Mehrere Grundschulen in Bayern planen Toiletten für das dritte Geschlecht

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In drei neuen Grundschulen im Münchner Umland können die Schüler womöglich künftig zwischen drei stillen Örtchen wählen: einem für Mädchen, einem für Buben – und einem für das dritte Geschlecht. Über entsprechende Pläne für neue Schulgebäude in Pullach, Taufkirchen und Garching hatten zuerst der «Münchner Merkur» und die «tz» berichtet.

In Pullach ist die Idee für eine solche Toilette von einer externen Schulberaterin vorgebracht worden, bestätigte eine Gemeinde-Sprecherin auf Anfrage am Dienstag. Noch befinde man sich allerdings noch nicht einmal in der Planung. In Garching hingegen stehen laut «tz» die Pläne schon, in Taufkirchen prüfe ein Architekturbüro die Idee. Mit den Toiletten für das dritte Geschlecht wären die Grundschulen Vorreiter im Freistaat. «Schulen, die aktuell eine solche Möglichkeit der dritten Toilette anbieten, sind uns derzeit nicht bekannt», sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. dpa

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2 KOMMENTARE

  1. Grundsätzlich eine gute Idee, aber ich frage mich immer, warum man Toiletten nicht grundsätzlich so baut, dass sie von jedem Geschlecht benutzt werden können? Spare ich mir die ollen Trennwände und mauere richtige Wände vom Boden bis zur Decke und sorge für eine ausreichende Belüftung, dann spricht doch nichts dagegen, dass Toiletten von verschiedenen Geschlechtern genutzt werden können. An Stehbecken gehören halt auch Sichtschutzwände, wie häufig schon üblich, außerhalb von Schulen.

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