MINT-Report: Rekord bei Fachkräfte-Lücke in technischen Berufen

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BERLIN. Die Fachkräfte-Lücke in der deutschen Wirtschaft bei naturwissenschaftlich-technischen Berufen nimmt laut einer Studie weiter zu. Den Unternehmen fehlten im Oktober 337.900 Arbeitskräfte in den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Das sei ein Rekord, ging aus einer am Montag vorgelegten Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Die Zahl der offenen Stellen im MINT-Bereich sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast sechs Prozent gestiegen.

In den lukrativen MINT-Fächern sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Foto: Shutterstock

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) forderte eine zügige Umsetzung des Digitalpaktes Schule: «Wir können die Chancen der Digitalisierung nur nutzen, wenn auch unser Bildungssystem die jungen Menschen auf eine Arbeitswelt 4.0 vorbereitet.» IW-Experte Axel Plünnecke machte deutlich, selbst große Erfolge bei der MINT-Beschäftigung von Älteren und Zuwanderern reichten nicht aus, um die Zunahme der Fachkräftelücke zu verhindern. «Und für die Zukunft bedeuten Digitalisierung, Forschung und Demografie neue Herausforderungen für die Fachkräftesicherung.» dpa

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