Zahl der Studienanfänger in NRW stark gestiegen

2

Die Zahl der Studienanfänger in Nordrhein-Westfalen ist innerhalb von zehn Jahren um zwei Drittel gestiegen.

Bald startet das Wintersemester.                                                                  Foto: Clemens Löcker / flickr / CC BY-SA 2.0

Im Studienjahr 2016 schrieben sich 124.481 junge Menschen erstmals an einer NRW-Hochschule ein, wie das Statistische Landesamt nun mitteilte. Das waren 66,7 Prozent mehr als im Jahr 2006. Damals lag die Zahl bei 74.694. Nach Angaben der Statitisker starteten 2016 zum ersten Mal mehr Frauen (62.794) als Männer (61.687) ins Studium. Der Frauenanteil sei kontinuierlich, vor allem aber in den Jahren 2013 bis 2016 gestiegen.

Anzeige


Ein weiterer Trend: Die Studienanfänger werden jünger. Während 2006 nahezu jeder zweite Hochschul-Neuling im Alter von 20 oder 21 Jahren (Frauen 44,2, Männer 44,5 Prozent) sein Studium aufnahm, waren 2016 nur noch 28,1 Prozent der Frauen und 26,7 Prozent der Männer bei Studienbeginn 20 oder 21 Jahre alt. dpa

Lust auf ein MINT-Studium? Bitte gerne, aber mit einem gewissen Grundverständnis und Lernbereitschaft

 

Anzeige


2 KOMMENTARE

  1. Die Statistik fällt ziemlich genau mit dem Zentralabitur und der Schulzeitverkürzung zusammen. Dazu kommt der generelle Trend zum Hochschulabschluss im Rahmen der Bologna-Reform.

    Man sollte mal untersuchen, wie viele dieser Studenten mit welchem Abschluss die Hochschule verlassen, wie viele ohne Abschluss nach wie vielen Semestern abbrechen und — ganz wichtig — wie viele der Absolventen in ihrem gelernten Fach auch eine Anstellung finden. Die Art der Anstellung (fest, frei, prekär, Dauerpraktikum) ist auch wichtig zu wissen. Gerade bei den Sprach-, Geistes- und Sozialwissenschaften habe ich angesichts der dort eher schlechten wirtschaftlichen Verwendbarkeit gewisse Bedenken.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here