GEW gratuliert Piazolo – und schickt ihm schon mal eine Liste mit Aufgaben

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MÜNCHEN. Am heutigen Montag wurden die Mitglieder der neuen bayerischen Staatsregierung vereidigt – unter ihnen: der neue Kultusminister Michael Piazolo. Die GEW wünscht dem “Herrn Professor Dr. Piazolo” alles Gute für seine neue Tätigkeit – und betont: Sie sei „gerne zu Gesprächen bereit“. Eine Aufgabenliste für den neuen Minister hat sie auch schon parat. 

Michael Piazolo (Freie Wähler) wurde als neuer bayerischer Kultusminister vereidigt. Foto: © StMUK

„Wir hoffen, dass mit dem Wechsel an der Spitze des Ministeriums auch gute Fortschritte auf den zahlreichen Baustellen in Schule und Erwachsenenbildung möglich werden“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Anton Salzbrunn. Die Gewerkschaft habe die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Piazolo im Bündnis für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren noch gut in Erinnerung. Piazolo war als hochschulpolitischer Sprecher der Freien Bürger einer der Initiatoren des Volksbegehrens, das 1,3 Millionen Menschen in Bayern unterzeichneten – woraufhin die CSU die Studiengebühren koppte.

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Die Liste der aktuellen Baustellen im Schulbereich sei lang, so Salzbrunn. Die GEW möchte nach eigenen Worten Fortschritte beim Thema Bildungsgerechtigkeit erreichen und setzt auf wirksame und vorausschauende Maßnahmen gegen den Lehrkräftemangel an Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen. Dazu brauche es eine ausreichende Qualifizierung aller Seiteneinsteiger, ein rasches Ende des Befristungsunwesens und weitere zusätzliche Studienplätze für die Lehrämter, verbunden mit der notwendigen Ausstattung an den Universitäten. “Auch A 13/E 13 als Einstiegsgehaltsstufe für die Lehrer*innen an Grund- und Mittelschulen steht in diesem Zusammenhang an”, so heißt es.

Dringender Handlungsbedarf bestehe auch bei den Themen Inklusion, Ganztag, Islamunterricht, gute Bildung für Flüchtlinge, Demokratiebildung, Reform der Lehrkräfteausbildung, Finanzierung der technischen und baulichen Ausstattung der Schulen und für eine deutliche Verbesserung der Finanzierung der Erwachsenenbildung. Die GEW sei auch bereit, bei den Beratungen zur Ausgestaltung der Oberstufe am neuen G 9 mit zu wirken. News4teachers

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