Lorz sieht keinen Bedarf für Neuauflage des hessischen Bildungsgipfels

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WIESBADEN. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sieht keine Notwendigkeit für einen neuen Bildungsgipfel im Land. «Im Moment gibt es dafür einfach keinen Grund», sagte er in einem Gespräch in Wiesbaden. «Wir sollten die Schulen in Ruhe arbeiten lassen.» Es gebe keinen Bedarf in Hessen nach grundlegenden schulpolitischen Veränderungen.

«Der Bildungsgipfel 2015 war der Versuch, in entscheidenden Fragen einen Konsens zu erreichen, sie politisch außer Streit zu stellen», sagte Lorz. «Wir haben leider festgestellt, dass dies in Hessen nicht möglich ist. Und ich glaube, da ist die Lage 2019 nicht anders, als sie 2015 war.» Deswegen sei ein neuer Anlauf derzeit weder geplant noch sinnvoll.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz sieht derzeit keinen Grund für grundlegende schulpolitische Veränderungen. Foto: Martin Rulsch / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Der Bildungsgipfel 2015 war nach mehreren Treffen ohne gemeinsames Abschlusspapier geblieben. In dem Gremium saßen neben Politikern aus der Landesregierung unter anderem Vertreter der Landtagsopposition und von Verbänden, darunter Gewerkschaften sowie die Landesschüler- und Elternvertretung. Auch die Kirchen, kommunale Spitzenverbände und die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände waren beteiligt. Die Experten hatten in fünf Arbeitsgruppen über verschiedene schulpolitische Themen diskutiert. (dpa)

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