropfen höhlt den Stein.”

    Volle Zustimmung. So verstehe ich auch meine immer gleiche Leier. 🙂 (Und deshalb auch hier: Unsere Gehälter sind NICHT unser Problem!)

  7. Die Gehälter der A12- Lehrer schon. Aber da gehören Sie ja nicht dazu, mit solchen Lehrern reden Sie ja noch nicht einmal. Außerdem reden Sie schon wieder von sich in der Mehrzahl. Sie sind nicht “wir” und Sie sollten bitte aufhören zu behaupten, dass “wir” alle Ihrer Meinung sind.

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